Lovion BIS Release Notes

Allgemeine Hinweise

Hinweis zum Support der jeweiligen Versionen, bzw. Releases

Lovion leistet Support für die jeweils letzten drei Releases. Dies umfasst Major- und Minor-Releases. Service Releases haben keinen Einfluss auf diese Regelung. Mit der Freigabe der Version 6.6.5 werden beispielsweise die Versionen 6.6.3 und 6.6.1 noch unterstützt, Vorgängerversionen jedoch nicht mehr. Informationen zu den unterstützten Betriebssystemen, Datenbanken, Dritt-Produkten, usw. finden sich in den Systemvoraussetzungen der jeweiligen Releases.

Lovion APP Upgrade-Hinweis

Vor einem Upgrade der Lovion APP müssen alle lokalen Änderungen an den Server synchronisiert sein. Werden die Daten nicht synchronisiert, ist ein Datenverlust nicht auszuschließen. Dies gilt auch für alle zukünftigen Upgrades.

Versionsnummern der Lovion APP

Die Lovion APP wird mit jedem Release mit einer eindeutigen, aufsteigenden Version ausgezeichnet. Diese ist bei iOS im AppStore sowie in der Android apk Datei im versionCode (ohne Punkte als Trenner) sowie versionName hinterlegt und kann eingesehen werden. Diese Versionsnummer beinhaltet zwei Punkte zur Trennung. Es wird das folgende Schema verwendet:

  • 1.-3. Zeichen (zum Beispiel 665.1.19123) – Release der Lovion Plattform
  • 5. Zeichen (zum Beispiel 665.1.19123) – Service Release (0 entspricht dem initialen Release)
  • 7.-11. Zeichen (zum Beispiel 665.1.19123) – Build-Nummer (nicht aufeinander folgend, jedoch aufsteigend)

Somit entspricht beispielsweise die Version 665.1.19123 einem Build des ersten Service Releases der Lovion APP 6.6.5. Der versionCode für Android entspricht dann 665119123.

Sicherheit und Updates

Server-Aktualisierungen

Über das Internet erreichbare Server-Installationen sind bezüglich der IT-Sicherheit von besonderer Bedeutung.

Sowohl Open-Source-Software als auch kommerzielle Produkte und Lösungen werden stetig auf Sicherheit geprüft, verbessert und mit neuen Sicherheits-Features ausgestattet.

Wir möchten Sie daher daran erinnern, den Stand Ihrer Server-Infrastruktur regelmäßig auf Aktualität und Sicherheit zu prüfen. Dies betrifft beispielsweise Betriebssysteme, Java, Firewalls, Apache Webserver und Apache Tomcat, GeoServer, usw.

Wir möchten Sie auch darauf hinweisen, dass nur mit der Aktualisierung auf aktuelle Lovion-Produktversionen, sowie die kurzfristigen Installationen gepatchter Releases, die bestmögliche Sicherheit erreicht wird. Für den Fall, dass die Lovion GmbH Kenntnis über Sicherheitslücken in den eigenen Produkten erhält, informieren wir selbstverständlich die betroffenen Kunden. Dies gilt für freigegebene Produktversionen.

Bitte sprechen Sie uns bei Rückfragen an. Unsere Servicepartner unterstützen Sie gerne bei der Durchführung des Updates der Produkte und stellen Informationen zur Durchführung der Aktualisierung zur Verfügung.

Java

Für Java SE 8 von Oracle werden seitens des Herstellers ab Januar 2019 keine Updates mehr bereitgestellt – es sei denn, es wird ein kommerzieller Supportvertrag abgeschlossen. Neben dieser Möglichkeit besteht für die Lovion-Produkte auch die Möglichkeit, auf das OpenJDK 8 zu wechseln.

Ab Version 11 ist Java SE von Oracle lizenzkostenpflichtig. Auch hier ist die Verwendung des OpenJDK möglich. Java 11 wird derzeit (Stand November 2018) ausschließlich vom Lovion Gateway Server verwendet.

Unter Windows kann folgende OpenJDK-Distribution genutzt werden, um langfristig Updates zu erhalten:
adoptopenjdk.net
Auf Linux-Plattformen ist es in der Regel empfehlenswert das OpenJDK der jeweiligen Distribution zu verwenden.

Version 6.6.5 (20.03.2020)

Ergänzungen ab Service Release 2 (30.09.2020)

Basis & Plattform

  • Nummerngenerator
    • Es gibt einen neuen Service zur zentralen Verwaltung von Nummernkreisen. Bei dem Service kann für ein neues Fachobjekt, zum Beispiel eine Baumaßnahme, eine Nummer abgerufen und damit gleichzeitig reserviert werden. Dadurch wird zuverlässig verhindert, dass bei paralleler Erfassung neuer Fachobjekte versehentlich Nummern doppelt vergeben werden. Mobil und offline erfasste Objekte bekommen eine vorläufige Nummer, die beim Abgleich aktualisiert wird.
    • Die Verwendung des Service kann für beliebige Datenmodelle mit Hilfe einer Konfiguration aktiviert werden. Für PROJECT, CONSUMER und OUTAGE wird eine typische Konfiguration mit diesem Service Release bereitgestellt.
  • Benutzereinstellungen
    • Der Speicherort der Benutzereinstellungen kann in der LVN-Datei konfiguriert werden. Die Benutzereinstellungen können so zum Beispiel im Konfigurationsverzeichnis des Projektes abgelegt werden. Diese Funktion sollte nur verwendet werden, wenn die Benutzer aus dem AD synchronisiert werden (SSO). Genauere Erläuterungen hierzu finden sich in der Admin-Dokumentation.
  • Lovion REPORT
    • Die Tabellenberichte stellen nun eine eigene Funktion für Datenexporte nach Microsoft Excel bereit. Die Funktion ist automatisch für alle Berichts-Konfigurationen einer Objektklasse verfügbar. Durch die eigene Funktion können aus Prozessen heraus die Ergebnisse eines Tabellenberichts unabhängig von der Nutzung der Visualisierung exportiert werden. Voraussetzung ist die Verfügbarkeit von OFFICE CONNECT.
    • Die Abfragen auf den Benutzerfeldern wurden um zwei Möglichkeiten erweitert:
      • Das Benutzerfeld hat jetzt eine Auswahlmöglichkeit, um die Mitarbeiter des gleichen Unternehmens abzufragen.
      • Eine weitere Möglichkeit ist, nur Rollen des angemeldeten Benutzers zu berücksichtigen.
  • Editorkonfigurationen
    • Die Oberfläche zur Konfiguration der Editorkonfigurationen wurde neu gestaltet. Weitere Informationen dazu sind in der Admin-Dokumentation zu finden.
  • Lovion EXPLORE
    • Die Standardeinstellung für die Option “Zeige leere Referenzen” ist auf “Aus” geändert worden. In der Baumansicht von EXPLORE werden die Referenzfelder, die keine zugeordneten Objekte besitzen, initial nicht mehr angezeigt. Die Änderung wirkt sich nur auf bisher noch nicht verwendete Objektklassen aus. Die bisherigen Einstellungen bleiben erhalten.

Work Management

  • Lovion TASK
    • Die Ansicht Aufgabendetails gibt es jetzt auch im Übersichtstab von TASK als zusätzlichen Tab.
    • Es gibt eine neue Funktion Geometrie setzen. Diese erlaubt das Setzen einer Geometrie, auch wenn die Aufgabe gerade nicht in Bearbeitung ist. Dabei lässt sich eine Punktgeometrie per Fadenkreuz auf der Karte auswählen. Punkte, Flächen und Linien lassen sich aus einer Kartenselektion einer Geometrie übernehmen. Aus einem Hilfslinienzug lassen sich Linien und Flächen setzen.
    • Es wird ein neues Widget Tagesübersicht bereitgestellt. Es zeigt den Benutzern ihre Aufgaben für den Tag sowie die Teams, mit denen sie zusammenarbeiten. Weiterhin werden auch Informationen wie unter anderem Termine, Sachressourcen oder Materialzusammenstellungen zusammengefasst.
  • Lovion MONITOR APP
    • Die Funktionen der MONITOR APP stehen ab diesem Service Release auch offline zur Verfügung.
      Hinweis: Es gibt jenseits der Standard-Konfiguration auch Möglichkeiten für Filter-Definitionen (Reports), die nicht offline in der APP ausgewertet werden können. Details sind in der Admin-Dokumentation beschrieben.
  • Portale

    • Lovion MAPS PORTAL
      • Die Druckrahmen-Handhabung und der Zugriff auf die einzelnen Druckrahmen-Funktionen wurden erweitert. Einzelne Druckrahmen können selektiert und rotiert bzw. verschoben werden.
      • Die Druckrahmen-Funktion “Automatisch hinzufügen” kann mit einem konfigurierbaren Überlappungsfaktor verwendet werden.
      • Die Druckrahmen-Nummern werden nun in der Karte an den Druckrahmen mit angezeigt.
      • Das Papierformat und der Maßstab können auf einem bereits gesetzten Druckrahmen nun nachträglich verändert werden.
      • Die Baustellenflächen-Handhabung und der Zugriff auf die einzelnen Baustellenflächen-Funktionen wurden erweitert. Einzelne Baustellenflächen können selektiert und rotiert bzw. verschoben werden.
      • In den Wizardschritten “Baustellenflächen” und “Druckrahmen” wurde die Anzeige um Validierungsmeldungen erweitert.

Ergänzungen ab Service Release 1 (23.06.2020)

Allgemeine Hinweise

  • Release-Hinweise
    Ab diesem Service Release sind die Module SURVEY und FME CONNECT wieder freigegeben.

Neue Module

  • Lovion INSTALLER und Lovion INSTALLER PORTAL
    • Das Modul INSTALLER bietet eine Komplettlösung, um Installateursbetriebe und deren Installateure für Arbeiten am eigenen Netz zuzulassen. Über das INSTALLER PORTAL können die Installateursbetriebe selbst Zulassungen beantragen, die dann im INSTALLER bearbeitet und verwaltet werden können.
  • Lovion MONITOR PORTAL
    • Das MONITOR PORTAL bietet verschiedene Funktionen zum Thema Zustände. Hierzu gehört die Erfassung sowie die Bearbeitung von Zuständen und freien Schäden. Zusätzlich können Aufgaben für Zustände angelegt und im TASK PORTAL weiterbearbeitet werden.
  • Lovion MONITOR APP
    • Die MONITOR APP bietet dieselben Funktionen wie das MONITOR PORTAL. Die Funktionen stehen vorerst nur online zur Verfügung.
  • Lovion MESSAGE APP
    • Die MESSAGE APP bietet dieselben Funktionen wie das MESSAGE PORTAL.
  • Lovion ASSET WATER
    • Mit der neuen Generation des Fachdatenmodells ASSET WATER kann nun auch das Innenleben von Wasser-Anlagen grafisch dokumentiert werden.

Basis & Plattform

  • Lovion RELATIONS
    • Es stehen optionale Metainformationen für das Datenmodell bereit. Diese können verwendet werden, um die Werte von Postleitzahlen, E-Mails, Telefon- und Faxnummern gegen reguläre Ausdrücke zu validieren. Hierdurch kann die Datenqualität bei manueller Pflege verbessert werden.

Netzbau

  • Lovion CONSUMER
    • Die neue Funktion E-Mail mit Zusammenfassung versenden sendet eine E-Mail an den Antragsteller mit den Antragsdaten als PDF-Anhang. E-Mail und PDF-Vorlage sind für jede Antragsart frei konfigurierbar.

Work Management

  • Lovion MONITOR
    • Die Funktion Neuer Zustand gibt es in zwei Varianten: Für Bezugsobjekte und Aufgaben. Diese haben jetzt unterschiedliche Icons, damit diese einfacher auseinandergehalten werden können.
  • Lovion TASK
    • Die Funktion Unterbrechen wirkt sich jetzt auch auf alle Teilaufgaben aus, die sich noch im Status “In Bearbeitung” befinden.
  • Lovion TASK APP & PORTAL
    • Kompaktaufgaben, also Aufgaben, die von base_compact_task erben, werden in der Kompaktansicht dargestellt. Bei einer Neuinstallation und beim Upgrade von 6.6.3 geschieht dies automatisch.
  • Lovion DISPATCH
    • Zur besseren Übersicht für Terminaufgaben in Arbeitspaketen gibt es eine neue zusätzliche Ansicht Paketdetails. Dort werden die Aufgaben für ein im Gantt ausgewähltes Arbeitspaket mit Ihrer zeitlichen Planung angezeigt.
    • Ein Tooltip in der Kapazitätsanzeige zeigt für den jeweiligen Balken einer Personenressource die Arbeitszeiten, die Auslastung in Prozent und die freigegebenen oder geplanten Stunden an.
    • Die Schaltflächen über dem Gantt-Diagramm für die Funktionen Fokus, Fangmodus, zusätzliche Ansichten und Zoomstufe sind in Schaltflächen mit Untermenü zusammengefasst.
    • Je nach eingestellter Zoomstufe im Gantt werden bestimmte Fangmodi deaktiviert. So stehen zum Beispiel in der Jahresansicht nur der 12-Stunden- und der 24-Stunden-Fangmodus und nicht der 1-Stunden-Fangmodus zur Verfügung.
    • Die zusätzlichen Ansichten (Paketdetails sowie Plan-, Struktur- und Vorplanungsansicht) sind jetzt autorisierbar.
    • Die Funktion Paket anlegen / bearbeiten kann jetzt auch für bereits zugewiesene Aufgaben im Gantt ausgeführt werden. Bei mehreren im Gantt selektierten Aufgaben müssen diese identische Ressourcen besitzen. Außerdem ist die Funktion nur noch für Aufgaben mit den Statuswerten “Angelegt”, “In Planung”, “Freigegeben” und “Zurückgestellt” verfügbar.
  • Lovion TIME SHEET
    • Bei der Buchung ist es nun möglich, auch reine Anwesenheiten zu buchen, ohne eine Buchung auf Aufträgen oder Aufgaben anzulegen.
    • Beim angezeigten Vorgangstext bei Aufträgen aus dem ERP CONNECT wird die Instanzbeschreibung für die Vorgangs-Objektklasse mitverwendet.
    • Falls Zeiterfassungsblätter für einen Benutzer abgewiesen wurden, wird bei seinem nächsten Login ein Hinweis mit dem Abweisungsgrund im Wizard angezeigt. Dazu gibt es eine Schaltfläche, die zum letzten abgewiesenen Zeiterfassungsblatt springt.

Integration

  • Lovion ERP CONNECT
    • Für Kindobjektklassen, wie zum Beispiel die Materialkomponenten bei PM-Aufträgen, können über eine Konfiguration die Felder bestimmt werden, die den Primärschlüssel für Objekte der Objektklasse auf der Lovion Datenbank bilden sollen. Dies kann nötig werden, wenn die eigentlichen als Schlüssel genutzten Felder im SAP-System nicht als solche verwendet und dort im Prozess verändert werden. Zudem können für Objektklassen, für die bislang keine Schlüssel aus Feldwerten, sondern über einen inkrementellen Index zusammengesetzt werden, nun Schlüssel definiert werden. Diese Objektklassen können dann auch in Referenzen zu Prozessobjekten genutzt werden.

APP & PORTAL

  • Design
    • Das Design der Portale und Apps wurde für kleine Bildschirme optimiert.

MEASURE APP Release 6.6.5 (23.06.2020)

Neue Module

  • Lovion MEASURE APP – GNSS CONNECT
    • Das Modul MEASURE APP – GNSS CONNECT erlaubt den Anschluss von externen Vermessungs-GNSS Empfängern.
    • Es erfolgt eine zentimeter-genaue Positionierung und Orientierung der Einmessung. Die eigentliche Messung ist nicht auf die Stabspitze des Lotstabes beschränkt, sondern es können Messpunkte mit Hilfe des Fadenkreuzes im Videobild in bis zu 5 Metern Entfernung sehr einfach bestimmt werden.
    • Einmessungen sind auch im Außenbereich / ländlichen Raum bzw. in Neubaugebieten möglich, wo es kaum nutzbare Referenzobjekte (z.B. Gebäude, Kanaldeckel) gibt.
    • Messungen können auch dort durchgeführt werden, wo reine GNSS-Messungen unmöglich sind (Unterführungen, unter Bäumen usw.). Alle Messungen ohne GNSS werden automatisch bei Wiederpositionierung mit GNSS abgeglichen und verbessert. Hiermit sind Messungen bis zu 100 Meter ohne GNSS Empfang weiterhin im Dezimeterbereich möglich.
    • Unbegrenzte Ausdehnung des Messgebietes. Der typische Fehlereinfluss über längere Strecken wird durch die Verwendung eines externen GNSS vollständig eliminiert und es werden homogene Ergebnisse über ein räumlich unbegrenztes Erfassungsgebiet erreicht.

APP

  • Lovion MEASURE APP
    • Neuer Workflow – Referenzobjekte zu jeder Zeit
      Die Unterteilung des Workflows in zwei Schritte (1. Referenzobjekte, 2. Leitungsobjekte) wurde aufgehoben. Referenz- und Leitungspunkte können in beliebiger Reihenfolge erfasst werden. Diese Veränderung führt in den meisten Fällen zu kürzeren Erfassungswegen und damit einer höheren Genauigkeit der Einmessung.
    • Kopplung mit MEASURE CONNECT
      • Gesperrtes Datenmodell nach Import aus MEASURE CONNECT
        Ein Datenmodell, das aus MEASURE CONNECT importiert wird, ist gesperrt und kann in der MEASURE APP nicht editiert werden. Prinzipiell lässt sich dieses Verhalten auch für Datenmodelle ohne MEASURE CONNECT erzeugen, indem die Datenmodell-Datei entsprechend manuell modifiziert wird.
      • Export nach MEASURE CONNECT
        Es kann ein Export für MEASURE CONNECT generiert werden.
    • Skizze mit Punktnummern und Tabelle
      Zusätzlich zur bisherigen Orthogonalbemaßung gibt es eine neue Bemaßungsfunktion, die eine Skizze mit Punktnummern und Ausgabe der Orthogonalwerte in Tabellenform ermöglicht. Das ist besonders hilfreich bei sehr detaillierten Skizzen, wo eine direkte Bemaßung in der Skizze zu Darstellungs- und Lesbarkeitsproblemen führen kann. Außerdem ist die Tabellenform für alle Anwender, die die Skizzenmaße im GIS manuell eingeben, effizienter zu nutzen.
    • CSV-Export
      Über den CSV-Export können die eingemessenen Daten eines Projekts in Tabellenform als CSV-Datei und die zugehörigen Verbunddokumente in einer Zip-Datei exportiert werden.
    • Überdeckung
      Eine neue Einstellung im Datenmodell erlaubt die Berechnung und die Ausgabe der Deckungshöhe (Verlegetiefe) in der Skizze. Im Datenmodell kann festgelegt werden, welche Objektklassen so bemaßt werden sollen. Standardmäßig fungiert die Kontrollmarke als Höhenreferenz. Bei geneigtem Gelände oder bei Verwenden der Kontrollmarke als Aufkleber am Fahrzeug können Messpunkte als Oberflächenpunkte im Datenmodell konfiguriert werden. Werden diese dann erfasst, wird zur Berechnung der Überdeckung immer der nächstgelegene Oberflächenpunkt herangezogen.
    • Mehrfachmessmodus erzwingen
      Durch eine neue Einstellung im Präzisionsmodus kann die Messung jedes Objektes von zwei Kamerapositionen (räumlicher Vorwärtsschnitt) erzwungen werden. Das führt besonders bei Punkten im Graben zu deutlich besseren Ergebnissen und vermeidet fehlerhafte Anzielungen durch den Anwender.
    • Flashlight in AR
      Bei ungünstigen Lichtbedingungen kann der Anwender jetzt in der AR-Ansicht durch langes Tippen auf den Bildschirm die integrierte Taschenlampe aktivieren.
    • Neues Projekt aus Projektliste
      Neue Projekte können nun auch direkt aus der Listenansicht angelegt werden. Bisher war dies nur aus der Kartenansicht möglich.
    • iPad Pro LiDAR
      Das neue iPad Pro mit LiDAR Scanner wird unterstützt.
    • ARKit 3.5 (besseres Tracking)
      Das neue Release beinhaltet das neue ARKit 3.5 mit insgesamt verbesserten Positionierungsergebnissen.
    • Erweiterter Zoom-Bereich
      Die neue Version erlaubt einen deutlich größeren Zoombereich für die Erstellung der Skizzen.
    • Skizze mit Markierung des Nullpunktes A0 / B0
      Im Assistenten der Orthogonalbemaßung wird jetzt der gewählte Nullpunkt der Abszisse deutlich durch A0 bzw. B0 signalisiert.
    • Präzisere Ebenenerkennung
      Ebenen werden nun noch präziser erkannt.
    • Größere “Messen”-Schaltfläche
      Die zentrale “Messen”-Schaltfläche in der AR-Ansicht ist nun deutlich gegenüber den anderen beiden Schaltflächen hervorgehoben.

Initiales Release (20.03.2020)

Allgemeine Hinweise

  • Release-Hinweise
    Die Module SURVEY und FME CONNECT werden für 6.6.5 erst mit einem Service Release wieder freigegeben.

Neue Module

  • Lovion MEASURE CONNECT
    • Das Modul MEASURE CONNECT ist eine Erweiterung zu MEASURE. Es können damit die Daten der MEASURE APP importiert werden.
  • Lovion POSTGRESQL CONNECT
    • Das Modul POSTGRESQL CONNECT erlaubt die Verwendung von PostgreSQL 11/12 als Datenbanksystem.
  • Lovion HANA CONNECT
    • Das Modul HANA CONNECT erlaubt die Verwendung von SAP HANA 2.0 als Datenbanksystem.

Basis & Plattform

  • Systemvoraussetzungen
    • Lovion BIS und der Web Application Server basieren jetzt auf dem .NET Framework 4.8.0.
    • Der BIS Windows Client läuft jetzt standardmäßig als 64-Bit Programm und erfordert eine 64-Bit Version von Windows. Im Ausnahmefall kann eine 32-Bit Version bereitgestellt werden.
    • Da Microsoft im Januar 2020 den Support für Windows 7 eingestellt hat, und Windows 8/8.1 in der Praxis keine Relevanz haben, wird Lovion 6.6.5 für diese Betriebssystem-Versionen nicht mehr getestet und freigegeben.
    • Der Lovion BIS Windows Client setzt 8 GB Arbeitsspeicher voraus.
    • Android 5.0 (Lollipop) wird nicht mehr unterstützt.
    • Die Version des unterstützten Edge Browser muss auf Chromium basieren. Der nicht auf Chromium basierte Edge-Browser wird nicht mehr unterstützt.
  • Datenbanken
    • Der Microsoft SQL Server wird in den Versionen 2016, 2017 und 2019 unterstützt.
    • Das Modul ORACLE CONNECT unterstützt Oracle Database in den Versionen 12c Release 1 und 2 sowie 18c.
  • Lovion SYNC – Teilreplikation
    • SYNC wurde um eine Konfigurationsmöglichkeit erweitert, um die mobile Synchronisation der Repository-Datenbanken einzuschränken. Es lassen sich archivierte Objekte oder ganze Objektklassen von der Synchronisation ausschließen.
  • Autorisierung #53180
    • Die Daten-Autorisierung wurde grundlegend überarbeitet und erweitert. Sie erlaubt, abhängig von den Rollen des Benutzers in RELATIONS und dem Zustand der Objekte, die Lese-, Schreib-, Lösch- und Einfügerechte sowie die Darstellung zu steuern.
    • Die Änderungen an der Autorisierung haben auch Auswirkungen auf die Datenmodellierung mit DB DESIGN. Editor-Konfigurationen sind optional und werden im Admin-Bereich definiert. Somit können Änderungen an der Benutzeroberfläche (GUI) definiert werden, ohne dass ein Datenmodell-Upgrade durchgeführt werden muss.
    • In den Datenmodellen können Felder zu sogenannten Feldgruppen zusammengefasst werden. Diese haben Auswirkungen auf die Darstellungen in den Standardoberflächen und können auch zur Autorisierung genutzt werden. Auf diesem Weg können Felder autorisiert werden. Da Feldgruppen autorisierbar sind, ist die Autorisierung für Editor-Konfigurationen entfallen.
    • Es ist möglich, Reports in der Autorisierung zu nutzen, um Autorisierungsregeln für Teilmengen von Objekten einer Objektklasse zu definieren. Reports können auch in Kombination mit Feldgruppen zur Autorisierung genutzt werden. Die Editordynamics sind daher entfallen und werden beim Upgrade in Autorisierungsregeln überführt.
    • Es wird bei den Rechten “Lesen, Schreiben, Einfügen, Löschen” unterschieden zwischen den Standard-Oberflächen und dem Datenzugriff. So ist es zum Beispiel möglich, dass Felder in den Standard-Oberflächen nicht sichtbar sind, sehr wohl aber über Funktionen geändert oder exportiert werden können.
    • Änderungen an der Datenmodellierung
      • In den Datenmodellen werden jetzt direkt Sequenznummern an den Feldern definiert, welche die Standard-Reihenfolge festlegen.
      • Feldgruppen ersetzen die Editor-Konfigurationen im Datenmodell. Sollte keine explizite Editor-Konfiguration in den administrativen Einstellungen vorhanden sein, werden die Feldgruppen als Seiten der Editor-Konfiguration interpretiert und ergeben somit eine implizite Editor-Konfiguration.
      • In den Datenmodellen ist eine maximale Les- und Schreibbarkeit definiert, welche sich im System nicht erweitern lässt.
  • PlugIn- / Modulautorisierung
    • Die PlugIn-Autorisierung wird nicht mehr unterstützt. Stattdessen wird ergänzend zu den bestehenden Daten-, Funktions- und Oberflächenautorisierungen eine Modulautorisierung eingeführt. Diese ermöglicht es, die Übersichts- und Detailansichten zu autorisieren. Sie hat keinen Einfluss auf die anderen Autorisierungsmöglichkeiten und schränkt diese auch nicht ein.
  • Globale Validierungseinstellungen
    • GIS-Daten (Smallworld) und archivierte Objekte können von der Validierung ausgenommen werden.
  • Lovion GEO CONNECT
    • Die Datenmodellbeschreibung für Daten aus Smallworld GIS muss mit einer aktuellen Version von GEO CONNECT neu ausgegeben werden. Eine Vollausgabe der Daten ist nicht erforderlich.
    • In der Konfiguration von GEO CONNECT können Tabellen jetzt zu abstrakten Datentypen zusammengefasst werden. Es ist allerdings nicht möglich, den Tabellengruppen Felder zuzuordnen.
  • Übersichtstab der Module
    • Filterfunktionen
      • Das Design der Filter wurde überarbeitet.
      • Einzelne Filter sind jeweils an- bzw. abschaltbar und können sichtbar bzw. unsichtbar geschaltet werden.
      • Im “Wer”-Filter können mehrere Personen und Gruppen ausgewählt werden.
      • Im “Wo”-Filter können mehrere Objekte zur räumlichen Filterung ausgewählt werden.
      • Beim “Archiviert”-Filter kann in der Konfiguration auf die Angabe des entsprechenden Feldnamens verzichtet werden, wenn die Lovion Basisklasse “archivierbares Objekt” im Datenmodell verwendet wird.
      • Bei Typfiltern können Änderungen an den ausgewählten Objektklassen über die Schaltfläche “Abbrechen” (oder durch Schließen des Dialogs) verworfen werden, dafür muss die Übernahme der Änderungen über die Schaltfläche “OK” bestätigt werden.
  • Konfigurierbare Wertübertragung
    • Konfigurationen vom Typ “ValueCopyMapping” zur Übertragung von Werten zwischen Objekten werden nicht mehr unterstützt. Sie werden durch das bereits mit 6.5.3 eingeführte und mächtigere “ValueExchange” ersetzt. Solche Wertübertragungen werden zum Beispiel im Zusammenhang mit TASK eingesetzt, um Werte aus Betriebsmitteln in die zugehörigen Aufgaben zu übernehmen. Alte Konfigurationen müssen projektspezifisch im Rahmen des Upgrades in ValueExchange-Konfigurationen umgestellt werden. Dafür stehen entsprechende Hilfsmittel bereit.
  • Tabellenbearbeitung
    • Tabellen, die im Kontext einer Detailansicht eingebunden sind, können nun als bearbeitbar markiert werden. Dies erlaubt das Verändern von Werten direkt in der entsprechenden Tabellenzelle. Zurzeit muss diese Option durch den Projektleiter explizit für einzelne Tabellen freigeschaltet werden.
  • HiDPI-Displays
    • Hochauflösende Monitore werden jetzt auch im Betrieb mit mehreren Bildschirmen voll unterstützt. Beim Wechsel in den Präsentationsmodus auf einem Projektor oder auf mobiles Arbeiten am Laptop wird eine optimale Darstellung ohne Neustart erreicht.
  • Drucken
    • Die Schaltfläche zum Öffnen des Druckdialogs ist in der Karte integriert.
    • Druckrahmen: Über den Druck-Dialog lassen sich an beliebigen Prozessobjekten Druckrahmen speichern. Diese werden in einem separaten Repository abgelegt. Um die Funktionalität zu nutzen, muss dieses eingerichtet und die Verknüpfung zum entsprechenden Prozessobjekt hergestellt werden. Dies wird bereits von DESIGN im Standard genutzt (siehe unten). Die Einrichtung für andere Prozessobjekte ist in der Administrations-Doku beschrieben.
  • Neue Sync-Oberfläche für Offline-Datenbanken
    • Für Offline-Datenbanken (Karten, Aufgaben/Sachdaten, Dokumente) steht eine komplett überarbeitete Synchronisationsoberfläche zur Verfügung. Diese ermöglicht ein einfaches Herunterladen der Datenbanken mit Delta-Mechanismus.
  • Lovion DB DESIGN
    • Die Editorkonfigurationen wurden aus dem Datenmodell und somit aus DB DESIGN entfernt. Diese sind jetzt optional und wurden in die administrativen Einstellungen des jeweiligen Moduls verschoben.
    • Es wurde eine neue Oberfläche zur Bearbeitung von Feldgruppen ergänzt.
    • Im Zusammenhang mit der Einführung der regelbasierten Autorisierung und der Feldgruppen wurden einige neue Eigenschaften an den Feldern im Datenmodell ergänzt.
  • Lovion RELATIONS (Authentifizierung)
    • Die Benutzer und Benutzergruppen werden nun in RELATIONS als Benutzer und Rollen abgebildet. Die administrative Pflege der Benutzer und Rollen erfolgt über das Modul RELATIONS.
  • Portal zur Unternehmensverwaltung
    • Benutzer des Portals können ihr Unternehmen in der Unternehmensverwaltung registrieren und die Unternehmensdaten verwalten. Zusätzlich erhalten sie eine Übersicht über ihre Mitarbeiter. Neue Mitarbeiter können zu einer Portalregistrierung innerhalb des Unternehmens über E-Mail eingeladen werden. Die Unternehmensverwaltung wird unter anderem im Registrierungsprozess des MAPS PORTALs und des zukünftigen Installateursportals INSTALLER zum Einsatz kommen.
  • Lovion REPORT
    GUI-Integration in EXPLORE
    • Die Benutzeroberfläche des Moduls REPORT integriert sich nahtlos in den EXPLORE. Eine separate Oberfläche steht nicht mehr zur Verfügung.
  • Verbunddokumente
    • Die Benutzeroberfläche für Verbunddokumente und DOCUMENTS wurde in Optik und Menüführung überarbeitet.
    • Die Vorschauansicht für Bilder bei den Verbunddokumenten und DOCUMENTS wurde verbessert.

Dokumentenverwaltung

  • Lovion DOCUMENTS
    • Neues Feature: Dokumente-Upload
      • Das Feature steht für mobil eingesetzte Clients zur Verfügung und dient dem Upload von neu hinzugefügten Fotos und Dokumenten zum Web Application Server. Damit können die Dokumente dem Innendienst ohne eine Synchronisation vor Ort zur Verfügung gestellt werden.
      • Es wird sowohl eine DOCUMENTS Lizenz als auch eine MOBILE SYNC Lizenz vorausgesetzt.

Fachdatenmodelle

  • Lovion ASSET ELECTRICITY
    • Zum Betrieb des Moduls wird das LafElectricityServicePlugIn vorausgesetzt.
    • Es ist nicht mehr möglich, eine Messgruppe und eine Schaltbaugruppe sowohl einem Trafoplatz als auch einem Schaltfeld als Kindobjekt zuzuweisen. Das Erfassen dieser Konstellation wird durch eine Validierungsmeldung verhindert.
  • Lovion EASEMENT
    • Die Objektklasse Katasterinformation wurde in “Vertragsfläche” umbenannt. Dadurch wird deutlicher, dass dies der räumliche Geltungsbereich zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ist.
    • Die Referenz zwischen Liegenschaft und Grundbuch besitzt nun die Kardinalität n:n statt 1:n, um eigene Liegenschaften auch mehreren Grundstücken zuordnen zu können.
    • Ein neues Feld “Typ” wurde an der Schutzfläche ergänzt. Bei Auswahl des Werts “grafisch ohne Berechnung” wird für das Feld “Flächeninhalt (berechnet)” kein Flächeninhalt berechnet.
    • Eine neue Funktion zur Vereinigung von Schutzflächen wurde ergänzt. Dies ergibt insbesondere innerhalb einer Vertragsfläche Sinn, wenn es Überschneidungen der Schutzflächen gibt.
    • Der Bestandsmaßstabsbereich muss nun in der Konfiguration angegeben werden. Dieser ist Grundlage für den Import von Geometrien als Schutzflächen, da in diesem Maßstabsbereich die detailliertesten Geometrien vorliegen.
    • Eine neue Objektklasse “Bestandsverzeichnis” wurde im Liegenschaften-Paket ergänzt, mit einer 1:n-Referenz vom Grundbuchblatt. Außerdem eine neue Objektklasse “Einheitswert” mit 1:1-Referenz von Liegenschaft und Flurstück.

Netzbau

  • Lovion MEASURE
    • Wird die Punktgeometrie einer Netzänderung oder einer Netzänderungsmeldung verändert, werden die Adressdaten in dem Objekt aktualisiert.
    • Die Aufgaben “Einmessung”, “Fortführung” und “Vorbereitung” erhalten ein neues Feld “Abgeschlossen innerhalb der Frist”. Es wird beim Beenden der Aufgabe gefüllt.
    • Bei der Netzänderung gibt es Datenmodelländerungen, die zum größten Teil für die Berechnung der unten aufgeführten Charts nötig sind. Weiterhin wurde die Berechnung einiger logischer Felder geändert.
    • Für die Netzänderung wurden die folgenden Charts hinzugefügt:
      • Mangelnde Vollständigkeit (Fortführung)
      • Abschluss von Einmessungen
      • Abschluss von Vorbereitungen
      • Abschluss von Fortführungen
      • Richtigkeit QS Aufnahmeskizzen
      • Richtigkeit QS Bestandsplan
      • Richtigkeit QS Netzdokumentation
      • Richtigkeit QS Protokoll
      • Richtigkeit QS Übersichtsplan
    • Für die Netzänderung wurde die Schaltfläche “Prozessbezug öffnen” hinzugefügt. Sie öffnet die Detailansicht der Prozessreferenz einer Netzänderung, wenn diese gesetzt ist.
    • Ein mit einer Netzänderung verbundenes Prozessbezugsobjekt (PROJECT Baumaßnahme, CONSUMER Anschlussprojekt) taucht nun in der Baumansicht der Detailansicht auf.
    • In der MeasureConfig.xml kann konfiguriert werden, ob eine Netzänderung in der Detailansicht geöffnet wird, wenn sie von einem Prozessbezugsobjekt aus erzeugt wird.
  • Lovion DESIGN
    • Ungespeicherte Änderungen an Redlining-Geometrien werden in der Folienübersicht mit einem Stern (*) hinter dem Foliennamen an der entsprechenden Folie gekennzeichnet.
    • Beim Import oder Anzeigen von DXF-Dateien kann bei Bedarf die Verschiebung angegeben werden.
    • Die RML-Daten werden in der Datenbank als BLOB gespeichert.
    • Die DESIGN-eigene Speicherung der Druckrahmen wird durch die neuen Basis-Funktionalitäten abgelöst und beim Upgrade überführt.
    • Die Zeichnung besitzt ein Boolean-Feld ‘conflict’, welches beim Auftreten eines Konfliktes entsprechend gesetzt wird und die Identifikation einer Zeichnung als Konflikt-Zeichnung verbessert.
    • Konfigurationen für Symbole, Strichlierungen bzw. Farben müssen nur bereitgestellt werden, wenn sich diese von der Konfiguration für das Redlining unterscheiden.
    • Um Speicher- und Performanceproblemen aufgrund großer Zeichnungen vorzubeugen, kann die Anzahl der Redlining-Geometrien in einer Zeichnung begrenzt werden (weiche Grenze für Warnhinweis, harte Grenze verhindert das Speichern).
    • Das Archiviert-Feld der Zeichnungsmappe wurde von “archived” zu “is_archived” umbenannt.
    • Die DESIGN-eigenen Funktionen zum Archivieren bzw. Dearchivieren wurden durch Basisfunktionen ersetzt.
    • Es lassen sich jetzt die Objekte aller Objektklassen archivieren (“is_archived”).
    • Die Aktivierung des Datenmodells in DB DESIGN wird durch das PlugIn “DesignDbDesignService” bereitgestellt. Dies muss in die LVN-Datei bei Bedarf eingetragen werden.
    • Die DESIGN-Erweiterung für Planungsobjekte mit Sachdaten war früher an das Modul COSTING gebunden. Ab dieser Version gehört diese Möglichkeit zum Standard von DESIGN und ist weiterhin optional installierbar. Dies wird intern “Design Objects” genannt.
    • Bei der Zuweisung von Werkzeugen zu Planungsobjekten können bereits gesetzte Werte im Objekt erhalten bleiben, wenn dies über die Konfiguration eingestellt wird. Normalerweise werden die Werte zurückgesetzt.
  • Lovion PROJECT
    • Es gibt die neue Klasse Projektsammler, mit der Baumaßnahmen thematisch zusammengefasst werden können.
    • Projekt- und Spartenverantwortliche werden aus RELATIONS anhand ihrer Rollen zugeordnet. Die interne Personenklasse in PROJECT entfällt.
  • Lovion CONSUMER
    • Die Darstellung von Pflichtfeldern und Ja-Nein-Auswahlfeldern im Portal wurde verbessert.

Netzmanagement

  • Lovion RATING
    • Mit der neuen Klasse “Zustand” kann bei allen Betriebsmitteln die Entwicklung ihres Zustands dokumentiert und von LIFECYCLE berücksichtigt werden.
    • In der Konfiguration für LIFECYCLE können Kindklassen zu einer Betriebsmittelklasse angegeben werden. Dadurch kann LIFECYCLE diese Betriebsmittel gemeinsam mit ihren Komponenten bewerten.
    • Änderungen und Erweiterungen am Bewertungsschema können größtenteils nur mit den Assistenten vorgenommen werden. Die freie Eingabe wird eingeschränkt.
    • Damit für Benutzer, die noch nie eine Rating-DB ausgewählt haben, eine solche automatisch geöffnet wird, muss sie in den DefaultUserSettings eingetragen werden.

Work Management

  • Lovion WORK
    • Einsätze sind eine neue Aufgabenart. Sie erlauben eine flexiblere Disposition und stehen (wie Arbeitspakete) außerhalb der normalen Aufgabenarthierarchien. Verschiedene Aufgaben lassen sich zu Einsätzen bündeln. Üblicherweise werden sie für Tätigkeiten an derselben Adresse benutzt – beispielsweise mehrere Zählerwechsel in einem Gebäude. Einsätze lassen sich über DISPATCH zuweisen, ohne dass ihre Teile selbst unbedingt zuweisbar sein müssen.
  • Lovion MONITOR
    • Für schadhafte Zustände gibt es eine neue Funktion Rückgängig (analog zu der bestehenden gleichnamigen Funktion in TASK).
    • Bei der Adressermittlung für Zustände mit Adresse gibt es jetzt vier verschiedene Möglichkeiten:
      • automatische Ermittlung
      • Ermittlung über das Bezugsobjekt
      • erst automatische Ermittlung und anschließend über das Bezugsobjekt
      • erst Ermittlung über das Bezugsobjekt und anschließend automatische Ermittlung
    • Weitergeleitete und archivierte Zustände werden jetzt als abgeschlossen betrachtet, so dass weitere Zustände angelegt werden können.
    • Für freie Schäden können jetzt auch Schadensskizzen angelegt werden.
    • Bei der Funktion Neuer Zustand muss nicht mehr zwangsläufig eine Zustandsart ausgewählt werden. Wenn dies nicht getan wird, werden die Kategorien aller Zustandsarten angezeigt.
  • Lovion TASK
    • Die Anbindung des Repositories erfolgt nun über das BisConnectPlugIn. Daher hat sich die Datenautorisierung aus den Einstellungen von WORK in die Einstellungen von TASK verschoben. Auch die weiteren Autorisierungsoberflächen (zum Beispiel für Funktionen) finden sich jetzt hier.
    • Es gibt eine neue Validierungsregel, die überprüft, ob eine Instandsetzungsaufgabe einen Prozessbezug besitzt. Diese Regel kann deaktiviert werden, indem der Verweis auf die Konfiguration aus der Projektdatei beim TaskMonitorCouplingServicePlugIn entfernt wird.
  • Lovion TASK APP
    • Neue Sync-Oberfläche und verbessertes Verhalten
      Die TASK APP hat eine neue Oberfläche für die Synchronisation von Daten (Aufgaben, Bezugsobjekten, Schäden usw.). Des Weiteren wird die Fehlerbehandlung bei der Synchronisation vom Endgerät in den Innendienst verschoben, sodass Endnutzer auch bei möglichen Synchronisationsproblemen weiterarbeiten können.
    • Konfigurierbare Bedienoberfläche
      Auch die TASK APP basiert jetzt auf dem generischen Visualisierungsprinzip und ist nun grundsätzlich anpassbarer geworden.
    • Umkreissuche (online)
      Die Umkreissuche aus der TASK Todo-Ansicht kann nun auch online in der App genutzt werden.
    • Oberflächen-Überarbeitung
      Die kompletten Bedienoberflächen wurden optimiert und überarbeitet.
    • Lokale Dateien als Verbunddokumente
      Es können nun lokale Dateien (in der Regel Fotos) als Verbunddokument an eine Aufgabe angehängt werden.
    • Öffnen und Löschen von zuvor aufgenommenen Dokumenten
      Dokumente, die auf dem jeweiligen Endgerät aufgenommen wurden, können nun auch offline geöffnet und gelöscht werden.
  • Lovion DISPATCH
    • Der Tooltip, der für eine Aufgabe im Gantt-Diagramm angezeigt wurde, wenn sich der Mauszeiger darüber befand, wurde entfernt. Stattdessen gibt es eine neue Ansicht Aufgabendetails. Sie kann per Rechtsklick auf eine Aufgabe im Gantt-Diagramm geöffnet werden. Gleichzeitig können die Aufgabendetails auch in der “Details”-Perspektive eingeblendet werden. Es werden zu einer oder mehrerer selektierter Aufgaben verschiedene Werte angezeigt, wie zum Beispiel Fristen, Termine, verantwortliche Ressourcen und verschiedene Referenzobjekte. Sowohl im Übersichtstab von WORK als auch im Detailtab von TASK gibt es einen weiteren Reiter im Kartenbereich, der die Aufgabendetails zu den selektierten Aufgaben anzeigt.
    • Es gibt ein neues Tab Zugewiesene Aufgaben, in dem die bereits im Gantt-Diagramm zugewiesenen Aufgaben angezeigt werden. Bei Einsätzen, Sammelaufgaben und Arbeitspaketen werden die enthaltenen Unteraufgaben angezeigt. Die Liste wird vom Haupt- und Unterfilter gefiltert. Außerdem wurde die Funktion Aufgabe suchen entfernt und durch In Gantt anzeigen ersetzt. Wenn eine zugewiesene Aufgabe in dem neuen Tab selektiert ist, springt die Funktion zur Position der Aufgabe im Gantt-Diagramm und selektiert diese. Im Hauptfilter ist jetzt standardmäßig der Reportfilter vorkonfiguriert.
    • Das Tab Nicht zugewiesene Aufgaben zeigt keine bereits durchgeführten oder abgewiesenen Aufgaben mehr an (auch wenn diese keinen Zuständigen mehr haben sollten).
    • Vertikale Linien im Gantt erleichtern die Orientierung. Je nach Zoomstufe werden sie in unterschiedlichen Abständen dargestellt.
    • Die Oberflächenkonfiguration wurde für mehr Übersichtlichkeit verbessert. Es wurde ein zweites Ribbontab ergänzt und Funktionen wurden dahin verschoben.
    • Die beiden Funktionen zum Tagespaket zerteilen und die beiden Funktionen zum Tagespaket aufteilen wurden in eine neue Funktionsgruppe Paket teilen zusammengeführt und stehen nicht mehr einzeln zur Verfügung.
    • In den Dialogen Rüst-, Fahrt- & Durchführungszeit, Paket anlegen / bearbeiten und Pakete clustern können Zeiten nur noch im Stunden:Minuten-Format eingegeben werden. Das Umschalten zwischen Stunden und Minuten als Einheit ist nicht mehr möglich.
    • Im Gantt wird auch bei einzeln zuweisbaren Terminaufgaben der Termin oben im Rahmen als roter Balken angezeigt.
    • Der Batchjob ArchiveExpiredOffTimesAndAssignmentPackages archiviert Arbeitspakete jetzt erst nach einer Woche. Außerdem setzt er ihren Status auf durchgeführt, wenn sie keine offenen Aufgaben mehr beinhalten.
  • Konfiguration und Modellierung
    • Die Assistenten zur Modellierung von Aufgabenarten kennen jetzt keine Editorkonfigurationen mehr, sondern arbeiten mit Feldgruppen. Die dafür benötigten Feldgruppen werden im Lieferpaket bereitgestellt und sind auch nach einem Upgrade von 6.6.3 verfügbar.
    • Es steht eine neue abstrakte Objektklasse Georeferenzierte Aufgabe mit logischer Punktgeometrie zur Verfügung. Diese beinhaltet ein logisches Geometriefeld, das alle Geometrien aller Kindaufgaben auf einen Punkt zurückführt. Die neue Objektklasse “Einsatz” nutzt dieses.
    • Es gibt zwei neue Batchjobs für WORK und MONITOR, die dafür sorgen, dass die Funktionen für die Erzeugung neuer Aufgaben und neuer Zustände für neu konfigurierte Bezugsobjektarten sichtbar sind.
    • Es gibt einen neuen Batchjob Ressourcenreferenz von zuweisbaren Aufgaben setzen für zuweisbare Aufgaben, der eine Referenz zu der Ressource der zuständigen Person/Gruppe setzt, wenn diese noch nicht vorhanden ist. Dieser muss benutzt werden, wenn bei einer Aufgabenart die Vererbung von der abstrakten Objektklasse “Zuweisbare Aufgabe” oder “Zuweisbare Sammelaufgabe” ergänzt wird, da ansonsten die bestehenden Aufgaben in DISPATCH nicht richtig dargestellt werden.
    • Der Batchjob zum Synchronisieren der Work Extensions löscht die WX-Objekte nicht mehr wie bisher, wenn das Bezugsobjekt nicht mehr zur Aufgabenart gehört. Stattdessen wird diese Information in einem neuen Feld gespeichert. Tatsächliches Löschen von WX-Objekten kann nur noch per Hand erfolgen.
  • Lovion TIME SHEET
    • Der Zeiterfassungsassistent wird auf Kundenwünsche und -bedürfnisse anpassbar. Jedem Zeiteintrag in dem Assistenten (Anwesenheit, Zuschläge, usw.) kann ein neues Feld hinzugefügt werden.
    • Es wird möglich, Leistungen für benutzte Fahrzeuge/Sachressourcen zu buchen. Die Leistung erfolgt in Stunden- oder Kilometer-Anzahl und nur für den Mitarbeiter, der für die Durchführung der Aufgabe zuständig war.
    • Wenn eine unterbrochene Aufgabe wieder gestartet wird, wird eine neue Buchung für die Aufgabe zusätzlich erzeugt. Das heißt, die für die Aufgabe vor dem Abbruch bestehende Buchung wird nicht fortgesetzt.
    • Das bereitgestellte Widget (Zeiterfassungsassistent) als Visualisierung kann jetzt konfiguriert werden.
    • Die Katalogwerte für die Zuschläge wurden erweitert. Jetzt ist eine Mengen-Eingabe standardmäßig erlaubt.
    • Die gespeicherten Anwesenheiten werden jetzt nach der Startzeit sortiert.
  • Lovion MATERIAL
    • Bei manueller Erfassung des kaufmännischen Bezugs von Material- und Leistungszusammenstellungen kann der Auftragstext jetzt als Freitext angegeben werden.

Integration

  • Lovion OFFICE CONNECT
    • Beim Platzhalter “Informationen aus referenzierten Objekten” in Office-Berichten besteht jetzt bei mehreren referenzierten Objekten die Möglichkeit, die Feldwerte aller entsprechenden Objekte als sortierte Liste auszugeben (beispielsweise alle Ressourcen einer zuweisbaren Aufgabe aus TASK).
    • Beim Platzhalter “Objektliste” in Office-Berichten kann jetzt im Word-Template die Zeile, die für jedes Objekt dupliziert wird, explizit ausgewählt werden. Dadurch sind flexiblere Tabellenlayouts mit Extraüberschriften, Summenzeilen u.ä. möglich.
    • Die Ausgabe von booleschen Feldwerten (true/false) im Tabellenexport (Excel, CSV) erfolgt nun in der Systemsprache, in der auch das Lovion BIS ausgeführt wird; bei deutschen Umgebungen entsprechend ‘wahr’ und ‘falsch’.
    • Microsoft hat die zukünftige Unterstützung für Exchange Web Services (EWS) eingestellt. Daher steht das TaskMsExchangeFeaturePlugIn nicht mehr zur Verfügung. Für die Zukunft prüft Lovion neue Möglichkeiten der Anbindung eines Exchange-Servers.
  • Lovion ERP CONNECT
    • ERP CONNECT wurde auf einen Betrieb im Single-User-Modus beschränkt, um eine personenbezogene Anmeldung und eine kontrollierte Anzahl von Verbindungen am ERP-System sicherzustellen. Eine Verwendung von ERP CONNECT über den Web Application Server wird nicht unterstützt.
  • Lovion WMS SERVER und Lovion WFS SERVER
    • Die Produkte WMS SERVER und WFS SERVER wurden modernisiert und erfordern nun Java 11 oder neuer. Anstelle einer Komplettlieferung bestehend aus Apache Tomcat, GeoServer und Lovion GeoServer-Extensions wird nun eine kundenseitige GeoServer-Installation vorausgesetzt. Die Produkte verwenden nun den Web Application Server als Backend, statt Microsoft Internet Information Server. Weitere Details zur Installation sind der Administrator-Dokumentation zu entnehmen.
  • Lovion WMS CONNECT
    • Ein optionaler Copyright-Vermerk kann zu einem WMS-Thema definiert werden.

Portale

  • Lovion MAPS PORTAL
    • Lovion MAPS wurde grundlegend neu aufgesetzt und basiert jetzt auf der gleichen Technologie wie die anderen Portal-Produkte. Es kommt der Lovion Web Application Server (LWAS) als PORTAL SERVER zum Einsatz – die Verwendung des IIS entfällt. Der Name des Portals ändert sich daher auf MAPS PORTAL. Der Innendienst-Client heißt einfach MAPS.
    • Das HTML-Frontend wurde neu entwickelt und entspricht ebenfalls der allgemeinen Lovion-Portal-Technologie.
    • Das Innendienst-Tool (LovionMapsAdminTool) entfällt und wird durch das neue Innendienst-Modul MAPS im Windows Client vollständig ersetzt.
    • Es gibt nun eine gemeinsame Benutzerverwaltung über RELATIONS.
    • Die Migration von bestehenden Auskünften aus einer 6.6.3-Umgebung von MAPS ist vorgesehen und wird durch diverse Migrationsjobs unterstützt. Damit ist eine Einsicht der vorhandenen Planauskünfte von 6.6.3 im neuen MAPS-Modul des Windows Clients möglich.
  • Lovion TIME SHEET PORTAL
    • TIME SHEET ist jetzt auch im Portal und in der App verfügbar. Die im TIME SHEET PORTAL erfassten Daten können anschließend im Windows Client geprüft und nachbearbeitet werden. Alle Neuerungen zu TIME SHEET im Windows Client sind auch für das Portal verfügbar.
  • Neue Bedienelemente
    • In Portalen und in der App lassen sich konfigurativ Funktionen mit einem Benutzerdialog einbetten. Das können sowohl geeignete Standardfunktionen aus dem Windows Client als auch Funktionen aus Kundenanpassungen sein.
    • In Portalen können jetzt an geeigneten Stellen Schaltflächen für Speichern, Verwerfen und Neu-Laden konfiguriert werden.
    • An geeigneten Stellen im Portal und in der App können jetzt Textbausteine mit Platzhaltern konfiguriert werden, zum Beispiel Feldwerte des aktuell betrachteten Objekts.
    • Mit der neuen Objekt-Auswahl lassen sich 1:1-Verknüpfungen zwischen Objekten herstellen. Beispiel: Benutzerauswahl im MAPS PORTAL.
    • Für die Darstellung von Dokumenten ist jetzt eine alternative Darstellung mit Übersicht über die Ordnerstruktur verfügbar (analog zur Darstellung der Dokumente im Windows Client).
  • Verbesserte Navigation #51450
    • Der Wechsel zwischen verschiedenen Seiten im PORTAL wird jetzt in der Browser-History vermerkt (Vor- und Zurück-Navigation des Browsers und Browser-Chronik).
    • Die “In neuem Tab öffnen”-Funktion des Browsers wird unterstützt, so dass verschiedene Seiten des PORTALs in unterschiedlichen Browser-Tabs parallel bearbeitet werden können.
    • Für die APP kann unter Android die Zurück-Schaltfläche zum Wechsel zur vorherigen Ansicht verwendet werden.
  • Administrative Konfiguration
    • Das neue Tool “App Sync Admin” gibt eine Übersicht über den aktuellen Stand der Synchronisation mit der App. Fehler, die bei der Synchronisation mit mobilen Endgeräten entstehen, können hiermit analysiert und behoben werden.
    • Das neue Tool “Editor für die Modul-Konfiguration” ist eine grafische Oberfläche zur Unterstützung bei der Konfiguration der einzelnen Module für das Portal und die App.
    • Das Tool zur “Freigabe von Objektklassen für den WebClient” unterstützt jetzt mehrere Konfigurationsdateien.

Version 6.6.3 (24.10.2017)

MEASURE APP Service Release 6 (10.10.2019)

APP

  • Lovion MEASURE APP
    • E-Mail-Verteilung nach Regionen
      Diese Erweiterung erlaubt den Export von Projekten entsprechend einer bestimmten Adresse / Region. Man kann bestimmte Regionen (Polygone / Geofences) definieren. Wenn eine Einmessung innerhalb dieses Polygons stattfindet, wird das Projekt an eine spezifische E-Mail-Adresse versendet. Einmessungen in einer anderen Region werden an eine andere, vordefinierte, E-Mail verschickt. Es kann auch eine E-Mail-Adresse für Bereiche außerhalb der Regionen festgelegt werden. Hierfür gibt es eine spezielle Geofence Konfigurationsdatei (*.lgf), das Dateiformat ist GeoJSON. Regionen können als Dienstleistung bereitgestellt werden.
    • Vorlagen für Skizzen
      Kundenspezifische Skizzenvorlagen können jetzt erstellt und in der App konfiguriert werden. Es ist auch möglich, mehrere Vorlagen zu konfigurieren und sie vor bzw. nach der Einmessung auszuwählen (zum Beispiel für Tiefbaufirmen, die für mehrere Versorger Aufträge annehmen). Zusätzlich werden nach der Einmessung weitere Felder (Projektattribute) abgefragt, die für die Skizze erforderlich sind. Es können Pflichtfelder, Auswahllisten, Checkboxen usw. definiert werden. Auch können zum Beispiel Datumsfelder, Nutzer-/ Firmennamen automatisch durch die App generiert werden. Skizzen können ein Firmenlogo enthalten. Die kundenspezifischen Skizzen können auch als Dienstleistung beauftragt werden.
    • Festlegen von Nutzername und Firma
      Für die Skizzen ist es oft erforderlich, dass der Einmesser bzw. die einmessende Firma explizit mit aufgeführt werden. Diese Informationen können unter “Mein Konto” auf dem Gerät lokal gespeichert werden.
    • Darstellung von GIS Attributen in der Skizze
      Es ist nun möglich, erfasste Sachdaten auch in der Skizze zu beschriften. Zur Konfiguration, welche Felder für die Beschriftung verwendet werden sollen, dient die bestehende Einstellung “Sachdaten Beschriftung”. Die Funktion zum Beschriften von Sachdaten kann pro Skizze separat aktiviert werden, so dass man Skizzen mit Bemaßung bzw. Sachdatenbeschriftung getrennt erstellen kann.
    • Darstellung von GIS Attributen in der Augmented Reality Ansicht
      Sachdaten können mit den gleichen Einstellungen (siehe Skizze) auch direkt in der Augmented Reality Ansicht angezeigt werden. Die Objektauswahl erfolgt immer an der Stelle des Fadenkreuzes.
    • Kundenspezifische Punktsymbole
      Der Standardsatz von Punktsymbolen (Kreise, Dreiecke, Quadrate usw.) kann durch kundenspezifische Symbole im PNG- oder SVG-Format erweitert werden. Sowohl Datenmodell als auch Symbolbibliothek lassen sich in einer (neuen) gemeinsamen Konfigurationsdatei zusammenfassen.
    • Editieren der Projektadresse
      Bisher wurde die Adresse des Projektes durch die GPS-Position vorgegeben. Jetzt ist auch das Editieren des Adressfeldes möglich. So kann zum Beispiel nach der Einmessung die Hausnummer geändert werden.
    • Unterstützung von Single-Page PDF und Multi-Page PDF
      In der neuen Version ist es möglich, den PDF-Export so zu konfigurieren, dass mehrere Skizzen (Sparten) sowohl wie bisher in einem einzelnen PDF als auch in separaten PDF-Dokumenten pro Ansicht exportiert werden.
    • JPG-Logo für Skizze
      Es ist nun möglich, JPG-Dateien für das Firmenlogo zu konfigurieren (bisher ging nur PNG).

MEASURE APP Service Release 5 (19.07.2019)

Neues Modul

  • Lovion MEASURE APP – CAD CONNECT
    • Das optionale Modul Lovion MEASURE APP – CAD CONNECT ermöglicht den Export von CAD-Daten direkt aus der Lovion MEASURE APP heraus.
    • Die folgenden Formate werden unterstützt:
      • AutoCAD DWG in den Versionen 2018, 2013, 2010 und 2004.
      • AutoDesk DXF in den Versionen 2018, 2013, 2010 und 2004.
      • MicroStation DGN in der Version 8.

APP

  • Lovion MEASURE APP
    • Das Datenmodell wurde um die Erfassung von Sachdaten erweitert.
    • Die Skizzenerstellung wurde erweitert, so dass nun Skizzen spartenspezifisch und Ausschnittvergrößerungen erstellt werden können. Des Weiteren gab es diverse Verbesserungen wie Linienstärken und vermeiden von Überlagerungen.
    • Der Auftragsname kann nun aus Barcodes bzw. QR-Codes übernommen werden.
    • Das iPad mini (Modell 5) wird nun unterstützt.
    • Projekte können nun auf das lokale Gerät bzw. über alternative E-Mail-Clients und Cloud-Laufwerke exportiert werden.
    • Bei einer Teststellung der Lovion MEASURE APP wird nun eine Woche vor Ablauf des Testzeitraumes eine Warnung angezeigt.
    • Die Lovion MEASURE APP unterstützt nun folgende neue Sprachversionen: Italienisch, Spanisch, Niederländisch und Tschechisch
    • Die folgenden neuen Koordinatensysteme werden nun unterstützt:
      • Tschechisches und slowakisches S-JTSK Krovak Koordinatensystem
      • Koordinatensystem OSGB36 mit OSTN15 Grid-Datei

Ergänzungen ab Service Release 5 (28.05.2019)

Neue Module

  • Lovion MEASURE
    • Mit dem Modul Lovion MEASURE wird der gesamte Fortführungsprozess nach GW 120 und GW 130 dokumentiert. Alle relevanten Teilprozesse, von der Einmessung über die Datenerfassung bis zur Auswertung, werden unterstützt.
    • Es enthält ein Standarddatenmodell für Baumaßnahmen. Der Workflow für die Einmessung und Dokumentation wird über Aufgaben aus Lovion TASK gesteuert.
    • Anschlussprojekte aus Lovion CONSUMER sowie Baumaßnahmen aus Lovion PROJECT stehen als Prozessbezugsobjekte für Netzänderungen aus Lovion MEASURE zur Verfügung.
  • Lovion ASSET GAS
    • Mit der neuen Generation des Fachdatenmodells Lovion ASSET GAS kann nun auch das Innenleben von Gas-Anlagen grafisch dokumentiert werden.
  • Lovion ASSET ELECTRICITY
    • Mit der neuen Generation des Fachdatenmodells Lovion ASSET ELECTRICITY kann nun auch das Innenleben von Strom-Anlagen grafisch dokumentiert werden.

Basis & Plattform

  • Lovion VIEW und Karten
    • Im externen Namen von Welten kann jetzt ein Platzhalter konfiguriert werden, der durch den externen Namen des Welten-Besitzers ersetzt wird. Dadurch kann zum Beispiel der Stationsname für ein Innenleben verwendet werden.
    • Geometriebearbeitung: Einfache Geometrievorlagen können über Metainformationen als Startgeometrien konfiguriert werden. Textgeometrien sind frei skalierbar.
  • Lovion EXPLORE
    • Die Darstellung der Objekte im Baum wurde überarbeitet. Es ist möglich Bereiche (“Scopes”) zu konfigurieren und so die angezeigte Objekthierarchie innerhalb des Baums zu beeinflussen. Auf diesem Weg kann die Menge der angezeigten Beziehungen beschränkt werden.

APP

  • Lovion APP
    • Für das Service Release 5 der Lovion APP wird kein neues Release im iOS App Store eingereicht werden, da alle Neuerungen durch serverseitige Anpassungen durchgeführt werden können. Nach dem Einspielen der Änderungen müssen auf allen Endgeräten die Aufgaben neu geladen werden.

Module

  • Lovion EASEMENT
    • Diese Erweiterung ist ein optionales Upgrade, das im kommenden Release standardmäßig ausgeliefert wird.
    • An Vertrag und Liegenschaft lassen sich Logbuch-Einträge erstellen.
    • Im Übersichtsreiter wurden Status- und Spartenfilter für den Vertrag ergänzt.
    • Die Instanzbeschreibung am Vertrag wurde von “Vertrag Nummer” in “Nummer Vertragsart” geändert.
    • Datenmodell-Erweiterungen:
      • Am Vertrag wurden Felder ergänzt.
      • Am Grundbuchblatt wurde das Feld “Buchungsart” ergänzt.
      • Die Felder der ersten, zweiten und dritten Abteilung wurden in neue Objektklassen verschoben.
      • An der Abteilung wurde das Feld “lfd. Nummer” ergänzt.
      • Die neue Objektklasse “Pflegefläche” wurde ergänzt.

Netzanschluss

  • Lovion CONSUMER
    • Keine Angabe zur Adresse schaltet nun direkt zwischen Adress- und Gemarkungseingabe um, ohne dass ein Speichern erforderlich ist.

Work Management

  • Lovion TASK
    • Es gibt einen neuen Trigger, der den referenzierten Schaden/Mangel archiviert oder aus dem Archiv holt, wenn eine Instandsetzungsaufgabe archiviert oder aus dem Archiv geholt wird. Dieser Trigger wird automatisch mit dem Upgrade auf das nächste Major Release aktiviert. Wenn er schon vorher genutzt werden soll, muss er manuell in der Projektdatei ergänzt werden.
  • Lovion DISPATCH
    • Anstelle der Funktion Detailgrad reduzieren gibt es jetzt einen neuen Schieberegler, mit dem sich der Detailgrad im Gantt in fünf Stufen anpassen lässt. Zeilen einzelner Ressourcen und Ressourcengruppen lassen sich jetzt zusammenklappen. Sie werden dann in der Höhe minimiert und ausgegraut dargestellt.
    • Nur angepinnte Ressourcen anzeigen wirkt sich jetzt ebenfalls auf die Kapazitätsanzeige aus.
    • Es gibt eine neue Funktion Ressource finden, die bei der Suche einer passenden Ressource für eine zuweisbare Aufgabe zu einem frühestmöglichen Zeitpunkt hilft. Die Bedienung ist ähnlich zu der Funktion Termin finden gestaltet.
    • Die Funktion Termin finden steht nicht mehr für Aufgaben zur Verfügung, die sich bereits in Bearbeitung befinden (analog zur neuen Funktion Ressource finden). Sie müssen zunächst unterbrochen werden. Ebenfalls ist die Funktion für Aufgaben deaktiviert, deren Frist in der Vergangenheit liegt. Innerhalb der Funktion wird jetzt zusätzlich die Gruppe der jeweiligen Ressource angezeigt.
    • Arbeitspakete lassen sich jetzt auch Gruppen zuweisen.
    • Die Funktion Pakete clustern steht jetzt auch für zuweisbare Einzelaufgaben zur Verfügung. Bisher wurde sie nur für Sammelaufgaben angeboten. Außerdem gibt es innerhalb der Funktion eine neue Option “Nur freie Tage/Wochen berücksichtigen”, die verhindert, dass Arbeitspakete dort angelegt werden, wo bereits Aufgaben oder Arbeitspakete zugewiesen wurden.
    • Die beiden neuen Funktionen zum Tagespaket zerteilen ergänzen die bisherigen Funktionen zum Tagespaket aufteilen. Während die alten Funktionen innerhalb des Paketes die Termine der Aufgaben entsprechend der Konfiguration setzen, erzeugen die neuen Funktionen anhand derselben Konfiguration neue Arbeitspakete.
    • Wenn für eine Aufgabenart eine minimale Personenanforderung konfiguriert wurde und eine entsprechende Aufgabe auf eine Gruppe disponiert wird, wird die Auslastung jetzt mit der minimal benötigten Personenanzahl multipliziert.
    • Die beiden Funktionen Weitere Ressource und Von Ressource entfernen stehen jetzt auch für Bereitschaftsaufgaben zur Verfügung, wenn diese entsprechende Sachressourcenanforderungen haben.
  • Konfiguration und Modellierung
    • Eigenschaften von Bereitschaftsaufgabenarten lassen sich jetzt wie bei anderen Aufgabenarten auch konfigurieren. Beispielsweise können so Sachressourcenanforderungen definiert werden.
  • Lovion TIME SHEET
    • Für Zeitbuchungen können Kostenstellen als kaufmännischer Bezug angegeben werden. Die Eingabe erfolgt analog zur freien Eingabe von Auftragsnummern als Freitext.
    • Vereinheitlichung des Verhaltens der Eingabefelder von Zuschlägen.
    • Abgeschlossene Zeiterfassungsblätter oder Zeiteinträge können vor der Prüfung validiert werden.
    • Zeitbuchungen können direkt auf einer Aufgabe in Lovion TASK erzeugt werden.
  • Lovion MATERIAL
    • Materialzusammenstellungen zu einem Prozessobjekt können auf ein anderes Prozessobjekt des gleichen Objekttypen als Kopie übernommen werden. Hierbei werden alle Materialeinträge im Status Planung angelegt. Die Auswahl der Ziel-Prozessobjekte für die Kopie kann über einen Report eingeschränkt werden.

Integration

  • Lovion ERP CONNECT
    • Für PM-Aufträge, IH-Meldungen, Technische Plätze und Equipments können die Haupt-Objektklassen um standardisierte Adressfelder (z.B. Adressnummer, Straße, Hausnummer, PLZ, Stadt) erweitert werden. Beim Abgleich mit SAP wird dann automatisch die zugehörige Objektadresse ermittelt.

Portale

  • Verbesserte Protokollierung
    • Zu einfacheren und schnelleren Identifizierung von Problemen (zum Beispiel fehlerhafte Konfiguration) werden nun die Client-Protokolle an den Server gesendet.
  • Schnellfilter für die Übersicht
    • Um Einträge schneller in der Antragsübersicht (CONSUMER PORTAL) zu finden, wurde ein Suchfeld zur Filterung der Anträge hinzugefügt. Technisch ist der Schnellfilter fester Bestandteil der DataGrid Visualisierung und somit Teil aller Tabellen.
  • Lovion ECW CONNECT
    • Das Modul Direct Raster benötigt für den Einsatz auf Servern (LWAS, APP, PORTAL, MAPS) eine Lizenz von Hexagon Geospatial. Im Serverbetrieb erfordert das Modul eine Freischaltung. Der Betrieb im BIS und Konsolenanwendungen ist davon nicht betroffen.
  • Lovion MESSAGE PORTAL
    • Dokumente können jetzt zwischen Nutzern im Windows Client und Portal verschickt werden.
  • Lovion MAPS
    • Erweiterungen für das Rules-Modul
      Die Objektsuche im Rules Modul wurde um eine Distanzprüfung erweitert. Damit können Objekte in einem konfigurierbaren Radius mit betrachtet werden.
      Zusätzlich können nun Übersichtsplots per Rule aktiviert/deaktiviert werden.
    • E-Mail-Templates
      Die E-Mail-Templates wurden um zwei weitere Eingangs E-Mail-Typen erweitert für die Privat- und Unternehmensperson Registrierung. Damit kann eine optionale Info E-Mail an den Nutzer gesendet werden.
    • Firmensuche für externe Nutzer
      Die Suche nach Nutzern, in der Auskunftsliste im Admintool, wurde erweitert um die Suche nach dessen Firmen (BIL und eStraße).
    • Übersichtsplot Erweiterung
      Im Übersichtsplot kann man nun einen Füll- und Linienstyle für die vorhandenen Plotrahmen und Baustellenflächen definieren.

MEASURE APP Ergänzungsrelease 663.4.19084 (28.03.2019)

  • Lovion MEASURE APP
    • Die Darstellung in der Augmented Reality Ansicht ist nun dreidimensional. Einmessung und Ausgabe erfolgt somit in 3D.
    • Folgende Geräte wurden für eine bessere Genauigkeit kalibriert: iPhone 7, iPhone 7 Plus, iPhone 8, iPhone 8 Plus.
    • Für die Skizze gibt es nun einen neuen Objekttyp “Gebäude”.

Ergänzungen ab Service Release 4 (07.02.2019)

Neue Module

  • Lovion MEASURE APP
    • Die Lovion MEASURE APP ist eine einfache Software zum schnellen und genauen Erfassen von Netzanschlüssen. Die App verwendet Augmented Reality, um erfasste Anschlüsse im Videobild des Smartphones darzustellen.
    • Die Lovion MEASURE APP ist lauffähig auf iOS Geräten mit dem iOS Betriebssystem 11.3 und neuer.
    • Unterstützte Hardwareprodukte sind: iPhone 6s, iPhone 7, iPhone 7 Plus, iPhone 8, iPhone 8 Plus, iPhone X, iPhone Xs, iPhone Xs Max, iPhone X R, iPad (Modelle 2017, 2018) und iPad Pro.

Basis & Plattform

  • Übersichtstab der Module
    • Filterfunktionen
      Die Funktion “Tab-Adresse kopieren” (Erzeugen eines Links) berücksichtigt die aktuellen Filtereinstellungen, sodass diese beim Ausführen des Links auch wiederhergestellt werden.
  • Objekteditor / Geometriebearbeitung
    • Über den Link im Geometriefeldeditor kann die Geometriebearbeitung direkt für das ausgewählte Geometriefeld in der zugehörigen Karte gestartet werden.
  • Lovion DB DESIGN
    • Mit dem Referenzassistenten können nun auch bestehende Referenzen bearbeitet werden.
  • Dokumentationen und Handbücher
    • Neues Format: HTML
      Die Dokumentationen und Anwender-Handbücher werden im HTML-Format geliefert. Das bisherige CHM-Format findet keine Anwendung mehr.

Störungsmanagement

  • Lovion OUTAGE
    • Die Validierungen für Weiterleitungen werden nicht mehr auf archivierte Störmeldungen angewandt. Dies gilt für die Felder “1. Eintreffen”, “Verantwortlicher” und “Tatsächliches Arbeitsende”.
    • Die Validierungen der Weiterleitungen, die die Felder “Arbeitsgruppe”, “Person” und “Unternehmen” betreffen, sind nun auch aktiv, wenn keine Kopplung zum Modul Lovion TASK besteht.
      Außerdem werden etwaige Validierungsfehler auf Bestandsdaten nun zu Warnungen heruntergestuft:

Netzbau

Work Management

  • Lovion TASK APP
    • Sind Offline-Daten oder nicht synchronisierte Änderungen auf dem Mobil-Gerät vorhanden, kann die Serveradresse nur dann gewechselt werden, wenn alle genannten Daten gelöscht werden. Dies muss durch den Benutzer bestätigt werden.
    • Bei der Synchronisation von offenen Transaktionen bleibt das Display des Gerätes aktiviert. Hierdurch wird sichergestellt, dass der Prozess auch ohne aktive Überwachung läuft.
  • Lovion WORK
    • Beim Erzeugen, Bearbeiten und Freigeben werden jetzt auch Zusatzfelder der Typen Datum und Nutzer unterstützt.
  • Lovion DISPATCH
    • Es gibt jetzt eine tabellarische Gantt-PDF-Ausgabe, die über Word-Vorlagen konfiguriert werden kann (Wochenplan, Zweiwochenplan u.ä.).
    • Im Lieferpaket von Lovion DISPATCH gibt es außerdem vier Office-Berichte für den Bereitschaftsplan der laufenden bzw. nächsten Woche, gruppiert nach der Bereitschaftsart bzw. nach dem Tag.
  • Konfiguration und Modellierung
    • Für komplexe Aufgabenarten kann konfiguriert werden (TaskTypeConfiguration), ob beim Start bzw. Beenden der Aufgabe auch alle Teilaufgaben gestartet bzw. beendet werden sollen.

Integration

  • Lovion ERP CONNECT
    • Integration in INVEST
      Die bestehende Funktion zum Kostenlesen wurde erweitert, um die Daten verschiedener Sachkonten im Lovion zu summieren und dann in einen Kostenanteil zu schreiben. Die Bildung von eigenen Wertkategorien wurde damit auf Lovion-Seite ermöglicht.
  • Lovion OFFICE CONNECT
    • Wenn Office-Berichte direkt als Verbunddokument an ein referenziertes Objekt gehängt werden sollen, können bei Verwendung von DOCUMENTS direkt Metainformationen gefüllt werden. Bei entsprechender Konfiguration können damit gezielt Dokumentenunterordner festgelegt werden.

Portale

  • Charts
    Die Oberflächenkomponente (Visualisierung) zur Darstellung von Diagrammen (Torten und Balken) aus dem Windows Client ist jetzt in den Portalen verfügbar. In den Standard-Portalen kommt diese bisher nicht zum Einsatz, sie steht aber für Projekt-Ausgestaltungen zur Verfügung.
  • Lovion VIEW PORTAL
    • Welten und Universen
      Es können neben der Standard-Welt nun auch die Welten und Universen eines selektierten Objekts angezeigt werden. Dies wird z.B. genutzt für Innenleben (z.B. Schaltbilder) oder Schemapläne.
    • PDF-Druck und Download
      Es gibt Druckvorlagen, mit denen der angezeigte Kartenausschnitt in verschiedenen Formaten als PDF ausgegeben und gespeichert werden kann.
    • Verbesserte Suche
      Die Benutzeroberfläche und die Bedienung der Suche wurden verbessert.

Ergänzungen ab Service Release 3 (31.10.2018)

Neue Module

  • Lovion MESSAGE
    • Mit Lovion MESSAGE wird eine Lovion-internes Nachrichtensystem angeboten, in dem Benutzer über Konversationen miteinander kommunizieren können.
    • Eine Kommunikation zwischen Nutzern im Windows Client und Portal ist möglich.
    • Eine Kommunikation kann direkt vom Prozessobjekt aus, innerhalb der Prozessmodule erfolgen.

Basis & Plattform

  • Lovion VIEW und Karten
    • Steuerungselemente in der Karte
      Das automatische Ausblenden der Steuerungselemente in der Karte kann durch einen Doppelklick auf den hervorgehobenen Bereich in der oberen linken Ecke der Karte unterdrückt werden. Eine Größenänderung der Karte setzt diesen Zustand wieder außer Kraft.
  • Lovion REPORT
    • Als neue Funktion werden Tabellenberichte angeboten. Mit diesen ist es möglich, ausgesuchte Daten über Objektpfade und Hierarchien hinweg in einer zweidimensionalen Tabelle anzuzeigen. Die gewünschten Tabellenberichte können hierbei über Oberflächenkonfigurationen erstellt und geändert werden. Voraussetzung hierbei ist, dass die Objektpfade eindeutig sind und über konfigurierte Scopes im Datenmodell verfügbar gemacht werden. Neben öffentlichen Tabellenberichten, die nur durch Administratoren gepflegt werden können, stehen auch benutzerdefinierte Tabellenberichte zur Verfügung. Die Tabellenberichte sind für die Einbettung in Prozessmodule, wie z.B. Lovion PROJECT oder OUTAGE gedacht.
  • Lovion DB DESIGN
    • Das UML-Diagramm stellt nun auch die flexiblen Referenzen dar.
    • Es ist nun möglich Datenmodelldateien über die GUI zu löschen (Rechtsklick auf die jeweilige Datei in der Dateisequenz).
    • Editorkonfigurationen können nun geklont werden.
    • Felder können jetzt von Datei zu Datei per Drag&Drop verschoben werden.
  • Objekteditor
    • Logische Felder werden bei gleichzeitiger Bearbeitung von mehreren Objekten (Multiobjekteditor) nicht mehr ausgewertet.
  • Lokatoren
    • Das Datenmodell für die rwo-basierte Adressdatenbank kann um Postleitzahlen und Regionen erweitert werden, und die deutschen Postleitzahl-Gebiete können inklusive der Flächengeometrien zur Verfügung gestellt werden. Über eine Geometrie-Verschneidung zwischen Postleitzahl-Flächen und Hausnummern ist es nun möglich, die Zuordnung zwischen Postleitzahlen und Hausnummern herzustellen. Sowohl der Import der Postleitzahl-Gebiete als auch die Hausnummern-Zuordnung erfolgt in Batch-Läufen.
  • Darstellung von Validierungsmeldungen des Statuswechsel-Assistenten
    • Die Darstellung der Validierungsmeldungen im Tooltip des Statuswechsel-Assistenten wurde übersichtlicher gestaltet. Zudem werden nun nicht mehr als 5 Meldungen angezeigt. Dies betrifft auch TASK.
  • Ausgabe PDF
    • Die Erzeugung von PDF-Dokumenten erfolgt jetzt gemäß dem Standard PDF/A-2A.
    • Die Funktion steht jetzt auch uneingeschränkt unter 64 Bit zur Verfügung.
  • Schedule Management
    • Das Schedule Management führt Funktionen in regelmäßigen Intervallen aus. Zum Beispiel, um in Lovion MESSAGE auf neue Nachrichten zu prüfen.

Störungsmanagement

  • Lovion OUTAGE
    • Für die Anzeige von Bereitschaften gibt es die neue Funktion Bereitschaften. Die Ressourcen der Bereitschaften können der Weiterleitung zugeordnet werden.

Netzführung

  • Lovion SWITCHBOARD
    • Hinsteuerhandlungen erzeugen: Es ist optional möglich nach dem Erzeugen von Hinsteuerhandlungen automatisch den Dialog “Rücksteuerhandlung erzeugen” öffnen zu lassen.
    • Beim Archivieren einer Steuermaßnahme können über den Statuswechsel-Assistent optional zusätzlich die zugehörigen Steueraufgaben und Betriebssteuerzustände archiviert werden.
    • Beim Erzeugen von Rücksteuerhandlungen können diese optional ausgehend vom Enddatum oder geplanten Enddatum der Steuermaßnahme automatisch berechnet werden.

Netzbau

  • Lovion DESIGN / COSTING
    • Nur wenn dies explizit konfiguriert ist, werden die Vorschaubilder der Planungswerkzeuge für jeden Zeichnungs-Tab neu erstellt (um objektübergreifende Abhängigkeiten in der Stylekonfiguration zu berücksichtigen).
    • DXF Import: Beim Import von mehr als 100 Geometrien wird, um fortzufahren, eine Abfrage an den Benutzer gestellt.
    • Um unnötig große Zeichnungen zu reduzieren, wird der Benutzer beim Speichern darauf hingewiesen, wenn mehr als insgesamt 5000 Geometrien in der Zeichnung enthalten sind.

Work Management

  • Lovion TASK
    • Die Todo-Ansicht berücksichtigt jetzt bei der Ermittlung von Gruppenaufgaben die Konfiguration der TASKWORK-eigenen Ressourcen.
    • In der Todo-Ansicht werden durchgeführte und abgewiesene Aufgaben in allen Teilbereichen nur noch drei Tage nach der letzten Änderung an ihnen geladen.
    • Die Überschriften der Checklisten können über Metainformationen verkleinert dargestellt oder ganz ausgeblendet werden.
  • Lovion TASK APP
    • Offline Dokumente: Werden Dokumente im Lovion BIS zu einer Aufgabe hinzugefügt, können diese jetzt auf ein Mobilgerät exportiert werden. Die Dokumente sind damit auch dann in der APP verfügbar, wenn das Mobilgerät nicht online ist.
  • Lovion WORK
    • In den administrativen Einstellungen von WORK wurden die drei Ressourcen-Tabs zur Konfiguration von Benutzern, Gruppen und Ressourcenverfügbarkeit unter einem neuen Tab zusammengefasst.
  • Lovion DISPATCH
    • Es ist jetzt möglich Bereitschaften zu verwalten. Dazu gibt es eine Datenmodellerweiterung, die eine abstrakte Objektklasse für Bereitschaftsaufgaben zur Verfügung stellt. Zum Anlegen der Bereitschaften stehen die Funktionen Bereitschaft erzeugen (für einzelne) sowie Bereitschaftsserie (für mehrere) zur Verfügung. Bereitschaften werden im Gantt einfach schraffiert dargestellt.
    • Es gibt einen neuen Ganttbereich Planansicht, in dem konfigurierte Aufgabenarten angezeigt werden. Dabei werden die Aufgaben nicht anhand ihrer Ressource gruppiert, sondern anhand ihrer Aufgabenart. Typischerweise wird dies für Bereitschaften genutzt.
    • Um Sperrzeiten von Bereitschaften unterscheiden zu können, werden Sperrzeiten jetzt kreuzschraffiert dargestellt.
    • Zur Vermeidung ungewollter Fristverschiebung im Gantt lassen sich Aufgaben erst verschieben, nachdem diese selektiert wurden. Bereits durchgeführte Aufgaben lassen sich gar nicht mehr verschieben. Bei Aufgaben, die sich bereits in Bearbeitung befinden, ist nur noch das Fristende anpassbar.
    • Es ist nun möglich, mehrere Aufgaben in einem Zeitbereich mit Shift zu markieren (wie im Windows Explorer).
    • Für Terminaufgaben gibt es eine neue Funktion Termin finden, die bei der Suche eines passenden Termins und einer geeigneten Ressource in einem festgelegten Zeitraum hilft.

Portale

  • Lovion PORTAL

    ACHTUNG: Für das Upgrade nach 6.6.3 SR3 gibt es einige Breaking-Changes, für die kleine Ergänzungen in der Konfiguration notwendig sind. Die Details können dem Handbuch entnommen werden.

    Es gibt einige neue Oberflächenelemente, die derzeit im TASK PORTAL zum Einsatz kommen (siehe unten). Allerdings können diese auch generell bei Anpassungen der Portal-Produkte (insb. CONSUMER PORTAL) genutzt werden.

    • MESSAGE PORTAL
      Das neue MESSAGE Modul steht auch im PORTAL zur Verfügung.
    • PORTAL Desk
      Für die Startseite (Desk) wurden die Möglichkeiten für Anpassungen erweitert.
    • Visualisierung: Referenzen
      Für das PORTAL ist jetzt die Anzeige der Objekt-Referenzen zur Verfügung. Die Referenzen des aktuellen Objektes werden als Links darstellt, so dass diese direkt geöffnet werden können.
    • Visualisierungscontainer: Tab-Container
      Für das PORTAL stehen jetzt die Tab-Container (Karteireiter) zur Verfügung.
    • Absprung zwischen PORTAL Modulen
      Referenzobjekte aus anderen Modulen werden im PORTAL jetzt im jeweiligen passenden Modul geöffnet, z.B. kann im MESSAGE PORTAL aus der Unterhaltung zu einem Antrag der dazugehörige Antrag im CONSUMER PORTAL geöffnet werden.

    Lovion TASK PORTAL

    • Umkreissuche
      Für das TASK PORTAL ist jetzt die Umkreissuche in der Todo-Ansicht standardmäßig verfügbar.
    • Gestaltung Aufgaben-Oberfläche
      In Analogie zum Windows-Client und zur APP werden Dokumente und Referenzen jetzt als Karteireiter dargestellt.

Ergänzungen ab Service Release 2 (31.07.2018)

Basis & Plattform

  • Änderungshistorie (Lovion History)
    • Die neue Funktion Änderungshistorie ermöglicht es, Änderungen an Objekten nachzuverfolgen. Dies umfasst auch Löschungen und Einfügungen. Voraussetzung ist, dass die Änderungsprotokollierung für das Repository konfiguriert ist.
  • Datenbankzugriff
    • Datenbankabfragen erfolgen jetzt mit mehr Parallelität (maximal 4). Dies beschleunigt insb. Abfragen von abstrakten Objektklassen mit vielen Ableitungen.
    • Datenbankverbindungen werden für eine kurze Zeit (4 Sekunden) für spätere Zugriffe offengehalten. Dies beschleunigt das Nachladen von Geometrien oder referenzierten Objekten – insbesondere bei Replica-Datenbanken. Einstellungen bzgl. ConnectionPooling werden bei SQL Server und Oracle nicht mehr angewendet. Verbindungen werden stattdessen explizit geöffnet und geschlossen.
    • Eine Netzwerkverfolgung/-analyse erzwingt nicht mehr das Öffnen von Verbindungen zu sämtlichen Datenbanken.
  • Kompaktansicht
    • Es gibt ein neuen Visualisierungscontainer, der eine hierarchische Struktur von Objekten in einem Formular in der Oberfläche darstellen kann. Dies wird zukünftig in verschiedenen Modulen zum Einsatz kommen. Im Standard steht es ab diesem SR in TASK zur Darstellung von komplexen Aufgaben zur Verfügung.
  • Übersichtstab der Module
    • Filterfunktionen
      In der Oberfläche für die Filtereinstellungen kann eine Filterzusammenstellung als Voreinstellung festgelegt werden: diese wird beim Öffnen eines Übersichtstab gegenüber den gespeicherten Benutzereinstellungen bevorzugt.
  • Abkacheln von Ebenen
    • Die Funktion Abkacheln von Ebenen wurde in die Basis verschoben und steht jetzt allen Kunden zur Verfügung.
  • Geometriebearbeitung / Redlining
    • Das Erstellen von Kreisgeometrien wurde dahingehend geändert, dass der Start- und Endpunkt beim Aufziehen auf dem Kreis liegen und nicht wie bisher die Eckpunkte des umschließenden Rechtecks sind.
  • Freie Übersichten – Widget
    • Per Konfiguration können nun Übersichts-Tabs für beliebige Objektklassen definiert werden. Dies ist für Stammdaten gedacht (z.B. aus dem GIS oder ASSET), zu denen kein Prozessmodul existiert.
  • Lovion DB DESIGN
    • Das Datenmodelllayout wird nun dateiweise gespeichert. Dabei wird für jede Datenmodelldatei (soweit erforderlich) eine entsprechende Layoutdatei mit der Endung *.layout angelegt. Diese Dateien werden sowohl beim Bereitstellen des Repositorys als auch beim Upgrade und Import berücksichtigt. Dadurch bleibt das Layout des Datenmodells nun durchgehend erhalten.
    • Die Validierungs-GUI wurde überarbeitet. DB DESIGN verwendet nun die selbe GUI zur Anzeige von Validierungsfehlern wie auch andere Lovion Module. Die Datenmodellvalidierung kann nun auch manuell über die neue Validieren-Schaltfläche im Ribbon ausgelöst werden.
    • Referenzen zwischen Objektklassen können nun bequemer mithilfe des neuen Referenzassistenten angelegt werden.
  • Export und Import von Objekthierarchien mit Objektvorlagen (RwoTemplates)
    • Die Funktion zum Export einer Objekthierarchie wird für alle Scopes des Wurzelobjekts angeboten. Der Scope definiert einen Bereich im Datenmodell und schränkt somit die zu exportieren Objekte ein.
    • Passend zum Export gibt es eine Funktion, mit der einmalig eine Objekthierarchie anhand einer ausgewählten Vorlagendatei in die Datenbank importiert werden kann. Hinweis: Mit dieser Funktion können unvollständige Daten in die Datenbank eingefügt werden. Siehe BIS Dokumentation.
    • Beide Funktionen stehen nur Lovion-Administratoren zur Verfügung.

Netzbau

  • Lovion SURVEY
    • Das Adapterplugin zur Anbindung von Kivid-Feld ermöglicht die Eingabe von Punktattributen bei der Messung und Übernahme dieser Attribute in Felder der exportierten GIS-Objekte. Zur Nutzung dieser neuen Funktionalität ist ein kundenspezifisches Datenmodellupgrade notwendig.
  • Lovion PROJECT (Referenzumsetzung / Starterkit)
    • Es gibt eine optionale Erweiterung zum PROJECT Starterkit, mit der TBMs mit technischen Bezugsobjekten (bewerteten Betriebsmitteln des RATING, Schäden, GIS-Betriebsmitteln u.a.) verbunden werden können. Die Objekte können z.B. aus der Karte oder mit einer Koordinierungssuche ausgewählt werden. Neue TBMs oder ganze Baumaßnahmen werden nach Wunsch automatisch angelegt.
    • Dabei ermöglicht die Integration der Koordinierungssuche passende Bezugsobjekte in räumlicher und zeitlicher Nähe einer Baumaßnahme zu finden.
    • Die Koordinierungssuche steht zur Verfügung, wenn das Modul REPORT installiert ist.

Work Management

  • Lovion TASK
    • Aufgabenarten lassen sich als Kompaktaufgabe definieren. Die Detailansicht für diese Aufgabenarten zeigt dann eine Kompaktansicht. Dabei wird die gesamte Aufgabenhierarchie in einer gemeinsamen Checkliste zusammengefasst. Zur Nutzung dieser neuen Funktionalität ist ein optionales Datenmodell- und Konfigurationsupgrade notwendig.
    • Statuswechsel-Funktionen auf Aufgaben (z.B. Zurückstellen) speichern jetzt auch gerade vorgenommene Änderungen an anderen Feldern mit.
  • Lovion TASK APP
    • Für das Service Release 2 der App wird kein neues Release im iOS App Store eingereicht werden, da alle Neuerungen durch serverseitige Anpassungen durchgeführt werden können. Nach Einspielen der Änderungen müssen auf allen Endgeräten die Aufgaben neu geladen werden.
    • Die TASK APP zeigt nun den Status der auf dem Gerät vorhandenen Offline-Datenbanken an. Hierdurch wird es ermöglicht auf einen Blick zu prüfen, ob die auf dem Endgerät vorhandenen Datenbanken aktuell, veraltet oder noch nicht geladen sind.
    • Das Laden von Aufgaben wurde beschleunigt sowie die Anzahl an Server-Aufrufen für das initiale Laden reduziert.
  • Lovion DISPATCH
    • Es wurde eine Funktion für das Gantt-Diagramm ergänzt, welche es ermöglicht nicht gefilterte Aufgaben “auszugrauen”. Somit werden dem Filter entsprechende Aufgaben klar von den zurzeit nicht gefilterten Aufgaben abgegrenzt. Die Funktion kann über einen Toggle-Button aktiviert werden.
    • Die Funktionen Aufgabe suchen, Hinzufügen, Paket anlegen / bearbeiten, Pakete clustern, Rüst-, Fahrt- & Durchführungszeit, Sperrzeit und Termine und Fristen öffnen jetzt, wie alle anderen Funktion in DISPATCH, einen modalen Dialog. Dadurch kann der Dialog nicht mehr versehentlich durch Danebenklicken geschlossen werden.

Integration

  • Lovion WMS CONNECT
    • Für WMS 1.3.0 kann jetzt konfiguriert werden, ob in der Anfrage-URL die Achsen getauscht werden sollen.
  • Lovion OFFICE CONNECT
    • Bei Office-Berichten kann pro Template ein Standardausgabeformat (Word/PDF) angegeben werden, das bei Auswahl des Templates in der Oberfläche als Vorschlag ausgewählt wird.
    • Weiterhin kann pro Template ein Pfad konfiguriert werden, wenn der erzeugte Bericht direkt als Verbunddokument an ein referenziertes Objekt gehängt werden soll. So kann z.B. in PROJECT ein Office-Bericht an der Teilbaumaßnahme direkt als Verbunddokument an die Baumaßnahme gehängt werden.

Portale

  • Allgemein
    • Im CONSUMER PORTAL gibt es nun Adressvisualisierung zur komfortablen Suche und Auswahl einer bestehenden oder Eingabe einer neuen Adresse.
    • Einfache Funktionen können nun im Portal als Schaltflächen über APIs ergänzt werden. Dies gilt auch für projektspezifische Zusatzfunktionen.
    • Im LWAS werden Objektklassen per Konfiguration explizit für den Zugriff über Webservices freigeschaltet. Felder werden über Editorkonfigurationen definiert. Dies ist Teil des Sicherheitskonzeptes. Für diese Bearbeitung dieser “Editor-Konfigurations-Autorisierungs-Konfiguration” wird jetzt eine Oberfläche in den administrativen Einstellungen bereitgestellt.
  • Lovion TASK PORTAL
    • Die Funktion Aufgabe unterbrechen ist im Portal verfügbar.
    • Ist ein Vertreter ausgewählt, wird dieser nun eindeutig in der Titelleiste der Aufgabenübersicht angezeigt.

Fachdatenmodelle

  • Lovion EASEMENT
    • Im Basisdatenmodell sind Beschriftungen in der Karte hinzugekommen – Objekte mit Flächengeometrie zeigen automatisch den Bezeichnungstext. Diese Erweiterung ist unter 6.6.3 SR2 ein optionales Upgrade, welches im kommenden Release standardmäßig ausgeliefert wird.
    • Das optionale Liegenschaften-Paket wurde um die Objektklassen Grundbuchblatt und Gebäude erweitert, und Grundstück in Liegenschaft umbenannt. Außerdem wurde eine Funktion zum Import von Grundstücken als Liegenschaften implementiert. Die Liegenschaft steht gleichrangig zum Vertrag auf dem Übersichtsreiter zur Verfügung. Diese Erweiterung ist unter 6.6.3 SR2 ein optionales Upgrade, welches im kommenden Release standardmäßig ausgeliefert wird.

Ergänzungen ab Service Release 1 (07.05.2018)

Neue Module

Auf Basis des PORTAL SERVER (LWAS – Lovion Web Application Server) gibt es drei neue Module, die als Web-Portale bereitgestellt werden. Unterstützt werden als Browser Microsoft Edge, Mozilla Firefox, Apple Safari und Google Chrome, jeweils in der aktuellen Version.

  • Lovion VIEW PORTAL
    • Das VIEW PORTAL ist eine leichtgewichtige Auskunftslösung (Viewer). Es ist der Nachfolger des ehemaligen Lovion WEB VIEW, stellt jedoch ein grundlegend neues Modul dar. Der Funktionsumfang ist daher nicht identisch.
  • Lovion CONSUMER PORTAL
    • Mit CONSUMER PORTAL steht ein neues Modul zur Verfügung, das es ermöglicht, Kunden- und Installateuranträge über ein Web-Portal zu erfassen. Der Antragssteller wird dabei schrittweise durch die Antragserfassung geführt. Die in CONSUMER PORTAL erfassten Anträge können anschließend in CONSUMER weiterverarbeitet werden.
  • Lovion TASK PORTAL
    • Das TASK PORTAL dient der Einbindung von externen Dienstleistern in das Work Management. Der Funktionsumfang entspricht im Groben dem der TASK APP.

Basis & Plattform

  • Autorisierung
    • In der Autorisierungsoberfläche können die Einträge und Spalten per Freitext und auf gesetzte Werte gefiltert werden.
    • In der Autorisierungsoberfläche können nun durch eine Schaltfläche alle Knoten zugeklappt werden. Danach kann der Anwender genau den Bereich ausklappen, der von Interesse ist.
    • In der Gruppenzuordnung kann die Liste der Benutzer und Spalten mit den Gruppen per Freitext gefiltert werden.
    • Die Gruppenzuordnung von Benutzern kann per Copy & Paste übernommen werden.
  • Netzwerkverfolgung, Lovion GRID (Topologie und Einfärbung), Lovion ANALYZER
    • Es ist jetzt per XML-Konfiguration möglich, die in Lovion EXPLORE angezeigten Ergebnislisten um Objekte zu erweitern, die nicht direkt bei der Netzwerkverfolgung gefunden wurden, aber über Referenzen erreicht werden können.
  • Lokatoren
    • Der Adress- und der Flurstückslokator kann die angesprungenen Koordinaten markieren.
  • Aggregationstabelle (Kostenübersicht)
    • Die Aggregationstabelle kann jetzt Kosten oder Material aus unterschiedlichen Objektebenen zusammenfassen.
      Beispiel CONSUMER: Materialien aus Bauaufgaben (Ebene Anschlussprojekt) und Materialien aus der Inbetriebnahme (Ebene Netzanschluss) können jetzt in einer Tabelle für das Gesamtmaterial zusammengefasst werden.
  • Lovion RELATIONS
    • Ein Datenmodellpaket mit abstrakten Basisklassen wurde eingeführt, um projektspezifische Zusatzklassen für Personen, Unternehmen und Organisationseinheiten zu erzeugen. Diese Zusatzklassen dienen dazu, Zusatzdaten, wie zum Beispiel Zertifikate, Qualifikationen und Lizenzen an Personen, Unternehmen und Organisationseinheiten pflegen zu können, ohne die eigentlichen Datentabellen erweitern zu müssen. Personen, Unternehmen und Organisationseinheiten können so mit beliebig vielen Zusatzdaten angereichert werden.
    • Es kann konfiguriert werden, dass die Objekte der projektspezifischen Zusatzklassen für Personen, Unternehmen und Organisationseinheiten automatisch erzeugt, aktiviert und deaktiviert werden. Diese Automatismen reagieren hierbei auf Änderungen in der Zuordnung zwischen Rollen und Personen/Organisationseinheiten, bzw. Leistungen und Unternehmen.
  • Objektwerte übertragen (ValueExchange)
    Es sind einige Funktionen erweitert worden. Details sind in der Dokumentation zum Lovion BIS beschrieben.
    • Für das Kopieren eines Datums wird ein Textfeld als Quelle akzeptiert.
    • Für das Kopieren eines Benutzers wird ein Textfeld als Quelle akzeptiert.
    • Die Option “handleOverwrite” kann allgemein angewendet werden.
    • Quell- oder Zielobjekt können mit SelectByReport ermittelt werden.
    • Unter bestimmten Bedingungen können Quell- und Zielobjekt gleichzeitig mit SelectByPath ermittelt werden oder die Angabe zu Quell- und Zielobjekt kann ganz entfallen.
  • Objektvorlagen (RwoTemplate)
    • Vorlagen für eine Klasse werden auch angeboten, wenn eine ihrer Elternklassen ausgewählt ist. Sie können nur ausgeführt werden, wenn alle konkreten Objekte zur Vorlage passen. Durch diese Erweiterung kann es dazu kommen, dass Vorlagen an zusätzlichen Stellen in der Oberfläche angeboten werden.
    • Neben dem Schlüsselwort “ThisUser” kann für Benutzerfelder auch ein fester Benutzer in der Vorlage angegeben werden. Es muss die ID des Benutzers eingetragen werden.
    • Die Funktion Neue Vorlagen erzeugen erlaubt es jetzt, Vorlagen für mehrere Objekte gleichzeitig zu erzeugen.
    • Wenn mehrere Vorlagen für eine Objektklasse existieren, können diese alle nacheinander über die neue Funktion Alle Vorlagen ausführen ausgeführt werden. Dies ist hilfreich, wenn mehrere neue Objekte einer Objektklasse gleichzeitig erzeugt werden sollen.
  • Lovion VIEW und Karten
    • Perspektive “Aktuelle Auswahl”
      Das Ausführen von integrierten Funktionen ist nun für einzelne Objekte aus der aktuellen Auswahl möglich.
    • Objektklassenmenü
      Die Oberflächen für räumliche Abfragen im Objektklassenmenü berücksichtigen nun die Auswählbarkeit der jeweiligen Objektklasse in der Karte.
      Das Objektklassenmenü berücksichtigt nun auch die in dem Stylesystem konfigurierten Icons für die Objektklassen.
    • Steuerungselemente in der Karte
      Die Steuerungselemente in der Karte werden nun automatisch ausgeblendet, wenn die Karte eine festgelegte Größe unterschreitet. Diese können bei Bedarf jederzeit wieder eingeblendet werden.
    • Kopieren und Einfügen
      Es ist nun möglich, Objekte in der Karte und in Lovion EXPLORE mit Strg+C zu kopieren und mit Strg+V wieder einzufügen (bei bestehendem Schreibrecht). Beim Einfügen werden Geometrien der Objekte entweder direkt in der Karte platziert oder müssen über das Kartenmenü “Geometrien platzieren” verortet werden.
    • Interaktive Geometriebearbeitung
      Bessere Unterstützung bei Touch-Eingabe (zum Beispiel größere Manipulationspunkte).
      Beim Drehen von Geometrien kann der Drehwinkel in Abständen von 15 Grad eingerastet werden. (Alt – relativer Winkel, Strg – absoluter Winkel)
  • Style System
    • Vektorsymbole
      Neben Redlining-Dateien (.rml) können auch SVG-Dateien für Vektorsymbole verwendet werden.
  • Lovion DB DESIGN
    • Das Upgrade unterstützt nun auch die auf das Repository begrenzte flexible Referenzen. Diese werden nun beim Umbenennen oder Löschen von Objektklassen entsprechend aktualisiert.
    • Beim Speichern von Datenmodellen werden nun automatisch Snapshots abgelegt, die bei Bedarf über die GUI wieder geladen werden können.
    • Lovion DB DESIGN verwendet nun auch die zentrale Speichern-Funktion in der Quickbar.
  • Übersichtstab der Module
    • Filterfunktionen
      • Da die Filtereinstellungen für den “Archivierte Objekte berücksichtigen”-Filter nicht gespeichert werden, wird dieser beim Wiederherstellen von Filtereinstellungen jetzt immer auf den Standardwert zurückgesetzt.

Störungsmanagement

  • Lovion OUTAGE
    • Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) hat seine Richtlinien im Berichtswesen geändert. Dementsprechend wurden die Werte in unseren Katalogen angepasst.

Netzführung

  • Lovion SWITCHBOARD
    • Über die neue Kopierfunktion können Schaltmaßnahmen ganz einfach kopiert werden. Hierbei werden auch alle Handlungen und Betriebssteuerzustände kopiert.

Netzbau

  • Lovion SURVEY
    • Mithilfe des Batchjobs “RefreshProjectFolderAliases” können die Aliase der Projektverzeichnisse wiederhergestellt werden.
    • Neue Variable “todayDate” zur Ausgabe des aktuellen Datums im Export der Punktliste als Textdatei. Im Unterschied zur bereits vorhandenen Variable “today” wird keine Uhrzeit ausgegeben.
    • Für den GIS-Export kann das Überschreiben früherer Exporte konfiguriert werden.
  • Lovion DESIGN
    • Folienauswahl
      Wird die aktuelle Folie mit gehaltener Alt-Taste ausgewählt, wird diese gleichzeitig exklusiv sichtbar geschaltet.
  • Lovion PROJECT
    • Es gibt eine optionale Erweiterung zum Datenmodell des PROJECT Starterkits, mit der für die Baumaßnahme und die Sparten als Verantwortliche Personen aus RELATIONS eingesetzt werden können. Angeboten werden Personen, die jeweils einer bestimmten Rolle zugehören, wobei die Rollen nach Wunsch konfiguriert werden können.

Work Management

  • Lovion MONITOR
    • In den administrativen Einstellungen von MONITOR gibt es neue Konfigurationsoberflächen, die die Konfiguration von Bezugsobjekten und freien Schäden ermöglichen. Weitere Informationen dazu sind in der MONITOR Dokumentation zu finden.
    • Die Funktionen zum Erzeugen von Zuständen können jetzt global autorisiert werden.
  • Lovion WORK
    • Die Funktionen zur Ermittlung von Bezugsobjekten öffnen diese jetzt, soweit möglich, im entsprechenden Übersichtstab. Die Prozessbezüge zum Beispiel aus MONITOR oder OUTAGE werden dann direkt in ihrem Modul angezeigt.
    • Für die automatische Aufgabenerzeugung steht bei der Terminierung jetzt auch für Teilaufgaben die Möglichkeit zur Verfügung, die Fristen auf Beginn oder Ende eines Monats, Quartals oder Jahres zu terminieren. Bisher stand diese Funktion nur beim Erzeugen übergeordneter Aufgaben bereit.
    • Bei der Ermittlung von Bezugsobjekten kann jetzt auch gefiltert werden, ob Aufgaben einer speziellen Art vorhanden sind (oder nicht). Dies ist vor allem für Prozessbezüge interessant.
  • Konfiguration und Modellierung
    • In den administrativen Einstellungen von WORK wurde für die Konfiguration der Gruppen und Benutzer ein Schnellfilter ergänzt.
    • Wird eine neue Aufgabenart angelegt, wird dazu (wie bislang) eine neue Editorkonfiguration erstellt. Ab jetzt landet diese immer in einer zu der Datenmodelldatei passenden Editorkonfigurationsdatei. Diese wird nun gegebenenfalls automatisch neu angelegt.
    • Wenn in der Konfiguration für TASK/WORK ein Aufgabenartfilter definiert wird, wird dieser jetzt für die entsprechenden Kategorien in die Konfiguration von MONITOR übernommen.

Integration

  • Lovion OFFICE CONNECT
    • OFFICE CONNECT kann E-Mails nun auch mit Hilfe der Standard-E-Mail-Applikation versenden. Bisher konnten nur Outlook und SMTP verwendet werden.

Portale

  • Lovion MAPS
    • Erweiterungen für das Rules-Modul
      Das Rules-Modul kann nun die Baustellenflächengröße der Anfrage prüfen. Ebenfalls können nun alle Datumsfelder der Anfrage auch mit einem Zeitspannenfilter geprüft werden.
    • Nutzer-Filter
      Lovion MAPS wurde um die Funktionalität erweitert, pro Installation Nutzer konfigurierbar zu sperren.
    • Captcha-Erweiterung
      Die Funktionen “Login vergessen” und “Passwort vergessen” wurden um eine Captcha Abfrage erweitert.

Initiales Release (24.10.2017)

Die Release Notes wurden in ein Dokument zusammengefügt und umfassen Windows Client, APPs und Web-Portale. Das Design der Release Notes wurde überarbeitet.

Basis & Plattform

  • Modulzusammenlegungen
    • DESIGN VIEW ist jetzt fester Bestandteil von DESIGN
    • SURVEY VIEW ist jetzt fester Bestandteil von SURVEY
    • SMART TAGS ist jetzt fester Bestandteil von SMART MAP
    • GEO IMAGE ist jetzt fester Bestandteil von DOCUMENTS
    • SYNC ist jetzt fester Bestandteil des Windows Clients
  • Lovion Web Application Server (LWAS)
    • Der neue Lovion Web Application Server (kurz LWAS) stellt eine neue Plattform für Web-Applikationen (APPs und PORTALs) sowie Web-Services bereit. Neben Sicherheit und Skalierbarkeit standen einfache Installation, Administration und Betrieb im Mittelpunkt der Entwicklung.
    • Der LWAS dient als technische Plattform für den APP SERVER und den PORTAL SERVER. VIEW APP und TASK APP nutzen den LWAS als Server-Architektur. Gleiches gilt für MOBILE SYNC und die Änderungsbenachrichtigung von ERP CONNECT.
    • Der LWAS wird auch die technische Grundlage für neue Portal-Module sein. TASK PORTAL und CONSUMER PORTAL werden später im Rahmen von Service Releases für die Version 6.6.3 freigegeben.
    • MAPS verbleibt zunächst auf der bekannten Architektur und wird mit der Folgeversion auf den LWAS umgestellt.
    • Für den mehrschichtigen Betrieb des LWAS kann ein zusätzlicher Server in der DMZ positioniert werden und als Gateway für alle externen Anfragen fungieren. Dieser Server heißt Lovion Gateway Server und basiert auf Java und dem Apache Tomcat. Er ist somit unter Linux und Windows lauffähig.
  • 64-Bit-Unterstützung
    • Der Windows Client kann optional als 64-Bit-Prozess ausgeführt werden und damit mehr als 4 GB Arbeitsspeicher nutzen. Der LWAS läuft immer als 64-Bit-Prozess.
    • Die APP ist unter iOS eine 64-Bit-Applikation, unter Android 32 Bit.
    • Der bisher verwendete integrierte PDF-Export im Windows Client ist leider nur für 32 Bit verfügbar. Unter Windows 10 64 Bit wird alternativ der integrierte PDF-Export von Microsoft benutzt. Dieser unterstützt allerdings bisher nur eine eingeschränkte Auswahl an Papiergrößen. Wie schon in den Vorgängerversionen kann ein installierter virtueller PDF-Drucker über die Standarddruckfunktionalität verwendet werden.
    • MAPS wird weiter als 32-Bit Software installiert. Dies ändert sich im kommenden Release durch die Umstellung auf MAPS PORTAL und die neue Serverarchitektur.
    • Eventuell vorhandene Kundenanpassungen oder auch Schnittstellen zu Drittsystemen müssen auf ihre 64-Bit-Kompatibilität geprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Daher ist die Standard-Lieferung des Windows Clients weiterhin für den Start als 32-Bit-Prozess konfiguriert. Falls die 64-Bit-Version eingesetzt werden soll, ist daher eine Rücksprache mit dem Kundenbetreuer / Projektleiter nötig.
  • Systemvoraussetzungen
    • Unterstützt werden Microsoft SQL Server 2014, 2016 und 2017.
    • Unterstützt werden Oracle Database 12c Release 1 und 2.
  • Lovion GEO CONNECT für Smallworld GIS
    • Die Ausgabe aus Smallworld 5 wird jetzt unterstützt.
    • Ab Version 5 kann Smallworld Kachel nicht mehr im PL-Format ausgeben. Als Ersatz für das PL-Format kann Lovion GEO CONNECT jetzt Kacheln im LXT-Format erzeugen.
  • Lovion RELATIONS
    • RELATIONS ist ein Datenmodell zur Verwaltung von Personen, Unternehmen und Organisationseinheiten. Es umfasst zusätzlich einen Übersicht-Tab und ist damit neben VIEW und EXPLORE die dritte Anwendung, welche im Basis-Funktionsumfang des Lovion BIS enthalten ist. In zukünftigen Releases soll dies mit der Authentifizierung und Autorisierung zusammengeführt und somit tiefer in das System integriert werden.
    • Das Datenmodell wird derzeit im Standard von OUTAGE und zukünftig von Lovion PORTAL verwendet. Ebenfalls wird es von Lovion MOBILE SYNC erfordert, da dies auf die Verwendung des LWAS, analog zu den kommenden PORTALS aktualisiert wurde. Ansonsten ist die Installation bisher optional.
    • Mit 6.6.1 wurde ein neues Adressdatenmodell eingeführt. Das vorherige Adressdatenmodell wurde bereits unter 6.6.1 nicht mehr offiziell unterstützt – eine Anbindung war durch Spezialanpassungen jedoch noch möglich. Die Verwendung von RELATIONS erfordert zwingend die Existenz der neuen Adressdatenbank (auf Basis eines Repositories).
  • Lovion REPORT
    • Der Suchindex von Lovion Search wurde technisch überarbeitet und optimiert. Daher muss der Index beim Upgrade neu erzeugt werden, falls er verwendet wird. Der Index beinhaltet jetzt auch eine spezielle Indizierung für Adressen. Dieser Adress-Index wird derzeit ausschließlich von der VIEW APP zur Adressnavigation benötigt.
  • Lovion VIEW und Karten
    • Überarbeitete Oberflächen: Perspektive “Aktuelle Auswahl”, Themen-Auswahl und Themenebenen, Nordpfeil sowie Objektklassenmenü.
    • Objektklassenmenü
      Das Objektklassenmenü wurde aus dem Hauptmenü entfernt und neben den Themen-Ebenen in jeder Karte integriert.
    • Objekt-Darstellung (“ShowObjects”)
      Neben “Immer hinspringen” und “Thema beibehalten” stellt die neue Option “Nie hinspringen” die Möglichkeit bereit, die Karte für Objekt-Darstellungen (“Show Objects”) an Ort und Stelle zu fixieren.
    • Zentrale Steuerung der Fangpunkte
      Alle Fangpunktquellen (Karte, Hilfslinie…) und Fangpunktarten (Linie, Schnittpunkt usw.) werden zentral auf der Karte verwaltet und stehen unter anderem für die Geometriebearbeitung und die Hilfslinie zur Verfügung.
    • Geometrie-Erfassung per Touch
      Die Geometrieerfassung (Redlining, Hilfslinie, …) unterstützt jetzt Touch-Eingaben. Es wird derzeit nur Windows 10 unterstützt. Über die Benutzereinstellungen kann eingestellt werden, dass die Bedienelemente größer dargestellt werden, damit sie einfacher per Toucheingabe getroffen werden können.
    • Mehrfachauswahl bei Geometrie-Erfassung
      Bei der Mehrfachauswahl von Geometrien beziehen sich die sichtbaren Manipulationspunkte (Kontextmenü, Rotation und Skalierung) auf alle Geometrien gleichzeitig. Die Manipulationspunkte sowie Beschreibungstexte der einzelnen Geometrien werden ausgeblendet.
  • Lovion APP und VIEW APP
    • Neuer Name im Apple AppStore
      Die Lovion APP 6.6.3 wird unter dem Namen “Lovion 6.6.3” im AppStore veröffentlicht werden. Die bestehende APP Version 6.6.1 bleibt somit im AppStore vorerst verfügbar (Name: Lovion 6.6.1).
    • Neuer Server
      Die APP nutzt nun den LWAS (siehe oben) als Server-Architektur.
    • Geänderte Systemvoraussetzungen
      Die geänderten Systemvoraussetzungen ab Version 6.6.3 müssen beachtet werden (siehe Admin-Doku der Lovion APP, Kapitel Systemvoraussetzungen).
  • Administration
    • Oberflächenkonfiguration für Funktionen
      Funktionen (insbesondere die Ribbons) können nun direkt im Programm konfiguriert werden. Administratoren wird in der Titelleiste ein neue Schaltfläche (Schraubenschlüssel) zur Verfügung gestellt. Über diese öffnet sich eine Oberfläche, die das Bearbeiten von Funktionen in Tabs ermöglicht. Die Schaltfläche steht in allen Prozessmodulen zur Verfügung. Im EXPLORE können die Systemeinstellungen für Objektklassen konfiguriert werden, die dann auch die Kontextmenüs und die Objekteditoren der Karte definieren. Diese Möglichkeit gibt es bisher nicht für die Ribbons der Karte (VIEW) und einige spezielle Module.
  • Oberflächen
    • Neue Funktionen in der Titelleiste für den Schnellzugriff
      • Es wurden drei neue Funktionen in der Titelleiste für den Schnellzugriff hinzugefügt:
        • Speichern – Speichert alle Änderungen eines Tabs
        • Aktualisieren – Holt Daten zu Objekten aus der Datenbank
        • Verwerfen – Setzt die Zustände von Objekten zurück auf den letzten Speicherzeitpunkt, bzw. auf den Datenbankzustand

        Dadurch entfällt die Funktion Speichern auf der Menüleiste (Ribbons) in den meisten Modulen.

    • Tabellen-Darstellung (DataGrid)
      Es besteht die Möglichkeit, die Objektmenge nach den Objektklassen der abgebildeten Objekte zu filtern. Der Filter steht automatisch zur Verfügung, sobald Objekte unterschiedlicher Klassen in der Liste enthalten sind.
    • Statuswechsel-Assistent
      Der Statuswechsel-Assistent, über den man in diversen Modulen den Status von Objekten anpassen kann, wurde dahingehend erweitert, dass nun ebenfalls boolesche Felder (Flags) gesetzt werden können. In INVEST, CONSUMER, CONTROL, PROJECT und SWITCHBOARD wurden die Archiv-Funktionen entsprechend in den Statuswechsel-Assistenten integriert.
    • Tabs
      Tabs mit Datenbankinhalten, die ungespeicherte Änderungen enthalten, werden um einen Stern (*) im Reiternamen ergänzt. Das soll eine bessere Übersicht über ungespeicherte Inhalte schaffen. Texte, die zu lang sind, werden jetzt gekürzt und durch drei Punkte (…) ersetzt.
  • Übersichts-Tabs der Module
    • Objekte ändern
      Änderungen von Daten in Übersichts-Tabs waren in den Vorgängerversionen nicht direkt vorgesehen. Einige Funktionen haben Daten geändert und dies direkt gespeichert. Ab diesem Release sind Änderungen an Objekten im Übersichts-Tab grundsätzlich vorgesehen. Es wird der Speichern-Funktion in der Titelleiste genutzt (siehe oben). Die Änderungen gelangen erst mit dem Speichern in die Datenbank, können bei Bedarf also auch verworfen werden. Es ist technisch auch vorgesehen, editierbare Masken in den Übersichts-Tab einzubetten.
    • Validierung
      Für neue und geänderte Objekte wird die Validierung durchgeführt. Etwaige Validierungsfehler werden auf dem Reiter angezeigt.
  • Lovion MOBILE SYNC
    • MOBILE SYNC arbeitet nun mit Webservices, die durch den LWAS bereitgestellt werden. Dies erfordert allerdings auch eine entsprechende Nutzung und Konfiguration von RELATIONS. Näheres dazu ist der Dokumentation zu entnehmen.
  • Lovion DB DESIGN
    • Es wurden eine neue zentrale Datenmodelldatei und neue Datenformate für Datenmodell-/Paket-Upgrades und Paketdefinitionen eingeführt.
    • Paketupgrades werden nun über die Funktion Paket aktualisieren importiert. Die Funktion Upgrade importieren dient nun ausschließlich dem Importieren von Datenmodellupgrades zum Zwecke der nachträglichen Ergänzung des Upgrades.
    • Es wurde die Unterstützung für auf das Repository begrenzte flexible Referenzen ergänzt.
  • Lovion SMART MAP
    • Wird eine Smart Map in VIEW geöffnet, dann wird diese nun als spezielle Vordergrundebene dargestellt und nicht mehr als Teil eines temporären Themas. Der Vorteil ist, dass die Smart Map weiter dargestellt wird, auch wenn das Thema manuell gewechselt wird.
  • Lovion EXPLORE
    • Die Darstellung der Objekte im Baum wurde überarbeitet. Mit einer neuen Funktion kann die Abbildung von Elternelementen im Baum aus- bzw. eingeschaltet werden.

Dokumentenverwaltung

  • Lovion DOCUMENTS
    • Unterstützung für mobile Clients
      Dokumente können nun für den Einsatz auf mobilen Clients markiert werden. Markierte Dokumente werden beim nächsten Starten von SYNC auf das mobile Endgerät übertragen. Außerdem werden mobil hinzugefügte Dokumente dabei dem Server zur Verfügung gestellt. Nicht verfügbare Dokumente werden nun in einem hellen Grau angezeigt, um sie von den Verfügbaren zu unterscheiden.
    • Auslesen des GeoTags von Bildern
      DOCUMENTS liest beim Einfügen von neuen Bildern den GeoTag aus, sofern einer vorhanden ist. Damit erhält das Dokumentenobjekt selbst eine Geometrie, und der Aufnahmeort eines Fotos kann somit auf der Karte dargestellt werden. Die Dokumentenobjekte haben dafür eigene Icons erhalten, die abhängig vom Dateityp angezeigt werden.
    • Archivierung
      Dokumente können jetzt archiviert werden. Archivierte Dokumente können in dem DOCUMENTS-Modul durch das Aktivieren des entsprechenden neuen Filters berücksichtigt werden.

Störungsmanagement

  • Lovion OUTAGE
    • Die Personen und Arbeitsgruppen, die in Weiterleitungen angegeben werden, kommen nun aus RELATIONS. Das löst die Verwaltung über Kataloge ab und ermöglicht ein dynamischeres Arbeiten. Zusätzlich können auch externe Unternehmen, wie Polizei oder Feuerwehr, angegeben werden, die über die Störung informiert wurden.

Netzführung

  • Lovion SWITCHING
    • Beim Interaktiven Schalten gibt es jetzt die Möglichkeit, ungewollte Schalthandlungen wieder zurückzunehmen (Undo/Redo-Funktionalität).
  • Lovion SWITCHBOARD
    • Die Archiv-Funktionen wurden in den Statuswechsel-Assistenten integriert.

Netzbau

  • Lovion DESIGN
    • Die administrative Funktion Alle Zeichnungen aktualisieren wird durch den BatchJob “Design.UpdateDrawings” ersetzt.
    • Überarbeitete Vorschaubilder der Planungswerkzeuge.
    • Universen müssen nun in der systemweiten Konfiguration eingetragen werden. Design-spezifischen Universen werden nicht mehr unterstützt.
  • Lovion PROJECT (Referenzumsetzung / Starterkit)
    • Hinweis: Änderungen und Ergänzungen am Starterkit von PROJECT sind für Bestandskunden nur relevant, wenn die Installation auf dem Starterkit basiert und dessen Funktionalitäten zwar ergänzt, aber nicht grundlegend verändert wurden.
    • Der Status “Abgewiesen” ist hinzugekommen.
    • Die Mechanismen zur Auswahl der Adresse einer Baumaßnahme wurde auf den Standard von Lovion umgestellt. Diese Umstellung konnte bereits optional mit 6.6.1 SR4 vorgenommen werden. Mit 6.6.3 wird die Umstellung vervollständigt und der alte Mechanismus aus dem Starterkit entfernt.
    • Die Archiv-Funktionen wurden in den Statuswechsel-Assistenten integriert.
  • Lovion INVEST
    Die Archiv-Funktionen für Jahresbudgets wurden in den Statuswechsel-Assistenten integriert.

Netzanschluss

  • Lovion CONSUMER (Referenzumsetzung / Starterkit)
    • Das Datenmodell für Anträge wurde geändert. Anträge bestehen nun aus einem spartenunabhängigen Antragsobjekt und spartenspezifischen Leistungsmerkmalen, die als Kindobjekte unter dem Antrag hängen. Dies bietet den Vorteil, dass spartenunabhängige Daten nicht mehrfach erfasst werden müssen.
    • Die Adressdaten zum Antrag (Anschlussnehmer, Grundstückseigentümer usw.) befinden sich nun ebenfalls als Kindobjekte unter dem Antrag und werden nicht mehr direkt in diesem gespeichert.
    • Das Statusmodell der Anträge wurde überarbeitet, um in Zukunft die Erfassung über ein Kundenportal zu ermöglichen.
    • Für die Statuswechsel der Anträge wird genau wie bei den Anschlussprojekten der Statuswechsel-Assistent benutzt. Die einzelnen Funktionen für den Statuswechsel stehen nicht mehr zur Verfügung.
    • Die Archiv-Funktionen wurden in den Statuswechsel-Assistenten integriert.

Netzbetrieb

  • Lovion CONTROL
    • Bei der Kartendarstellung von Prüfungen kann es bei sehr großen Prüfungen, aufgrund der ad hoc Berechnung der dargestellten Geometrien, zu einer suboptimalen Performance kommen. In den administrativen Einstellungen gibt es nun die Möglichkeit, das automatische Aktualisieren der Geometriefelder von Prüfungen abzustellen. Für diesen Fall wurde zudem eine Funktion ergänzt, mit der die Berechnung der Geometrien ausgewählter Prüfungen manuell angestoßen werden kann.
    • Für die Erstellung von Schadenskizzen verwendet CONTROL nun das PlugIn “SketchingService”, das das PlugIn “DefectSketchService” ablöst und kleinere Änderungen in der Handhabung mit sich bringt.
    • Die Archiv-Funktionen wurden in den Statuswechsel-Assistenten integriert.

Netzmanagement

  • Lovion RATING
    • Im Datenmodell wurden einige Standardfelder für Eigenschaften von Betriebsmitteln ergänzt, die für das Rating typischerweise relevant sind, zum Beispiel das Einbaudatum oder das Material. Damit wird es möglich, darauf aufbauend Standardfunktionalitäten bereitzustellen. Zum Beispiel werten die zwei neuen Module RATING AGING und LIFECYCLE das Einbaudatum aus:
  • Lovion RATING AGING und Lovion LIFECYCLE (Neue Module)
    • Das Netzmanagement mit RATING und RANKING ist um die zwei neuen Module RATING AGING und LIFECYCLE ergänzt worden.
    • RATING AGING ermittelt auf Basis von dokumentierten Schadensereignissen mit statistischen Mitteln eine Prognose zur Alterung der einzelnen Betriebsmittel. LIFECYCLE verknüpft diese Prognose mit detaillierten Vorgaben zum Beispiel zu zukünftigen Investitionen und ermöglicht damit die Simulation unterschiedlicher Asset Strategien.
    • Die beiden neuen Module wurden in Kooperation mit 3S Consult entwickelt.

Work Management

  • Lovion MONITOR
    • Datenmodell
      • Das Datenmodell wurde für ein besseres Zusammenspiel mit TASK überarbeitet. Statt abhängiger Kataloge werden Kategorie und Typ jetzt durch Elternobjekte repräsentiert. Dies bietet Vorteile bei der Modellierung von Aufgabenarten. So können beispielsweise die Checkpunkte unterschiedlicher Aufgabenarten zur selben Bezugsobjektart unabhängig voneinander umbenannt werden.
      • Das Datenmodell wurde um die Felder “Bezeichnung” und “Identifizierung” ergänzt, in die Informationen des Bezugsobjekts geschrieben werden können.
      • Seit der Version 6.6.1 können für abweichende Zyklen Work Extensions verwendet werden. Die frühere MONITOR-Objektklasse “Zyklus” entfällt daher. Im Rahmen des Upgrades wird dies umgestellt.
      • Für Schäden und Mängel gibt es jetzt pro Sparte eine eigene Objektklasse. Dies ermöglicht es, die Sparten getrennt zu autorisieren.
    • Im Übersichts-Tab kann jetzt nach Zuständen gefiltert werden, die zu einer bestimmten Bezugsobjektart gehören.
    • Die Referenzen-Visualisierung, die in der Perspektive “Zustand” dargestellt wurde, ist standardmäßig nicht mehr sichtbar.
    • Es gibt jetzt eine einheitliche Funktion Neuer Zustand, die die bisherigen Einzelfunktionen pro Objektklasse ersetzt.
    • Für die Erstellung von Schadenskizzen verwendet MONITOR nun das PlugIn “SketchingService”, welches das PlugIn “DefectSketchService” ablöst und kleinere Änderungen in der Handhabung mit sich bringt.
    • Für Kategorien können Filter konfiguriert werden, so dass diese nur noch an Objekten sichtbar sind, die den Filter erfüllen.
  • Lovion TASK
    • Todo-Ansicht
      • Die Todo-Ansicht wurde optisch überarbeitet, um die Übersichtlichkeit weiter zu erhöhen. Das Design von APP und und Windows Client wurde weiter vereinheitlicht.
      • Eine neue Filtermöglichkeit nach den auf der Karte dargestellten Aufgaben wurde hinzugefügt.
      • Umkreissuche
        Neben den überfälligen Aufgaben, den aktuellen Aufgaben und den Füllaufgaben gibt es jetzt eine zusätzliche, vierte Liste, in der eine Umkreissuche nach weiteren, bisher nicht in der Todo-Ansicht dargestellten, Aufgaben durchgeführt werden kann. Die Umkreissuche findet Aufgaben, die bereits freigegeben wurden, aber gegebenenfalls niemandem oder anderen Nutzern zugewiesen sind. Bisher steht sie nur im Windows-Client zur Verfügung, wird aber für 6.6.3 als Service Release in der APP noch freigegeben.
      • Die Sichtbarkeit der neuen Umkreissuche und die der schon vorhandenen Vertreterfunktion kann jetzt über die Standard-Autorisierung gesteuert werden.
    • Integrierte Kameraunterstützung
      Die “Integrierte Kameraunterstützung” wurde, wie in den Release Notes von 6.6.1 SR1 erwähnt, entfernt. Sie wird durch die vorhandene Funktion der Verbunddokumente zum schnellen Import von Dateien ersetzt.
    • Die Checklisten-Visualisierung ist standardmäßig nicht mehr außerhalb des Detailtabs von TASK (etwa in EXPLORE) sichtbar. Dort wird der Standard-Objekteditor verwendet. Bisher wurden beide Visualisierungen parallel angezeigt, was bei vielen Editorseiten leicht unübersichtlich wurde.
    • Die Visualisierungen (Oberflächen), die im Task-Detailtab oben rechts, parallel zur Karte angezeigt werden, beziehen sich jetzt immer auf die gerade im Aufgabenbaum ausgewählte Aufgabe. Dies ist insbesondere im Zusammenspiel mit Verbunddokumenten nützlich. Die hier vorher sichtbare Referenzen-Visualisierung ist standardmäßig nicht mehr sichtbar.
    • Bewertungschecklisten
      Es gibt zwei neue Kataloge zur besonderen Darstellung von Bewertungsfeldern in der Checklistenvisualisierung. Dabei lassen sich in der bisherigen Darstellung verschieden viele Spalten einblenden.
    • Wenn eine Aufgabe bereits “bestätigt” wurde, sind keine Statuswechsel mehr möglich.
  • Lovion TASK APP
    • Bewertungschecklisten
      Alle drei Varianten der Bewertungschecklisten werden jetzt analog zum Windows-Client unterstützt.
    • Neue Protokoll-Dateien Die Offline-Protokoll-Dateien werden nicht mehr in einer Datenbank auf dem Endgerät gespeichert, sondern im Dateisystem. Hierdurch wird die Fehleranalyse vereinfacht sowie eine Historie aller Änderungen auf dem Gerät aufgehoben.
    • Suchfunktion in der Teilaufgabenansicht
      Eine Filterfunktion in der Teilaufgabenansicht (sichtbar bei komplexen Aufgaben) ermöglicht es, den Aufgabenbaum nach einem Suchkriterium zu filtern.
    • Optionale Ja/Nein-Felder
      Ja/Nein-Felder (“bool”), die keine Pflichtfelder (also optional) sind, haben einen dritten Zustand: unbekannt (“null”). Für diesen Feldtyp gibt es jetzt einen Slider mit einer dritten Stellung.
  • Lovion WORK
    • ERP-Integration
      Die Anbindung von kaufmännischen Bezugsobjekten aus dem ERP kann jetzt pro Aufgabenart zu verschiedenen ERP-Datenbanken erfolgen. Die Entscheidung erfolgt über die Referenzeinschränkung im ERP-Datenmodell.
    • Es steht jetzt ein Nutzer- und Gruppenfilter zur Verfügung, der die Konfiguration der TASK-WORK-eigenen Ressourcen berücksichtigt. Außerdem ist ein Filtern nach Aufgaben des Teams möglich.
    • Bei der Konfiguration der Ermittlung zusätzlicher Bezugsobjekte werden jetzt auch abstrakte Aufgabenarten unterstützt.
    • Die Funktionen zur Ermittlung von Bezugsobjekten, die vor allem im Betriebsmittelbaum auf dem Desk auftauchen, haben neue Icons bekommen, um den Einstieg in das Erzeugen von Aufgaben klarer herauszustellen.
    • Im Dialog zum Erzeugen von Aufgaben wird jetzt bei mehreren verfügbaren Aufgabenarten nicht mehr die erste automatisch ausgewählt.
    • Zuweisbare Aufgaben können nur noch in Planung gesetzt oder freigegeben werden, wenn “Frist (Start)” und “Frist (Ende)” gesetzt sind. Außerdem kann bei Terminaufgaben “Termin (Ende)” nicht mehr ohne “Termin (Start)” gesetzt werden. Im Rahmen des Upgrades wird dies bereinigt.
    • Die Eingabe von Terminen und Fristen beim Erzeugen, Bearbeiten und Freigeben wurde vereinfacht: Der Startwert orientiert sich jetzt jeweils an den bereits gesetzten anderen Werten.
    • Auch einzelne Aufgaben werden jetzt nach dem Erzeugen in WORK geöffnet, nicht mehr im Detailtab.
  • Lovion DISPATCH
    • Sofern Validierungsfehler vorliegen, wird das Speichern von Änderungen unterbunden. Validierungen, die die Fristen und Termine der Aufgaben betreffen, wurden von “Warnungen” auf “Fehler” hochgestuft.
  • Konfiguration und Modellierung
    • TASK DB DESIGN nutzt die Möglichkeiten des neuen Datenmodells von MONITOR. Dies erlaubt jetzt unter anderem das Bearbeiten der externen Namen von Checklisten und -punkten.
    • Es kann an einzelnen Checkpunkten konfiguriert werden, ob entsprechende Zustände auch ad hoc direkt am technischen Bezugsobjekt erzeugt werden können.
    • Für abstrakte Aufgabenarten, bei denen der technische Bezug noch nicht eingeschränkt wurde, können jetzt auch Checklisten definiert werden. Die konkreten Aufgabenarten, die davon erben, definieren sich dann ihren jeweiligen technischen Bezug. Abstrakte Aufgabenarten dürfen ab dieser Version keine eigene Einschränkung des technischen Bezugs mehr haben.
    • Konkrete Aufgabenarten können jetzt eine abstrakte Bezugsobjektart als technischen Bezug haben. In bestimmten Fällen erspart das die Konfiguration einer identischen Aufgabenart für mehrere Bezugsobjektarten.

Integration

  • Lovion ERP CONNECT
    • Integration in DB DESIGN
      Es wurde ein Basis-Datenmodell eingeführt, das der Datenmodell-Versionierung des Lovion BIS folgt. Die Erzeugung und Änderung (Upgrades) des ERP Datenmodells wurde vollständig in DB DESIGN integriert.
    • Datenmodellerweiterungen über Konfigurationen
      Die Datenmodelle der Objektklassen, wie sie aus SAP generiert werden, können konfigurativ erweitert oder eingeschränkt werden. Es ist nun möglich, Kompositionen (Kardinalitäten 0/1 – 0/n) zwischen den SAP-Objektklassen zu definieren, zum Beispiel zwischen PM-Aufträge und IH-Meldungen. Des Weiteren können einzelne Felder, die nicht im eigentlichen SAP-Datenmodell existieren, hinzugefügt oder bestehende entfernt werden. Zusätzlich können den SAP-Objektklassen neue Kind-Objektklassen basierend auf beliebigen SAP-Funktionsbaustein-Tabellen hinzugefügt werden. Die Änderungen betreffen nur das reine Datenmodell. Ein Lesen der Daten für die erweiterten Objektklassen, Felder und Referenzen muss kundenspezifisch implementiert werden.
    • Webservice für Änderungsbenachrichtigung (Push-Updates)
      Der Webservice zum Erhalt von Nachrichten, dass für Lovion BIS relevante Datensätze im ERP-System angelegt oder geändert wurden, wurde auf den LWAS umgestellt.
  • Lovion OFFICE CONNECT
    • Microsoft Word wird zum Erzeugen von Office-Berichten nicht mehr benötigt, die PDF-Ausgabe erfolgt jetzt mit einer mitgelieferten Software-Bibliothek.
    • Es gibt jetzt bei der Konfiguration der Office-Berichte die Möglichkeit, einzelne Komponenten einer Word-Templatedatei zur interaktiven Auswahl festzulegen. Entscheidungen wie “mit oder ohne Karte” können dann beim Erzeugen des Berichts getroffen werden (und nicht dadurch, dass im Beispiel zwei ansonsten gleiche Templates bereitgestellt werden).
    • Die Templates der Office-Berichte können jetzt zur Anzeige in der Oberfläche per Konfiguration beliebig gruppiert werden.
  • Lovion GOOGLE CONNECT
    • Das Modul WEB CONNECT wurde umbenannt in GOOGLE CONNECT.
  • Lovion LINK OUT
    • LINK OUT
      LINK OUT ist eine Technik, die für verschiedene LINK-Module zum Einsatz kommt. Es handelt sich um Absprünge in Drittsysteme. Das bisherige UniversalCommandPlugIn wird ersetzt durch das LinkOutPlugIn, das einige Verbesserungen beinhaltet.
    • D3 LINK OUT
      Das neue Standard-Modul D3 LINK OUT stellt einen Absprung in das Dokumentenmanagementsystem d.3ecm des Herstellers d.veleop AG bereit. Technisch besteht es aus einem neuen Executable (Lovion.D3LinkOut.exe), welches vom LinkOutPlugin (siehe oben) aufgerufen wird. Es können sowohl konstante (konfigurierte) Suchparameter verwendet werden als auch dynamische, die sich aus den Objektdaten füllen. Das Programm D3 wird im Anschluss an die Suche mit den Ergebnissen geöffnet.

Portale

  • Lovion MAPS
    • Neue Kartennavigation mit verbesserter Bauanfrage-Platzierung
      Das Web-Frontend von MAPS wurde um eine moderne (optionale) Kartennavigation erweitert. Diese ist eine Weiterentwicklung der bisherigen Karten-Ansicht und bietet folgende Neuerungen:
      • Freies Einzeichnen von Baustellenflächen (Polygonflächen oder gepufferte Linien)
      • Automatisierte Abdeckung der Baustellenflächen mit Druckrahmen
      • Intuitive Nutzerführung und Kartennavigation

Version 6.6.1 (11.05.2016)

Ergänzungen ab Service Release 5 (15.05.2017)

Basis & Plattform

  • Koordinaten-Transformation
    Für die Koordinaten-Transformation (zum Beispiel beim GPS-Empfang), können zusätzliche Modifikationen bei der Berechnung konfiguriert werden. Dies ist nur in seltenen Sonderfällen nötig, wie beispielsweise bei Koordinatensystemen in der Tschechischen Republik.
  • Validierungsanzeige
    Benutzer mit administrativen Rechten können mit den betroffenen Objekten, sofern keine ungespeicherten Änderungen an den Objekten vorliegen, nach Lovion EXPLORE abspringen.
  • Lovion MOBILE SYNC
    Kommt es bei einem Datenabgleich zu einem Verbindungsfehler, weil zum Beispiel vorübergehend keine Netzwerkverbindung besteht, dann deaktiviert sich MOBILE SYNC für das entsprechende Repository nicht mehr. Der automatische Abgleich bleibt aktiv und wird in einem späteren Durchgang erneut angestoßen, wenn wieder eine Netzwerkverbindung besteht.
  • Lovion DB DESIGN
    • Der Dialog zur Auswahl von Objektklassen beim Bearbeiten von Referenz-Restriktionen wurde überarbeitet. Zudem kann über Alt+Linksklick auf den Button Objektklasse hinzufügen eine Objektklasse aus dem aktuellen Datenmodell ausgewählt werden.
    • Das Upgrade-Tool kann nun über Kommandozeilenparameter dazu veranlasst werden ein Repository upzugraden. Beispielaufruf: Lovion.Upgrade.exe <lvnFile> ‑upgradesRoot <upgradesPath> ‑upgradeRepository <repositoryId> [‑targetVersion <version>]
    • Es wurde eine Schnellsuche für Enumerationswerte hinzugefügt.
    • An den Referenzen in der Datenmodellansicht werden nun die zugehörigen Kardinalitäten.
  • Verbunddokumente
    Die Funktion Dateien importieren besitzt jetzt eine Vorschaufunktion, so dass Bilddateien direkt angezeigt und gesichtet werden können.

Fachdatenmodelle

  • Lovion EASEMENT
    Das Produkt wurde um die Möglichkeit erweitert, unternehmenseigene Grundstücke in einer separaten Klasse „Grundstück“ zu verwalten. Zu unternehmenseigenen Grundstücken können Verträge zugeordnet und effektiv verwaltet werden. Diese Erweiterung ist unter 6.6.1 ein optionales Upgrade, welches im kommenden Release standardmäßig ausgeliefert wird.

Netzführung

  • Lovion SWITCHBOARD / SWITCHING
    Das neue Feature Topologie neu ermitteln aktualisiert die verwendeten Geometrien nach einer Änderung der Netzdokumentation.

Netzbau

  • Lovion SURVEY
    • In der Ribbon-Gruppe “Interaktion” wurde eine Funktion zur Objektauswahl innerhalb des Hilfslinienzuges hinzugefügt.
    • Die Themenzuordung im Kontextmenü von Redlinings ist jetzt auch bei Mehrfachauswahl möglich.
    • Bei der Punkterfassung mit einem angeschlossenen GPS-Gerät kann eine Aggregation von GPS-Messwerten innerhalb eines bestimmten Intervalls konfiguriert werden. Dies erfolgt in den Einstellungen im Punkt Dauer der Messung [s]
    • Beim Öffnen der Punktübersicht werden die aktuellen Sichtbarkeitseinstellungen der Vermessungsansicht übernommen.
    • In der Punktübersicht kann ein Filter der Punktliste über die sichtbaren Punkte gesetzt werden.
    • Die Filterfunktionen in der kleinen Punktliste wurden überarbeitet. Filter anhand selektierter Themen und Hilfslinienzug wurden hinzugefügt.
    • Die Symbolbearbeitung von punktförmigen Objekten kann per Funktion im Kontextmenü zurückgesetzt werden.
    • Bei den Projekttemplates können optional Verzeichnisse hinterlegt werden deren Name den Projekttemplates entsprechen. Ist ein solches Verzeichnis bei Projekterstellung vorhanden, dann wird dessen Inhalt inklusive aller Unterverzeichnisse in das Projektverzeichnis kopiert.
    • Die Prüfung auf Eindeutigkeit von Symbolcodes wurde entfernt, so dass Symbolcodes für mehr als ein Objekt verwendet werden können.

Integration

  • Lovion OFFICE CONNECT
    • Bei Office-Berichten kann pro Template konfiguriert werden, ob der erzeugte Bericht direkt als Verbunddokument an die entsprechenden Objekte gehängt werden soll.
    • Weiterhin gibt es dort einen neuen Platzhalter, mit dem die Sichtbarkeit des aktuellen Absatzes (bzw. der aktuellen Tabelle) anhand eines Bool-Feldwertes, anhand der Existenz von Referenzobjekten oder allgemeiner anhand eines Reports gesteuert werden kann.

Ergänzungen ab Web Service Release 3 (iOS Version 6.6.130) (15.05.2017)

Lovion APP

  • VIEW
    • Anzeige von Verbunddokumenten (Dateisystem und DOCUMENTS) in Selektionsergebnissen (Online)
      Nach der Selektion auf der Karte werden Verbunddokumente (Dateisystem und DOCUMENTS) in dem entsprechenden Reiter des Objekteditors angezeigt. Durch ein Anklicken können diese auf das Gerät heruntergeladen werden und dann mit einer entsprechenden App geöffnet werden. Falls keine entsprechende App zum Öffnen des Formats installiert ist, können die Dokumente nicht geöffnet werden.
    • Speichern der Deckkraft eines Themas in Ansichten
      Die Ansichten speichern nun auch die Deckkraft eines Themas zum Zeitpunkt der Erstellung.
  • TASK
    • Synchronisation vor dem Laden neuer Aufgaben
      Beim Starten des Moduls TASK werden zuerst alle lokalen Änderungen an den Server übertragen und nach Abschluss der Übertragung werden die aktuellen Aufgaben vom Server geladen.
    • Offline Trigger & Validierungen
      Die Standard-Validierungen und Trigger des Lovion BIS TASK Moduls sind nun in der APP vorhanden. Das Verhalten der modulspezifischen Validierungen und Trigger entspricht der TASK Standardkonfiguration.
    • Setzen der Protokollierungsfelder
      Die Protokollierungsfelder (zum Beispiel gestartet von) werden auch durch die Lovion APP gesetzt und in das Lovion BIS synchronisiert.
    • Kennzeichnung von Pflichtfeldern
      Pflichtfelder werden in der Lovion APP mit einem * hinter der Beschriftung gekennzeichnet.
    • Verbesserte Anzeige offener Änderungen an unsynchronisierten Aufgaben
      Bei offenen Synchronisationen an Kindaufgaben wird nun auch die Elternaufgabe als zu synchronisieren markiert.

Lovion MAPS

  • Schnittstellen
    • Lovion MAPS eStrasse
      Es können die Anfragen aus dem Portal eStrasse automatisiert bearbeitet werden. Die Anfragen im eStrasse System werden automatisiert bei Betroffenheit abgerufen und in Lovion MAPS verarbeitet. eStrasse ist ein webbasiertes Leitungsauskunftsportal. Es ist für Bauunternehmen, Planungs- und Architekturbüros, Leitungsnetzbetreiber, Behörden und private Bauherren konzipiertes Portal, um Leitungsauskünfte bundesweit bereit zu stellen.
  • MAPS Basis
    • Hashfiles
      In Lovion MAPS gibt es nun einen weiteren Dateityp welcher optional zu jeder Anfrage angelegt werden kann. Diese enthält eine sfv (Simple File Verification) Datei mit hash Infos zu den Anfrage Dokumenten.

Ergänzungen ab Service Release 4 (17.02.2017)

Neue Module

  • Lovion CYCLO CONNECT
    Das neue Modul Lovion CYCLO CONNECT bietet eine Integration der Panoramadaten von CycloMedia ins Lovion BIS. Es beinhaltet eine navigierbare Ansicht, in der auch vorhandene Betriebsmittel dargestellt werden können.
  • Lovion FME CONNECT
    Das neue Modul FME CONNECT stellt Hilfsmittel für FME von Safe Software bereit, um in FME vorhandene Daten (zum Beispiel aus einer ESRI File Geodatabase) in Lovion als Repository zur Verfügung zu stellen.

Basis & Plattform

  • Objekteditor
    Textfelder können mehrzeilig bearbeitet werden. Die Konfiguration ist über Metainformationen möglich.
  • Validierungsanzeige
    Die Anzeige für Validierungsmeldungen wurde überarbeitet. Sowohl die Anzeige auf den Reitern, als auch die Anzeige im Fenster. Zusätzlich besteht jetzt die Möglichkeit, die Validierungsmeldungen in die Zwischenablage zu kopieren. Bei einer größeren Anzahl an Validierungsmeldungen werden diese direkt in die Zwischenablage kopiert und nicht mehr dargestellt.
  • Lovion SMART MAP
    • Abkacheln von Ebenen
      Das Modul wurde erweitert um eine Funktion zum “Abkacheln” von Themen-Ebenen der Karte.
      Dies ermöglicht es einzelne Ebenen in statische raster- oder vektorbasierte Layer zu überführen um diese “einzufrieren” oder offline verfügbar zu machen. Auch kann dies der Performance-Optimierung dienen, da sich Kacheln ggf. schneller zeichnen lassen, als Daten aus Datenbanken.
      Diese Funktion kann für Smart Maps genutzt werden, aber auch für jede andere Themen-Ebene im System. Als Ausgabeformat wird PNG und JPG (beides pixelbasiert) unterstützt, ebenso wie LXT (vektorbasiert). LXT ist ein Lovion-eigenes Vektorformat für Kacheln. Dies wird in der Praxis bereits bei einigen Kunden eingesetzt. Nun ist es offizieller Bestandteil des Standard-Produktes.

Netzbau

  • Lovion DESIGN
    • Es gibt eine allgemeine Funktionsbibliothek zur Kopplung von DESIGN mit Prozessmodulen, wie zum Beispiel PROJECT oder CONSUMER.
    • Für die Kopplung wird dem Wurzelobjekt der Prozesshierarchie, zum Beispiel eine Baumaßnahme, eine Zeichnungsmappe zugeordnet. Es kann mehrere Zeichnungen unterschiedlicher Arten geben. In diesen werden Foliengruppen und Folien angelegt, die ihre Entsprechung in den Kindern der Prozesshierarchie haben, zum Beispiel wird jeder Sparte eine Foliengruppe und jeder Teilbaumaßnahme eine Folie zugeordnet. Die Hierarchie von Gruppen und Folien wird bei Änderungen in der Prozesshierarchie synchron gehalten.
    • Die Kopplung wird durch Ergänzungen im Datenmodell auf Prozess-Seite und Konfiguration eingerichtet. Die Installation ist im Admin-Handbuch von DESIGN beschrieben.
  • Lovion DESIGN VIEW
    • Kontextabhängige Inhalte: Kontextabhängig können per Referenzpfad DESIGN-Zeichnungen zur Darstellung festgelegt werden (z.B. die DESIGN-Zeichnungen einer PROJECT-Baumaßnahme).
  • Lovion COSTING
    • Im Zeichnungstab sind die integrierten Funktionen für Planungsobjekte (gemäß Konfiguration) über das Kontextmenü verfügbar.
  • Lovion SURVEY
    • Eingabemöglichkeit von Antennenhöhe und Antennenphasenzentrum für GNSS-Messung
    • Funktion zur Formatübernahme an Maßtexten

Netzbetrieb

  • Lovion MONITOR
    • Der bei der Weiterleitung erzeugte Office-Bericht wird jetzt im Format PDF ausgegeben, um die neuen Möglichkeiten der Integration von Verbunddokumenten, z.B. für den Schadensbericht, nutzen zu können.

Work Management

  • Lovion WORK & Lovion TASK
    • Status “Planung”
      Beim Erzeugen, Bearbeiten und Freigeben wechseln jetzt zuweisbare Aufgaben in den Status “Planung” (statt “Angelegt”), wenn Frist und Zuständiger gesetzt sind. Damit wird das Verhalten an DISPATCH angeglichen, bei einer Einführung von DISPATCH zu einem späteren Zeitpunkt im Projekt sind die Aufgaben dann schon entsprechend vorbereitet.
    • Auch beim Erzeugen, Bearbeiten und Freigeben und in der Checklistenvisualisierung werden jetzt mehrzeilige Textfelder unterstützt.
    • Im Reiter “Aufgabenplan” werden jetzt archivierte Aufgaben nur noch dann angezeigt, wenn man sie per Knopf explizit anfordert.
    • Im Filter “Bezugsobjekte” können jetzt individuelle Zeiträume für die Fälligkeit angegeben werden (analog zum Wann-Filter im Übersichtstab).
    • Werden Aufgaben mit der Funktion Übergeordnete Aufgabe zuordnen einer bestehenden Aufgabe zugeordnet, so werden die Fristen aus dieser übergeordneten Aufgabe übernommen (sofern diese keine Strukturaufgabe ist).
    • Die Todo-Ansicht kann neben dem externen Namen der Instanzbeschreibung einer Aufgabe jetzt auch deren ergänzende Beschreibung anzeigen.
  • Lovion TIME SHEET
    • Archivieren-Funktion
      Es ist möglich, Zeiteinträge ohne SAP-Kopplung in den Status Übertragen & Archiviert zu setzen.

Integration

  • Lovion OFFICE CONNECT
    • Office-Berichte können jetzt auch Word- und PDF-Verbunddokumente direkt enthalten (Ausgabeformat muss dann PDF sein). Die Verbunddokumente können nach dem Dateinamen vorgefiltert und bei Einzelberichten auch interaktiv ausgewählt werden. Dateinamensfilter und interaktive Auswahl stehen jetzt auch für den Platzhalter “Verbunddokumentbilder” zur Verfügung.
    • Es kann bei Office-Berichten konfiguriert werden, dass die PDF-Ausgabe mit einer mitgelieferten Software-Bibliothek erzeugt wird. In der nächsten Version wird dies zum Standardverhalten, Microsoft Word wird damit zum Erzeugen von Office-Berichten nicht mehr benötigt.
  • Lovion ERP CONNECT
    • Die Integration zu Lovion INVEST ist um die Anbindung von Kosten auf PSP-Elemente erweitert worden.
    • Der durch die Lovion gelieferte SAP-Transport stellt aufgrund neuer Entwicklungen die Kompatibilität mit SAP-Versionen 7.4 und höher sicher. Niedrigere SAP-Versionen können auch weiterhin unterstützt werden, benötigen hier aber eventuell zusätzliche Anpassungen des gelieferten Transports.

Ergänzungen ab Web Service Release 2 (iOS Version 6.6.120) (10.01.2017)

Lovion APP

  • Core
    • Performanceverbesserungen und Fehlerbehebungen
      Die Verarbeitung von großen Datenmengen wurde weiter verbessert.
  • TASK
    • Lokale Änderungen in Server-Antworten übertragen
      Die Lovion APP führt nun lokale Änderungen mit Antworten des Servers zusammen. In vorigen Versionen wurden Aufgaben mit lokalen Änderungen nur markiert und die lokalen Änderungen nicht im Editor dargestellt (da Server-Antworten den Ist-Stand darstellten, falls online). Dies wurde nun verändert und lokale Änderungen werden in die Server-Antwort zusammengeführt. Hierdurch sieht der Nutzer nicht nur den Server-Stand sondern den Stand mit seinen lokalen Änderungen.
    • Konfliktdialog erzeugt Konfliktdatei bei Auswahl von “Löschen”
      Der in der APP vorhandene Konfliktdialog zum Löschen von konfliktierenden Änderungen wurde überarbeitet, sodass bei Auswahl der Funktion Löschen eine lokale Datei mit den gelöschten Änderungen erstellt werden.
    • Aufgabenarten-Filter
      Aufgaben können nach Aufgabenarten gefiltert werden. Hierzu wurde ein neuer Dialog zum Filtern analog zum Lovion BIS bereitgestellt.
    • Drucken von Etiketten per Bluetooth
      Eine Schnittstelle zu Zebra-Bluetooth-Druckern ermöglicht nun das Drucken von Etiketten aus Aufgaben heraus. Etiketten sind kundenspezifisch konfigurier- und administrierbar.
    • Zusätzlicher Beschreibungstext in ToDO Ansicht
      Es steht ein neues Feld zur Verfügung, sodass nun zusätzliche Informationen in der TASK ToDo Ansicht für eine Aufgabe angezeigt werden können.
    • Synchronisation von lokalen Änderungen
      Beim Synchronisieren von lokalen Änderungen werden nun weitere Informationen dem Nutzer angezeigt. Hierdurch ist beispielsweise ersichtlich, dass schon ein Synchronisationsprozess läuft.
    • Aufgabenliste mit VIEW-Kartenfunktionen
      Die Kartendarstellung in der Taskübersichtsliste hat nun die Funktionen Themen, Ansichten, Hilfslinie und GPS integriert. Hierdurch können zum Beispiel Themen ein- und ausgeschaltet werden sowie zu gespeicherten Ansichten gesprungen werden.
    • Beenden von Aufgaben nur nach Ausfüllen aller Pflichtfelder
      Beim Beenden von Aufgaben wird geprüft ob Pflichtfelder ausgefüllt worden sind. Hierbei sind die folgenden Regeln anzuwenden:
      • Bei Ja/Nein Feldern (Checkboxen) muss der Wert Ja (angehakt) sein.
      • Text/Nummernfelder müssen einen Wert haben.
      • Enumerationen müssen einen Wert haben.
    • Anzeige von Informationen ob Aufgaben online geladen wurden oder nicht
      Nach dem Laden von Aufgaben zeigt ein Informationsdialog an, ob Aufgaben online oder offline geladen werden. Dies optimiert die Transparenz der Aufgabenspeicherung in der Lovion APP.
  • VIEW
    • Karte für Welten im Vollbild-Modus
      Die Karte für Welten (z.B. Schemaplan, interne Welten) kann nun im Vollbild-Modus dargestellt werden. Dies erfolgt über ein Minimieren des Objekteditors.
    • Ansichten speichern Themen
      Die Ansichten der Lovion APP speichern nun auch die aktivierten Themen.

Kompatibilität

  • Die Lovion APP 6.6.1 SR2 ist kompatibel mit Lovion BIS 6.5.3. Ein Update des Lovion APP SERVER auf 6.6.1 SR1 wird benötigt.

Ergänzungen ab Service Release 3 (16.11.2016)

Basis & Plattform

  • MOBILE SYNC
    MOBILE SYNC wurde um einen eingeschränkten Modus erweitert. Dieser ermöglicht es, dass zu bestimmten Objektklassen auch dann noch Änderungen vom Server abgeholt werden können, wenn sich das Datenmodell geändert hat.
  • Diagramme (Charts)
    Ein Doppelklick auf einen Bereich im Chart öffnet die dazugehörigen Quell-Objekte. Bei einer konfigurierten Kopplung im Detailtab wird bei einem einfachen Klick ins Diagramm die Kopplung aktiv.
  • Lovion DB DESIGN
    • Eine Exportfunktion für Datenmodelle wurde hinzugefügt. Diese ermöglicht es dem Nutzer Datenmodellvorlagen für Lovion RATING mit DB DESIGN zu aktualisieren.
    • Der Referenzeinschränkungseditor zeigt nun, wenn möglich, externe Namen für Objektklassen und Provider.
    • Das Upgrade-Tool prüft nun, ob das Serverprojekt verwendet wird. Wenn nicht, erfolgt eine Warnung auf dem Messageboard.
    • Es ist nun möglich per Doppelklick auf eine Objektklasse direkt in die Definitionsdatei dieser Objektklasse zu wechseln.
    • Die Funktion Duplizieren, dupliziert nun auch die dazugehörigen Editorkonfigurationen.
    • Beim Anlegen neuer Datenmodellobjekte (Objektklassen, Felder, …) wird der Eingabefokus nun automatisch in den Editor mit dem internen Namen oder der Id des Objektes gesetzt.
  • Referenzauswahl
    Sollte ein Zielobjektklassenname mehrfach in der Auswahlliste vorkommen, wird nun zusätzlich das Repository vor den Objektklassennamen geschrieben.
  • Speichern
    Die Funktion zum Speichern steht nun jedem Benutzer zur Verfügung. Bei nicht hinreichenden Rechten erscheint eine Meldung.

Netzführung

  • SWITCHBOARD / SWITCHING
    Es wurde ein neuer Assistent zum Erfassen von Betriebssteuerzuständen entwickelt.
    Dieser erleichtert die Erfassung von mehreren Betriebssteuerzuständen in zum Beispiel einer Stromstation oder einem Kabelverteiler. Die Erfassung kann im Kontext eines Prozessbezuges (zum Beispiel einer Entstöraufgabe oder einer Störmeldung) erfolgen, dabei werden die Betriebssteuerzustände automatisch mit dem Prozessbezug verknüpft.
  • SWITCHBOARD-OUTAGE-Kopplung
    Zusätzlich zu der Berechnung der voraussichtlichen Versorgungsunterbrechungen ist es jetzt möglich die tatsächlichen Versorgungsunterbrechungen zu berechnen. Die Berechnung wird dabei unter Verwendung der mit dem Prozessbezug verknüpften Betriebssteuerzustände durchgeführt.

Netzbetrieb

  • Lovion OUTAGE
    • Ermittlung voraussichtlicher Versorgungsunterbrechungen über Adressen
      Die Oberfläche wurde überarbeitet und optimiert. Die Angabe keiner Hausnummer berücksichtigt nun alle Hausnummern. Es wurde ein Fehler behoben, welcher die Eigenschaft “Hausnummer von” nicht korrekt ausgewertet hat.
    • Validierungen für Weiterleitungen hinzugefügt
      Es werden nun mehrere Weiterleitungen innerhalb einer Störmeldung auf ihre Zeitstempel geprüft, d.h. die fachliche zeitliche Abfolge sollte nun gegeben sein. Das Setzen der Werte “1. Eintreffen” und “Tatsächliches Arbeitsende” ohne die entsprechenden Zeiten erzeugt nun ebenfalls eine Validierungsmeldung.
    • Voraussichtliche Versorgungsunterbrechungen
      Bei der Übernahme voraussichtlicher Versorgungsunterbrechungen werden die Eigenschaften der Bezugsobjekte nun berücksichtigt. Ein Hausanschluss mit der Eigenschaft “Außer Betrieb” zum Beispiel, wird nun bei der Planung der Versorgungsunterbrechungen ignoriert.
    • Tatsächliche Versorgungsunterbrechungen
      Bei der Übernahme voraussichtlicher Versorgungsunterbrechungen in tatsächliche Versorgungsunterbrechungen erscheint nun eine Anzeige nicht übernommener Versorgungsunterbrechungen.

Work Management

  • Lovion WORK & Lovion TASK
    • Automatische Aufgabenerzeugung für fällige Bezugsobjekte
      Die automatische Aufgabenerzeugung wurde so überarbeitet, dass sie alle Features unterstützt, die das manuelle Aufgabenerzeugen bietet. Dazu gehören das Bestimmen von fälligen Bezugsobjekten über zeitliche Ausdrücke, die Ad-hoc-Erzeugung von übergeordneten Aufgaben und eine genauere Festlegung von Friststart und Fristende.
      Hinweis: Konfigurationsupgrade notwendig
    • Work Extensions (WX)
      An den WX-Objekten gibt es ein neues logisches Feld, das den verwendeten Zyklus in Textform mit Einheit ausgibt, bspw. “2 Wochen”. (Datenmodellpaketupgrade erforderlich)
  • Lovion TASK
    • Zur historischen Dateneingabe steht jetzt ein Widget zur Verfügung, das zusätzlich zum Feature aus TASK die Möglichkeit bietet, auch die Zeit des zurückliegenden Zeitpunktes festzulegen. Es ist insbesondere auf die mobile Nutzung ausgerichtet.
  • Konfiguration und Modellierung
    • Es ist jetzt möglich, für eine nicht-kundenspezifische Checkliste untergeordnete kundenspezifische Checkpunkte zu ergänzen.
    • Der Assistent zur Modellierung der Referenz einer turnusmäßigen Aufgabe wurde entfernt. Sie wird jetzt immer automatisch auf die Aufgabenart selbst gesetzt.
  • Lovion TIME SHEET
    • CO-Auftrag
      Es ist möglich, auf CO-Aufträge zu buchen.
  • Lovion MATERIAL
    Lovion MATERIAL wurde um eine Unterstützung zur Planung und Verfolgung von Leistungen erweitert. Leistungen werden in Leistungszusammenstellungen parallel zu den Materialzusammenstellungen verwaltet. Die Funktionalitäten für die Leistungen sind analog zu denen der Materialverwaltung. Die Unterstützung von Leistungen ist optional und wird durch ein eigenes Datenmodellpaket und separate Konfigurationen aktiviert.
  • Lovion DISPATCH
    • Clustering
      Es können jetzt Aufgabenmengen geclustert werden, die Aufgaben mit unterschiedlichen Durchführungszeiten beinhalten. Weiterhin wird die Clustergröße unter Berücksichtigung der individuellen Arbeitszeiten der zugewiesenen Ressourcen ermittelt. Die Anordnung der zeitlich aufeinander folgenden Cluster erfolgt räumlich beieinander und wird nicht mehr zufällig gewählt.
    • Untertägige Terminierung
      Es ist möglich die Termine der Terminaufgaben in einem Arbeitspaket in konfigurierbare Zeitbereiche aufzuteilen. Hierbei wird die räumliche Nähe der Aufgaben berücksichtigt. So kann zum Beispiel im Zählerwechselprozess ein Teil der Aufgaben auf den Vormittag und ein Teil der Aufgaben auf den Nachmittag terminiert werden.
    • Neuer Anzeigemodus
      Es existiert ein neuer Anzeigemodus, der die Balken im Diagramm in der Höhe reduziert und weniger Details anzeigt. Dies führt zu mehr Übersicht und höherer Performance.
    • Benachbarte Arbeitspakete hervorheben
      Es existiert ein neuer Anzeigemodus, der benachbarte Arbeitspakete eines selektierten Arbeitspakets einfärbt und durchnummeriert. Dies wird sowohl auf der Karte, als auch im Gantt-Diagramm dargestellt. So hat der Anwender beim Umverteilen von Aufgaben von einem Arbeitspaket in ein anderes Arbeitspaket eine bessere Übersicht.

Integration

  • Lovion ERP CONNECT
    • Alle IS-U Prozesse unterstützen die Datenhaltung in einer zusätzlichen ERP-Datenbank für IS-U.
    • IS-U Ableseaufträge können in die ERP-Datenbank importiert werden. Aus den Ableseaufträgen können dann Aufgaben zur Bearbeitung mit TASK/WORK/DISPATCH erzeugt werden.

Ergänzungen ab Service Release 2 (12.10.2016)

Allgemeines

  • Dieses Service Release enthält alle Änderungen aus dem Service Release 4 für die Version 6.5.3.

Ergänzungen ab Web Service Release 1 Hotfix 1 (iOS Version 6.6.111) (10.10.2016)

Lovion APP

  • Core
    • Performanceverbesserungen und Fehlerbehebungen
      Im Rahmen des Hotfix-Releases wurden diverse Performanceverbesserungen durchgeführt. Diese erlauben unter anderem das lokale Speichern von mehr als 1000 Tasks.
  • TASK
    • Ladezeiten für TASK optimiert
      Die Ladedauer von Aufgaben (beim Start von TASK) wurde optimiert.
    • Neue Filter
      Für Füllaufgaben wurden weitere Filter integriert.
    • GPS Funktion für die TASK ToDo-Ansicht
      Die Karte der ToDo-Ansicht kann über die GPS Funktion auf den aktuellen GPS-Standort ausgerichtet werden.

Kompatibilität

  • Die Lovion APP 6.6.1 SR1 Hotfix 1 ist kompatibel mit Lovion BIS Version 6.5.3. Ein Update der Lovion APP SERVICES auf 6.6.1 SR1 wird benötigt.

Ergänzungen ab Service Release 1 (02.09.2016)

Neue Module

  • Lovion INVEST (Produktbeschreibung)
    Mit Lovion INVEST können Wirtschaftspläne in Form von Kostenstellen und ihren jährlichen Budgets dokumentiert werden. Sie können in direkten Bezug zu geplanten Prozessobjekten (z.B. Teilbaumaßnahmen aus Lovion PROJECT) in Lovion gestellt werden. Schätzkosten und Durchführungszeiten werden aus dem Prozessbezug abgeleitet oder können manuell eingetragen werden. Plan- und Ist-Kosten zum Prozessbezug werden aus dem ERP-System abgerufen. Lovion ERP CONNECT besitzt daher eine direkte Integration mit Lovion INVEST. Die Kosten werden gegen die Budgets gerechnet, und die daraus ermittelten Geldflüsse werden grafisch aufbereitet dargestellt.
  • Lovion SMART TAGS (Produktbeschreibung)
    • Lovion SMART TAGS ist ein Modul zur Darstellung von Haftnotizen. Diese werden auf der Karte in Lovion platziert und enthalten Informationen zu Geometrien. Sie sind in das Themen-Menü des BIS integriert und können ausgedruckt werden. Smart Tags lassen sich massenhaft und regelbasiert erzeugen, individuell einfärben, mit einem Freitext versehen sowie neu positionieren.
    • Zur Modellierung folgender Punkte ist DB DESIGN zu verwenden:
      • Definition der Referenzobjekte
      • Anpassung des Farbmodells
  • Lovion EASEMENT (Produktbeschreibung)
    Mit Lovion EASEMENT steht ein neues Modul zur Liegenschaftsverwaltung in Ver- und Entsorgungsunternehmen zur Verfügung. Ausgehend von der Dokumentation von Verträgen können zugehörige Rechte, Vertragspartner, Katasterbezug und Schutzstreifen verwaltet werden. Automatismen erlauben neben der Schutzstreifenerzeugung anhand vorhandener Betriebsmittel (wie Leitungen, Stationen, Brunnen, etc.) die Geometrieübernahme aus in Lovion vorhandenen Flur- und Grundstücken.

Basis & Plattform

  • Lovion DB DESIGN
    • Ein Menübefehl zum Starten des Upgrade-Tools aus DB DESIGN heraus wurde hinzugefügt.
    • Es ist in der Listenansicht nun möglich, alle Dateien mit nur einem Klick ein-/auszuklappen.
    • Die Speichern-Funktion kann jetzt auch aus dem Enumerations- und dem Objekteditorkonfigurationseditor aufgerufen werden.
    • Es können nun mehrere Enumerationswerte auf einmal aktiviert oder als veraltet markiert werden.
  • SYNC
    • Für Administratoren steht ein neues SYNC-Widget zur Verfügung. Dieses ermöglicht es, auf einen Blick zu sehen, ob und bei welchen Repositories Konflikte vorliegen und ggf. behoben werden sollten.
    • In der Konfliktbearbeitungsoberfläche steht nun eine weitere Schaltfläche für Informationen zur Verfügung. Es wird der belegte Speicher der Sync-Log-Verzeichnisse angegeben und es besteht die Möglichkeit diese zu bereinigen.
  • DOCUMENTS
    • Maximale Dateigrößen sowie unzulässige Dateiendungen für abzulegende Dokumente können nun konfiguriert werden.
  • Drucken
    • In Druckvorlagen können Maßstabsbalken konfiguriert werden.
  • Karte
    • Kontextabhängige Funktionen werden nun in zwei Gruppen aufgeteilt:
      • Kontext (aktuelles Objekt im zugehörigen Grid/Baum/Objektlokator, o.ä.)
      • Kartenauswahl (selektiertes Objekt in der Karte)
  • Übersichtstab der Module
    • Filterfunktionen
      • Über die Konfiguration kann festgelegt werden, dass bestimmte Objektklassen nicht berücksichtigt werden sollen, beispielsweise Arbeitspakete in TASK (Blacklist).
      • Per Konfiguration kann die hierarchische Ansicht innerhalb der Detailauswahl des Typ-Filters eingeschaltet werden (Darstellung als Baum gemäß der Vererbung).
      • Neu ist ein numerischer Filter (ähnlich dem Datumsfilter) zur Filterung von Zahlenfeldern.
      • Der Datumsfilter hat jetzt einen konfigurierbaren maximalen Jahresbereich.

Netzführung

  • Lovion OUTAGE
    Für die Netzdatenblätter der FNN-Berichte ist es jetzt möglich, ein Standard-Netzdatenblatt pro Spannungsgruppe zu definieren.

Netzbau

  • Lovion DESIGN
    • Temporäre Fangpunkte: Per Tastenkombination kann bis zum nächsten Mausklick eine einzelne Fangpunktart exklusiv aktiv geschaltet werden (z.B. Karte, Hilfslinie usw.).
    • Die Sichtbarkeit der geöffneten DXF-Dateien kann über die kontextabhängigen Zusatzebenen der Karte gesteuert werden.

Work Management

  • Lovion WORK
    • Arbeitspakete und Sperrzeiten, die ausschließlich der Strukturierung für DISPATCH dienen, werden in WORK nicht mehr angezeigt (Konfigurationsanpassung erforderlich). Für sie stehen die WORK-Funktionen zum Bearbeiten und Freigeben auch nicht mehr zur Verfügung.
    • Beim Bearbeiten und Freigeben von Aufgaben, die in einem Arbeitspaket enthalten sind, werden die Termin- und Fristfelder sowie das Zuständig-Feld ausgeblendet. Diese Bearbeitung erfolgt in DISPATCH.
    • Die Aufgabenartfilter in WORK sind jetzt hierarchisch konfiguriert. Die Vererbungshierarchie der Aufgabenarten lässt sich so erkennen. (Konfigurationsanpassung erforderlich)
    • Der Reiter “Aufgabenplan” wird jetzt für alle Bezugsobjekte angeboten und zeigt jetzt zunächst die zyklischen, dann die nicht-zyklischen Aufgabenarten an.
    • Beim Erzeugen, Bearbeiten und Freigeben hierarchischer Aufgaben sowie bei der Funktion Teilaufgaben aktualisieren kann jetzt ausgewählt werden, ob sich Änderungen der Stammdaten nur auf die übergeordnete Aufgabe oder auf alle Aufgaben in der Hierarchie beziehen sollen. Außerdem wurde die Darstellung der Statusauswahl überarbeitet.
    • Komplexe Aufgaben können nur noch als Ganze freigegeben werden (insbesondere können Teilaufgaben komplexer Aufgaben nicht mehr einzeln freigegeben werden).
    • Das Bearbeiten und Freigeben mehrerer Aufgaben wurde überarbeitet: Es lehnt sich jetzt an den Multiobjekteditor an. Beim Erzeugen turnusmäßiger Aufgaben werden der kleinste und größte Wert für “Frist (Ende)” als Tooltip angezeigt.
  • Lovion TASK
    • Innerhalb der Checklistenvisualisierung werden standardmäßig bestimmte Felder (Status, Zuständigkeit, …) nicht angezeigt. Die Anzeige von diesen Standardfeldern kann jetzt über Metainformationen gesteuert werden.
  • Konfiguration und Modellierung
    • Es gibt neue Funktionen in DB DESIGN, mit denen man zu den übergeordneten Aufgabenarten bzw. Teilaufgabenarten navigieren kann. Weiterhin werden dort und in den administrativen Einstellungen von WORK die konkreten Bezugsobjektarten angezeigt. Außerdem gibt es dort eine neue Funktion, die anzeigt, ob eine Aufgabenart in TASK in der Todo-Ansicht sichtbar ist.
    • Wenn bei der Modellierung mit DB DESIGN für TASK Aufgabenarten mit Zustandsbezug erzeugt werden, für die es für die entsprechende Zustandsobjektklasse in MONITOR noch keine Einschränkung auf das Betriebsmittel gibt, wird diese Referenzrestriktion im Rahmen des DB DESIGN-Upgrades jetzt automatisch ergänzt.
  • Integrierte Kameraunterstützung
    • Die bisherige “Integrierte Kameraunterstützung” ist eine eigene Foto-Anwendung innerhalb von Lovion. Es hat sich als sinnvoller und unproblematischer erwiesen, die Foto-App von Windows oder des Hardware-Herstellers zu nutzen. Die seit Version 6.5.3 SR3 vorhandene Funktion zum schnellen Import von Dateien bietet eine einfache Möglichkeit, die Fotos der gewählten Anwendung direkt zu importieren. Das “CaptureImagePlugIn” entfällt daher im nächsten Release.

Integration

  • Lovion ERP CONNECT
    • Neben der Standard-ERP-Datenbank können weitere ERP-Datenbanken angebunden werden. Die Datenbankenzuordnung erfolgt dabei prozess-/funktionsbezogen.
    • Für verbrauchtes Material (Lovion MATERIAL) können Buchungen als Warenausgangsbelege erzeugt werden.
    • Eine Integration zu Lovion INVEST ist jetzt möglich, über welche Kosten zu Aufträgen (PM/CO) nach Geschäftsjahren ermittelt werden.
    • Merkmalswerte (einwertige Merkmale) von klassifizierten Technischen Plätzen und Equipments können geändert werden.
    • In den Einstellungen wird für Administratoren die Möglichkeit gegeben, die Verbindungsparameter für konfigurierte SAP-Verbindungen über die Oberfläche anzupassen.
    • Die ERPConnect45.dll von Theobald wurde durch die aktuellste Version ausgetauscht.
    • Alternativ zur librfc32.dll kann die NetWeaver RFC-Bibliothek von SAP für die RFC-Kommunikation verwendet werden.
    • Als Datei abgelegte IDocs können eingelesen werden. Diese werden intern mittels des zugehörigen Schemas aus SAP in ein XML-Format konvertiert. Aus den entstehenden XML-Elementen wird ein virtuelles Datenmodell erzeugt. Die Objekte können dann verarbeitet werden.
    • Unter Nutzung des Lovion Webservers ist es möglich, dass SAP aktiv Lovion über Änderungen informiert. So kann Lovion zielgerichtet diese Änderungen abgleichen. Dies wird über die Standard-Import-Filter für Batch-Importe umgesetzt. Ziel ist es, dass SAP Lovion untertägig davon in Kenntnis setzt, wenn ein relevantes Objekt eine Änderung im SAP erfahren hat. Ein im SAP-System einzurichtender Web-Client schickt hierzu die ID des Objekts, den Filternamen, sowie den Event-Typ (created, changed, deleted) an den Webserver, welcher danach eine Datenabfrage für das Objekt ausführt.
  • Lovion OFFICE CONNECT
    • Es gibt einen neuen Platzhalter in Office-Berichten, der die Möglichkeit bietet, die Verbunddokumentbilder eines Objektes ein- oder mehrspaltig tabellarisch auszugeben. Dabei können auch gewünschte Meta-Informationen des Bildes mit ausgegeben werden. Wird Lovion DOCUMENTS eingesetzt, können auch die dort verwalteten Metadaten ausgegeben werden. Da das Datenmodell von DOCUMENTS auch erweitert werden kann (DB DESIGN), ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten.
  • Lovion DXF CONNECT OUT
    • Der Export berücksichtigt aktive und druckbare dynamische Ebenen der Karte (z.B. die Einfärbung der Netzwerkverfolgung, Redlining, objektbasierte Themenebenen).

Ergänzungen ab Web Service Release 1 (iOS Version 6.6.11) (07.06.2016)

Lovion APP

  • Core
    • Online und Offline-Anzeige
      Die Online/Offline-Anzeige (Erreichbarkeit des APP SERVICES) wurde wieder integriert und einem Redesign unterzogen.
    • Alter der Offline-Daten (Optimierung)
      Die Anzeige des Alters der Offline-Daten wurde optimiert.
    • Android: Prüfung auf gerootete Geräte
      Unter Android wird beim Start der APP geprüft, ob das Endgerät gerootet ist. Bei gerooteten Endgeräten wird der Start der APP untersagt.
  • VIEW
    • GPS-Button in Fußleiste integriert
      Der unter Version 6.6.1 auf der Karte dargestellte GPS-Button wurde in die Fußleiste integriert und hierdurch wurde der verfügbare Kartenbereich vergrößert.
    • Konfigurierbare Ladeanzeige für Themen
      Gerade bei langsamen Netzanbindungen, kann eine Online-Anzeige von Kartendaten höhere Ladezeiten haben. Um dem Nutzer darzustellen, dass noch Kartendaten geladen werden und der Kartenaufbau noch in Bearbeitung ist, ist es nun möglich eine Ladeanzeige zu aktivieren (über eine zentrale Konfiguration). Diese Ladeanzeige wird solange noch Daten über die Netzwerkverbindung geladen werden angezeigt.
    • Optimierung der Hilfslinien-Darstellung
      Die Hilfslinien-Darstellung wurde optimiert. Neben einer leichten Transparenz der Linie wurde die Darstellung der Abschnittslänge (orangene Schrift auf weißem Hintergrund) und der Gesamtlänge (weiße Schrift auf orangenem Hintergrund) optimiert um hier eine bessere Unterscheidung zu ermöglichen.
  • TASK
    • Darstellung von komplexen Aufgaben
      Komplexe Aufgaben (Aufgaben mit Teilaufgaben in der Durchführung) können in der APP bearbeitet und eine Navigation durch die Struktur der Aufgaben ist möglich.
    • Wizard für komplexe Aufgaben
      Um die Bearbeitungen von komplexen Aufgaben zu optimieren, ist es nun möglich über einen Wizard mit Vor- und Zurück-Knöpfen durch die komplexen Aufgaben zu navigieren und diese Auszuführen.
    • UPDATE – Bearbeiten von technischen Bezugsobjekten (Online)
      Die Lovion APP unterstützt mit dem optionalen Modul Lovion UPDATE nun das Bearbeiten der Sachdaten an technischen Bezugsobjekten.
    • Ungeplante Aufgaben und Schäden ohne Aufgabe (Online)
      Nach der Selektion eines Betriebsmittels im VIEW Modul können nun ungeplante Aufgaben sowie Schäden erfasst und angelegt werden.
    • Lokale Fotos als Verbunddokument anhängen
      Die Lovion APP erlaubt nun das Öffnen von lokalen Fotos (aus der lokalen Foto-Bibliothek) und das anschließende Anhängen an eine Aufgabe als Verbunddokument.
    • Darstellung der Verbunddokumente einer Aufgabe
      An Aufgaben werden alle Verbunddokumente dargestellt. Eine Anzeige auf dem Endgerät von Dokumenten des Typs: JPEG und PNG ist plattformübergreifend möglich. Bei anderen Dokumenttypen ist ggf. eine Darstellung möglich – dies ist jedoch von der lokal installierten Software und Endgerätetyp möglich. In kommenden Releases wird die Unterstützung von weiteren Dateiformaten integriert werden.

Lovion APP SERVICES

  • Die Lovion APP SERVICES wurden optimiert hinsichtlich Performance. Des Weiteren wurden verschiedene neue Funktionen, die für SR1 der Lovion APP benötigt werden, ergänzt.
  • Upgrade auf Java 1.8. Die Lovion APP SERVICES benötigen ab SR1 Java Version 1.8.

Kompatibilität

  • Die Lovion APP 6.6.1 SR1 ist kompatibel mit Lovion BIS Version 6.5.3. Ein Update der Lovion APP SERVICES auf 6.6.1 SR1 wird benötigt.

Initiales Release (11.05.2016)

Neue Module

  • DOCUMENTS

    Lovion DOCUMENTS stellt eine erweiterte Lösung zur Ablage und zur Verwaltung von Dokumenten im Lovion BIS dar. Als integriertes Modul bietet es die Möglichkeit, Dokumente zentral zu verwalten und diese mit einem oder mehreren Objekten im Lovion BIS zu verbinden. Zusätzlich zu den Dokumenten werden dabei auch Metadaten zu den Dokumenten selbst verwaltet. Damit ist es beispielsweise möglich, die Dokumente zu klassifizieren. Es können mit DB DESIGN aber auch beliebige Felder ergänzt werden.

    Mittels eines Übersichts-Tabs entsprechend der anderen Module können Dokumente nach ihren Eigenschaften gefiltert werden, um sie schnell und einfach wiederzufinden.

    Durch ihre Beziehung zu georeferenzierten Objekten im Lovion BIS können auch räumliche Informationen zu Dokumenten genutzt werden.

    Lovion DOCUMENTS erweitert darüber hinaus die Möglichkeiten der Dokumentenverwaltung in anderen Modulen. So werden die Funktionalitäten z.B. in Lovion CONSUMER oder Lovion PROJECT hinzugefügt.

  • SWITCHBOARD

    Lovion SWITCHBOARD setzt auf dem Modul Lovion SWITCHING auf und stellt eine komplette Prozessunterstützung bereit. Schalt- oder Stellmaßnahmen werden im Rahmen von verschiedenen Aktivitäten im Netz durchgeführt. Die Umsetzung von Baumaßnahmen, geplanten Versorgungsunterbrechungen oder Instandsetzungen sind hier einige Beispiele.

    Lovion SWITCHBOARD bildet den Prozess der Planung und Durchführung von Schalt- und Stellmaßnahmen ab und dokumentiert diese direkt.

    Bei der Planung kann eine Minimierung der Versorgungsunterbrechungen erreicht werden. Hierzu stellt Lovion SWITCHBOARD eine enge Integration mit dem Störfallmanagement Lovion OUTAGE bereit. Grafisch kann eine Darstellung einer Schalt-/Stellmaßnahme in Form von Zeichnungen und Folien durch Lovion DESIGN umgesetzt werden.

    Die mobile Durchführung wird durch die enge Integration mit dem Work Management innerhalb des Lovion BIS sichergestellt. Schaltaufgaben können in Lovion DISPATCH disponiert und in Lovion TASK durchgeführt werden.

  • ASSET EXTENSIONS (AX)

    Mit Lovion ASSET EXTENSIONS können Datenmodelle aus Drittsystemen um Informationen erweitert werden, die es im jeweiligen Quellsystem nicht gibt und daher nicht über die Schnittstelle ausgetauscht werden. Die Informationen können dann im Lovion BIS erfasst und gepflegt werden. ASSET EXTENSIONS werden auch kurz als AX bezeichnet.

    Das Haupteinsatzgebiet ist die Anreicherung von Betriebsmitteldaten aus dem GIS um Informationen, die dort nicht gepflegt werden, aber für Betriebsprozesse benötigt werden.

    Technisch sind ASSET EXTENSIONS Kindobjekte von Betriebsmitteln, die pro Sparte in einem eigenen Repository verwaltet werden und per flexibler Referenz mit den Betriebsmitteln verbunden sind. Diese lassen sich auch direkt an den Betriebsmitteln, wie die eigenen Felder, anzeigen und bearbeiten. Es werden auch Hilfsfunktionen zur Modellierung und Konfiguration in Lovion DB DESIGN bereitgestellt.

Basis & Plattform

  • Kontextsensitive Menüleisten (Ribbons)
    Die Menüleisten (Ribbons) blenden sich jetzt abhängig vom Kontext automatisch ein und aus. Klickt der Anwender beispielsweise auf eine in einem Modul eingebettete Karte, erscheinen automatisch die Kartenfunktionen. Wählt man in einer Baumdarstellung ein Objekt aus, so erscheinen die für diese Objektklasse passenden Funktionen.

    Hinweis: Die Zusammenstellung und Anordnung der Funktionen erfolgt häufig in spezieller Abstimmung mit Kunden und Endanwendern. Die kontextsensitiven Funktionen werden in den Standardmodulen genutzt. Bereits vorhandene, individuelle Konfigurationen können jedoch erhalten bleiben, so dass keine Änderung erzwungen ist.

  • Karten
    Die Bedienelemente in der Karte wurden optisch etwas überarbeitet. Das ausgewählte Werkzeug ist jetzt klarer erkennbar, da die Schaltfläche deutlich orange eingefärbt wird. Die Flyout-Menüs zum Drehen und Verschieben der Karte sind entfallen. Die Hilfslinie ist jetzt ebenfalls orange.

    Es gibt jetzt in bestimmten Zusammenhängen eine zusätzliche Auswahlliste auf der Karte hinter der Themen-Auswahl. Diese beinhaltet vom Kontext abhängige Zusatzebenen für die Karte. So kann beispielsweise in SWITCHBOARD über DESIGN VIEW eine angehängte DESIGN-Zeichnung eingeblendet werden.

    Die Zahnrad-Schaltfläche ist entfallen (siehe Kontextsensitive Menüleisten). Die Schaltfläche zum Öffnen des Ebenen-Baums ist an dessen Stelle verschoben werden.

  • Generische Objektauswahl und Explore
    Eine neue generische Softwarekomponente (“SmartObjectChooser”) dient der Auswahl von Objekten zur Bearbeitung von Objektbeziehungen. Die Funktion bettet sich in den Baum des EXPLORE ein zur einfacheren Auswahl von Objekten. Die bisherigen Möglichkeiten über Kopieren und Einfügen bleiben erhalten.
    Zusätzlich kann über eine Konfiguration die Objektauswahl in die allgemeine Ribbonleiste eingebunden werden und steht so in verschiedenen Modulen zur Verfügung. Durch die Konfiguration von Filtern kann die Auswahl abhängig von Elternobjekten gefiltert werden. Dies kann beispielsweise in Fachdatenmodellen zur Auswahl von Gemeinden, Ortsteilen und dann Straßen genutzt werden.
  • Adressen und Flurstücke
    Es gibt ein neues Datenmodell für Adressen und Flurstücke, welches das bisherige ablöst. Technisch entsprechen diese Datenbanken jetzt auch dem Repository-Format und haben ein DataDictionary. Die Datenbanken müssen mit Lovion GEO CONNECT entsprechend neu ausgegeben werden. Es gibt einen neuen Standard-Mechanismus, Objekte in Lovion-Fachdatenmodellen mit Adressen zu verknüpfen.
  • Redlining
    • Konfigurierbarer Ankerpunkt für Redlining Symbole: Die Attribute anchorX und anchorY legen die Position des Ankerpunktes innerhalb des Symbols fest.
    • Lokalisierbare Symbol-Konfiguration.
  • Geometrieerfassung und -bearbeitung
    Die Bearbeitung von Geometrien für Objekte ist jetzt komplett in die Karte integriert. Über ein Menü in der Karte können für Objekte, die bearbeitbare Geometriefelder besitzen, bestehende Geometrien geändert oder neue Geometrien erzeugt werden. Dabei stehen u.a. Fangpunkte und Konstruktionsfunktionen zur Verfügung. Dies hat keinen Einfluss auf das Redlining, Lovion DESIGN und SURVEY. Die neuen Funktionen kommen z.B. in den Übersichtstabs zur Erfassung von Übersichtsgeometrien zum Einsatz oder aber für Schaltbilder von Anlagen (Lovion ASSET).
  • Kurven
    Mit dieser Version unterstützt Lovion BIS auch die Erstellung und Bearbeitung von Kurven. Dabei stehen dem Nutzer zwei Arten von Kurven zur Verfügung: Ellipsoid-Bögen und nicht-uniforme rationale B-Splines, kurz NURBS. Die NURBS erlauben es dem System, beliebige stetige, nicht verzweigende Kurvenverläufe abzubilden. Die Kurven können in Hilfslinien, in Lovion DESIGN und bei der Geometrieerfassung bzw. -bearbeitung eingesetzt werden. Innerhalb von Linien- und Polygongeometrien können Ellipsoid-Bögen (Segment-Punkte mit ‘Umschalt’ + ‘Alt’ + linke Maustaste bewegen) oder NURBS (Segment-Punkte mit ‘Umschalt’ + linke Maustaste bewegen) erzeugt werden.
  • Lovion REPORT
    • Koordinierungssuche
      Das Modul REPORT enthält ab dieser Version ein neues PlugIn zur sogenannten Koordinierungssuche. In der Koordinierungssuche können Objektklassen aus unterschiedlichen Modulen konfiguriert werden (z.B. Baumaßnamen aus PROJECT, Netzanschlussprojekte aus CONSUMER oder Aufgaben aus TASK). Entscheidend ist, dass diese Prozessobjekte einen räumlichen und zeitlichen Bezug haben. In der Koordinierungssuche kann der Anwender dann ausgehend von einem Objekt eine Suche starten. Hierbei kann ein zeitlicher und räumlicher Puffer definiert werden. Die Ergebnismenge dient dazu, ggf. Koordinierungsbedarf mit anderen Projekten, bzw. betrieblichen Prozessen zu erkennen.
  • Diagramme (Charts)
    Es gibt eine neue Oberflächenkomponente (Visualisierung) zur Darstellung von Diagrammen (Torten und Balken) direkt im Lovion BIS. Diese wird derzeit im Standard mit Lovion WORK für Aufgaben und Lovion OUTAGE für Störungen ausgeliefert, ist aber auch in anderen Modulen grundsätzlich einsetzbar (z.B. PROJECT). Zusätzlich gibt es ein neues Widget für den Desk, welches Diagramme direkt auf dem Desk anzeigen kann (dies kann prinzipiell auch für andere Visualisierungen eingesetzt werden).
  • Lovion DB DESIGN
    • Der Eigenschaftseditor wurde überarbeitet und hebt nun Eigenschaften, deren Wert verändert aber noch nicht mit Enter bestätigt wurde, hervor. In diesem Zustand kann auch der ursprüngliche Wert der Eigenschaft mit Esc wiederhergestellt werden.
    • Die Vergleichsmethode für Objekte kann über DB DESIGN festgelegt und in Modifikationen verändert werden.
    • Get- und Set-Methoden von logischen Wert- und Geometriefeldern können nun über Modifikationen verändert werden.
    • Enumerationen und Standardwerte können nun über Modifikationen verändert werden.
    • Es wurde ein neuer Menüpunkt hinzugefügt, der eine einzelne abstrakte Objektklasse an mehrere Objektklassen vererbt.
    • Im Datenmodelldiagramm können nun alle mit der Suche gefundenen Treffer mit Shift+Enter selektiert oder mit Strg+Enter bzw. Shift+Strg+Enter der bestehenden Selektion hinzugefügt werden.
    • Der Tab von DB DESIGN zeigt nun zusätzlich zum Namen auch die Versionsnummer des jeweiligen Datenmodells an.
    • Eigenschaften des Datenmodells werden jetzt zur besseren Handhabung in einem separaten Dialog angezeigt.
    • Eine neue Listenansicht für das Datenmodell wurde hinzugefügt.
    • DB DESIGN verfügt nun über eine integrierte Paketverwaltung für Datenmodell-Pakete.
  • Übersichtstab der Module
    • Darstellungsoptionen der Karte
      Es gibt jetzt ein Auswahlmenü für
      • Darstellung der Flächengeometrien
      • Darstellung der Punkt-, Linien- und Textgeometrien (Nicht-Flächen)
      • Darstellung der nur in der Liste ausgewählten Objekte
    • In der Konfiguration kann festgelegt werden, dass die Geometrien der Objekte im Übersichtstab initial gar nicht dargestellt werden. Dieses Verhalten ist nicht Standard, kann aber gewünscht sein, wenn die Darstellung der Objekte bereits durch das Thema der Karte erfolgt. In diesem Fall müssen die Objekte dann auch nicht ganz oben dargestellt werden und können durch andere Objekte überdeckt werden, was sonst nicht möglich ist.
    • Filterfunktionen
      Es gibt jetzt eine Schaltfläche zum Umkehren der Status-, Typ- und Wertefilter.
    • Für die untere Liste können jetzt Objekte unterschiedlicher Objektklassen in einer Liste dargestellt werden. Dies kommt insbesondere bei Lovion DOCUMENTS zum Einsatz, da sich Dokumente auf eine Vielzahl unterschiedlicher Objektklassen beziehen können. Die Konfiguration der Zielobjektklassen erfolgt dann ausschließlich über einen Pfad im Datenmodell.
  • Autorisierung
    • Bei der Synchronisation mit einem Active Directory können optional ein LDAP-Server und Pfade auf dem Server konfiguriert werden. Dies beschleunigt das Auslesen und erlaubt, Probleme aufgrund fehlender Rechte zu umgehen.
  • Hilfedateien
    • Hilfedateien können zusätzlich in einem im Projekt konfigurierbaren Ordner hinterlegt werden. Dazu muss ein Folder-Element mit dem Schlüssel “helpFiles” ergänzt werden.

Netzführung

  • Siehe Neues Modul SWITCHBOARD
  • SWITCHING
    Mit SWITCHING gibt es in der Netzwerkverfolgung einen neuen Schaltmodus: Alternativ zur Arbeit mit Fähnchen kann man das interaktive Schalten nutzen. Mit einem Klick können damit Teilnetze ausgewählt, Schalthandlungen durchgeführt, Leitungen getrennt, Arbeitsschutzsicherungen eingesetzt oder Aggregateinsätze simuliert werden. Die Auswirkungen auf das Netz werden durch Einfärbung der Betriebsmittel direkt visualisiert.
  • Lovion OUTAGE
    • Bericht nach FNN Schema B
      OUTAGE wurde um den Bericht nach FNN Schema B erweitert, welcher für Störungen in der Hochspannung zum Einsatz kommt. Um die eindeutige Zuordnung der Störungen zu Schema A und B zu gewährleisten, kommt das Schema B nur für Hochspannung zum Einsatz. Dies wird am Feld “Ebene” der Störung festgemacht. Es hat sich daher auch die Relevanzentscheidung für das Schema A gegenüber der Vorgängerversion geändert.
    • Netzdatenblätter
      Die bisherige Erfassung der Grunddaten wurde um zusätzliche Netzdatenblätter erweitert. Es gibt einen Typ von Netzdatenblatt pro Bericht (zum Beispiel für den Gasbericht an die Bundesnetzagentur). Die Grunddaten dienen nur noch zu Berechnung der DISQUAL-Zahlen. Die Grunddaten und Netzdatenblätter werden über EXPLORE als Kindobjekte der Berichtsjahre gepflegt. Es kann pro Jahr und Bericht ein Netzdatenblatt als Standard definiert werden. Zusätzlich können Störungen ein individuelles Netzdatenblatt zugewiesen bekommen. Der Bericht an die deutsche Bundesnetzagentur wählt nun automatisch das Netzdatenblatt. Die Auswahl der Grunddaten ist entfallen.
    • Validierungen der Berichte
      Die fachlichen und inhaltlichen Validierungen der Berichte wurden überarbeitet, um besser verständliche Fehlermeldungen anzuzeigen.
    • DVGW-Bericht
      Beim DVGW-Bericht G 410 können Störungen, die Leitungen und Hausanschlussleitungen betreffen, als “Sofortmeldung” markiert werden. Diese werden dann von der Sammelmeldung ausgeschlossen. Im DVGW-Bericht G 410 sind ferner nur Störungen relevant, die eine ungewollte Gasfreisetzung darstellen. Dies wurde in vorherigen Versionen durch das Feld “Leckstellen-Klassifizierung” hergeleitet. Dies wurde mit dieser Version geändert. Es gibt jetzt ein neues Feld “ungewollte Gasfreisetzung”. Dies wird im Rahmen des Upgrades vorbelegt, so dass der Bericht der Daten gleich erfolgt, wie in den Vorgängerversionen.
    • DISQUAL
      Der DISQUAL Dialog wurde um die Einstellung erweitert, dass nur Störungen aus dem eingestellten Jahr berücksichtigt werden.
    • Ausmaßermittlung
      Die Oberfläche zur Ermittlung der Versorgungsunterbrechungen wurde komfortabler gestaltet. Die Ermittlung der Betriebsmittel und ggf. die Generierung der daraus resultierenden Versorgungsunterbrechungen findet nun im Hintergrund statt. Die Konfiguration erlaubt nun eine Kopplung zwischen der Ebene einer Störung und den Versorgungsunterbrechungen. Damit ist es möglich, im Dialog zur Erstellung der Versorgungsunterbrechungen die Ebene korrekt vorzubelegen.

Netzbau

  • Lovion SURVEY
    • Die beim Koordinatenimport erzeugten Objekte können automatisch beschriftet werden.
  • Lovion DESIGN
    • Komfortablere Folienverwaltung
      • Das Umschalten der Sichtbarkeit einer Foliengruppe schaltet die enthaltenen Folien und Foliengruppen gemeinsam um. Dies war bisher nicht möglich, wenn die aktive Folie enthalten war. Ab dieser Version ist dies möglich, allerdings bleibt die aktive Folie immer sichtbar. Wird mit gedrückter Strg-Taste auf eine bereits sichtbare Foliengruppe geklickt, wird auch der restliche, gegebenenfalls nicht sichtbare Inhalt sichtbar geschaltet.
      • Beim Wechsel der aktiven Folie wird diese automatisch sichtbar geschaltet. Wird bei der Auswahl die Strg-Taste gehalten, werden die anderen Folien innerhalb der gleichen Foliengruppe unsichtbar geschaltet.
      • Eine neue Anzeige hinter der Folie oder Foliengruppe (roter oder grüner Kreis) zeigt an, ob sich Geometrien auf der Folie bzw. auf einer Folie der Foliengruppe befinden.
    • Einblendbares Fangraster
      Horizontale und vertikale Rasterlinien in der Karte dienen als Grundlage für Fangpunkte.
    • Geometrie-Details
      Es gibt eine neue Schaltfläche zum Umschalten zwischen absoluter und relativer Koordinatenangabe für alle Stützpunkte der Geometrie.
    • Kurven und Bögen
      Siehe Kurven
    • Konstruktion ausrunden
      “Ecken” innerhalb einer Linie können durch Kreisbögen ausgerundet werden.
    • Datenmodell und Konfiguration
      • Folien und Foliengruppen sind einzelne Objekte in der Datenbank
      • Lokalisierbare Werkzeug-Konfiguration und Konfiguration der vordefinierten Folien und Foliengruppen

Netzmanagement

  • Die Nutzeroberfläche von Lovion RATING wurde überarbeitet. Der Einstieg erfolgt jetzt über Widgets auf dem Desk. Der zentrale Tab ist entfallen. Es stehen zwei Widgets für den Desk zur Verfügung. Mit dem einen können die Datenbestände verwaltet werden. Mit dem anderen können die Funktionen des RATING und RANKING für die Daten des aktuell geöffneten Datenbestands ausgeführt werden.

Work Management

  • Lovion WORK & Lovion TASK
    • Es gibt neue Funktionen und Felder, um Aufgaben nach der Durchführung im Innendienst als “Bestätigt” zu kennzeichnen.
    • Es gibt einen neuen Katalog, der zur besonderen Darstellung von Bewertungsfeldern in der Checklistenvisualisierung genutzt werden kann.
    • Katalogwerte in der Checklistenvisualisierung lassen sich jetzt auch als Radio-Buttons statt als Drop-Down-Box darstellen.
    • Die Länge der Felder “Beschreibung” und “Bearbeitungshinweis” ist nicht mehr beschränkt.
    • Es gibt eine neue abstrakte Objektklasse für Aufgaben mit einer Punktgeometrie in einer inneren Welt.
    • An den Bezugsobjekten wurde der Reiter “Wartungsplanung” in “Aufgabenplan” umbenannt.
    • Bei der Berechnung der Fälligkeit von Bezugsobjekten werden jetzt auch Aufgabenarten, die in anderen enthalten sind, berücksichtigt (zum Beispiel ist die Funktionsprüfung einer Gasanlage in der Wartung enthalten). Im Reiter “Aufgabenplan” können diese Aufgaben beliebig angelegt werden, ansonsten muss die Reihenfolge, die sich aus der Konfiguration ergibt, eingehalten werden.
    • Die Funktionen zum Erzeugen von Aufgaben können jetzt global autorisiert werden, da zur Erzeugung außerplanmäßiger Aufgaben intern ein Zugriff auf das PlugIn erforderlich ist, allerdings im Außendienst nicht auf die sichtbaren Funktionen zum Erzeugen von Aufgaben im Innendienst zugegriffen werden sollte.
    • Work Extensions (WX)
      Work Extensions sind Kindobjekte von Betriebsmitteln, die pro Sparte (ggf. zusammen mit Lovion ASSET EXTENSIONS) in einem eigenen Repository verwaltet werden. Pro Aufgabenart gibt es ein Kindobjekt an jedem zugehörigen Betriebsmittel, in dem über eine Fälligkeitsvorgabe und einen individuellen Zyklus die Fälligkeit und über individuelle Werte für Rüst-, Fahrt- und Bearbeitungszeit das Dispatching mit Lovion DISPATCH gesteuert werden kann. Es werden auch Hilfsfunktionen zur Modellierung und Konfiguration in Lovion DB DESIGN bereitgestellt.
  • Lovion MATERIAL
    • Das Repository wird jetzt über den Lovion-Kern (BisConnectPlugIn) angebunden, wodurch es auch unabhängig vom funktionalen Modul verwendet werden kann.
    • Das Datenmodell wurde zur Unterstützung von Lager- und Einkaufsinformationen, sowie asynchroner ERP-Kommunikation erweitert.
    • Die Dokumentation von Planungs-, Bedarfs- und Verbrauchsmengen eines Materialeintrags erfolgt nach einem Statuswechsel nun auf dem vorhandenen Materialeintrag. Es wird keine Kopie mehr angelegt. Das Vorhandensein mehrerer Materialeinträge des gleichen Materials wird nun für jeden Status unterstützt.
    • Materialeinträge sind in der Oberfläche editierbar und unterstützen Datenmodellerweiterungen.
    • Eine asynchrone ERP-Integration mit lokalen Änderungen ist möglich.
    • Eine Materialplanung anhand vorhandener Materialzusammenstellungen zu Prozessobjekt-Typen ist möglich. Hierbei werden neue Materialplanungen für ein Prozessobjekt automatisch wahlweise durch die Ermittlung des Durchschnitts an Plan-, Bedarfs- oder Verbrauchsmengen vorheriger Materialzusammenstellungen zu diesem Prozessobjekt-Typ ermittelt, um die Planung zu vereinfachen.
  • Lovion TIME SHEET
    • Arbeitsplatz (Workcenter) und Leistungsart
      Der Arbeitsplatz und die Standard-Leistungsart für die ERP-Rückmeldung werden als Feld an dem Benutzer gespeichert.
    • Datenmodell
      • Die ‘von’- und ‘bis’-Zeiten der Anwesenheiten werden als Datum und nicht als Zahl erfasst.
      • Das Feld ‘Rückmeldung’ (confirmation_text) bei der Buchung ist entfallen.

Integration

  • Lovion ERP CONNECT
    • Die ERP-Datenbank wird nun über das Lovion BIS angebunden, wodurch sie auch unabhängig von der funktionalen ERP-Kopplung verwendet werden kann.
    • Der Datenaustausch bei schreibenden Funktionen zwischen Lovion und SAP erfolgt über den ValueExchangeService.
    • Eine Vermischung des zu nutzenden Namensraums für Lovion-eigene Funktionsbausteine ist möglich.
    • Es ist nun möglich, Änderungen von einzelnen Attributen direkt im ERP-System ausgehend von bestimmten Objekten in der ERP-Datenbank durchzuführen. Die Funktion beschränkt sich auf Technische Plätze, Equipments, PM/CS-Aufträge und Vorgänge, PS-Netzpläne und Materialkomponenten. Die zu ändernden Attribute sind konfigurierbar.
    • Bei der Erzeugung des ERP-Datenmodells können gezielt Kindtabellen, Feldgruppen (Strukturen) und Felder ausgelassen werden.
    • Es ist nun möglich, allein über eine Konfiguration anhand von Prozessobjektzuständen, einen Benutzerstatus für PM-Aufträge im SAP zu setzen.
    • Bei den CopyRepositoryJobs zum Batch-Import von SAP-Daten kann ein Report angegeben werden, gegen den die SAP-Objekte geprüft werden. SAP-Objekte, die diesem Report nicht entsprechen, werden dann nicht in die ERP-Datenbank kopiert. Damit ist eine Filterstufe zwischen der SAP-Selektion und dem Datenimport gegeben.
    • Die ERP-Schnittstelle zu MATERIAL wurde an das neue MATERIAL-Datenmodell angepasst. Die Anpassbarkeit wurde verbessert.
    • Die Schnittstelle zu SAP IS-U ermöglicht nun den Aufruf von verschiedenen Rückmeldefunktionen in einem BatchJob. Dabei werden nachgelagerte Funktionen nur ausgeführt, wenn die vorangegangenen Funktionen erfolgreich waren. Zum Beispiel wird der Benutzerstatus der Meldung nur gesetzt, wenn zuvor die Rückmeldung des Zählerwechsels erfolgreich war.
    • Servicemeldungen und IH-Meldungen können jetzt als unterschiedliche Objekttypen behandelt werden.
    • Zur Übertragung von Daten aus Lovion nach SAP wird jetzt das iDoc-Format unterstützt. (Für die konkrete Ausgestaltung sind kundenspezifische Anpassungen notwendig.)
  • Lovion OFFICE CONNECT
    • Es gibt einen neuen Platzhalter in Office-Berichten, der die Möglichkeit bietet, ein gewünschtes Feld individuell formatiert auszugeben. Ohne diese Angabe wird die Formatierung aus dem Datenmodell (Data Dictionary) genutzt.
    • In Office-Berichten werden jetzt Bool-Felder beim Objekteditor-Platzhalter standardmäßig wie in der GUI als Checkbox dargestellt (und es gibt einen neuen Platzhalter, der dies für einzelne Feldwerte ermöglicht).
    • Beim Koordinaten-Platzhalter in Office-Berichten wird jetzt standardmäßig die Formatierung aus den globalen Einstellungen verwendet.
    • In Office-Berichten gibt es jetzt die Möglichkeit, zugehörige Objekte über einen parametrierbaren Report, dessen Parameter aus dem übergeordneten Objekt befüllt werden, zu ermitteln. So kann z.B. ein SURVEY-Vermessungsprojekt mit seinen einzelnen Bestandteilen ausgegeben werden.

Lovion APP

  • Basis
    • Redesign
      Die Bedienoberfläche der Lovion APP wurde optimiert und einem Redesign unterzogen. Hierbei wurde besonderer Wert auf eine Optimierung der Bedienungsphilosophie und des Layouts gelegt.
    • Navigation
      Das aus der Lovion APP gestartete Navigationssystem (externe APP, die nicht zum Lieferumfang der Lovion APP gehört) kann über einen zentralen Konfigurationsparameter konfiguriert werden. Hierdurch können weitere Navigationssysteme angesprochen werden, ohne neue Versionen der Lovion APP oder Anpassungen durchzuführen.
    • Konfigurierbare URL für die Online-Hilfe
      Aus der Lovion APP kann eine Online-Hilfe konfiguriert und durch den Nutzer aufgerufen werden.
    • Herunterladen von Offline Datenbanken per HTTP
      Über eine serverseitige Konfiguration können dem Endnutzer Offline-Datenbanken zur Verfügung gestellt werden, die dann per HTTP(S) heruntergeladen werden können.
    • iOS Split View Unterstützung
      Die Lovion APP unterstützt iOS Split View.
    • Optimierte Einstellungsseite
      Die Einstellungsseite wurde um hilfreiche Funktionen, wie zum Beispiel der Konfiguration des Loglevels und der Auswahl von herunterladbaren Dateien, erweitert.
    • Android: Freier Ablageort der Offline Datenbanken
      Die Offline Datenbanken können nun unter Android auch in Unterordner abgelegt werden. Hierdurch müssen Dateien nicht mehr in das Wurzelverzeichnis des Endgerätes gelegt werden. Des Weiteren können nun auch externe Synchronisationstools genutzt werden, um Dateien auf die Endgeräte zu kopieren. (Dies war mit der Ablage im Wurzelverzeichnis möglich.)
    • Große-Schrift-Modus
      In der Lovion APP kann eine Vergrößerung der Schrift eingestellt werden. Hierdurch können auch auf kleinen Endgeräten Informationen besser gelesen werden.
      Die Schriftvergrößerung wirkt sich nicht auf Beschriftungen auf der Karte aus.
  • TASK
    • Auswählbare Vertreterliste
      Im Task-Modul können alle Vertreter des angemeldeten Nutzers ausgewählt werden. Eine manuelle Eingabe der Nutzerkennung ist nicht mehr notwendig.
    • Abweisen und Zurückstellen von Aufgaben
      Das Abweisen und Zurückstellen von Aufgaben wird mit einem Dialog unterstützt und die Bedienung somit optimiert.
    • Split-Screen in der Aufgabenliste
      Die Aufgabenliste unterstützt im “Landscape”-Modus eine Split-Screen Darstellung. Hierbei werden auf der linken Bildschirmhälfte die Aufgaben in Listenform und auf der rechten Hälfte die jeweiligen Aufgaben auf der Karte angezeigt.
    • Split-Screen im Aufgabeneditor mit Weltenunterstützung
      Im “Landscape”-Modus wird im Taskeditor eine Karte auf der rechten Seite dargestellt. Diese Karte stellt die aktuelle Aufgabe dar. Hat die Aufgabe Geometrien in mehreren Welten, dann können diese Welten ausgewählt und angezeigt werden.
    • Erläuterung der Checklistenfelder
      Die Checklistenfelder der Aufgabe werden über einen Hilfepopup erläutert, sodass falsche Angaben vermieden werden.
    • Barcode-Suche in der Aufgabenliste
      Die Aufgabenliste kann zusätzlich zur Freitextsuche mit einem QR-/Barcode-Scan gefiltert werden.
  • VIEW
    • Anzeige von Welten und Universen für Objekte
      Nach der Selektion eines Objektes kann dieses in den verschiedenen Welten dargestellt werden. Die Welten sind navigierbar. Diese Funktion steht in diesem Release nur Online zur Verfügung.
    • Überarbeitung der Ansichtenfunktion
      Die Ansichtenfunktion wurde überarbeitet und optimiert. Diese Überarbeitung hat das zugrunde liegende Datenmodell verändert und somit werden Lesezeichen aus alten Versionen nicht mehr angezeigt.

Lovion WEB VIEW

  • Kompatibilität mit Lovion BIS 6.6.1

Lovion MAPS

  • Kompatibilität mit Lovion BIS 6.6.1
  • Neues Modul: Lovion MAPS DXF
    • Automatischer DXF/DWG Datei Export für einzelne Sparten

Lovion WMS SERVER

  • Konfigurierbare Editorkonfiguration für GetFeatureInfo-Anfragen
  • Mehrfach Installation von WMS Server Installationen in einem Applikationsserver

Lovion WFS SERVER

  • Berücksichtigung der Editorkonfiguration bei Feature-Anfragen
  • Mehrfach Installation von WFS Server Installationen in einem Applikationsserver

Kompatibilität

  • Systemvoraussetzungen
    Die Systemvoraussetzungen haben sich geändert. Details sind in der Dokumentation beschrieben. Insbesondere ist zu beachten, dass eine neue Version des .NET Frameworks benötigt wird und dass der Support für einige ältere Datenbank- und Office-Versionen ausgelaufen ist.
  • Dies ist die letzte Version, welche Repositories ohne die in Version 6.2.1 eingeführten Xml-DataDictionaries unterstützt. Ausgaben von GIS-Daten über Lovion GEO CONNECT müssen daher auch auf die Ausgabe von Datenmodellen mit Xml-DataDictionaries umgestellt werden.
  • Die Adressdaten müssen aus dem GIS neu ausgegeben werden (s.o.).
  • Verbunddokumente
    Die mit 6.5.3 SR1 neu eingeführten Verbunddokumente lösen die vorherige Lösung vollständig ab. Die Konfiguration muss umgestellt werden.
  • Lovion WEB
    Lovion WEB 6.6.1 basiert auf Lovion BIS 6.6.1. Die Funktionen der APP sind mit Lovion BIS Versionen ab 6.5.3 kompatibel.

Version 6.5.3 (29.05.2015)

Ergänzungen ab Service Release 4 (05.10.2016)

Hinweis:
Die Verbesserungen dieses Services Releases werden unter der Version 6.6.1 als Service Release 2 bereitgestellt.

Basis & Plattform

  • Lovion ANALYZER
    Bei der Einfärbung von Strecken werden diese jetzt auch in der Auswahlliste farblich gekennzeichnet.
  • GPS
    Neben den reinen GPS-Zeilen ($GP) werden jetzt auch sog. GNSS-Zeilen ($GN) ausgewertet. Diese kommen normalerweise bei Empfängern zum Einsatz, die einen kombinierten Empfang unterstützen, also beispielsweise GPS und GLONASS.
  • Validierung
    • Die Konfigurationsdateien zur Validierung über Mehrfachfeldvergleich und zur Report-basierten Validierung enthalten keinen Hash mehr und können somit vom Kunden bearbeitet werden.
    • Es gibt jetzt die Möglichkeit, Feldwerte mit regulären Ausdrücken zu validieren. Diese können als Metainformation am entsprechenden Feld konfiguriert werden.

Work Management

  • Lovion WORK & Lovion TASK
    • Datenmodellierung
      • Die Datenmodellierung im Lovion BIS sieht mehrere getrennte Bereiche vor. Neben den Datenmodell-Dateien des Herstellers, gibt es auch Dateien für Projektpartner und Dateien, die Kunden selber anlegen und pflegen können.
      • DB DESIGN unterstützt über sogenannte Modifikationen, dass eine Objektklasse im Bereich des Herstellers/Projektpartners über eine Kundendatei angepasst werden kann. Dies wurde bisher nicht von den Assistenten zur Modellierung von Aufgabenarten unterstützt. Mit diesem Service Release werden diese Möglichkeiten ergänzt.
      • So können jetzt Änderungen an den Referenzrestriktionen der Aufgabenart und den Checkpunkten der Checkliste per RwoTyp-Modifikation (in einer eigenen, kundenspezifischen Datei) vorgenommen werden. Dies ermöglicht das eigene Anpassen von Aufgabenarten, die in Dateien des Herstellers/Projektpartners modelliert oder hier hinein aus älteren Umgebungen migriert wurden, durch Kunden mit Lovion DB DESIGN.
    • Es werden jetzt auch CO-Aufträge als kaufmännischer Bezug unterstützt.
  • Lovion TIME SHEET
    • Darstellung Widget / Assistent
      • Die Beschreibung der Aktivität kann für jede Buchung angegeben werden und nicht nur einmal in der Zusammenfassung.
      • Sollten Duplikate vorliegen (gleicher Benutzer, gleiches Datum), so wird der Benutzer im Widget darauf hingewiesen und er kann diese zusammenführen. Die Bearbeitung von Zeiterfassungblättern ist nicht möglich, solange Duplikate vorliegen.
      • Wenn nur eine Leistungsart konfiguriert ist, so wird diese aus der Darstellung ausgeblendet. Dies macht das Widget übersichtlicher.
      • Vor dem Abschließen wird der Benutzer um Bestätigung gebeten. Damit soll ein versehentliches Abschließen verhindert werden.
    • Funktionen
      • Die Assistent-Funktion öffnet nur das ausgewählte Zeiterfassungsblatt. Es gibt eine zusätzliche Funktion mit der der Assistent für den aktuellen Benutzer am aktuellen Tag geöffnet wird.
      • Die Übertragen-Funktion lässt die Auswahl der Benutzer, der Buchungen, der Anwesenheiten und der Zuschläge zu.
      • Die Zusammenführen-Funktion führt Duplikate von Zeiterfassungsblättern (gleicher Benutzer, gleiches Datum) zusammen. Dabei werden die Buchungen, Anwesenheiten und Zuschläge vom Duplikat in das ausgewählte Zeiterfassungsblatt übertragen und das Duplikat danach gelöscht.

Ergänzungen ab Web Service Release 3 (iOS Version 6.5.33) (10.03.2016)

Lovion APP

  • Core
    • Erweiterung der Einstellungsseite um eine Anzeige des Alters der Offline-Daten
    • Anzeige der iOS Statusleiste in der APP
  • VIEW
    • Transparenz-Einstellung für Themen.
  • TASK
    • Vertreterregelung wird unterstützt.

Ergänzungen ab Web Service Release 2 (iOS Version 6.5.32) (22.02.2016)

Lovion APP

  • Core
    • Erweiterung der Einstellungsseite um Offline-Informationen
    • Möglicher Absturz der APP durch korrupte Daten, die durch Dateisystemfehler entstehen können, verhindert.
    • Layout Verbesserungen unter iOS
  • VIEW
    • Unterstützung von Liniengeometrien im Offline-Modus.
    • Unterstützung verschiedener Offline-Konfigurationen (unterschiedliche Auflösungen).
    • Offline Themen können als “immer”-offline definiert werden.
    • Optimierte Datenhaltung für Offline-Daten. (Speicherverbrauch und Performance)
    • Anzeige von Referenzfeldern (zum Beispiel Strom-Leitungsname am Leitungsabschnitt) in Selektionsergebnissen (nicht navigierbar).
    • Anzeige von logischen Feldern online und offline.
  • TASK
    • Anzeige von Referenzfeldern an Aufgaben und Bezugsobjekten.
    • Anzeige von logischen Feldern online und offline.

Lovion MAPS

  • MAPS Client Erweiterungen
    • Konfigurierbare Texte für Buttons (Registrierung, Auskunftsrahmen setzen, unter anderem).
    • Konfigurierbare Übernahme des Startdatums als Vorschlagswert für das Enddatum eines Auskunftszeitraumes.
    • Alternativformatwünsche können durch entsprechend autorisierte Kunden abgegeben werden.
    • Vereinfachter Direkteinstieg in Kartenansicht für einzelne Anwender möglich durch entsprechende Berechtigungsvergabe.
  • MAPS Admintool Erweiterungen
    • Zugriff auf kundenspezifische Zusatzfelder einer Auskunft kann über Berechtigungsgruppen autorisiert werden (Lesen/Schreiben).
    • Möglichkeiten zur mehrstufigen Freigabe einer Auskunft durch optionale Zusatzfelder.
    • Datenänderungen (wer/wann) an Zusatzfeldern einer Auskunft werden in der Historien-Übersicht protokolliert.
    • Für den Versand von standardisierten Mails können verschiedene Mail-Antwortvorlagen definiert und im Mail-Client zur Weiterverarbeitung ausgewählt werden.
    • Das Datum des erstmaligen Downloads einer Auskunft wird zusätzlich gespeichert und angezeigt.
    • Zusätzliche kundenspezifische Freitextfelder für Nutzer-Stammdaten (zum Beispiel Vertragsnummer).
  • MAPS RULES Erweiterungen
    • Ein Suchradius für Objekte in Auskunftsrahmen-Nähe kann in einer Bedingung konfiguriert werden.
    • Auswertung und Abspeicherung des nächsten Abstandes von Objekten zum Auskunftsrahmen.

Ergänzungen ab Service Release 3 (18.12.2015)

Neue Module

Mit diesem Service Release sind zwei neue Schnittstellen-Module als Standard-Produkte verfügbar.

  • WEB CONNECT
    Die Integration von Google Maps in das Lovion BIS wird durch Lovion WEB CONNECT ermöglicht. Dies umfasst Straßen-, Satelliten- und Geländedaten. Höhenprofile, Streetview und die räumliche Google-Suche können direkt im Lovion BIS genutzt werden. Es erfolgt keine Datenhaltung im Lovion BIS, die Daten werden direkt von den Google-Servern aus dem Internet bezogen.
  • OSM CONNECT
    Das Modul OSM CONNECT bietet eine nahtlose Integration der Daten von OpenStreetMap. Sowohl Karten, wie auch Sachdaten stehen zur Verfügung und können auch offline genutzt werden. Mit OpenStreetMap steht eine freie Weltkarte zur Verfügung, welche sich dank OSM CONNECT perfekt im Lovion BIS nutzen lässt.

Basis & Plattform

  • Verbunddokumente
    • Das “Dateien importieren”-Feature bietet die Möglichkeit Dateien, die zum Beispiel bei einem Scanvorgang automatisch in einem bestimmten Verzeichnis abgelegt werden, in die Dokumentenverwaltung aufzunehmen.
    • Über das Feature “Hauptverzeichnis aktualisieren” wird geprüft, ob die aktuelle Verzeichnisstruktur der Konfiguration entspricht. Sollten es Abweichungen geben wird automatisch eine Korrektur des Pfadnamens durchgeführt (nur LinkedFileSystemPoolProvider).
  • Lovion SYNC
    • Über eine zusätzliche Konfiguration ist es möglich, ein eigenes Ablageverzeichnis für die von SYNC genutzten Synchronisierungsinformationen anzugeben. Dies ist eine notwendige Erweiterung, wenn unter verschiedenen Benutzeraccounts an dem gleichen Computer Synchronisierungen durchgeführt werden sollen. Weitere Informationen hierzu sind in der SYNC-Dokumentation zu finden.
  • Tabellen-Darstellung (DataGrid)
    • Der Schnellfilter erlaubt jetzt die Suche nach mehreren Begriffen. Ein Objekt wird angezeigt, wenn es allen eingegebenen Suchbegriffen entspricht. Dabei können die Begriffe in einem Feld oder in verschiedenen Feldern enthalten sein. Um Leerzeichen innerhalb eines Suchbegriffs zu berücksichtigen, muss jetzt die gesuchte Zeichenkette in Anführungszeichen eingeschlossen werden.
    • Über eine Schaltfläche ist es jetzt möglich alle Gruppierungen zu öffnen beziehungsweise zu schließen.

Netzbau

  • Lovion DESIGN
    • Werkzeugkonfiguration: Werkzeuge, deren verwendetes Symbol nicht gefunden werden kann, werden nicht geladen (ein entsprechender Hinweis erfolgt auf dem Messageboard).
  • Lovion SURVEY
    • Neue Konstruktionsart “Lotkonstruktion” eingefügt.
    • Bei der Rechteckkonstruktion können die implizit erzeugten Punkte direkt ausgeblendet werden.
    • Nach Bearbeitung von Maßtexten verbleibt die Mausfunktion im Bearbeitungsmodus.
    • Automatische Funktion zur Ausgabe von erfassten Linienlängen. Die Längenangabe wird beim Speichern in ein Zahlenfeld mit dem Suffix “_length” gespeichert, wenn ein solches vorhanden ist.
    • Erweiterung des Customization-Interfaces um Triggerfunktionen bei Speichern des Projektes, mit dem die erfassten Objekte sowie das Projekt selbst nachbearbeitet werden können.
    • Bei der Redliningerfassung kann das Zielthema per Auswahlliste festgelegt werden.
    • Auch in SURVEY können nun parallel mehrere Übersichtstabs geöffnet werden.

Netzbetrieb

  • Lovion CONTROL
    • In den administrativen Einstellungen gibt es nun die Möglichkeit über die Checkbox ‘GPS Punkte als Objekte aufzeichnen’ zu konfigurieren, ob GPS Objekte in der Datenbank erfasst werden sollen.

Work Management

  • Lovion WORK & Lovion TASK
    • Freigegebene Aufgaben können jetzt direkt zurückgestellt werden (und müssen nicht mehr erst gestartet werden).
    • Es gibt einen neuen Batch-Job, der für alle Bezugsobjektarten, die einen Geometriepfad konfiguriert haben, einen zugehörigen parametrierbaren Report erzeugt. Damit kann im Bezugsobjekte-Filter nach allen Bezugsobjekten gesucht werden, die in einer bestimmten Fläche liegen (bspw. Ortsteile oder Prüfbezirke aus dem Objektlokator).

Integration

  • Lovion OFFICE CONNECT
    • In Office-Berichten kann jetzt beim Objekteditor-Platzhalter eine spezielle Editorkonfiguration ausgewählt werden. Editorkonfigurationen definieren die Zusammenstellung der Felder und können in Lovion DB DESIGN definiert werden.
    • Für Office-Berichte gibt es jetzt auch eine mehrspaltige Barcode-Ausgabe.
  • Lovion ERP CONNECT
    • Die neue IS-U Schnittstelle ermöglicht das Laden der Kundenanschrift nun zusätzlich auch über die Beziehung Gerät -> Anlage -> Vertrag.
    • Der Stammdatensatz zu IS-U Geräten beinhaltet jetzt zusätzlich Daten zum Gerätetyp und zur Zählwerksgruppe.
    • Die IS-U Schnittstelle ermöglicht den Upload von Dokumenten, zum Beispiel Fotos der Zählerstände, aus Lovion TASK nach SAP (typischerweise als Anlage zur Meldung).
    • Verbesserte Benutzerführung (Logging und Darstellung der IS-U Stammdaten).

Ergänzungen ab Service Release 2 (30.10.2015)

Basis & Plattform

  • Variablen in Projektdatei (LVN-Datei)
    Es ist möglich Werte oder Teile von Werten durch Platzhalter zu ersetzen und in einer separaten Datei auszulagern. Dies kann für Pfade im Dateisystem oder Connection Strings zu Datenbanken genutzt werden. Dies ermöglicht beispielsweise die Verwendung einer gemeinsamen Projektdatei für Test- und Produktivumgebung und unterschiedlichen Servernamen.
  • Lovion DB DESIGN
    • Für einige Eigenschaften im Eigenschaften-Editor (Externer Name, Textgenerator, Get/Set-Klasse, -Methode und -Parameter) kann nun mit Strg+Space ein Fenster mit kontextabhängigen Vorschlägen (RwoXPath, Klassen- und Methodennamen, …) aufgerufen werden.
    • Die Darstellung und Handhabung von Referenzen im Objektklassen-Diagramm wurde verbessert.
    • Das Upgrade-Tool ignoriert nun die über das GeoConnectPlugIn angebundenen Repositories, da diese nicht für ein Upgrade vorgesehen sind.
  • Objektbasierte Themenebene (RwoThemeLayer)
    Über das optionale Attribut mapScale kann der Einsprungmaßstab angegeben werden. Dieser definiert den Maßstab, der beim Sprung zu Geometrien nicht überschritten wird. Die Festlegung ist nur für Schaltbilder, Schemapläne sinnvoll.
  • Objektvorlagen (RwoTemplates)
    • Für jede Vorlage können Icons konfiguriert werden, die für Funktion in der Oberfläche angezeigt werden. Ist kein Icon konfiguriert erscheint weiterhin das Standard-Icon.
    • Es kann über einen Report definiert werden, ob die Funktion zur Anwendung einer Vorlage für ein Objekt ausführbar ist.
  • Tabellen-Darstellung (DataGrid)
    • Bei gemischten Objektmengen gibt es die zusätzlichen Optionen zur Anzeige aller Felder und der gemeinsamen Felder. Werden alle Felder angezeigt, sind für Objekte, die diese Felder nicht haben, die zugehörigen Zellen in der Tabelle ausgegraut.
    • Bei der Gruppierung können jetzt auch Referenzfelder zu einer Gruppe zusammengefasst werden.
  • Perspektiven
    Das Perspektivenmenü wurde optisch überarbeitet und bietet jetzt die Möglichkeit, die Teilfenster eines Reiters diagonal zu tauschen. Damit können einzelne Elemente flexibler positioniert werden.

Übersichtstab der Module

  • Mehrere Tabs
    Es können parallel mehrere Übersichtstabs der einzelnen Module geöffnet werden (mit Ausnahme von SURVEY und der Task-Todo-Ansicht).
  • Filterfunktionen
    • Filtereinstellungen veröffentlichen
      Gespeicherte Filtereinstellungen können vom Administrator für alle Nutzer veröffentlicht werden (Verzeichnis, das die Projekteinstellungen enthält, muss entsprechend konfiguriert werden).
    • Neue Konfigurationsmöglichkeiten
      Per Konfiguration können im Filter mehr als ein Status-, Werte- oder Typ-Filter untereinander angezeigt werden.
  • Widget
    Ein Übersichtstab kann mit gespeicherten Filtereinstellungen direkt aus einem Widget (“Übersichten: Modul-Name (Objektklassen-Reiter)”) auf dem DESK gestartet werden.
  • Eingeschränkte Objektmenge
    Für eine Menge an ausgewählten Objekten kann über die Funktion “Modul-Name: Ausgewählte Objekte” ein Übersichtstab geöffnet werden, der initial nur diese Objekte beinhaltet.

Detailansicht der Module

  • Exklusive Objektauswahl auf der Karte
    Alle Prozessmodule verfügen nun über eine neue Kartenfunktion, welche es erlaubt exklusiv die Objekte, die im Prozessvordergrund stehen, auf der Karte zu selektieren. Bei deaktivierter Funktion können wieder alle Objekte auf der Karte selektiert werden.
  • Baumdarstellung in den Modulen
    • Der Baum besitzt nun eine Ausgangsansicht.
    • Es wurde eine Funktion hinzugefügt, welche den Baum jederzeit in diese Ausgangsansicht zurück versetzt.
    • Es wurde ein Schnellfilter hinzugefügt.
    • Es wurden zwei Schaltflächen hinzugefügt, welche entweder die nächste Ebene oder die vorherige Ebene auf-/zuklappen.

VIEW

  • Lokatoren
    Ein Klick auf die Beschriftung der Gruppe führt die Lokation erneut aus.

REPORT

  • Referenzen
    Die Abfragemöglichkeiten für flexible Referenzen wurde erweitert. Es ist nun möglich, die Suche auf bestimmte Objektklassen und auch auf bestimmte Eigenschaften einzuschränken.
  • Aktiver Benutzer
    Bei der Abfrage von Benutzerfeldern steht jetzt der Platzhalter “Aktiver Benutzer” zur Verfügung. Wenn der Report ausgeführt wird, erfolgt eine Ersetzung mit dem aktuell am System angemeldeten Benutzer.
  • Report-Schnellauswahl in VIEW
    Wird beim Ausführen der Suche über die Report-Schnellauswahl in VIEW die Umschalttaste gedrückt, werden die gefundenen Objekte der Liste hinzugefügt statt sie zu ersetzen.

Netzbau

  • Lovion SURVEY
    • Neue Funktion zum Bearbeiten der wichtigsten Projektdaten direkt in der Projektübersicht.
    • Speicherung der Standarddruckeinstellungen beim Feldbuchdruck inklusive Maßstab und erweiterten Feldbucheinstellungen. Die Standarddruckeinstellungen von Lovion VIEW werden nur noch initial verwendet.
    • Für die spartenweise Durchnummerierung der Feldbuchblätter wurden zwei neue dynamische Texte eingeführt: Anzahl der Blätter pro Thema (survey_page_count) und Nummer des aktuellen Blattes (survey_theme_page).
    • Die Konstruktion im Feldbuchmodus kann per Nutzereinstellung deaktiviert werden.
    • Verbesserungen der Archivierungsfunktion: Ein bereits vorhandenes Projektverzeichnis kann (auf Nachfrage) überschrieben werden. Beim Laden entfällt die Verzeichnisauswahl, wenn das Archivverzeichnis anhand der Konfiguration gefunden werden kann.

Netzbetrieb

  • Lovion SWITCHING

    Lovion SWITCHING stellt als neues Modul für das Lovion BIS eine Verwaltung von betrieblichen Schaltzuständen (Elektrizität) und Stellzuständen (Rohrnetz) bereit. Neben den Normalzuständen, welche als Teil der Netzdokumentation erfasst werden, können somit im Lovion BIS abweichende Schalt- und Stellzustände erfasst werden.

    Betriebliche Schalt- und Stellzustände können dabei voraussichtlich für die Zukunft geplant, aktuell oder auch historisch sein. Sowohl in der Auskunft wie auch in Netzverfolgung und Netzanalyse mit Lovion ANALYZER kann der real geltende Zustand betrachtet werden. Die Sicht beschränkt sich nicht mehr auf den Normalzustand der Schalter und Stellglieder. Bei der Betrachtung des realen Zustandes ist es sogar möglich, den Zeitpunkt zu definieren, für den eine Analyse erfolgen soll.

    SWITCHING erweitert die Zustandsdatenbank von Lovion MONITOR und integriert sich nahtlos in Lovion VIEW, GRID und ANALYZER. Neben der Erfassung der Daten im Lovion BIS können diese optional auch über Schnittstellen, wie z.B. zur Leittechnik, eingelesen werden.

Work Management

  • Lovion WORK & Lovion TASK
    • In der Task-Todo-Ansicht stehen jetzt taskspezifische Funktionalitäten als Ribbon-Buttons und im Kontextmenü zur Verfügung.
    • Es kann nun konfiguriert werden, dass alle Checklisten beim Öffnen einer Aufgabe eingeklappt sind, und der Checklisteneditor wurde um einen Knopf zum Auf- und Zuklappen aller Checklisten ergänzt.
    • Die Zurückstellungsgründe können jetzt bei Bedarf pro Bezugsobjektart konfiguriert werden.
    • Die Ergebnismengen der Funktionen Aufgaben erzeugen und Teilaufgaben (einer übergeordneten Aufgabe) sowie der Aufgabenübersichten aus dem Betriebsmittel-Widget werden jetzt im WORK-Übersichtstab dargestellt.
    • Beim Erzeugen von Aufgaben im Reiter “Wartungsplanung” öffnet sich jetzt auch das Fenster zum Bearbeiten der Eigenschaften.
    • Auch numerische Zusatzfelder werden jetzt beim Erzeugen, Bearbeiten und Freigeben unterstützt.
    • Wenn Aufgaben verschiedener Arten gleichzeitig ausgewählt werden, können jetzt beim Bearbeiten und Freigeben auch die gemeinsamen Zusatzfelder bearbeitet werden.
    • Pflichtfelder und -referenzen (aus der TaskTypeConfiguration.xml) werden jetzt als Validierungsregeln umgesetzt (und stehen somit nicht nur beim Erzeugen, Bearbeiten und Freigeben, sondern systemweit zur Verfügung).
    • Erweiterte Möglichkeiten bei der automatischen Ermittlung von Teilaufgaben
      • Ermittlung über parametrierbaren Report (Befüllung der Parameter aus dem übergeordneten Bezugsobjekt), um zum Beispiel alle Objekte einzusammeln, die einen Bezirksnamen oder ähnliches in einem Feld gesetzt haben (dies geht auch in Kombination mit den bisherigen Methoden Flächenverschneidung und Referenzpfad)
      • Ermittlung über kundenspezifische Methode
  • Lovion TIME SHEET
    • Aktuelle Zeit setzen: Wenn Buchungen und Anwesenheiten mit Start- und Enduhrzeit erfasst werden, kann man die aktuelle Zeit über das Uhrensymbol setzen.
    • Die Drop-down-Liste für Aktivität/Vorgang zeigt die Beschreibung und nicht nur eine Nummer.
    • Zeitbuchungen sind auch ohne ERP-Integration möglich: Bei der Buchung können Werte frei eingegeben werden.

Integration

  • Lovion ERP CONNECT
    • Der Import von Objekten aus SAP über Kundenfilter im SAP erlaubt die Auswertung einer Transaktionstabelle in SAP. In dieser werden SAP-eigene Events durch Anlegen, Ändern und Löschen von Objekten im SAP zeitlich dokumentiert. Hierdurch kann der Import auf die in der Transaktionstabelle vermerkten Objekte eingeschränkt werden.
    • CO-Innenaufträge können in das ERP-Repository eingelesen und aus Lovion heraus angelegt werden.
    • Technische Plätze können über die alternative Kennzeichnung eingelesen werden. Voraussetzung ist eine einheitliche Nutzung der Kennzeichnung für alle technischen Plätze.
    • Neuer Objekttyp, der das Auslesen von Adressdaten über die SAP Adress-ID ermöglicht.
    • Beim Import der IS-U-Bestandsdaten wird die Adresse des Anschlussobjekts per Default über den neuen Objekttyp für Adressdaten importiert.
    • Nach Abschluss einer bearbeiteten IS-U Aufgabe kann zur dazugehörigen Meldung eine Aktion/Maßnahme hinzugefügt werden.

Ergänzungen ab Service Release 1 (04.09.2015)

Allgemeines

  • Dieses Service Release enthält zusätzlich alle Änderungen aus dem Service Release 4 für die Version 6.5.1.
  • Ab diesem Service Release ist Lovion BIS für Windows 10 freigegeben.

Basis & Plattform

  • Verbunddokumente
    Es gibt eine vollständig neue Architektur und neue Oberflächen zu Verwaltung von Verbunddokumenten. Die bisherigen PlugIns werden in der Version 6.5.3 jedoch weiterhin zur Verfügung gestellt, so dass eine Umstellung optional ist. Erst mit dem nächsten vollen Release werden die bisherigen PlugIns entfernt. Die neuen Verbunddokumente haben die folgenden neuen Funktionen und Verbesserungen:
    • Eine neue Oberfläche zur Ansicht der Dokumente in einer Baumdarstellung (Unterverzeichnisse) und einer Bildvorschau (Thumbnail-Ansicht). Ein Schnellfilter ist integriert.
    • Einfaches Hinzufügen, Umbenennen, Verschieben und Öffnen der Dateien direkt in der Oberfläche. Ordner können erstellt werden, Dateien per Drag&Drop verschoben werden. Auch ein Absprung in den Windows Explorers ist direkt möglich.
    • Durch Konfiguration ist es möglich die Anzeige der Verbunddokumente um die Anzeige der Dokumente der Kindobjekte zu erweitern. So kann zum Beispiel in CONSUMER die Anzeige der Dokumente des Anschlussprojektes um die Anzeige der Dokumente der einzelnen Anträge erweitert werden.
    • Einbindung aller Verbunddokumente: Die neue Oberfläche kann für die Lovion-Verbunddokumente in den Prozessmodellen genutzt werden. Ebenso kann sie zur Anzeige der Verbunddokumente aus GEO CONNECT genutzt werden, um zum Beispiel GIS-Verbunddokumente anzuzeigen. Auch ist es technisch vorgesehen DMS-Drittsysteme anzubinden.
    • Bei der Ablage der Dokumente im Dateisystem stehen derzeit zwei verschiedene Umsetzungen bereit, die je nach Bedarf genutzt werden können:
      1. Der “UrnFileSystemPoolProvider” erzeugt pro Objekt einen Ordner im Dateisystem mit der URN des Objektes. Dies entspricht dem Verhalten der bisherigen Lovion-Standard-Verbunddokumente.
      2. Der “LinkedFileSystemPoolProvider” kann aus den Feldwerten des Objektes einen Pfad bestimmen. So kann z.B. eine Projektnummer in den Pfad aufgenommen werden. Dies setzt eine komplexere Konfiguration voraus und in der Objektklasse muss ein Feld zu Speicherung des Pfades vorgesehen sein. Es steht ein BatchJob zur Verfügung, welcher die Pfade anpassen kann, falls die verwendeten Feldwerte geändert werden. Dieser Provider kann auch genutzt werden um die Verbunddokumente aus GEO CONNECT anzubinden.
  • Logbuch
    Das Logbuch ist ein AddOn, welches in verschiedenen Prozessmodulen eingesetzt werden kann (z.B. PROJECT, CONSUMER oder OUTAGE). Mit diesem Service Release wird eine Standardumsetzung bereitgestellt, die mit den neuen Verbunddokumenten (siehe oben) integriert ist. Logbucheinträge referenzieren dabei Dokumente ihrer Bezugsobjekte (zum Beispiel des Projektes). Das Logbuch verfügt über keine eigene Dokumentenverwaltung. Das bisher eingesetzte LegacyLogbook steht unter der Version 6.5.3 ebenfalls noch zur Verfügung und wird erst mit dem kommenden vollen Release entfernt.
  • Themen für alle Universen
    Es ist nun möglich für anderen Universen (insbesondere Schemapläne) Maßstabsbereiche, Themenebenen und Themen zu konfigurieren.
  • Objektdarstellung auf der Karte (ShowObjects)
    Konfigurationen für eine Objektklasse können einen externen Namen bekommen. So benannte Konfigurationen finden im Kontextmenü ausgewählter Objekte und bei der Kopplung der Auswahl in Split View Verwendung. Für jede Konfiguration kann jetzt explizit ein Thema angegeben werden, welches das allgemeine Thema für die Objektklasse dann überschreibt.
  • Logging
    Es ist nun möglich zu konfigurieren, dass leere Log-Dateien nach ein Sitzung automatisch gelöscht werden. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn mit jeder Sitzung eine neue Log-Datei angelegt wird. Dies wird zum Beispiel beim Xml-Logger so gehandhabt. Details hierzu können der BIS-Dokumentation im Abschnitt “Logging” entnommen werden.
  • DataGrid
    Das DataGrid kann jetzt auch untergeordnete ComponentFields darstellen, wie sie insbesondere in Checklisten (TASK) vorkommen.
  • Feldeditor für Benutzer
    Im Objekteditor können Benutzerfelder bearbeitet werden.
  • Netzwerkverfolgung, Lovion GRID (Topologie und Einfärbung), Lovion ANALYZER
    • In der Konfiguration der Netzwerkverfolgung können jetzt pro Netzwerk für das Hinspringen zu Welten Themen vorgegeben werden.
    • Für das Highlighting der Netzwerkverfolgung kann jetzt eine Linienbreite (in pt) konfiguriert werden. Die Netzwerkverfolgung kann zum Highlighten jetzt auch die vorhandenen Styles der Geometrien einfärben.
  • Objektwerte übertragen (ValueExchangeService)
    Für das Kopieren eines einzelnen Wertes gibt es eine neue Option, durch die das Kopieren ggf. übersprungen wird. Es kann festgelegt werden, dass der Wert im Zielobjekt nur gesetzt wird, wenn er noch nicht gesetzt war, oder dass er im Zielobjekt nicht gelöscht wird, wenn er in der Quelle nicht gesetzt ist. Standard ist, dass vorhandene Werte immer überschrieben werden und dadurch ggf. auch gelöscht werden.
  • Objektvorlagen (Objekt-Templates)
    Werden bei vorhandenen Objekten durch Objektvorlagen Beziehungen zu anderen Objekten hergestellt, kann mit einer neuen Option festgelegt werden, was passieren soll, wenn eine solche Beziehung bereits gesetzt ist.
  • SMART MAP
    • Für SMART MAP kann nun in der Konfiguration ausgewählt werden, welches Thema bzw. welche Themen als Hintergrund der Smart Map in VIEW angezeigt werden sollen.
    • Für Punktgeometrien ist es nun möglich, für diese auch Symbole aus dem Redlining zu verwenden.

Netzbau

  • Lovion SURVEY
    • Beim Anlegen eines Projektes wird die Verwendung bereits vorhandener Projektnamen verhindert.
    • Der Dialog zum Löschen der Layer von SURVEY VIEW Projekten wurde erweitert um eine Sortierung nach Themen-Gruppen.

Netzbetrieb

  • Lovion OUTAGE
    • Das Mehrfachbearbeiten von voraussichtlichen Versorgungsunterbrechungen wurde als Funktion hinzugefügt. Die Funktionsweise wurde von den tatsächlichen Versorgungsunterbrechungen übernommen.
    • Kopplung zu Lovion WORK/TASK
      • Der Status der Störmeldung ändert sich beim Abweisen einer Entstöraufgabe nicht mehr. Eine Störmeldung bekommt den Status “Abgewiesen”, wenn die Entstöraufgabe als “Fehlmeldung” gekennzeichnet wird.
      • Entstöraufgaben, die über eine Weiterleitung in Lovion OUTAGE angelegt werden, bekommen nun direkt den Status “Freigegeben”.

Netzmanagement

  • Es gibt eine Bibliothek von Funktionen, die beim Importieren von GIS-Daten in das Netzmanagement verwendet werden können. Mit ihnen können zusätzliche Informationen für die Bewertung auf Basis von Netzanalysen ermittelt werden. Zum Beispiel kann die Anzahl von Hausanschlüssen an einer Versorgungsleitung oder der minimale Abstand zum nächstliegenden Gebäude ermittelt werden.

Work Management

  • Lovion TASK
    • Teilaufgaben von komplexen Aufgaben werden in TASK aus Gründen der Übersicht nicht mehr angezeigt. Diese können nach Absprung in den Detailtab der übergeordneten Aufgabe bearbeitet werden.
    • In TASK sind jetzt Aufgaben, die in der Aktuelle-Aufgaben-Liste auftauchen, nicht mehr noch zusätzlich in der Füllaufgabenliste sichtbar.
    • Im TASK-Detailtab sind jetzt bei hierarchischen Aufgaben die Auswahl einer Aufgabe auf der Karte und die Auswahl einer Aufgabe im Aufgabenbaum gekoppelt. Dazu muss die Konfiguration des Detailtabs aktualisiert werden.
    • Die Durchführung von Aufgaben per Mausgeste auf der Karte (“QuickTask”) steht jetzt auch im Detailtab von TASK zur Verfügung.
    • Die Funktion Durchführen (“QuickTask”, auch per Mausgeste auf der Karte) wird jetzt bei übergeordneten Aufgaben auch für alle Teilaufgaben ausgeführt. Dabei reicht es, wenn “QuickTask” für die übergeordnete Aufgabenart konfiguriert ist.
    • Auch die Funktionen Zurückstellen und Abweisen wirken sich nun auf alle Teilaufgaben aus. Dabei werden schon durchgeführte Teilaufgaben in ihrem Status belassen.
    • Es steht ein neue Funktion Erneut bearbeiten zur Verfügung. Diese setzt die Aufgabe vom Status “Durchgeführt” zurück auf “In Bearbeitung”, ohne Feldwerte zurückzusetzen und erlaubt so ggf. Korrekturen von falsch gemachten Angaben.
    • Für die integrierte Kameraunterstützung lässt sich administrativ eine Bildqualität und maximale Bildgröße festlegen.
  • Lovion WORK
    • Überarbeitung der Dialoge zum Erzeugen, Bearbeiten und Freigeben von Aufgaben:
      • Die Aufgabenarthierarchie übergeordneter Aufgaben wird jetzt aus Gründen der Übersichtlichkeit in einem eigenen Popup dargestellt.
      • Für Strukturaufgaben werden die Termin- und Fristfelder sowie das Zuständig-Feld ausgeblendet.
      • Zuständige Ressourcen werden wie in DISPATCH gruppiert.
    • Die automatische Ermittlung von Teilaufgaben kann jetzt auch von anderen Bezugsobjekten als dem Hauptbezugsobjekt ausgehen (um z.B. bei einem Auftrag als Hauptbezugsobjekt die Flächenermittlung über den zugeordneten Bezirk durchzuführen).
    • Wird bei der Funktion Übergeordnete Aufgabe zuordnen die Ad-hoc-Erzeugung einer neuen übergeordneten Aufgabe angewählt, wird diese Aufgabe im Anschluss (analog zum Erzeugen) geöffnet, um sie weiter bearbeiten zu können.
  • Lovion TIME SHEET
    • Performanceoptimierungen beim automatischen Erzeugen von Buchungen. Die Anzahl der automatisch generierten Einträge ist auf 100 beschränkt.

Integration

  • Lovion ERP CONNECT
    • Grundlegend neu konzipierte Schnittstelle zu SAP IS-U:
      • Import von SAP Servicemeldungen zur Erstellung von Aufgaben (TASK/WORK). Zusätzliche Möglichkeit des Imports der zugehörigen PM-Aufträge und der Kundenanschrift.
      • Import eines IS-U Stammdatensatzes zu den importierten Servicemeldungen:
        • IS-U-Geräte, unter anderem mit Serialnummer und Zählerständen zur Validierung der Aufgaben
        • Geräteplatz und Anschlussobjekt mit Adresse und möglicher Kopplung zu GIS-Objekten zur Verortung der erstellten Aufgaben
      • Rückmeldung der Ergebnisse aus der Bearbeitung der Aufgaben an SAP IS-U:
        • Zählerwechsel, auch von Zählern mit mehreren Zählwerken.
        • Geräteeinbau für Geräte ohne Zählwerke (zum Beispiel Stromwandler).
        • Änderungen an der Servicemeldung, zum Beispiel Benutzerstatus setzen und Langtext erweitern.

Ergänzungen ab Web Service Release 1 (iOS Version 6.5.31) (10.07.2015)

Lovion APP

  • Core
    • Verbesserung der Finger/Touch-Bedienung.
    • Optimierung der Offline Datenerzeugung hinsichtlich Performance.
    • Einstellungsseite um Support-Informationen und -Funktionen erweitert.
    • Konfigurierbare Support E-Mail.
  • VIEW
    • Optimierung der Offline Datenhaltung. Speicherplatzverbrauch verbessert.
  • TASK
    • Unterschriften in Tasks als verbundene Dokumente.
    • Anzeige von offline Datenbanken.

Initiales Release (29.05.2015)

Basis & Plattform

  • Lovion LAUNCHER
    Der Lovion LAUNCHER ist eine Startoberfläche für das Lovion BIS und die Dokumentation. Es können verschiedene Projekte (Mandanten, Testumgebungen, usw.) verwaltet und gestartet werden. Der LAUNCHER verfügt über eine integrierte Softwareverteilung zur Aktualisierung von sich selbst und auch des Lovion BIS.
  • Autorisierbare Editorkonfigurationen
    Editorkonfigurationen beschreiben welche Felder einer Objektklasse in den Standardoberflächen (Objekteditor) sichtbar und bearbeitbar sind. Sie beeinflussen auch die Darstellung in den Tabellen (“Data Grid”) und legen die Reihenfolge und Aufteilung der Felder fest. Editorkonfigurationen können mit Lovion DB DESIGN erstellt und bearbeitet werden. Existiert mehr als eine Editorkonfiguration für eine Objektklasse, dann können diese jetzt autorisiert werden. Auf diese Weise ist eine Feldautorisierung umsetzbar.
  • Einstellungsbereich
    Die Tabs für Benutzereinstellungen und Administrative Einstellungen wurden zusammengefasst. Die Einstellungen werden mehr nach den Modulen zusammengefasst, als nach den technischen PlugIns, was die Übersichtlichkeit erhöht. Bei den Modulen werden folgende Bereiche angeboten: Benutzereinstellungen, Projekteinstellungen (für Admins), Autorisierung. Der Zugriff auf die Autorisierung ist selbst autorisierbar, so dass auch Nicht-Systemadministratoren gegebenenfalls Einstellungen in der Autorisierung vornehmen können.
  • Split View
    In Lovion VIEW besteht jetzt die Möglichkeit sich zwei Karten parallel anzeigen zu lassen. Aktiviert wird die Funktion über das Perspektiven-Menü. Die Karten sind unabhängig voneinander, können aber für bestimmte Aktionen gekoppelt werden.

    So ist es möglich, dass die aktive Karte die passive Karte automatisch steuert.

    • Auswahl, Mittelpunkt, Maßstab und Thema können je nach Wunsch auf die passive Karte übertragen werden (automatisch oder manuell).
    • Hilfslinien und Redlining können manuell übertragen werden.
    • Darstellungsoptionen
      In der passiven Karte können unterschiedliche Darstellungsoptionen für ausgewählte Objekte festzulegen, die dann bei erneuter Verwendung der Objektklasse automatisch angewendet werden. Hierdurch ist es zum Beispiel möglich, auf der passiven Karte ausgewählte Station im Schemaplan zu sehen oder auch das Schaltbild darzustellen.
  • Lovion DB DESIGN
    • Es wurde eine Funktion für nachträgliches Auto-Layout hinzugefügt.
    • Repositories können nun beim Bereitstellen mit DB DESIGN automatisch über das BisConnectPlugIn angebunden werden.
    • Das Upgrade-Tool kann die über das BisConnectPlugIn angebundenen Repositories automatisch aktualisieren, zum Beispiel neue Dateien ergänzen.
    • Editor-Konfigurationen kann nun ein externer Name zugewiesen werden. Dies ist wichtig im Zusammenspiel mit der oben erwähnten Autorisierung der Editorkonfigurationen.
  • Netzwerkverfolgung, Lovion GRID (Topologie und Einfärbung), Lovion ANALYZER
    • Die Funktionsbereiche der geometrischen Netzwerkverfolgung, von Lovion GRID (Topologieunterstützung und Einfärbung), sowie des ANALYZER wurden grundlegend überarbeitet. Ziel war es die Benutzerführung zu vereinheitlichen und das System anpassbarer für unterschiedliche Datenmodelle (Fachschalen) zu machen.
    • Die Ribbons für die Netzwerkverfolgung, Netzeinfärbung und Netzanalyse wurden zu einem Ribbon zusammengefasst. Es wird jetzt auch das weiter oben beschriebene Split View unterstützt.
    • Die Interpretation der Datenmodelle (bzw. Fachschalen) wird jetzt über eine XML-Syntax beschrieben. Dies macht Anpassungen einfacher. Die alte XML-Konfiguration der Netzwerkverfolgung ist entfallen und muss umgestellt werden.
  • Lovion SMART MAP
    • Funktionen
      Auswahl des Maßstabsbereiches, in welchen Smart Maps angezeigt werden.
      Differenzierte Auswahl der Linien- und Füllfarbe für Flächengeometrien.
      Die Punktgröße und Linienbreite für Smart Maps kann in pt, mm und m angegeben werden.
    • Oberfläche
      Das Oberflächenkonzept wurde überarbeitet.
  • GPS
    Hochpräzise GPS-Empfänger mit Korrekturdaten können die Koordinaten ggf. schon auf ein anderes Bezugssystem als WGS84 ausgeben, beispielsweise direkt in ETRS89 / UTM. In den GPS-Einstellungen kann für diesen Fall die Spatial Reference System Identifier (SRID) des Empfängers konfiguriert werden. Dies erhöht die Präzision der Umrechnung.

Netzbau

  • Lovion DESIGN
    • Die Anbindung des Repositories erfolgt über das BisConnectPlugIn.
    • Die Transparenzwerte für die Freistellungsfarbe von Texten kann festgelegt werden.
    • Mehrfachauswahl
      Mit Hilfe der STRG-Taste können mehrere Auswahlrahmen zur Auswahl von Redlining-Geometrien auf der Karte nacheinander gezogen werden.
    • Folien
      Für Folien können neben einem assoziiertem Thema auch Maßstab und Maßstabsbereich festgelegt werden, die bei Auswahl der Folie für die Ansicht in der Karte verwendet werden.
  • Lovion COSTING
    • Planungsobjekte
      Die Änderbarkeit der Geometrien oder Felder von Planungsobjekten wird über die Editorkonfiguration (EditorDynamics) gesteuert.
  • Lovion CONSUMER
    Im Rahmen des Netzanschlussprozesses ist Lovion CONSUMER die zentrale Komponente zur Steuerung der Prozessabläufe. Hier erfolgt die Verwaltung der Versorgungsanfragen und Anschlussprojekte von der Planung bis zur Inbetriebnahme. Kernbestandteil der Lösung ist ein Status- und Aufgabenbasierter Workflow durch den gesamten Netzanschlussprozess.
  • Lovion SURVEY
    • Bemaßungen
      Maßtexte von Orthogonal- und Verlängerungsbemaßungen werden nun oberhalb der Maßlinie angelegt.
      Die Funktion von Verschieben und Skalieren kompletter Bemaßungen wurde entfernt, um unbeabsichtigtes Verschieben von Vermessungspunkten zu verhindern.
    • Survey Redlining wird in der Vermessungsansicht standardmäßig ausgeblendet, ist aber per Nutzereinstellungen zuschaltbar.

Netzbetrieb

  • Lovion CONTROL
    • CONTROL hat nun zwei Tabs (Übersicht und Begehung) und entspricht damit im Bedienkonzept den anderen Modulen. Der “Control Manager” ist somit entfallen.
    • Der Startknopf für das Begehungs-Tab in der Ribbon-Leiste auf dem Desk entfällt. Ersetzt wird dieser durch zwei neue Desk-Widgets, welche nun den Schnellstart des Begehungstabs ermöglichen. Prüfungen können auf dem Desk über “Zuletzt geöffnete Prüfungen” oder “Sachdaten/Prüfungen” gestartet werden.
    • Vor dem Start einer Prüfung werden die Tageseinstellungen nun in einem Popup-Fenster vorgenommen, statt in einem eigenen Tab.
    • In den administrativen Einstellungen kann nun konfiguriert werden, ob beim Setzen eines Mangels oder Schadens automatisch eine Schadensskizze angelegt und ein Skizzentab geöffnet wird.
    • Prüfbezirke, Prüfungen, Gasmessgeräte und Lotsen werden nun im Übersichtstab verwaltet. Es stehen jeweils die Funktionen Anlegen, Bearbeiten, Löschen und Archivieren zur Verfügung.
    • In der Detailliste des Übersichtstabs steht nun der Tab “Alle” zur Verfügung, über welchen alle zu einer Prüfung gehörigen Prüfpunkte angezeigt werden.
    • Die Statuswechselknöpfe Wiederaufnahme, Durchgeführt und Abschließen wurden in generische Statuswechselschaltflächen zusammengefasst. Die Statusübergänge können autorisiert werden.
    • In der Standardauslieferung gibt es neue Icons für Messpunkte, die dem Design der anderen Module entsprechen.
    • Prüfbezirke haben nun ein Statusfeld, der Status kann geändert werden.
    • Für Prüfungen gibt es neue logische Geometriefelder, welche zur Visualisierung in der Karte genutzt werden:
      • Polygonzug der Prüfpunkte gemäß der zeitlichen Reihenfolge ihrer Entstehung, zur Visualisierung der Laufwege.
      • Punktgeometrien der kritischen Prüfpunkte (Mängel und Schäden).
  • Lovion OUTAGE
    • Funktionen
      Die Funktion Hinzufügen wurde umbenannt in Störung zuordnen. Außerdem besitzt die Funktion ein neues Bild.
    • Es wurde eine neue Funktion Störung abschließen hinzugefügt, welche eine Störung auf den Status “abgeschlossen” setzt. Somit kann diese Funktionalität entweder über die Oberfläche, oder über die autorisierbare Funktion erreicht werden.
    • Es wurde eine Funktion zum mehrfach Bearbeiten von voraussichtlichen Versorgungsunterbrechungen hinzugefügt.
    • Themensteuerung
      Die Hintergrundthemen werden nun über die Objekt-Darstellung der Karte konfiguriert.
    • Konfiguration
      Nicht mehr benötigte Elemente und Attribute wurden aus der Konfigurationsdatei entfernt, wie zum Beispiel die Steuerung der Themen.

Work Management

  • Lovion WORK & Lovion TASK
    • Arbeitsanweisung
      Pro Aufgabenart kann (wie in früheren Versionen) eine Arbeitsanweisung konfiguriert werden, die an den entsprechenden Aufgaben geöffnet werden kann.
    • ERP-Bezugsobjekte
      Aufgaben haben jetzt nur noch maximal einen Bezug zu Auftrag oder Vorgang. Ist ein Vorgang zugeordnet, wird keine Referenz zum Auftrag mehr gesetzt, da dieser aus dem Vorgang ermittelt werden kann.
    • Historische Aufgabeneingabe
      Die historische Aufgabeneingabe erfolgt über ein Feature in WORK und kann separat darüber autorisiert werden.
    • In TASK sind jetzt Aufgaben, die in der Überfällige-Aufgaben-Liste auftauchen, nicht mehr zusätzlich in der Füllaufgabenliste sichtbar.
    • Die Funktion zum Aktualisieren von Teilaufgaben ist jetzt auch im Detailtab verfügbar.
    • An jeder Aufgabenart kann jetzt konfiguriert werden, ob deren Aufgaben nicht mehr über die Oberfläche, sondern nur noch intern erzeugt werden können (z.B. in Triggern).
    • Rwo-Templates können jetzt nicht nur beim Erzeugen von Aufgaben, sondern auch beim Aktualisieren von Teilaufgaben ausgeführt werden.
  • Lovion DISPATCH
    • Strukturaufgaben
      Strukturaufgaben sind ein neues Konzept im Work Management und bilden Projektstrukturen ab. Hiermit ist es möglich in DISPATCH durch einen separaten Bereich zu sehen, wenn mehrere Aufgaben zu einer gemeinsamen Projektstruktur gehören, wie zum Beispiel eine Baumaßnahme (PROJECT), oder einem Anschlussprojekt (CONSUMER).
    • Vorplanung
      Es können Aufgaben im Status “angelegt”, die noch keinen Ressourcen zugewiesen sind über die Vorplanungsansicht terminiert werden.
    • Die Reihenfolge der angezeigten Ressourcengruppen kann frei festgelegt werden.
    • Es kann festgelegt werden, ob Aufgaben bei Zuweisung einer Ressource im Status “Planung” verbleiben oder in den Status “Freigegeben” wechseln.
    • Die Multiselektion von Aufgaben und die damit verbundenen weiterführenden Operationen (zuweisen, verschieben, usw.) sind möglich.
    • Es können Sachressourcen verwaltet werden. Die Bedarfsanforderung für Sachressourcen wird pro Aufgabenart konfiguriert.
    • Ressourcenzusammenstellungen können “angepinnt” werden. Angepinnte Ressourcen bleiben bei Filterung immer sichtbar.
    • In der Kapazitätsplanung können die Aufgabenstatus “Angelegt” und “Planung” einbezogen werden.
    • Die zugewiesenen Aufgaben können durchsucht und direkt fokussiert werden.
  • Lovion TIME SHEET
    • Funktionen
      Es können mehrere Zuschläge, Anwesenheiten und Buchungen zu einem Zeiterfassungsblatt hinzugefügt werden.
      Neben “Auftrag und Vorgang” und Aufgabe können auch Netzplanaktivitäten erfasst werden.
      Zu Vereinfachung werden nur Aufgaben angeboten, an denen der Mitarbeiter am ausgewählten Tag gearbeitet hat.
      Auf Wunsch werden automatisch Buchungen und Anwesenheiten anhand der ausgeführten Tätigkeiten angelegt.
      Die Leistungsarten sind konfigurierbar.
    • Widget
      Ein Widget auf dem Desktop erleichtert die Daten-Eingabe. Hier können alle wichtigen Funktionen zur Zeiterfassung durch den Mitarbeiter direkt ausgeführt werden.
  • Lovion MATERIAL
    • Synchrone ERP-Kommunikation. Änderungen werden zuerst nach ERP gemeldet und erst dann in Lovion gespeichert.
    • Eine summierte Übersicht aller Materialzusammenstellungen.

Integration

  • Lovion ERP CONNECT
    • RFC-LoadBalancing wird optional bei der Anmeldung zu SAP unterstützt.

Lovion MAPS

  • Lovion MAPS ist auf Basis des Lovion Kerns 6.5.3 verfügbar.

Lovion WEB VIEW

Lovion WEB VIEW ist ein neues Modul und stellt einen Viewer als Web-Applikation bereit. Die optionale Verwendung der Autorisierung ermöglicht, das gesamte Spektrum einer Auskunftslösung abzudecken: Von der einfachen Karten- und Themennavigation bis hin zum funktionsreichen Viewer mit Objektsuche, Verbunddokumenten, Drucken und Redlining. WEB VIEW ist neben den Daten aus Lovion GEO CONNECT auch auf die Verwendung von WMS CONNECT und WFS CONNECT ausgelegt.

  • Redlining
    Das Zeichnen eigener Redlining-Geometrien ist direkt auf der Karte möglich. Ein Abspeichern des Redlinings ist für eine kommende Version geplant.
  • Drucken
    Auch in WEB VIEW ist nun eine Druckausgabe der aktuellen Karte im PDF-Format möglich.
  • Lokatoren
    Neben dem Adresslokator können nun auch entsprechend konfigurierte Objektklassen mit Hilfe der Volltextsuche Lovion Search durchsucht werden.

Lovion APP

  • Lovion TASK APP
    • Bezugsobjekte
      Die Informationen zu den technischen Bezugsobjekten (zum Beispiel Betriebsmittel), kaufmännischen Bezugsobjekten (zum Beispiel Auftrag/Vorgang) und Prozessbezügen (zum Beispiel Schaden oder Störung) einer TASK-Aufgabe können jetzt eingesehen und ggf. auf der Karte lokalisiert werden.
  • Lovion VIEW APP
    • Performance Offline-Handling
      Die Performance der Offline-Daten (Kacheln und Sachdaten) wurde nochmals deutlich verbessert.

Version 6.5.1 (28.05.2014)

Ergänzungen ab Service Release 4 (23.07.2015)

Hinweis:
Die Verbesserungen dieses Services Releases werden unter der Version 6.5.3 mit dem kommenden Service Release 1 bereitgestellt.

Plattform

  • Lovion DB DESIGN
    • Es wurde eine Funktion zum Sortieren von Enumerationen hinzugefügt (auch per Drag & Drop).
    • In abhängigen Enumerationen können neue Werte beim Einfügen nun wahlweise nur für den aktuellen Wertepfad oder für alle Wertepfade aktiviert werden.
  • DataGrid
    Erweiterung der Berechnungsfunktionen um eine zusätzliche Durchschnittsfunktion “Durchschn. (ohne Leere)”. Bei diesem Durchschnitt werden leere (nicht gesetzte) Werte nicht berücksichtigt und nicht als 0 gewertet.

Netzbau

  • Lovion SURVEY
    • Löschen von SURVEY VIEW Themen
      Eine neue Funktion ermöglicht das Löschen der Themendateien von SURVEY VIEW Exporten. Die rml-Dateien der einzelnen Themen sind anhand der Themen-Gruppen-Konfiguration geordnet und können komplett oder einzeln entfernt werden.

Work Management

  • Lovion TASK
    • Aufgabenartfilter
      In der Todo-Ansicht steht jetzt eine Filtermöglichkeit nach Aufgabenarten bereit.
    • Optimierungen
      Die Todo-Ansicht wurde für die Darstellung vieler tausend Aufgaben optimiert und beschleunigt. Auch die Durchführung von Aufgaben per Mausgeste auf der Karte (“QuickTask”) wurde beschleunigt.

Ergänzungen ab Web Service Release 2 (08.06.2015)

Lovion MAPS

  • MAPS Client Erweiterungen
    • Optionaler zusätzlicher innerer Plotrahmen (zum Beispiel 1:250 in 1:500) in der Navigationskarte.
    • Begrüßungstext-Dateien (für Startseite und Menüseite) können nun auch außerhalb des Applikations-Servers liegen, um vom Fachbereich eigenständig editiert zu werden.
  • Sonstiges
    • Automatische Neuerzeugung von gegebenenfalls defekten Auskünften nach Serverausfall.
    • Erweiterung der Validierung von PLZ wegen Auslandsadressen.

Ergänzungen ab Service Release 3 (17.02.2015)

Übersichts- und Detailtab der Module

  • Schnelldruck
    Die Module PROJECT, TASK, WORK, OUTAGE und MONITOR unterstützen im Detailtab die Konfiguration von “QuickPrint”-Einträgen, die einen Ausdruck des aktuellen Kartenausschnitts mit einer definierten Druckvorlage, Blattgröße und Ausrichtung mit einem Klick erlauben.
  • Anzeige in der Karte
    Auf den Karten der Übersichtstabs gibt es jetzt eine umschaltbare Funktion, um nur Geometrien der in der Liste ausgewählten Objekte in der Karte anzuzeigen.

Netzbau

  • Lovion DESIGN
    • Zeichenfunktion Funktion “Bild”
      Beim Einfügen eines Bildes können gefundene Georeferenzierungsdaten (*.tfw-Dateien) für die initiale Größe und Position des Bildes verwendet werden.
    • Datei-Dialoge
      Die Dialoge zur Verzeichnis- bzw. Dateiauswahl (z.B. Importieren von .rml-Dateien, Anzeigen von .dxf-Dateien usw.) berücksichtigen Pfade zu Verzeichnissen/Dateien in der Zwischenablage (initiale Auswahl des Verzeichnisses bzw. der Datei).
      Dies gilt auch für äquivalente Funktionen des Redlinings.
  • Lovion SURVEY
    • Es wurde ein Fehler in der Positionierung der Maßtexte an den Ordinaten der Orthogonal- und Verlängerungsbemaßungen behoben. Diese Änderung wirkt sich sowohl auf neue erfasste als auch auf bereits bestehende Orthogonal- und Verlängerungsbemaßungen aus.

Work Management

  • Lovion WORK/TASK
    • Vertretungsfunktion
      In TASK wurde eine Vertretungsfunktion ergänzt. Es können auch die Aufgaben eines anderen, zum Beispiel wegen Krankheit zu vertretenden Benutzers angezeigt werden.
    • TASK-DB-DESIGN-Assistenten
      In DB DESIGN stehen jetzt taskspezifische Assistenten zur Verfügung, mit denen die Objektklassenvererbung, Referenzrestriktionen und die Konfiguration von Checklisten unterstützt werden. Dies vereinfacht und beschleunigt das Anlegen und Verändern von Aufgabenarten erheblich.
    • Die konfigurierten Eigenschaften einer Aufgabenart lassen sich jetzt in den administrativen Einstellungen von WORK festlegen. Diese Einstellungen sind ebenfalls aus DB DESIGN heraus im TASK-Kontext aufrufbar.
    • Batch-Jobs
      Die bisherigen Funktionen aus den administrativen Einstellungen von WORK Bezugsobjekt-Informationen setzen und Standardwerte für Zeitfelder gemäß Konfiguration setzen stehen jetzt als Batch-Job zur Verfügung.
    • Der neue Batch-Job Checklisten-Werte validieren und reparieren kann genutzt werden, um nach einer Datenmodell-Änderung, bei der ein neues Checkpunkt-Feld ergänzt wurde, für bestehende Aufgaben das neue Feld auf “entfällt” zu setzen.
    • Automatische Aufgabenerzeugung für fällige Bezugsobjekte
      Die neue Funktionalität zur automatischen Erzeugung von Aufgaben für fällige Bezugsobjekte wird mit dem Batch-Job Automatische Aufgabenerzeugung aufgerufen. Über eine Konfigurationsdatei lässt sich dabei steuern, zu welchem Zeitpunkt vor Fälligkeit die Aufgaben erzeugt werden und ob sie gleich zugewiesen und dispatched werden sollen.
  • Lovion DISPATCH
    • Die Funktion Kapazitätsplanung kann abgeschaltet werden.
    • Das Drucken des Gantt-Diagramms ist jetzt möglich. Diese Funktion muss über die Konfiguration aktiviert werden.

Plattform

  • Lovion DB DESIGN
    • DB DESIGN erlaubt nun das Importieren von Upgrades, zum Beispiel um Ergänzungen vorzunehmen.
    • Die zur besseren Strukturierung des Datenmodells in Service Release 2 eingeführten Pakete wurden in Regionen umbenannt.
    • Attribut Versteckt für Objektklassen und Objektklassenmodifikationen hinzugefügt.
    • Unterstützung für das automatische Ausrollen von neuen Konfigurationsdateien der Module im Rahmen eines Upgrades. Dies wird insbesondere für neue Konfigurationen von TASK und MONITOR genutzt, da die Assistenten neben dem Datenmodell auch Konfigurationen anpassen.

Objekt-Templates

  • Beim Bearbeiten oder Anlegen von Objekten über ein Template ist es jetzt möglich, Werte aus dem Bezugsobjekt zu übertragen.
  • In der RwoTemplate-Definition wurde das Attribut useFor ergänzt. Damit kann festgelegt werden, ob das Template zum Erzeugen eines neuen Objekts, zum Verändern eines vorhandenen oder für beides (default) als Feature angeboten werden soll.

Netzmanagement

  • Zwei neue Parameter in der PlugIn-Konfiguration ermöglichen es, die Pfade für die Datenmodelle (DataDictionary) und die Replica-Dateien in der LVN-Datei anzugeben. Damit kann die Verzeichnisstruktur für das Netzmanagement frei konfiguriert werden. Wichtiger Hinweis: In der Datenbank “Netzmanagement-Versionen” müssen die Pfade korrigiert werden. Details sind im Kapitel “Upgrade” in der Dokumentation beschrieben.

Ergänzungen ab Web Service Release 1 (07.01.2015)

Lovion MAPS

  • MAPS Client Erweiterungen
    • Neuerzeugung von Auskünften mit optionaler Anpassung der Ausgangswerte(zum Beispiel Grund der Auskunft, Zeitraum).
    • Konfigurierbare Popup-Meldung bei Einstieg in Kartennavigation (getrennt für Online-, Vorort-Auskunft).
    • Konfigurierbarer HTML-Begrüßungstext/block auf Startseite (ober/unterhalb des Start-Logos).
    • Konfigurierbarer HTML-Begrüßungstext/block auf Menüseite (nach erfolgreichem Login).
    • Konfigurierbarer Hinweistext bei Ablauf der Downloadfrist.
    • Verbesserte Icons zur Statusanzeige in der persönlichen Auskunftsliste.
    • Automatische Rotation von Wasserzeichen in der Kartennavigation.
    • Verfügbarkeit aller Lokatoren getrennt für Online- und Vorort-Auskunft konfigurierbar.
    • Neue Funktionen Login vergessen, Passwort vergessen mit eigenem E-Mail-Template.
  • MAPS Admintool Erweiterungen
    • Zusätzliche Auflistung verworfener Auskünfte.
    • Optionale (durch Nachfrage) E-Mail-Versendung bei Login- und Passwortvergabe
  • MAPS RULES Erweiterungen
    • Infotext (Stempel) auf Plot kann nun mehrzeilig definiert werden.
    • Plottemplates können nun auch Rules-Platzhalter verarbeiten.
  • Datenmodell Erweiterungen
    • Erweiterung von 5 auf 10 Freitext-Datenfelder pro Auskunft.
  • Sonstiges
    • Start-Ansichtsthema für Online- und Vorort-Auskunft getrennt konfigurierbar.
    • Verbesserung der Validierung von Hausnummern und Telefonnummern.
    • Konfigurierbare Sortierreihenfolge der Anfragegrund-Listen.
    • Automatische Freigabe für beliebige Zustellvarianten ist nun konfigurierbar.
    • Konfigurierbare DPI-Auflösung für einzelne Übersichtskarten.

Lovion APP

  • Lovion VIEW APP
    • Objekteditor
      Im Objekteditor zum selektierten Objekt in der Karte werden auch Referenzfelder angezeigt.
    • Objektsuche mit Volltext-Index
      Neben der Adresssuche können nun auch entsprechend konfigurierte Sachdatentabellen mit Hilfe einer Volltextsuche durchsucht werden. Die Suche basiert auf der im Lovion BIS verwendeten Suche (Lovion Search).
    • Offline-Daten
      Die Konfigurationsmöglichkeiten des Offline-Dumpers wurden um weitere Kompressionsarten und Performance/Qualitäts-Parameter erweitert. Ein spezielle Behandlung von Leerkacheln steigert Performance und mindert Speicherverbrauch.

Ergänzungen ab Service Release 2 (01.12.2014)

Allgemeines

  • Update-Hinweis
    Bei den Modulen OFFICE CONNECT und OUTAGE sind durch das SR2 kleine Änderungen an der LVN-Datei nötig. Bei MONITOR ist eine Änderung empfohlen. Details sind unten beschrieben und der Dokumentation zu entnehmen. Es gibt ein Update für den “Loader” im Lovion GEO CONNECT. Es wird empfohlen dies einzusetzen, um im vollen Umfang von den Verbesserungen an SYNC zu profitieren (siehe unten).
  • Objektdarstellung auf der Karte (ShowObjects)
    Bei der Objektanzeige kann die Auswahl der Geometriefelder eingeschränkt werden.
  • Anbindung von Modul-Repositories
    Über das BisConnectPlugIn ist es möglich, Repositories der Lovion Module über das BIS anzubinden. Dies bedeutet, dass so die Repositories über das BIS selbst angebunden werden und nicht von jedem Modul separat. Nützlich ist dies, wenn per Autorisierung einige Nutzer zwar Zugriff auf die Daten, nicht aber auf das Modul erhalten sollen. Genutzt werden kann dies derzeit mit den Modulen PROJECT und MONITOR. Andere Module bringen jeweils eigene PlugIns zur Repository-Anbindung mit.
  • Filterfunktionen
    • Der allgemeine Objektfilter, der unter anderem in den Übersichtstabs der Module verwendet wird, wurde um eine weitere Konfigurationsmöglichkeit erweitert: Für den Werte-Filter (ValueFilter) können als Filterkriterium neben Feld und regulärem Ausdruck auch Reports verwendet werden.
    • Über einen Dialog können die Filtereinstellungen gespeichert und geladen werden.
  • Desk: Sachdaten-Widget
    Ein Aktualisieren-Knopf erlaubt das wiederholte Neuladen der Liste, ohne den Report wechseln zu müssen.

SYNC

  • Prüfung beim Start
    Beim Starten des BIS kann SYNC prüfen, wann der letzte erfolgreiche vollständige Synchronisierung durchgeführt wurde. Liegt dieser länger als eine definierte Zeit zurück, kann festgelegt werden, dass eine Warnung vor dem Start erscheint. Alternativ kann der Start des BIS auch ganz unterbunden werden.
  • Geschwindigkeitsoptimierungen
    Die Blöcke für das DeltaFileCopy wurden verkleinert (auf 24 KiB) um den Wirkungsgrad zu erhöhen und weniger Daten über das Netzwerk zu kopieren. Das Logging von DeltaFileCopy wurde überarbeitet. Auf dem Server wird das Prüfsummen-Manifest komprimiert abgelegt.
    Das Erzeugen der Prüfsummen auf den Clients wurde im Standard deaktiviert, um den Vorgang zu beschleunigen. Es kann über die Sync-Konfiguration wieder aktiviert werden.
    Für die Verbunddokumente legt GEO CONNECT ein Verzeichnis-Manifest in XML auf dem Server ab. Dies nutzt SYNC um effizienter die Unterschiede zwischen Client und Server zu ermitteln.
    Für das Verzeichnis-Manifest, die kleineren Blöcke und das komprimierte Prüfsummen-Manifest muss der Loader in GEO CONNECT aktualisiert werden.

Autorisierung

  • Benutzerverwaltung
    Über den BatchJob “ActiveDirectorySync” können die Benutzer der importierten Gruppe mit dem Active Directory abgeglichen werden. Hierdurch kann dies automatisch im Hintergrund geschehen.
  • Themen und Themen-Ebenen
    Themen und Themen-Ebenen können autorisiert werden.

Work Management

  • Lovion WORK/TASK
    • Ein neuer Aktualisieren-Knopf ermöglicht das Neuladen der Liste mit den eigenen Aufgaben in der Todo-Ansicht.
    • Eine Schnellsuche in der Todo-Ansicht erlaubt das Durchsuchen sämtlicher Einträge. Die gefundenen Stellen werden hervorgehoben, und eine Navigation innerhalb des Ergebnisses zu den einzelnen Treffern ist möglich.
    • Die Beschriftung der Aufgaben in der Todo-Ansicht setzt sich jetzt aus dem Objektklassennamen (so dass die Aufgabenart immer zu erkennen ist) und der im DataDictionary konfigurierbaren Instanzbeschreibung zusammen.
    • Beim Abweisen von Aufgaben kann jetzt direkt auch eine Abweisungsbemerkung angegeben werden, beim Zurückstellen kann jetzt zusätzlich zum Zurückstellungsgrund auch die Zurückstellungsbemerkung angegeben werden.
    • Einzelne Checkpunkte werden jetzt auch außerhalb von Checklisten unterstützt.
    • Beim Ermitteln von Bezugsobjekten können jetzt auch die Reports der entsprechenden Objektklasse bei der Auswertung berücksichtigt werden.
    • Beim Erzeugen und Umpacken von Aufgaben kann jetzt direkt eine geeignete Sammelaufgabe, die entsprechend konfiguriert sein muss, erzeugt werden.
    • Beim Erzeugen von Aufgaben können jetzt auch Informationen (z.B. Geometrie) aus der übergeordneten Aufgabe (und nicht nur aus den Bezugsobjekten) übernommen werden.
  • Lovion DISPATCH
    • Serientermine für Sperrzeiten: Es ist jetzt möglich eine beliebige Anzahl an Sperrzeiten für einen gewählten Zeitraum auf einmal anzulegen.
    • Optional: Es jetzt möglich Ressourcen bzw. Gruppen von der Kapazitätsberechnung auszuschließen. Um diese Funktion zu nutzen ist ein Datenmodell-Upgrade des TASK/WORK/ DISPATCH-Repositories auf Version 1.1 nötig.
  • Lovion MATERIAL
    Das neue Modul Lovion MATERIAL verwaltet um Materialzusammenstellungen mit Einträgen für Planung, Bedarf und Verbrauch. Das Materialverzeichnis kann über ERP CONNECT gefüllt werden. Lovion MATERIAL unterstützt eine enge Integration über ERP CONNECT, sowie mit der Aufgabenverwaltung Lovion TASK.
  • Lovion TIME SHEET
    Das neue Modul Lovion TIME SHEET dient der Erfassung von Arbeitszeiten. Das Modul bietet dem Anwender an, die von ihm erbrachten Leistungen, entweder durch einen frei wählbaren Bearbeitungszeitraum oder durch eine Anzahl von Stunden, vollständig zu erfassen.

Netzbetrieb

  • Lovion OUTAGE
    • Die Oberflächen von Störmeldung und Anrufer werden auf einem Reiter zusammengefasst.
    • Die Datenanbindung wurde aus Autorisierungsgründen in ein separates PlugIn, OutageServicePlugIn, ausgelagert. Dadurch ist es möglich, Daten aus Outage anzubinden ohne das Modul. Wichtig: Dies erfordert eine Änderung an der LVN Datei.
  • Lovion MONITOR
    • Das Repository von MONITOR kann jetzt optional über das BisConnectPlugIn angebunden werden (siehe oben). Es wird auch empfohlen dies umzustellen. Notwendig ist die Umstellung, wenn die Autorisierung der Objektklassen genutzt werden soll. Details sind in der Dokumentation beschrieben.
    • Die externen Namen der Objektklassen wurden angepasst, um die Autorisierung der Objektklassen zu erleichtern. Hierfür ist eine Aktualisierung des Basis Data Dictionaries (datadictionary_base.xml) von MONITOR notwendig.

Netzmanagement

  • Lovion RATING
    • Für das Anlegen eines Bewertungsschemas stehen nun zwei Assistenten zur Verfügung:
      • Der Assistent zum Anlegen einer Betriebsmittelklasse im Schema kann auf der obersten Ebene, dem Bewertungsschema, angewandt werden. In dem PopUp-Fenster wird, aus einer Liste, die zu bewertende Betriebsmittelklasse gewählt. Der Assistent legt daraufhin alle nötigen Unterklassen eines Bewertungsschemas an.
      • Der Assistent zum Anlegen einer Feldgewichtung kann auf der Ebene der Berechnungsvorschriften, sowohl für “Bedeutung” als auch für “Zustand” angewandt werden. In dem PopUp-Fenster wird aus einer Liste das zu bewertende Feld gewählt. Der Assistent legt daraufhin die Feldgewichtung und im Fall eines Enumerators die dazugehörigen Bewertungen an.
    • Für alle Klassen des Netzmanagement wurden die Erfassungsinfo-Felder ergänzt.
      Hinweise zum Update finden sich in der Dokumentation im Kapitel “Update”.

Integration

  • Lovion OFFICE CONNECT
    • OFFICE CONNECT muss jetzt explizit in der Projektdatei konfiguriert werden, damit es im System zur Verfügung steht.
    • Karten in Office-Berichten verwenden jetzt standardmäßig die ShowObjects-Konfiguration der übergebenen Objekte. Ein Erzwingen von Thema und Maßstab ist weiterhin möglich.
    • Es gibt eine neue Funktion, mit der eigene Terminaufgaben zu einem Microsoft Exchange Server geschrieben werden können. Danach tauchen sie in Outlook auf und natürlich auch in jedem anderen Client (z.B. iOS- oder Android-Kalender). Es ist sogar möglich die Termine in Outlook zu verschieben und dies dann zurück nach Lovion einzulesen.
  • Lovion DB DESIGN
    • Standardwert für die Länge der Zeichenfolgen-Felder wurde von -1 auf 32 geändert.
    • Die Persistent-Eigenschaft für Wert- und Geometriefelder wurde entfernt.
    • Datenmodelle können nun direkt aus der Oberfläche heraus gelöscht werden.
    • Das Upgrade-Tool kann nun direkt aus DB DESIGN gestartet werden.
    • Das Upgrade-Tool ergänzt nun automatisch die bei einem Upgrade hinzugefügten Dateien in der entsprechenden Repository-Definition.
    • Objektklassen können nun optisch zu Paketen zusammengefasst werden um eine bessere Übersicht im Datenmodell zu ermöglichen.
    • Im Vererbungsbaum kann nun zwischen den Ansichten “Geerbte-” und “Erbende Objektklassen” umgeschaltet werden.

Ergänzungen ab Service Release 1 (18.09.2014)

Allgemeines

  • Die Namen für Welten und Universen können konfiguriert werden.
  • Der Koordinatenlokator kann die angesprungenen Koordinaten markieren.
  • Autorisierungs-Einstellungen können als Bitmap gespeichert werden.
  • Die Auswahl kann über eine Kartenfunktion gelöscht werden, ohne in den Auswahlmodus gehen zu müssen. Die Esc-Taste (Escape) löscht die Auswahl, wenn der Auswahlmodus aktiv ist.
  • Logging
    Das Logging mittels log4net kann nun durch einen Lovion-Logger auch in XML-Dateien erfolgen. Zusammen mit einer XSL-Datei kann die Log-Datei durch einen Webbrowser eingefärbt und aufbereitet dargestellt werden.
  • Lovion Batch
    Der Umfang der Standard-Jobs wurde um einen Repository-Abgleich erweitert. Dieser basiert auf den Transaktions-Logs, welche SYNC anlegt. Dies kann genutzt werden um Änderungen an Drittsysteme zu übertragen oder um Änderungen zwischen verschiedenen Lovion-Repositories abzugleichen.
  • Datenmodelle und Konfiguration
    • Erweiterte Prüfung von definierten abhängigen Katalogen beim Start der Anwendung. Katalogeinträge mit gleichen IDs müssen auch gleiche externe Namen haben.
    • Objektdarstellung als Text
      Die Konfigurationsmöglichkeiten Objekte als Text darzustellen wurden erweitert. Es können Platzhalter für nicht gesetzte Werte vergeben werden. Durch doppelt-geschweifte Klammern können auch Informationen über die Objektklasse und andere Metadaten ausgegeben werden. Dies kommt in den Datenmodellen zum Einsatz und beispielsweise auch bei der Objektlokator-Konfiguration.
  • Lovion SYNC
    • Während eines SYNC-Vorgangs wird der Splash Screen nun ausgeblendet und verdeckt den Desktop nicht mehr.
    • Performanceoptimierungen bei der Verwendung von “Delta File Copy” für große Dateien.
  • Objekt-Templates
    • Mit Objekt-Templates können neue Objekte erstellt werden, bei denen anhand einer Vorlage (Template) Felder mit vorgegebenen Werten belegt werden können. Außerdem können Beziehungen zu vorhandene Objekte gesetzt und ganze Objekt-Hierarchien erzeugt werden. Eine weitere Möglichkeit ist, eine Vorlage auf ein vorhandenes Objekt anzuwenden und es auf diese Weise um die vorgegebenen Werte zu ergänzen. Diese Funktionen sind als Integrierte Funktionen umgesetzt und ist beispielsweise im EXPLORE zur Erfassung von Daten mit Lovion ASSET nutzbar.
  • Redlining
    • Beim Speichern von Redlinings und Zeichnungen in Lovion DESIGN werden Standardwerte nicht mehr geschrieben, um Speicherplatz zu sparen.
      Daten, die mit SR1 oder später erstellt bzw. verändert wurden können mit einer früheren Version nicht mehr gelesen werden.

Netzbau

  • Lovion DESIGN
    • Redlining-Linien an Hilfslinie trennen: Die Funktionen zum Auftrennen einer oder mehrerer Redlining-Linien an den Schnittpunkten mit der Hilfslinie steht im Rahmen des Erweiterten Redlinings zur Verfügung.
    • Welten: Bei der Verwendung von Welten wird auf die Namenskonfiguration des BIS (siehe oben) zugegriffen.
  • Lovion SURVEY
    • Die Punktskalierung kann optional auch den Abstand zwischen Punkt und Punktnummer skalieren.
    • Neue Funktion zur Selektion der Vermessungspunkte eines selektierten Objektes.
    • Optionale Eingabemöglichkeit für den Basisdateinamen bei Felddruck.
    • Hervorhebung der Punktnummern bei Nutzung von Assistenten.
    • Dialog zur Geometrieauswahl bei Beschriftungsfunktion für eng beieinander liegende Geometrien.

Netzbetrieb

  • Lovion DISPATCH
    Lovion DISPATCH stellt als neues Modul Funktionalitäten für die Zeit- und Ressourcenplanung zur Verfügung. Im Rahmen des Work-Managements ist es das neue Werkzeug zur Kapazitäts- und Einsatzplanung.
    Die mit WORK erzeugten Aufgaben können mit DISPATCH an die Mitarbeiter verteilt und zeitlich organisiert werden. Dabei wird berücksichtigt, ob ein Mitarbeiter befähigt ist Aufgaben einer bestimmten Aufgabenart durchzuführen. Aufgaben, üblicherweise kurzer Dauer, können zu Arbeitspaketen (zum Beispiel Tages- oder Wochenpakete) zusammengefasst werden. Diese Planung erfolgt in DISPATCH mithilfe eines interaktiven GANTT-Diagramms.
    Weiterhin kann die Auslastung in Form eines Balkendiagramms dargestellt werden. Dies steht für einzelne Mitarbeiter, Gruppen und alle Mitarbeiter einer Aufgabenart zur Verfügung.
  • Lovion WORK/TASK
    • Für die Integration von Lovion DISPATCH mit Lovion WORK/TASK gab es Datenmodellerweiterungen im Task-Repository. Diese müssen vor der Installation von SR1 durchgeführt werden.
    • Es gibt eine neue Funktion zum Aktualisieren von Teilaufgaben einer übergeordneten Aufgabe. Dabei wird die Aufgabenstruktur einer eventuell neuen Bezugsobjektstruktur angepasst.
    • WORK unterstützt die oben erwähnten Objekt-Templates. Eine neue Konfigurationsmöglichkeit, um beim Erzeugen von Aufgaben Objekt-Templates auszuführen, wurde hinzugefügt (zum Beispiel Erzeugen von Teilaufgaben ohne Bezug, festen Materialreservierungen oder Ähnliches).
    • An Sammelaufgaben ohne Bezugsobjekt und Arbeitspaketen lässt sich über eine neue abstrakte Objektklasse die konvexe Hülle der Kindaufgaben als Geometriefeld einblenden.
    • Alle Checklistenpunkte können mit einem Klick auf die Spaltenüberschrift auf einen Status gesetzt werden.
    • Integrierte Kameraunterstützung
      Mit einer Webcam können Bilder direkt als Verbunddokument erfasst werden. Eine Dateiauswahl ist nicht nötig, die Benutzerführung ist daher sehr komfortabel. Je nach Konfiguration wird das Bild als Verbunddokument zum Schaden, zum Bezugsobjekt (Betriebsmittel) oder auch zur Aufgabe erfasst.
  • Lovion OUTAGE
    • Es können Störmeldungen und Störungen auch mobil erzeugt werden. Diese erhalten zunächst keine eindeutige Nummer. Die Vergabe der Nummer erfolgt zentral über einen BatchJob.
    • Das technische Bezugsobjekt kann durch weitere Quellen gewählt werden (zum Beispiel EXPLORE oder TASK).
    • Lovion OUTAGE kann mit Lovion MONITOR und Lovion TASK gekoppelt werden. Zur Weiterleitung können die Resourcen aus TASK gewählt werden. Aus Weiterleitungen können Entstöraufgsaben erzeugt werden. Aus störungsrelevanten Schäden können Störmeldungen generiert werden.

Netzmanagement

  • In allen Klassen des Netzmanagement wurden Erfassungsinfo-Felder ergänzt.
  • Externe Namen in der Konfiguration
    Werden in der Bewertungskonfiguration bei einer Betriebsmittel-Klasse oder einer Gewichtung ein gültiger interner Klassen- bzw. Feld-Name eingetragen, wird automatisch der externe Name der Klasse bzw. des Feldes angezeigt.
  • Rückfrage beim Aktualisieren
    Beim Einlesen von Betriebsmitteln in eine bereits gefüllte Tabelle (Aktualisieren) erscheint eine Rückfrage, ob die vorhandenen Daten überschrieben werden sollen. Wird die Frage verneint, wird das Einlesen nicht ausgeführt.

Integration

  • Lovion DB DESIGN
    • Die Objekteditorkonfiguration wurde in einen neuen Reiter ausgelagert. Die Eigenschaften mehrerer Editorfelder können gleichzeitig bearbeitet werden.
    • Die Unterstützung für logische Geometriefelder wurde hinzugefügt.
    • Es können Kataloge vom Typ “Boolesch” angelegt werden.
    • Die Objektklassensuche (Strg+F) wurden überarbeitet. Die Feldliste und einige andere Ansichten verfügen über Schnellfilter.
    • Datenmodelle können aus angebundenen Repositories und anderen LVN-Dateien importiert werden.
    • Eine Vererbungsübersicht wurde hinzugefügt.
  • Lovion ERP CONNECT
    • Neben dem SAP-Transport im Z-Namensraum wird der Transport im eigenen /ixft/-Namensraum unterstützt.
  • Lovion OFFICE CONNECT
    • Die neue Komponente Office Reporting (Office-Berichte) steht für alle Repositories und Datenmodelle zur Verfügung. Beim Einsatz von TASK und WORK ohne OFFICE CONNECT stehen dir Funktionen wie bisher nur für TASK zur Verfügung.

Initiales Release (28.05.2014)

Allgemeines

  • Lovion VIEW
    Die Karte unterstützt unter Windows 8 jetzt Multi-Touch zum Verschieben und Zoomen der Karte. Die Themen-Ebenen wurden an den linken Rand der Karte verschoben, um sie auf Tablet-PCs einfacher bedienbar zu machen.
  • Datenmodelle und abstrakte Objektklassen
    Haben mehrere Objektklassen gemeinsame Felder, können diese als sog. “Abstrakte Objektklasse” modelliert werden, von denen die konkreten Objektklassen erben. Neu ist, dass diese Abstrakten Klassen auch in den Oberflächen zur Verfügung stehen (insbesondere im Lovion EXPLORE). Dies dient zum einen dazu zusammengehörige Objektklassen besser zu strukturieren, zum anderen können objektklassen-übergreifende Abfragen gemacht werden.
  • Speichermanagement für Sachdaten
    Das Speichermanagement für Sachdaten (Objekte) wurde grundlegend überarbeitet. Der benötigte Arbeitsspeicher wurde reduziert. Die Grenze von 50.000 Objekten, die gemeinsam abgefragt und geöffnet werden können, wurde um das Zehnfache auf 500.000 Objekte erhöht.
  • Status, Symbole und Filter
    Die Bezeichnung der verschiedenen Status, deren Einfärbung und Benennung wurde zwischen den verschiedenen Modulen angeglichen, um ein durchgängigeres Benutzererlebnis zu ermöglichen. Auch die Filtergestaltung zum Suchen von Daten wurde vereinheitlicht und vereinfacht. Dies hat Auswirkungen auf alle Prozessmodule.
  • Lovion GEO IMAGE
    Das Einlesen der Geo-Tags aus JPEGs wurde im Modul Lovion GEO IMAGE neu entwickelt und deutlich beschleunigt.
  • Lovion DXF CONNECT IN/OUT
    Die DXF Import- und Export-Module wurden vollständig neu entwickelt mit dem Ziel einer besseren Kompatibilität und einer umfassenderen Unterstützung des Dateiformates.
  • Objekt-Darstellung (“Show Objects”)
    Die Konfigurationen “Selektion der sichtbaren Geometrien des Objektes” (selectGeometries) sowie “Hervorhebung der sichtbaren Geometrien des Objektes” (hilightGeometries) für die einzelnen Objektklassen wurden entfernt.
    Das Verhalten wird automatisch entschieden, in der Regel wird selektiert.
    Vorhandene Einstellungen sollten aus der Konfiguration entfernt werden.
    Die Themenauswahl kann jetzt zusätzlich Feldwert-abhängig konfiguriert werden (ReportThemeMapping).
  • GPS
    Die GPS-Unterstützung wurde überarbeitet und unterstützt neben NMEA (über die serielle Schnittstelle) nun auch die Windows Standort-API.
  • Desk
    Der Desk wurde optisch neu gestaltet mit dem Ziel von mehr Übersichtlichkeit. Das Design in an den Zeitgeist von Windows 8 angelehnt. Mit dem neuen Widget (Kontextbaum) für Betriebsmittel und Prozessdaten ist es auf dem Desk möglich die verfügbaren Bewegungsdaten aus Lovion zu den betreffenden Bestandsdaten anzuzeigen und zugehörige Aktion direkt auszuführen. Darüber hinaus gibt es neue Widgets, die die zuletzt geöffneten Tabs anbieten.
  • DataGrid (Tabellendarstellung)
    Die Einträge können jetzt nach Spaltenwerten gruppiert werden. Auch eine mehrfache Gruppierung ist möglich.
    Es stehen neben der Summierung neue Berechnungsfunktionen für Spalten zur Verfügung. Für Spalten mit Datumswerten stehen die Funktionen Min() und Max() bereit. Bei Zahlwerten wird zusätzlich noch eine einfache Durchschnittsfunktion angeboten.
    Die Berechungsfunktionen werden auch auf die Gruppen angewendet.
  • Lovion Batch (Hintergrundprozesse)
    Lovion Batch ist ein neues Framework um Hintergrundprozesse durchzuführen. Hierüber können zum Beispiel Repositories umkopiert oder aktualisiert werden. Lovion Batch löst die Frameworks DataExchange und DataTransfer ab. Darüber hinaus unterstützt Batch eine Autorisierung für die Jobs.
  • Definierte Standard-Funktion für Doppelklick
    Für verschiedene Objektklassen können die Standard-Funktionen (DefaultExecution) konfiguriert werden. Diese werden bei einem Doppelklick im DataGrid ausgeführt. Wird keine Konfiguration hinterlegt, öffnet sich der EXPLORE. Dies hat keine Auswirkungen auf das Doppelklickverhalten auf der Karte.
  • Trigger-Framework
    Um automatische Aktionen bei der Speicherung von Objekten anzustoßen gibt es ein neues, systemweites Trigger-Framework. Welche Trigger ausgeführt werden, ist den Konfigurationsdateien (XML) zu entnehmen. Hierdurch ist es auch einfacher, dem System zusätzliche Automatismen hinzuzufügen.
  • Validierungs-Framework
    Ein neues Framework bildet Datenvalidierungen modulübergreifend im System ab. Es wird zwischen Warnungen und Fehlern unterschieden – letztere verhindern das Speichern. Validierungsfehler werden im Tab angezeigt. Das Framework ermöglicht ein einfacheres Ergänzen von Validierungen im System.

Fachtopologie

  • Lovion GRID
    • Optionen für Daten aus NRM Strom-Mehrstrich
      Es stehen zusätzliche Optionen für die fachliche Topologie der Daten aus dem Smallworld GIS, Fachschale Strom-Mehrstrich zur Verfügung.
    • Darstellung eines eingefärbten Netzes mit einem Klick
      Mit der neuen Funktionalität Darstellen in Welt wird in einer ausgewählten Welt zur Gesamtheit des eingefärbten Netzes gesprungen.

Netzbau

  • Lovion SURVEY
    • Standardwerte
      Pro Objektklasse sind nun mehrere Konfigurationen mit abgewandelten Standardwerten und eigenem Symbolcode möglich. Infolgedessen stehen entsprechend mehrere Assistenten in der Vermessungsansicht zur Verfügung. Dies macht beim Update eine Änderung der vorhandenen Konfigurationen nötig. Details können der Dokumentation entnommen werden.
    • Verzögertes Laden
      Statt die Oberfläche zu blockieren, werden Survey-Projekte Schritt für Schritt geladen.
    • SurveyView-Projekte
      Projekte können in Lovion VIEW über das Kontextmenü der Projektfläche gelöscht werden.
    • Neuer Übersichtstab
      Survey wurde auf den einheitlichen Übersichtstab umgestellt.
    • Themen-Sichtbarkeiten
      Sichtbarkeiten können von Hand umsortiert werden. Die Reihenfolge wird in der Karte berücksichtigt. Gespeicherte Sichtbarkeitseinstellungen älterer Projekte gehen verloren.
    • Beschriftungen
      Es ist eine Freihand-Beschriftung hinzugekommen. Außerdem kann in den Survey-Einstellungen festgelegt werden, ob Beschriftungen fortlaufend erstellt oder bearbeitet werden können, und ob sie nach Erstellung direkt editierbar sind.
  • Lovion DESIGN
    • Neuer Übersichtstab
      DESIGN wurde auf den einheitlichen Übersichtstab umgestellt (Autorisierung von Funktionen, räumliche Filter, usw.).
    • Im Zeichnungstab werden integrierte Funktionen für Zeichnungen und Zeichnungsmappen eingeblendet.
    • Die Autorisierung der Design-Datenbank wurde dem Gesamtautorisierungskonzept von Lovion BIS und anderen Modulen angeglichen: Lese- bzw. Schreibrecht wird auf Ebene der Datenbank vergeben, nicht für einzelne Zeichnungen bzw. Zeichungsmappen.
    • Die Autorisierung einzelner Folien/Foliengruppen entfällt; lediglich globale Folien/Foliengruppen bleiben autorisierbar.
    • Der Kontexteintrag “Werkzeug zuweisen” enthält das zuletzt zugewiesene Werkzeug als Vorschlag als ersten Eintrag in der Liste.
    • Die Gruppierung und Summierung der Werkzeuge/Planungsobjekte für die Statistik wird nicht mehr vorgenommen, da das darstellende Grid über diese Funktionalitäten verfügt.
    • Assistent “Puffer”: für eine Redlining-Geometrie, Hilfslinie oder Bestandsgeometrie kann eine Pufferfläche erzeugt werden.
  • Lovion COSTING
    • Editor-Konfiguration
      Die bedingte Editor-Konfiguration für Planungsobjekte (editorConfigurations.xml) entfällt und wird durch die Basisfunktionalität “EditorDynamics” abgelöst

Netzbetrieb

Lovion TASK und WORK wurden grundlegend überarbeitet und in vielen Aspekten erweitert.

  • Hierarchische Aufgaben
    Das bisherige Konzept mit Aufgabenpaketen und Arbeitspaketen wurde zu einem flexiblen Hierarchiekonzept erweitert. Aufgaben können Teilaufgaben haben, die Teilaufgaben haben eine übergeordnete Aufgabe. Teilaufgaben können wiederum Teilaufgaben haben. Die erste Ebene der Hierarchie kann beispielsweise als “Bezirksaufgabe” eine Menge von Stationswartungen beinhalten. Jede Stationswartung kann dann wieder Teilaufgaben für die Einbauteile der Station haben.
  • Lovion MONITOR
    Lovion MONITOR stellt als neues Modul die Verwaltung und Erfassung von Betriebsmittel-Zuständen zur Verfügung. Damit löst Lovion MONITOR die Schäden und Mängel aus Lovion TASK ab. Auch abweichende Zyklen für Aufgabenarten (beispielsweise Wartungen) können als Zustand in Lovion MONITOR erfasst werden. Das Datenmodell ist für Erweiterungen vorgesehen, so können z.B. auch Zählerstände oder Messwerte in Lovion MONITOR abgelegt werden. Der Vorteil gegenüber eine direkten Speicherung im Bezugsobjekt besteht darin, dass auch historische Zustände erhalten bleiben können. Auch wird nicht vorausgesetzt, dass das Datenmodell der Bezugsobjekte die entsprechenden Felder aufweist.
  • Lovion TASK
    Die Checkliste wurde neu gestaltet und ist nun einfacher auf Tablet-PCs, auch mit Multi-Touch bedienbar. Die Gestaltung des Detailtabs zu einer Aufgabe kann für verschiedene Aufgabenarten auch unterschiedlich konfiguriert werden. Die Aufgabenübersicht für den mobilen Einsatz wurde als ToDo-Liste neu gestaltet und bietet eine klarere Darstellung von Terminen und Füllaufgaben mit einer Sortierung nach Frist.
  • Lovion WORK
    Das Start-Tab von Lovion TASK wurde mit dem Desk des Lovion BIS zusammengeführt. Der Kontextbaum steht als Widget für den Desk zur Verfügung. Auch können Widgets mit dem Zugriff auf alle wichtigen Daten konfiguriert werden. Der Kontextbaum ist nicht mehr auf die Datenmodelle von Lovion TASK begrenzt, sondern kann beispielsweise auch Daten und Funktionen aus Lovion OUTAGE und anderen Module integrieren. Der Prozess des Aufgaben-Erzeugens wurde mit umfangreicheren Automatismen versehen. So ist es nicht mehr nötig Betriebsmittel nach Ihrer Fälligkeit zu suchen, da Lovion WORK auf Basis von Zyklus-Regeln die Aufgaben selbstständig erzeugen kann.
  • Task-Datenmodell
    Aufgabenarten entsprechen nun Objektklassen. Jede Aufgabenart verfügt somit über eine eigene Datenbank-Tabelle. Bezugsobjekte können über flexible Referenzen von den Aufgaben aus gesetzt werden. Ein Kopieren der Bezugsobjekte ist nicht notwendig. Es sind im Standard drei Bezugsobjekte pro Aufgabe vorgesehen:
    • Technischer Bezug
      Dies entspricht dem BZO der vorherigen Versionen und wird meistens für das Betriebsmittel oder einen Bezirk eingesetzt.
    • Kaufmännischer Bezug
      Zumeist die Referenz zum Auftrag oder Vorgang, welcher den kaufmännischen Kontext der Aufgabe darstellt.
    • Prozessbezug
      Dies entspricht dem Bezug innerhalb des Prozesses, welcher im Lovion BIS abgebildet wird. Instandsetzungsaufgaben beziehen sich beispielsweise auf einen Schaden in Lovion MONITOR. Entstöraufgaben auf eine Störung in Lovion OUTAGE, Projektaufgaben auf Lovion PROJECT.

    Alle drei Bezüge sind optional.
    Aufgaben können auch Flächen oder Linien als Geometrien zur Verortung haben.

  • Weiteres
    Die ERP CONNECT Schnittstelle wurde umgestellt auf die mit Version 6.2.3 neu vorgestellte Version, welche die ERP-Daten mit einem eigenen Repository verwaltet.
  • Konfiguration und Datenmodellierung
    Die Konfiguration wird vollständig in XML-Daten gespeichert. Teilweise stehen Oberflächen zur Bearbeitung der Konfiguration zur Verfügung. Die Modellierung der Datenmodelle (Aufgabenarten und Checklisten) erfolgt über DB DESIGN. In DB DESIGN gibt es “Komfortfunktionen”, um das Erzeugen von Aufgabenarten einfacher zu gestalten, als es mit dem reinen DB DESIGN möglich wäre.
  • Upgrade-Hinweise WORK/TASK
    Für ein Upgrade von Vorgängerversionen ist eine Migration der Daten in die neuen Datenmodelle notwendig. Bitte nehmen Sie mit Ihrem Projektleiter/Kundenbetreuer Kontakt auf, um das Vorgehen abzustimmen.
  • Lovion OUTAGE
    • Das Statusmodell wurde um die Status “Abgewiesen” und “Freigegeben” erweitert. Fehlermeldungen haben nun den Status abgewiesen. Freigegeben sind Störmeldungen, welche eine Weiterleitung mit Benachrichtigungszeitpunkt besitzen. Notwendige Anpassungen der XML-Dateien oder des Datenmodells, können der technischen Dokumentation entnommen werden.
    • Die Filter in der Übersicht wurden überarbeitet und erweitert.
    • Störmeldungen und Störungen werden nun in separaten Detailansichten dargestellt.
    • Die Funktion Neu/Hinzufügen ist nun auf zwei Funktionen, Neu und Hinzufügen, verteilt. Neu setzt dabei den Status “Freigegeben” einer Störmeldung voraus. Hinzufügen fügt beliebige Störmeldungen einer Störung hinzu.
    • Die geplanten Versorgungsunterbrechungen (VUs) einer geplanten Störmeldung wurden umbenannt in “Voraussichtliche Versorgungsunterbrechungen” um Missverständnisse mit geplanten Störungen zu vermeiden. Voraussichtliche und Tatsächliche Versorgungsunterbrechungen besitzen nun den gleichen abstrakten RwoTypen aber sind technisch in separaten Tabellen.
    • Es wurde eine neue Funktion hinzugefügt, die aus tatsächlichen Versorgungsunterbrechungen, neue geplante Störmeldungen mit voraussichtlichen Versorgungsunterbrechungen erstellt. Die voraussichtlichen Versorgungsunterbrechungen entstehen dabei aus den ausgewählten tatsächlichen Versorgungsunterbrechungen.
    • Das Thema der Karte in der Detailansicht wird nun über das Feld “Ebene” der Störung gesteuert und nicht mehr über die selektierte Versorgungsunterbrechung.
    • Die Permissions.xml ist entfallen, da nun jede Funktion autorisierbar ist.
    • Ein neuer Bericht stellt einen Excel-Export für das Q-Element Excel-Sheet der BNetzA zur Verfügung. Dies erleichtert das alle 3 Jahre fällige Ausfüllen dieses Excel-basierten Berichtes an die BNetzA.
    • Über eine neue Perspektive können direkt mehr Informationen zum Bezugsobjekt (Betriebsmittel) angezeigt werden.
  • Lovion CONTROL
    • Das Datenbanksystem wurde von Microsoft Access auf Lovion Replica umgestellt.
    • Das Standard Datenmodell wurde überarbeitet.
    • Die Berichte für Mängel und Schäden werden als Verbunddokumente angehängt, dadurch können nun mehrere Berichte für ein Objekt hinterlegt werden.
    • Die Funktion zum Öffnen von Reports ist entfallen, da diese direkt in den Verbunddokumenten geöffnet werden können.
    • Berichte können nun ohne vorhandene Skizze erzeugt werden.

Netzmanagement

Neu ist der Produktbereich Netzmanagement mit Modulen zum strategischen Asset-Management.

  • Lovion RATING
    Lovion RATING umfasst Datenmodelle zur strategischen Bewertung von Betriebsmitteln. Es werden sowohl Zustands- als auch Bedeutungskriterien erfasst. RATING bietet darüber hinaus die Möglichkeit, mehrere Datenbestände (Repositories) zu verwalten, um verschiedene Zustände von Betriebsmitteln und unterschiedliche Bewertungskriterien miteinander vergleichen zu können.
  • Lovion RANKING
    Mit Hilfe des Moduls Lovion RANKING können aus Zustand und Bedeutung über ein RCM-Diagramm potentielle Maßnahmen priorisiert werden.
  • Lovion INVEST
    Das Modul Lovion INVEST bietet eine Verwaltung von Wirtschaftsplänen und integriert die potentiellen Maßnahmen zur Budgetierung.

Weitere neue Module

  • Lovion DB DESIGN
    Lovion DB DESIGN ist ein Modul zur Bearbeitung von Datenmodellen. Dies kann zur Anpassung, bzw. Ergänzung vorhandener Datenmodelle genutzt werden. Alternativ können auch vollständig neue Datenmodelle erzeugt werden. DB DESIGN kann genutzt werden, um die ASSET-Datenmodelle zu ergänzen, aber auch die Datenmodelle verschiedener Module (z.B. Lovion OUTAGE) können bearbeitet werden.
    • Flexible Referenzen können nun auch auf abstrakten Objektklassen definiert werden.
    • Eine neue Funktion zur Bereitstellung von Datenmodellen in einem Repository steht nun zur Verfügung.
    • Objektklassen können nun aus einem bestehenden Repository in ein Datenmodell importiert werden.
  • Lovion MOBILE SYNC
    Das neue Modul Lovion MOBILE SYNC erlaubt es einzelne Repositories im Hintergrund zu synchronisieren. Dies erfolgt während der Benutzung des Lovion BIS, die Kommunikation erfolgt über Web Services. Lovion MOBILE SYNC ist insbesondere für Lovion TASK, Lovion MONITOR und Lovion OUTAGE vorgesehen.

Lovion SYNC

  • Für Datenmodelle des Lovion BIS unterstützt Lovion SYNC jetzt eine bidirektionale Differenzübertragung. Dies kann den Synchronisationsprozess beschleunigen. Falls das Datenmodell geändert wurde, wird (wie bisher) ein vollständiger Download der Daten durchgeführt.
  • Für Datenmodelle, die von Extern bereitgestellt werden (insbesondere Lovion Replicas aus GIS Systemen), unterstützt Lovion SYNC jetzt einen neuen Kopiermodus mit dem Namen “Delta File Copy”. Hierbei werden nur die geänderten Teile der Datei kopiert, was den Kopierprozess beschleunigt.
  • Kacheln für Layer können jetzt zu einer Datei zusammengefasst werden (Lovion Multi File Container). Somit reduziert sich die Menge der Dateien deutlich. Ebenso wie bei den Lovion Replica kommt Delta File Copy zum Einsatz, um diese Dateien schneller zu synchronisieren.
  • Um das Zusammenfassen der Kacheln und das neue Delta File Copy zu nutzen, wird ein Update für Lovion GEO CONNECT benötigt.

Lovion ERP CONNECT

  • Die Benutzerverwaltung zum ERP-System wurde grundlegend erweitert. Benutzernamen können in der eigenen Lovion-Authentifizierungs-Datenbank hinterlegt werden. Die Passwortverwaltung erfolgt über die Windows-Passwortverwaltung. Des Weiteren kann eine Anmeldung am ERP-System über ein Anmelde-Widget auf dem Lovion Desk erfolgen, oder bei dem ersten Zugriff auf das ERP-System über eine Anmeldemaske. Für den serverseitigen Batch-Betrieb ist ein Hinterlegen der Benutzerdaten in XML-Konfigurationen weiterhin möglich.
  • Es können mehrere Verbindungen zu ERP-Systemen konfiguriert werden, die den unterschiedlichen Zugriffs-Funktionen auf das ERP-System zugeordnet werden können. Somit können z.B. funktionsabhängig verschiedene ERP-Mandanten oder ERP-Server angesprochen werden.
  • Alle Batch-Synchronisations-Prozesse sind auf Lovion Batch umgestellt worden.
  • Upgrade-Hinweise zur Interaktion mit Lovion WORK/TASK
    Für ein Upgrade von Vorgängerversionen ist eine Migration der Daten in das neue Datenmodell für PM-Aufträge notwendig. Bitte nehmen Sie mit Ihrem Projektleiter/Kundenbetreuer Kontakt auf, um das Vorgehen abzustimmen.

Autorisierung

Die Authentifizierung und Autorisierung wurden überarbeitet, was Auswirkungen auf alle Module hat. Beim Update auf Version 6.5 müssen diese neu konfiguriert werden, es gibt einen Import für vorhandene Benutzer- und Gruppenkonfigurationen.

  • Die Benutzerverwaltung erfolgt nun immer über eine eigene Lovion-Datenbank. Die Windows Benutzer und Gruppen der Domain (Active Directory) können importiert werden. Damit ist es jetzt auch möglich die Benutzer vom Betriebssystem zu übernehmen, aber die Gruppen in Lovion zu bilden.
  • Die Oberflächen zur Verwaltung der Berechtigungen (Autorisierung) wurden neu gestaltet und bieten jetzt mehr Überblick und eine einfachere Konfiguration.
  • Die Autorisierung muss nicht mehr über Attribute in XML (useAuthorization) aktiviert werden. Vorhandene Attribute werden ignoriert.
  • Neben der Autorisierung der Datenzugriffe können in vielen Modulen auch die Funktionen autorisiert werden.
  • Es wird automatisch eine Gruppe mit allen Benutzern erstellt. Manuell gepflegte Gruppen mit dieser Funktion können gelöscht werden.
  • Die Autorisierung von Lovion DESIGN wurde mit den anderen Modulen vereinheitlicht. Die Möglichkeit, dass Anwender individuelle Rechte für einzelne Zeichnungen setzen können ist entfallen.

Lovion MAPS

  • Kompatibilität
    Kompatibilität mit allen Lovion-Projekten basierend auf LSC 6.2.1, 6.2.3 und 6.5.1.
  • Performance
    Performancesteigerungen bei der Auskunftserzeugung.

Lovion WEB VIEW

  • Autorisierung
    Die Autorisierung von Lovion WEB VIEW wurde grundsätzlich überarbeitet. Sie ist nun vollständig in die Lovion BIS Autorisierung integriert.
  • Objektselektion
    Die Objektselektion wurde überarbeitet, um genauere Ergebnisse zu liefern. Sowohl weiter entfernte Objekte als auch übereinander liegende Objekte können nun klarer unterschieden werden und werden in einer Liste angeboten.
  • Adresssuche
    Standardmäßig ist nun eine Freitextsuche nach Adressen konfiguriert. Mit dieser neuen und sehr performanten Adresssuche wird die Bedienfreundlichkeit für den Nutzer verbessert. Durch die enge Anbindung an das Lovion BIS wird der Administrationsaufwand reduziert.
  • Konfiguration
    Die Konfiguration von Lovion WEB VIEW wurde konsolidiert und erfolgt nun durch eine zentrale Konfigurationsdatei. Hierdurch wird unter anderem der Administrationsaufwand minimiert.
  • Performance
    Die Antwortzeit von Lovion WEB VIEW wurde optimiert. Das betrifft u.a. den Startvorgang des Clients (Auslesen der Konfiguration, Aufbau der Module je nach Konfiguration) und insbesondere die Ladezeiten beim Seitenaufbau.

Lovion APP

  • Oberfläche und Bedienphilosophie
    Alle Oberflächen und Bedienelemente der Lovion APP wurden bezüglich Layout und der damit verbundenen Bedienphilosophie komplett überarbeitet und modernstem APP-Design angelehnt. Die Bedienung der einzelnen APPs (u.a. Lovion VIEW APP, Lovion TASK APP) wurde homogenisiert.
  • Lovion TASK APP
    • Konfigurierbare Tasklisten
      Beim Abrufen der Aufgaben aus dem zentralen Aufgabenpool können selbst definierte Abfragen (im Standard Lovion REPORT Format) definiert werden, um für den Nutzer die jeweils gewünschten Aufgaben zu finden und auf seinem Endgerät darzustellen.
    • Entfernungsberechnung
      Die Taskliste wird unter anderem nach Entfernung zum aktuellen Standort des Nutzers sortiert. So können beispielsweise Füllaufgaben optimiert abgearbeitet werden.
    • Barcode-Funktion
      Die Barcode-Funktion der TASK APP wurde verbessert. Unter anderem wurde die Anzahl der unterstützten Barcode / QR-Code Varianten erhöht und die Geschwindigkeit ihrer Erkennung optimiert.
    • Foto-Funktion
      Es werden ein oder mehrere Fotos pro Task unterstützt. Hierbei können die gemachten Bilder im Kleinformat sowie im Großformat noch einmal betrachtet werden. Bei der Synchronisierung in den Innendienst werden diese als Verbunddokument an die jeweilige Aufgabe angehängt.
    • Offline-Daten
      Aufgaben können ohne Datenverbindung, also Offline, bearbeitet und auch gespeichert werden. Ein späteres Senden der Änderungen, sobald eine Verbindung zum Innendienst vorhanden ist, kann automatisch sowie manuell gestartet werden. Eine Sicherstellung der Übertragung wird durch die Lovion APP durchgeführt.
  • Lovion VIEW APP
    • Objektselektion
      Die Objektselektion wurde überarbeitet, um genauere Ergebnisse zu liefern. Sowohl weiter entfernte als auch übereinander liegende Objekte können nun klarer unterschieden und in der Karte hervorgehoben dargestellt werden. Ein Weiterschalten der einzelnen Ergebnisse ist möglich.
    • Adresssuche
      Standardmäßig ist nun eine Freitextsuche nach Adressen konfiguriert. Mit dieser neuen und sehr performanten Adresssuche wird die Bedienfreundlichkeit für den Nutzer verbessert. Durch die enge Anbindung an das Lovion BIS wird der Administrationsaufwand reduziert.
    • Lesezeichen
      Mit der Lovion APP können Lesezeichen auf der Karte eingefügt werden. Hierdurch wird ein schnelles Finden von vorher besuchten Orten gewährleistet.
    • GPS
      Die GPS Unterstützung der Lovion APP wurde um einen “Verfolgungsmodus” (Tracking) erweitert. Beim Einschalten des GPS richtet sich die Karte immer nach dem aktuellen Standort aus und folgt dem Anwender bei Bewegung.
    • Performance
      Die Gesamtperformance der Lovion APP wurde durch diverse Optimierungen verbessert, um den Nutzern eine intuitive und flüssige Bedienung zu bieten.
    • Offline-Daten
      Ein Batch-Job-fähiger Offline-Dumper kann Offlinekarten und Sachdaten (RWOs) für konfigurierbare Kartenbereiche generieren. Diese können nachträglich in die APP geladen werden (per Datei kopieren). Diese Bereiche können anschließend auch ohne Netzanbindung Karten anzeigen. Es ist möglich mehrere Offline-Dumps nebeneinander auf dem Endgerät zu halten, um verschiedene Bereiche Offline zu halten.
  • Autorisierung
    Die Autorisierung der Lovion APP wurde grundsätzlich überarbeitet. Sie ist nun vollständig in die Lovion BIS Autorisierung integriert.
  • Konfiguration
    Die Konfiguration der Lovion APP wurde konsolidiert und erfolgt nun durch eine zentrale Konfigurationsdatei. Hierdurch wird unter anderem der Administrationsaufwand minimiert.

Lovion OGC

  • Autorisierung
    Die Autorisierung des Lovion OGC Servers wurde grundsätzlich überarbeitet. Sie ist nun vollständig in die Lovion BIS Autorisierung integriert.
  • Performance
    Diverse Performanceverbesserungen in der Kartengenerierung wurden implementiert.

Kompatibilität

  • Lovion BIS 6.5.1 basiert auf dem .NET Framework 4.5.1. Das entsprechende Windows-Update wird von Microsoft bereitgestellt, jedoch nicht mehr für Windows XP.
  • Die Unterstützung des Location Managers und von Access-Datenbanken ist entfallen.
  • Es wird empfohlen auf die neuste Version von Lovion GEO CONNECT für Smallworld GIS upzudaten und die Ausgabe der Datenmodelle (Data Dictionary) in XML vorzunehmen.

Version 6.2.3 (03.05.2013)

Ergänzungen ab Revision 51368 Service Release 3 (21.01.2014)

Allgemeines

  • Objekte mit obsoleten Katalogwerten können gespeichert werden, solange der Wert nicht geändert wurde.
  • Die Selektion auf der Karte wurde bei kleinen Maßstäben beschleunigt.
  • Neue Einstellung “Fensterkorrektur” damit der Zugriff auf die Windows-Taskleiste auch bei der Einstellung der Windows-Taskleiste auf “Taskleiste automatisch ausblenden” zur Verfügung steht.

Lovion REPORT

  • Zeitliche Ausdrücke können durch eine Verschiebung variiert werden. Auf diesem Weg kann z.B. ein Ausdruck in der Form “gestern +6 Stunden” angegeben werden, der für die Abfrage den Zeitraum von sechs Uhr morgens bis zum nächsten Tag sechs Uhr morgens berücksichtigt.

Lovion OUTAGE

  • Bei den Versorgungsunterbrechungen ist nun eine Mehrfachauswahl möglich. Mehrere Objekte können so in einer Aktion gelöscht werden. Über eine neue Schaltfläche können diese im Multi-Objekteditor bearbeitet werden. Damit diese Funktion genutzt werden kann, muss das Data Dictionary (inkl. der guistyle.xml) durch die neue Version ausgetauscht werden.
  • Das Anlegen von Störmeldungen ist jetzt autorisierbar. Um diese Funktion nutzen zu können, muss die Konfigurationsdatei permissions.xml durch die neue Version ausgetauscht werden.
  • Auf der Übersichtskarte werden die Themen in Abhängigkeit der Sparte der Störung oder Störmeldung (entsprechend der Konfiguration) gewechselt. Eine Beeinflussung der Themen-Ebenen erfolgt nicht mehr in der Übersicht. Im Detail-Tab (geöffnete Störung oder Störmeldung), können darüber hinaus Themen-Ebenen ein- und ausgeblendet werden. Dies geschieht in Abhängigkeit von der Ebene oder Stufe.

Lovion ERP CONNECT

  • Lovion ERP CONNECT wurde um die Möglichkeit erweitert, bei der automatischen Anmeldung am SAP-System die Benutzerkennung von der Lovion-Benutzerkennung abzuleiten. Auf diese Weise können verschiedene SAP-Benutzer in der Verbindungskonfiguration hinterlegt werden.
  • Eine Ableitung der SAP-Benutzernamen von der Lovion-Benutzererkennung für Absprünge in die SAP-GUI wird unterstützt.

Lovion SYNC

  • Falls Lovion SYNC komprimierte 7z-Dateien vorfindet, werden diese bevorzugt genutzt. Neu ist, dass diese nach dem Entpacken auf dem Client sofort gelöscht werden. Sollte eine Access-Datenbank ein Replikat sein, wird die komprimierte Datei ignoriert.

Initiales Release WEB 6.2.3 (19.12.2013)

Lovion MAPS

  • MAPS RULES Erweiterungen
    • Zusatzfelder der Auskunft können mit einer neuen Action mit Werten (auch Suchergebnisse) befüllt werden.
    • Verbunddokumente können auch aus Objekten in einem konfigurierbaren erweiterten Plotrahmen/Suchbereich ermittelt werden.
    • Unterstützung mehrzeiliger Plotstempel-Texte, inklusive Konfigurierbarer Hintergrundfarbe.
    • Verbunddokumente können bzgl. Priorisierung bei Namensgleichheit und Dateidatum konfiguriert werden.
  • MAPS Admintool Erweiterungen
    • Konfigurierbarer CSV-Export der (gefilterten) Auskünfte.
    • Lokationssuche über Stadt und Straßennamen in einem Feld. Vorschlagsliste der Stadtnamen.
    • Einfügen/Ändern des Nutzer-Logins kann jetzt optional die autom. E-Mail-Versendung angestoßen werden.
  • MAPS Client Erweiterungen
    • Konfigurierbarer CSV-Export der (gefilterten) Auskünfte.
    • Konfigurierbarer Einzeldateidownload in der persönlichen Auskunftsliste.
    • Konfigurierbarer Info-Text auf der Startseite anstatt Newsticker.
    • Konfigurierbarer Info-Text auf der Hauptmenüseite anstatt Newsticker.
    • Auskünfte können neu erzeugt werden mit Anpassung einiger Auskunftsattribute (Grund, Projekt, Projekt-Titel, Bemerkung, Zeitraum).
    • Lokatoren können getrennt konfiguriert werden für Theken- und Onlineauskunft.
    • Konfigurierbare Sortierreihenfolge für Grund/Projekt.
  • Sonstiges
    • Umwandlung der Anschreibenvorlagen (DOCX) nach PDF erfolgt nun über eine externe Bibliothek. Word-Lizenz damit auf dem Applikationsserver nicht mehr notwendig.
    • E-Mail Konfiguration bzgl. Empfänger (und cc) vereinheitlicht und erweitert.
    • Deutliche Performancesteigerung der Auskunftserstellung.
    • Wasserzeichen können optional die Drehung der Karte übernehmen.
    • Automatische Freigabe für verschiedene Zustellungstypen konfigurierbar.
    • Einzelnen Übersichtskarten können individuelle DPI Auflösungen konfiguriert werden.

Ergänzungen ab Revision 49367 (Service Release 2) (14.10.2013)

Allgemeines

  • Das DataGrid (Tabellendarstellung) kann jetzt automatisch alle leeren Spalten ausblenden. Jede Spalte hat im Kopf eine Schaltfläche zum direkten Ausblenden.
  • Replikation von Lovion Replica zu Lovion Replica zur mobilen Replizierung von Daten aus Drittsystemen.
  • Bessere Datentyp-Validierung von Methoden für logische Felder.
  • Lovion SYNC hat eine verbesserte Warnungsanzeige bei Fehlern, die nicht zum Abbruch des Vorgangs geführt haben.
  • Das Kontextmenü der Hilfslinie beinhaltet jetzt Funktionen zum Ausrichten (Drehen) der Karte. Ein Doppelklick auf den Nordpfeil richtet die Karte wieder nach Norden aus.

Lovion REPORT

  • Lovion REPORT unterstützt nun zum aktuellen Zeitpunkt relative Zeitangaben.
  • Die Oberfläche für die Parameter und die Geschwindigkeit wurden verbessert.
  • Die räumliche Schnellauswahl im VIEW wurde beschleunigt und arbeitet jetzt zuverlässiger.

Objekteditor

  • Hervorheben und auf der Karte darstellen ist jetzt auch im Multiobjektmodus für bis zu 1.000 Objekte möglich.

DXF CONNECT

  • Erweiterung der unterstützten Funktionen: POINT wird bei der Anzeige von DXF-Dateien sowie beim Import nach Lovion DESIGN unterstützt.

Lovion OUTAGE

  • Das Anlegen geplanter Störmeldungen ist jetzt autorisierbar. Die Validierungen für den Bericht an die BNetzA können nun in die kundenspezifischen Validierungen beim Abschließen der Störung eingebunden werden.
  • Gas-Wasserfragebögen können nach dem Abschließen einer Störmeldung und-/oder Störung eingesehen werden, aber nicht mehr abgeändert werden.

Lovion TASK

  • Datenbankupgrade
    Es gibt ein Datenbankupgrade auf Version 28, welches ausgeführt werden muss, falls Lovion DISPATCH (siehe unten) eingesetzt wird.
  • Konfigurierbare Zuordnung der Mitarbeiter zu Aufgabenarten
    Diese Zuordnung wird einerseits zur Autorisierung innerhalb von TASK/WORK/DISPATCH verwendet. Sie hat auch Auswirkungen auf die Autorisierung im Gesamtsystem; weitere Details sind in der Dokumentation enthalten. Sie beschreibt auch die Qualifikation des Mitarbeiters, die bei der Freigabe und bei allen Aktionen des Dispatchings ausgewertet wird.

Lovion DISPATCH

  • Einführen von Sperrzeiten, um Urlaub, Krankheit, Schulung und Ähnliches abzubilden
  • Ausbau der Konfiguration (unter anderem Granularität der Arbeitspakete)
  • Kapazitätsanzeige in den Arbeitspaketen (dabei werden die Planzeiten der Aufgabenarten sowie Wochenenden und Feiertage ausgewertet)
  • Funktion, um zum Abschluss des Erzeugens von Aufgaben/Aufgabenpaketen automatisch ein passendes Arbeitspaket für den ausgewählten Mitarbeiter zum geeigneten Zeitpunkt zu erzeugen
  • Anlegen von Arbeitspaketen in drei Varianten: Leeres Arbeitspaket, Arbeitspaket für ausgewählte Aufgaben (automatische Terminierung anhand der ausgewählten Mitarbeiter), Sperrzeit
  • Verschieben von Aufgaben zwischen verschiedenen Arbeitspaketen
  • Automatische Färbung der Arbeitspakete anhand der Konfiguration in Sparte oder Aufgabenart
  • Detailtab für Arbeitspakete
  • Tab “Statistik Füllaufgabenarten”, der die Aufgaben mit Frist bis zu einem auszuwählenden Zeitpunkt anzeigt, um nicht bearbeitete Füllaufgaben zu erkennen
  • Vertikales Drag & Drop im Gantt-Diagramm: Verschieben von Arbeitspaketen (mit Strg-Taste: Hinzunehmen von Mitarbeitern)
  • Überarbeitung des Gantt-Diagramms (Tooltips, Styling)
  • Anzeige der prozentualen Auslastung einer Ressource im laufenden Jahr

Ergänzungen ab Revision 45447 (Service Release 1) (08.07.2013)

Allgemeines

  • Smallworld GIS 4.3
    Das neue PL-Format Version 7 wird jetzt unterstützt.
  • Objekteditor
    Neuer Feldeditor für Datumsfelder, welcher die Eingabe von Zeiten und unterschiedliche Datumsformatierungen unterstützt.
  • Repositories und Data Dictionary
    • Fehlerhafte Konfigurationen generieren jetzt eine Fehlermeldung, keine Warnung mehr. Das Repository wird in solchen fällen nicht geladen um die Konsistenz der Daten sicherzustellen.
    • Objektklassen können im Objektklassenmenü versteckt werden.
    • Für Kindobjekte kann eine programmierte Sortierung zur Festlegung der Reihenfolge hinterlegt werden.
  • Performance und Fehlerbehebungen
    Diverse kleinere Performanceverbesserungen und Fehlerbehebungen. Geometrieabfragen aus Lovion Replica wurden beschleunigt, die Startzeit des Systems ist in einigen Fällen schneller.
  • Standardexporte
    Das PlugIn “SimpleRwoDataExport” für die Standardexporte wie “in die Zwischenablage kopieren”, “in eine Datei kopieren”, etc. muss nun in der lvn deklariert werden. Dadurch ist es möglich diese Funktionalität generell ein- oder abzuschalten.
  • Lovion EXPLORE
    • Im Abfrage-Tab steht jetzt auch der Spaltenkopf-Filter zur Verfügung.
    • Ausgewählte Objekte im Abfrage-Tab lassen sich per Doppelklick öffnen.
    • Die Beschriftung der Explore-Tabs wird dynamisch aus den externen Namen der ausgewählten Objekte angepasst.

Lovion PROJECT

  • Lovion PROJECT wurde architektonisch überarbeitet um das Ergänzen neuer Funktionen und Darstellungen (auch projektspezifischer) zu vereinfachen.
  • Das GANTT-Diagramm wurde überarbeitet und wird nun durch das RwoGanttVisualizationFeaturePlugIn bereitgestellt. Die neue Umsetzung erlaubt auch eine baumaßnahmenübergreifende Darstellung im Übersichtstab und/oder Objekteditor. Darüber hinaus ist das Bearbeiten/Verschieben der Balken innerhalb der Baumaßnahmen möglich.
  • Die Autorisierungsoberfläche für die Administration wurde überarbeitet. Die neue Umsetzung wird in Zukunft auch in anderen Modulen zum Einsatz kommen.
  • Die Oberfläche des Übersichtstabs wurde auf ein einheitliches Framework zusammen mit DESIGN und OUTAGE umgestellt. Das automatische ein- und ausblenden von Spalten (insbesondere der “Archiviert”-Spalte) ist entfallen. Auf der Karte werden ausgewählte Objekte jetzt in Orange dargestellt. Das Logbuch wurde entfernt und steht jetzt als eigene unabhängige Softwarekomponente zur Verfügung.

Initiales Release (03.05.2013)

Lovion EXPLORE

  • Lovion EXPLORE
    Lovion EXPLORE kann jetzt direkt vom Desk aus gestartet werden. Ein neuer Tab bietet Zugriff auf alle Sachdaten, über die Objektklassen und Abfragen. Das Modul Lovion REPORT integriert sich nahtlos in den EXPLORE. In der Baum-Darstellung können nicht verwendete Referenzen jetzt ausgeblendet werden. Der Lovion EXPLORE ist Teil des Lovion BIS und wird neben Lovion VIEW geliefert.
    Um die neuen Möglichkeiten zu nutzen, muss in der LVN-Datei der Eintrag <PlugIn id="Explorer" useAuthorization="false" /> im Bereich <PlugIns> ergänzt werden.

Neue Module

  • Lovion INSERT
    Lovion INSERT ist ein Modul, das der Erfassung von Daten im Lovion BIS dient. Dies wird immer anwendungsbezogen bereitgestellt (zum Beispiel Lovion INSERT für ASSET). Lovion UPDATE gibt es weiterhin, um physikalische Felder vorhandener Objekte zu bearbeiten und diese Änderungen beispielsweise über Smallworld CONNECT ins Smallworld GIS zu übernehmen. Lovion INSERT hingegen umfasst auch das Einfügen und Löschen von Objekten, das Setzen von Geometrien und das Bearbeiten von Referenzen. Die Funktionen stehen im VIEW und im EXPLORE zur Verfügung. Lovion INSERT ist für Lovion eigene Datenmodelle vorgesehen, sollen diese Daten auch im Smallworld GIS betrachtet werden, kann das Modul “Smallworld Lovion SOM” zum Einsatz kommen.
  • Lovion ASSET
    Lovion ASSET sind umfassende Fachdatenmodelle zur Dokumentation von Anlagen in den Sparten Strom, Gas, Wasser und Fernwärme. Darüber hinaus ergänzt ASSET den Lovion EXPLORE um Funktionalitäten zur besseren Erfassung der Daten. Lovion ASSET kann auch in Kombination mit Schnittstellen (z.B. Lovion ERP CONNECT) eingesetzt werden, um Anlagendaten aus Fremdsystemen im Lovion BIS verfügbar zu machen.
  • Oracle 11g
    Mit dem Modul Lovion ORACLE CONNECT wird nun auch die Oracle Database 11g Release 2 unterstützt.

Lovion SYNC

  • Replikation
    Lovion SYNC kann Repositories aus Server-Datenbanken (MS SQL Server und Oracle) in lokale Lovion Replica replizieren. Mobile Änderungen werden protokolliert und beim nächsten Sync-Vorgang in den Server zurückgespielt. Hierbei findet eine Konflikt-Erkennung und -Behandlung statt.
  • Zeitstempel
    Der Zeitpunkt der letzten Synchronisation wird nur gesetzt, wenn sie vollständig war. Vollständig bedeutet, dass entweder alle Sync-Jobs, oder die in in der LVN definierte Liste, durchgeführt wurden. Wird per Kommandozeile eine unvollständige Synchronisation durchgeführt, wird der Zeitstempel nicht gesetzt.
    Der Zeitpunkt der letzten Synchronisation wird im Info-Tab angezeigt und bei der Nachfrage, ob gesynct werden soll.
  • Prüfung des freien Festplatten-Platzes
    Für die Funktion Projekt kopieren (GoMobile) kann über das XML-Attribut checkDiskSpace="false" die Prüfung des verfügbaren Festplatten-Platzes deaktiviert werden. Dies beschleunigt den Vorgang.
  • Zwei neue Sync-Modi
    Die neuen Modi “SendAndReceiveAndClientCleanUp” und “SendAndReceiveAndCleanUp” können bidirektional synchronisieren und Dateien dabei auch löschen. Mit dem neuen Attribut keepLocalCopyForDays="x" für SyncMode Move können lokale Kopien für zu sendende Dateien eine begrenzte Anzahl an Tagen lokal vorgehalten werden.

Repositories / Datenbanken

  • Flexible Referenzen
    Objektklassen und Objekte können jetzt auch in Beziehung stehen, wenn sie in unterschiedlichen Repositories gespeichert sind. Beispielsweise können Betriebsmittel eine direkte Referenz auf ihre Störungen haben. Referenzen zwischen zwei Repositories werden als “Flexible Referenzen” bezeichnet. Die Bezeichnung “flexibel” bezieht sich darauf, dass auch Objektklassen gemischt werden können. So kann sich eine Störung natürlich auf unterschiedliche Betriebsmittel-Objektklassen beziehen.
  • Optimierungen
    Es wurden diverse Geschwindigkeitsoptimierungen bei Datenabfragen und eine verbesserte Transaktionsbehandlung umgesetzt.
  • Validierung
    Fehlende Spalten in der Datenbank werden jetzt zuverlässiger erkannt und führen direkt zu Fehlermeldungen.
  • Assoziationen
    Assoziationen unterstützen jetzt auch nativ n:m-Beziehungen. Die relationale Zwischentabelle wird nicht als Objektklasse interpretiert und daher auch nicht dargestellt.
  • Katalogwerte
    Die Zuordnung von Katalogwerten zu den entsprechenden Katalogfeldern kann nicht mehr nur über den Namen sondern auch über eine Id erfolgen. Dadurch ist eine einfachere Wiederverwendung von Katalogen möglich.
  • Benutzerfelder
    Als neuer Feldtyp werden nun auch Benutzerfelder unterstützt. Diese ermöglichen es, zur Anzeige eines Benutzers dessen Klarnamen statt der Benutzer-Id zu verwenden.
  • Logische Felder
    Es werden jetzt auch logische Geometriefelder und logische Referenzfelder unterstützt.
  • Abstrakte Objektklassen
    Benutzen mehrerer Objektklassen gemeinsame Felder, so können diese Felder als abstrakte Klasse (abstract RwoType) deklariert werden (Data Dictionary). Die Objektklassen wiederum erben von der abstrakten Klassen und erhalten automatisch alle auf dem abstrakten Typen definierten Felder.

Objekteditor

  • Multi-Objekteditor
    In Kombination mit Lovion INSERT besitzt der Objekteditor nun die Möglichkeit eine Menge von Objekten gemeinsam zu bearbeiten. Diese Funktion steht auch im Explore zur Verfügung, da dieser den Objekteditor einbettet.
  • Zurücksetzen
    Einzelne Felder können jetzt auf den gespeicherten Wert zurückgesetzt werden.
  • Erweiterungsmöglichkeit
    Über eine API ist es nun möglich, dem Objekteditor weitere Karteikarten hinzuzufügen. Dies kann z.B. der Ergänzung kundenspezifischer Darstellungen dienen.
  • Geometrie-Übernahme
    Neben dem interaktiven Zeichnen ist nun auch die Übernahme der Hilfslinie möglich.
  • Abfragen
    Abfrage-Masken, wie sie in den Modulen zur Filterung der Listen vorkommen und wie sie von REPORT bereitgestellt werden, können nun auch im Objekteditor angezeigt werden.
  • Validierung
    Es werden alle Felder des Objektes auf gültige Werte überprüft und im Fehlerfall das Speichern verhindert. Weiterhin werden mehr Fälle bei der Überprüfung auf ungültige Werte berücksichtigt.

Autorisierung

  • Sicherheitskit
    Über ein spezielles Sicherheitskit können die XML-Konfigurationen des Lovion BIS durch einen Administrator digital signiert werden. Sollten Anwender die Konfiguration manipulieren, verweigert das Lovion BIS den Start.
  • Autorisierungsdaten
    Die Autorisierungsdaten können jetzt in einem Repository gehalten werden. Hierdurch ist es auch möglich, diese mit Lovion SYNC aus einem SQL Server in ein Lovion Replica zu replizieren. Da Lovion Replica grundsätzlich verschlüsselt sind, bietet dies einen Sicherheitsgewinn gegenüber Access-Datenbanken. Die Repository-basierte Autorisierung ist der empfohlene Standard für neue Autorisierungsdatenbanken. Informationen zur Umstellung finden sich in der Dokumentation.
  • Benutzerverwaltung
    Neben der Verwaltung der Benutzer in XML und über die Windows-Domäne gibt es eine neue Verwaltung in einem Lovion Replica. Hierfür steht eine Administrationsoberfläche zur Bearbeitung der Benutzer zur Verfügung. Die Daten aus der XML-basierte Benutzerverwaltung können automatisch importiert werden. Die XML-basierten Benutzerverwaltung wird im nächsten Release nicht mehr zur Verfügung stehen. Einzelheiten zur Konfiguration und der Übernahme der Daten aus der Xml-basierten Benutzerverwaltung finden Sie in der Dokumentation zu Lovion AUTH.
  • Druckvorlagen
    Der Zugriff auf Druckvorlagen ist nun autorisierbar.

Allgemeines

  • Netzwerkverfolgung
    Die Netzwerkverfolgung kann jetzt auch direkt im Kontextmenü der Geometrie gestartet werden. Die grüne Start-Fahne wird dabei automatisch auf den Selektionspunkt der Geometrie gesetzt. Es ist nun möglich mithilfe der Netzwerkverfolgung nach dem kürzesten Weg von einem Startpunkt zu einem Endpunkt in einem Netz zu suchen. Die Netzwerkverfolgung kann jetzt auf die aktuell sichtbaren Geometrien eingeschränkt werden. Dies erlaubt es, bei entsprechender Konfiguration, topologische Verfolgungen zum Beispiel auf Bestandsgeometrien oder Übersichtsgeometrien einzuschränken.
  • Objekt-Funktionen
    Funktionen für Sachdaten (z.B. Office-Exporte), werden jetzt über eine neue standardisierte API ans System angebunden. Die Funktionen stehen dem Anwender daher immer einheitlich zur Verfügung, egal ob er das Objekt im Lovion EXPLORE, im Objekteditor oder auf der Karte betrachtet.
  • DataGrid
    In das DataGrid (tabellarische Anzeige von Sachdaten) wurde der Schnellfilter direkt integriert. Die Funktion wurde daher in den Modulen entfernt. Darüber hinaus zeigt das DataGrid jetzt direkt die Anzahl der geladenen, der gefilterten und der ausgewählten Datensätze an.
  • Anzeige der aktuellen Auswahl
    Im Lovion VIEW gibt es eine neue Perspektive mit Informationen zu den ausgewählten Objekten. Lovion REPORT bettet hier zusätzlich eine räumliche Schnellauswahl ein.
  • Sachdaten Widget
    Für den Desk gibt es mit dem RwoAccessWidget ein konfigurierbares Widget, welches beliebige Sachdaten anzeigen kann. Beispielsweise kann so eine Stations- oder eine Störungsliste direkt auf den Lovion Desk eingebettet werden.
  • Hilfslinie Die Hilfslinie kann jetzt über ihr Menü direkt auf den aktuell sichtbaren Kartenausschnitt gesetzt werden.
  • Redlining
    Das Dateiformat ist etwas kompakter und die Dateien damit etwas kleiner.
  • Karte
    Die Karte wird nicht mehr gedreht, wenn das Mausrad bei gedrückter mittlerer Maustaste betätigt wird.
  • Layer-Import
    Konnte ein vorher importiertes Verzeichnis nicht mehr gefunden werden, kommt es nun beim Start zu einer Fehlermeldung. Der Layer kann im Menü des Layer-Imports dann gelöscht werden.
  • Sortierung im Themen-Menü
    Die Reihenfolge der noch nicht eingefügten Themen-Ebenen und Gruppen im Themenmenü wurde verbessert. Es werden zunächst alle Gruppen in alphabetischer Reihenfolge angezeigt, gefolgt von den Ebenen, ebenfalls in alphabetischer Reihenfolge.
  • Umgebungsvariablen in der Projektdatei
    In der Projektdatei können Pfadangaben ganz oder teilweise durch Umgebungsvariablen in der Form %ENVVAR% angegeben werden.
  • Übersichtskarte
    Die Übersichtskarte kann nun ausgeblendet/abgeschaltet werden, wenn das entsprechende PlugIn nicht in der lvn-Datei deklariert wurde.

Verbunddokumente

  • Das RwoLinkedDocumentManagerServicePlugIn wird jetzt immer mit der Basis des Lovion BIS geliefert, nicht mehr mit einzelnen Modulen. Die Funktionen wurden aufgeteilt und zusätzlich gibt es jetzt das FileBaseDocumentManagementSystemServicePlugIn. Beide zusammen stellen Funktionen bereit, um auf einfach Weise Dokumente an Objekten zu verwalten.
  • Die unter 6.2.1 gültigen Konfigurationen für das RwoLinkedDocumentManagerServicePlugIn können ersatzweise zur Konfiguration des FileBaseDocumentManagementSystemServicePlugIns verwendet werden, sollten aber bald ersetzt werden.

Lovion REPORT

  • Volltextsuche
    Lovion REPORT wurde um eine indexbasierte Volltextsuche ergänzt, welche Lovion Search genannt wird. Die Suchfunktion wird oben rechts neben dem Perspektivenmenü angezeigt. Details zum Aufbau des Suchindex finden sich in der Dokumentation.
  • Parametrierte Reports
    Einzelne Felder eines Reports können als Parameter markiert werden. Bei der Ausführung eines Reports wird dem Anwender dann die Möglichkeit gegeben, diesen Parameter noch zu ändern. Dies funktioniert insbesondere auch für Geometriefelder – im VIEW kann dann z.B. der aktuelle Kartenausschnitt zur räumlichen Einschränkung genutzt werden.
  • Existenzprüfungen
    Für Geometrien und referenzierte Objekte kann nun vereinfacht geprüft werden, ob Daten vorhanden sind, oder nicht.

Lovion GRID

  • Stromnetz-Einfärbung pro Abgang
    Als Objekt für eine Unterbrechung kann jetzt auch ein als Liniengeometrie definiertes Knotenobjekt ausgewählt werden, also zum Beispiel in der Sparte Strom eine Sammelschiene. Damit ist es beispielsweise möglich, dass zunächst in derselben Farbe eingefärbte Niederspannungsnetz einer Ortsnetzstation in die einzelnen Abgänge aufzusplitten.

Lovion OUTAGE

  • Archiv-Funktion
    In Analogie zur Funktion in Lovion PROJECT können Störmeldungen und Störung jetzt archiviert werden.
  • Störmeldungen können abgeschlossen und durch den Administrator wieder freigegeben werden.
  • Störmeldungen können von Störungen wieder entkoppelt werden, sofern es eine anderen Störmeldung zu der Störung gibt.
  • Das Statusmodell wurde vereinfacht und besser nach Störmeldungen und Störungen getrennt.
  • Datenmodellanpassungen
    Das Datenmodell wurde angepasst um konform zu Oracle-Datenbanken zu sein.
  • Die Funktion zur Anzeige von unbearbeiteten Störmeldungen (“gelbe Karte”) ist nun ein Filter und keine Einfärbung mehr.
  • ERP CONNECT
    Mit dem Modul Lovion ERP CONNECT können Störungen mit Aufträgen gekoppelt werden.

Lovion DESIGN

  • Welten
    Über die Konfiguration kann festgelegt werden, in welchen Universen das Planen möglich sein soll. Dies kann z.B. für Schaltbilder und Schemapläne genutzt werden. Auch können extra Universen, exklusiv für DESIGN, definiert werden. Die Konfiguration der Werkzeuge und Zeichenblöcke erfolgt pro Universum. Eine Zeichnung kann mehrere Welten umfassen. Ein Menü gibt dem Anwender Überblick in welchen Welten er in der aktuellen Zeichnung Geometrien erzeugt hat. Die Statistik erfolgt getrennt nach Welten.
  • Raster-Geometrien
    Bilder (.jpg, .bmp, .png, …) können als Raster-Geometrie importiert werden. Die Ausrichtung kann analog zu Rechtecken erfolgen oder über die Hilfslinie. Sind für Design-Zeichnungen Verbunddokumente definiert, wird die Datei als Verbunddokument zur Zeichnung kopiert. Sind diese nicht definiert, speichert Design den absoluten Pfad zur Datei.
  • Übersichts-Tab
    Der Übersichts-Tab wurde neu gestaltet und an die Übersichten von OUTAGE und PROJECT angeglichen.
  • DXF-Export
    Mit dem Modul Lovion DXF CONNECT OUT können Geometrien nach DXF exportiert werden.
  • DXF-Import
    Mit dem Modul Lovion DXF CONNECT IN können Geometrien aus DXF als Redlining-Geometrien importiert werden. Dabei wird die Layer-Struktur für die Folien übernommen.
  • Geometrie-Details: Numerisches Bearbeiten
    Über das Kontextmenü der Geometrien können diverse Eingaben, beispielsweise die Breite von Rechtecken, der Radius von Kreisen oder die Länge von Linien, numerisch erfolgen.
  • Archivierung
    Zeichnungsmappen können analog zu den Projekten in PROJECT als archiviert markiert werden.
  • Geometrie-Tooltip
    Bei einer Auswahl von mehr als zehn Redlining-Geometrien wird aus Gründen der Übersichtlichkeit die Darstellung der Geometrieinformationen in der Karte unterdrückt.
  • Fangpunkte
    Als neue Fangpunkte gibt es den Mittelpunkt von Redlining-Geometrien sowie Redlining-Liniensegmenten, Lot-Punkt für Linien. Beim Verschieben wird der nächstgelegene Punkt der Geometrie zum Fangen genutzt und rosa hervorgehoben.
  • Zuschneiden
    Im Kontextmenü der ausgewählten Geometrien können diese durch die Hilfslinie zugeschnitten werden. Die Funktion löscht Geometrien außerhalb der geschlossenen Hilfslinie und zerteilt dabei Linien und Flächen in Bruchstücke.
  • Dehnen und Stutzen
    Redlining-Linien können auf die Hilfslinie verlängert oder verkürzt werden.
  • Geometrieübernahme
    Der Assistent zur Übernahme von Bestandsgeometrien wurde neu gestaltet.
  • Replikat-Unterstützung
    Das Repository kann repliziert werden, die Daten stehen dann offline zur Verfügung. DESIGN ist mobil im Standard im Read-Only-Modus.

Lovion SURVEY

  • Datenmodell
    Das Datenmodell wurde überarbeitet und muss einem Upgrade unterzogen werden (s. Dokumentation).
  • Die Konfiguration
    Die Projektkonfiguration wurde überarbeitet und erlaubt nun den Einsatz von Funktionen in Standardwerten. Projektdaten können als Funktionen in der Definition von Standardwerten verwendet werden.
  • Projektfläche
    Das Festlegen eine Projektfläche ist nun optional. Im Vermessungsmodus steht dem Nutzer die Funktion Projektgebiet – Neu berechnen zur Verfügung.
  • Bemaßungen
    Die Bemaßungstexte können jetzt einzeln nachbearbeitet und sichtbar/unsichtbar geschaltet werden.
  • Beschriftungen
    Die Beschriftungstexte können nun je nach Konfiguration nicht nur relativ zu dem zu beschriftenden Objekt, sondern auch global positioniert werden. Des weiteren können die Beschriftungstexte auch einzeln bearbeitet werden.
  • Projektdaten
    Die Projektordner werden nun mit einem dem Projektnamen entsprechendem Alias versehen (nur ab Windows Vista) und können so einfacher im Dateiexplorer identifiziert werden. Die Projektkonfigurationsdateien ( project.xml) werden mit dem Attribut Versteckt versehen und sind im Survey-Dateimanager nicht mehr sichtbar.
  • SURVEY VIEW-Export
    Ergänzend zum Export von Themen anhand der Sichtbarkeiten, sind nun zu exportierende Themengruppen konfigurierbar (s. Handbuch und Dokumentation).

Lovion SURVEY VIEW

  • Redlining-Service
    Allgemeiner Service für das Generieren von Redlining Themen-Ebenen der Karte hinzugekommen.
  • Themen
    Darzustellende Themen sind nun konfigurierbar.

Lovion WORK und Lovion TASK

  • Datenbankabfragen
    Datenbankabfragen können abgebrochen werden.
  • Style-System
    Verwendung des Style-Systems des Lovion BIS für die Darstellung in Listen, Karten und Oberflächen.
  • MS SQL/Lovion Replica
    Lovion WORK & TASK werden im Rahmen der Lovion-Datenbankstrategie von MS Access umgestellt auf Microsoft SQL Server und Lovion Replica. Optional kann auch das Modul Lovion ORACLE CONNECT zum Einsatz kommen.
  • Getrennte Repositories
    Die Repositories “TaskPool” und “ERP” sind jetzt zwei getrennte Repositories.
  • Oracle-Kompatibilität
    Neu angelegte Projekte sind kompatibel zu Oracle. Bestehende Kundenprojekte müssen im Rahmen eines Update-Projektes angepasst werden.
  • Datenmodell
    Die Konfiguration wurde von einer Access-Datenbank in eine XML-Datei verlagert.
  • Flexible Referenzen
    Zwischen den Bezugsobjekten und den TASK-Objekten (Bezugsobjekt, Aufgabe, Schaden und Instandsetzung) gibt es jetzt flexible Referenzen.
  • Integrierte Funktionen
    Integrierte Funktionen (objektklassenspezifischen Funktionen) stehen für die Objektdetails zur Verfügung. Die Funktionen Öffnen der Objektdetails, Anlegen eines neuen Schadens und Anlegen einer außerplanmäßigen Aufgabe stehen als integrierte Funktionen für TASK-Objekte und GIS-Bezugsobjekte zur Verfügung.
  • Objektklassen auf Basis von Datenbank-Views
    Die separaten View-RwoTypen werden nicht länger verwendet. Die Felder aus dem Bezugsobjekt werden jetzt als “Adopted Derived Field” über das DataDictionary bei den Kindern eingeblendet. Ebenso werden die wichtigsten Felder aus dem Schaden in die Instandsetzung eingeblendet.
  • Office-Reporting
    Für Objekte können .docx- und .pdf-Dateien anhand konfigurierbarer Templates erzeugt werden. Diese Lösung auf Basis von MS Office löst die MikTeX-basierte Lösung ab.
  • Startzeit und Speichermanagement
    Verbesserte Startzeit, schnellere Datenbankabfragen und verbessertes Speichermanagement führen zu höherer Geschwindigkeit und geringerem Speicherverbrauch.
  • Aufgabenstatistik
    Anzeige der heute bearbeiteten Aufgaben und der bereits bearbeiteten Aufgaben in diesem Aufgabenpaket (falls ein Aufgabenpaket ausgepackt wurde) sowie der Längenstatistik, falls diese an den konkreten Aufgabenarten konfiguriert wurde.
  • Editierbare Schadensdaten
    Die Schadensdaten sind im Zeichnungstab editierbar.
  • Konfigurierbare Sparten in WORK
    Konfigurierbare Sparten zur individuellen Gruppierung der Bezugsobjektarten.

Smallworld CONNECT

  • Mehrfachgeometrien
    Mehrfachgeometrien können jetzt ohne die ungewünschten Zusatztabellen ausgegeben werden.
  • “Pseudo”-Strukturen
    Zusätzlich zu den bisherigen Pseudofeldern gibt es jetzt auch Pseudo-Geometrien, Pseudo-Joins und Pseudo-Tabellen.
  • Sichtbarkeit über Prädikate
    Objekte können in Layern über Prädikate unsichtbar geschaltet werden.
  • Teilweise Neuausgabe
    Teilweise Neuausgabe ist jetzt möglich: Von einzelnen Kacheln, einzelnen Layern, von Verbunddokumenten, Datenmodell oder der Datenbank.
  • Benachrichtigungen
    Es ist möglich einen E-Mail-Versand mit Informationen über Erfolg oder Misserfolg der Ausgaben zu konfigurieren.
  • Externe Namen
    Der externe Name von Objektklassen (bzw. Tabellen) ist jetzt konfigurierbar.
  • Erweiterte Parallelisierung
    Parallelisierung der Topologie-Komplettausgabe ist jetzt möglich.
  • Indizierung
    Bei Sachdatenfeldern kann jetzt angegeben werden, ob sie für eine schnellere Suche in Lovion indiziert werden sollen.
  • Verbesserte Fehlerbehandlung
    Fehler bei SQL-INSERT-Statements beim Einfügen der Daten in die Datenbanken werden jetzt als Mängel angezeigt, die Ausgabe wird aber fortgesetzt.

Kompatibilität

  • Lovion BIS 6.2.3 ist getestet und freigegeben unter Windows 8. Neben dem Microsoft SQL Server 2008 R2 wird auch die Version 2012 unterstützt.
  • Die Nachfolgeversion von 6.2.3 wird keine Daten des Location Managers mehr unterstützen. Darüber hinaus wird diese auf dem .NET Framework 4.5 basieren, welches Microsoft für Windows Vista, Windows 7 und Windows 8 bereitstellt.
  • Die Layer innerhalb einer Themenebene werden in umgekehrter Reihenfolge ausgewertet.

Version 6.2.1 (01.02.2012)

Weitere Ergänzungen

  • Design
    • Farben
      Die in der Schnellauswahl zur Verfügung stehenden Farben können über eine Konfiguration angepasst werden.
    • Farbe der Textfreistellung
      Bei Texten mit Freistellung kann die Farbe der freigestellten Fläche festgelegt werden.
    • Einschränkung der Auswahl
      Die ausgewählten Redlining-Geometrien können über das Kontextmenü auf beispielsweise nur Punkte oder nur Texte eingeschränkt werden.

Ergänzungen ab WEB-Revision 49789 (21.10.2013)

Lovion MAPS

  • MAPS Client Erweiterungen
    • Konfiguration der Reihenfolge von Papierformat und Maßstab.
    • Konfiguration der Auskunftsausgabe-Möglichkeiten bei Theken- und Online-Auskunft.
    • Konfiguration der Formulardaten (Registrierung, Theken-Auskunft, Abschluss-Kontrolle) deutlich vereinfacht (Pflichtfeld, Sichtbarkeit, Editierbarkeit).
    • Projektliste kann ausgeblendet werden, wenn Typauswahl (Baumaßnahmen, Planung) dies vorsieht.
    • Objektlokatoren können nun zur Sachdatensuche eingesetzt werden (zum Beispiel Hydrantennummer).
    • Freigabe für Internet Explorer 11.
  • MAPS Admintool Erweiterungen
    • Verbesserung der Dateivorschau, Übersichtsplot als Startansicht.
    • WYSIWYG Mail-Editor ermöglicht komfortable Mail-Erstellung.
    • Vereinfachung der Auskunftsfilter.
    • Konfiguration der Reihenfolge von Dateilisten und Auskunftsattribute (Spalten).
    • Performanceverbesserungen für Auskunftsliste und Nutzergruppendarstellung.
    • Integrierter Web-Client optional ausschaltbar.
  • MAPS RULES Erweiterungen
    • Erweiterung der konfigurierbaren Umwandlung von DOCX-Dokumenten nach PDF.
    • Anhänge (auch Verzeichnisse) können jetzt auch aus mehreren Attributen dynamisch ermittelt werden.
    • Anhänge können über regular expressions definiert werden.
    • Plotdateinamen kann durch eine Action individuell gesetzt werden.
    • Action zur Unterstützung von Viewport-Objekten zur separaten Detailplot-Erstellung.
  • Datenmodell Erweiterungen
    • Namenszusätze (zusätzliche Felder) für Nutzer und Nutzergruppen.
  • MAPS ALIZ Erweiterungen
    • Verbesserung der automatisierten Datenübernahme.
  • Sonstiges
    • Freie Formatierung der Einstiegslokations-Ausgabe.
    • Freie Formatierung der Dateinamen der Auskunftsdokumente.
    • Konfiguration der Reihenfolge der Themenplots.
    • Konfiguration von Schriftgrößen, Farben und Splitrahmen in den Plotrahmen der Übersichtskarte.
    • E-Mails können jetzt einen direkten Download-Link zu den Auskunftsdateien enthalten.
  • MAPS INSTANT FIND ADDRESS
    Dieses Modul erlaubt es, durch Eingabe einer Suchadresse oder beliebiger Teile dieser Adresse die Zieladresse sehr schnell zu finden. Per Matchcode-Eingabe für Stadt oder Straßennamen ähnlich Google Maps, werden im Client die passenden Adressen mit den möglichen Hausnummern sofort in einer Auswahlliste angezeigt. Eine dreistufige Eingabe über Gemeinde, Strasse, Hausnummer kann durch dieses eine Eingabefeld also komfortabel abgelöst werden. Der einmalige Aufbau der Suchindex-DB über das Admintool dauert zwischen 1 und 5 Minuten je nach Umfang Straßendaten.

Ergänzungen ab WEB-Revision 41075 (25.02.2013)

Lovion MAPS

  • MAPS ALIZ Erweiterungen
    • Konfigurierbare Translation zwischen geliefertem Standard-Koordinatensystem (zum Beispiel GK3 7-stellig) und dem in Lovion benutzen Koordinatenbereich (zum Beispiel 5-stellig).
  • MAPS Client Erweiterungen
    • Verlagerung aller Ausgabetexte in den externen Ressourcenbereich, zur Vereinfachung der Internationalisierbarkeit.
    • Bei der Neuregistrierung wird das Bemerkungsfeld in den internen Kommentar zum neu angelegten Nutzer abgelegt.
    • Optional kann in der Vorortauskunft auch eine explizite Leerauskunft angelegt werden, ohne dass eine Druckrahmen-Definition vorgenommen werden muss.
    • Die zum Download bereitgestellten Dokumente können mit zusätzlichen Filtern (include/exclude) eingeschränkt werden, um beispielsweise interne Zusatzdokumente nicht an den Anfragenden herauszugeben.
    • Konfigurierbares Wasserzeichen (Bild, Lage, Größe) für die Kartenansicht.
    • Einmal gesetzte Lokatoren behalten während einer Auskunfts-Sitzung ihren letzten Wert bei. Unabhängige Auskünfte für die gleiche Region werden somit vereinfacht.
    • Die Ermittlung des zentralen Flurstückes pro Ausdruck wurde beschleunigt. Fehlt eine Adresse im Ausdruck kann jetzt optional das Flurstück als automatische “Ortsangabe” der Auskunft benutzt werden.
  • MAPS Admintool Erweiterungen
    • Deutliche Beschleunigung der gefilterten Darstellung der Auskünfte.
    • In Bearbeitung befindliche Datensätze (Auskünfte, Nutzer, Nutzergruppen, Berechtigungsgruppen) werden durch Anwender automatisch gesperrt. Konkurrierende Admintool-Nutzer werden entsprechend gewarnt. Erzwungene Übernahme einer Datensatzsperre ist möglich.
    • Geänderte Dokumente einer Auskunft werden erst mit Freigabe der Auskunft im Admintool dauerhaft gespeichert/freigegeben. Das gilt insbesondere für das/die Anschreiben, welches bis zur Freigabe noch in Word nachbearbeitet werden kann.
    • Sortierung funktioniert jetzt auch bei den kundenspezifischen Zusatzfeldern.
    • Benutzerverwaltung kann jetzt auch nach gesperrten Nutzern filtern. Dadurch wird die Bearbeitung von neu registrierten (aber anfänglich gesperrten) Nutzern vereinfacht.
  • MAPS RULES Erweiterungen
    • Erweiterung der logischen Verknüpfungsmöglichkeiten von Bedingungen (Conditions) durch die Operatoren NAND und NOR.
    • Attributfilter verstehen jetzt Reguläre Ausdrücke.
  • E-Mail-Vorlagen unterstützen Anhänge
    Die vom System automatisch versendeten E-Mails können jetzt auch mit einzelnen oder auch mehreren Dokumenten ergänzt werden. So kann beispielsweise die Bestätigungs-E-Mail nach einer erfolgten Registrierungsfreigabe direkt mit einem angehängten Vertragsformular versendet werden.

Ergänzungen ab WEB-Revision 39674 (28.01.2013)

Lovion MAPS (621_45)

  • Spezielle Zusatzformate (DXF etc.)
    Einzelnen Nutzergruppen kann die Erstellung einer DXF-Anfrage erlaubt werden (Konfigurierbar im MAPS Admintool). Der Ausschnitt wird über einen oder mehrere Druckrahmen definiert. Mittels MAPS RULES kann dann beispielsweise die GIS-Abteilung über die notwendige Erzeugung der DXF-Datei informiert werden. Die erzeugte DXF-Datei wird dann der Auskunft nachträglich angehängt, um sie danach erst endgültig zum Download freizugeben. Neben der “DXF-Ausgabe” können auch andere “Zusatzformate” angeboten werden, zum Beispiel “Zusätzlich zum Download eine Papierausgabe”.
  • Übersichtsdruck Erweiterungen
    Die Übersichtskarten können nun noch weiter konfiguriert werden:
    • Einfärbung nach Status des einzelnen Druckrahmens (Objekte enthalten, Außerhalb der Zuständigkeit, etc.).
    • Beschriftung mit Druck-Nummer, Split-Nummer, Papierformat, Maßstab, Spartenliste. Farbe und Größe dieser Beschriftungen können ebenfalls konfiguriert werden.
    • Gesplittete Teilausdrucke werden durch Zusatzrahmen sichtbar markiert.
  • MAPS Admintool Erweiterungen
    • Die Nutzerdaten enthalten nun jeweils ein zusätzliches Feld “interner Kommentar”, damit die Administratoren zusätzliche interne Informationen (Vertragsnummer, Hinweise, usw.) am jeweiligen Stammdatensatz pflegen können.
    • Den Nutzergruppen können jetzt bis zu fünf frei definierbare Zusatzfelder (Typ: Text, Zahl, Bool) hinzukonfiguriert werden. Beispielsweise können hiermit Vertragsnummer der Firma oder weitere Bemerkungen zur Firma gespeichert werden.
    • In der Auskunftsliste ist die Reihenfolge der darzustellenden Spalten konfigurierbar. Dadurch können prozessrelevante Attribute höher priorisiert nach links verschoben werden.
  • MAPS Client Erweiterungen
    • Die Nutzerdaten-Formulare (Registrierung, Vorortauskunft, Nutzerdatenbestätigung) enthalten jetzt das Feld “Namenszusatz” (zum Beispiel für den Abteilungsnamen).
    • Firmendaten können jetzt auch direkt in der Vorortauskunft geändert werden.
    • Optionaler Hinweistext unter dem Karten-Ansichtsfenster, beispielsweise für Copyright-Hinweise.
    • Optionaler Warntext bei komplett leeren (weißen) Karten im Karten-Ansichtsfenster, beispielsweise für den Hinweis: “In einem kleineren Maßstab wird eine Übersichtskarte eingeblendet”
    • In der Planauskunftsübersicht können jetzt veraltetet Auskünfte erneut erzeugt werden. Die automatische oder manuelle Freigabe dieser neuen Auskünfte (V02, V03, …) ist konfigurierbar.
  • MAPS RULES Erweiterungen
    • Regelbasierte Befüllung der fünf frei definierbaren Datenfelder eines Auskunftsdatensatzes. Beispielsweise könnte der ermittelte Meisterbezirk im Auskunftsdatensatz gespeichert werden, um nachher im Admintool nach diesem Eintrag zu sortieren.
  • E-Mail-Vorlagen unterstützen Signaturdateien
    Teilweise können die Signaturen in E-Mails sehr komplexe HTML-Strukturen besitzen. Zur Vereinfachung kann jetzt zu jedem E-Mail-Typ (auch denen aus MAPS RULES erzeugten) eine E-Mail-Footer-Datei konfiguriert werden. Damit kann beispielsweise eine Signatur in einer zentralen Datei vorgehalten und referenziert werden.

Ergänzungen ab WEB-Revision 38073 (14.12.2012)

Lovion MAPS (621_39)

  • Leerauskünfte und Zuständigkeitsflächen
    Eine komplette Überarbeitung der Auskunftsanalyse bezüglich Objekte und Versorgungsflächen (Spartenzuständigkeit) lassen nun eine detaillierte Steuerung des Verhaltens für die verschiedenen Fälle zu:
    • INSIDE_WITH_OBJECTS
      Im Druckbereich (welcher innerhalb der Spartenversorgungsfläche liegt) liegen zur jeweiligen Sparte Anlagenobjekte vor. Beispielhaftes Verhalten: Normal, also Druckerzeugung.
    • INSIDE_NO_OBJECTS
      Im Druckbereich (welcher innerhalb der Spartenversorgungsfläche liegt) liegen keine Anlagenobjekte der jeweiligen Sparte vor. Beispielhaftes Verhalten: Katasterdruck mit Druck-Stempel “Keine Anlagenobjekte vorhanden”.
    • OUTSIDE_NO_OBJECTS
      Der Druckbereich liegt außerhalb der Spartenversorgungsfläche. Es liegen auch keine Anlagenobjekte der jeweiligen Sparte vor. Beispielhaftes Verhalten: Katasterdruck mit Druck-Stempel “Außerhalb des Zuständigkeitsbereiches”.
    • OUTSIDE_WITH_OBJECTS
      Der Druckbereich liegt außerhalb der Spartenversorgungsfläche. Es liegen aber Anlagenobjekte der jeweiligen Sparte vor. Beispielhaftes Verhalten: Katasterdruck mit Druck-Stempel “Außerhalb des Zuständigkeitsbereiches”. und zusätzliches E-Mail an GIS-Administrator weil offensichtlich Dateninkonsistenzen vorliegen, welche geprüft werden sollten.

    Liegen im Datenmodell keine Versorgungsflächen vor, können die Fälle OUTSIDE nicht betrachtet werden. Eine nachträgliche Erweiterung der spartenabhängigen Versorgungsflächen zum Beispiel im GIS oder direkt in Lovion BIS können mit dem zuständigen Projektleiter abgestimmt werden. Zusätzlich kann auch das Verhalten nicht nur für die Einzelausdrucke sondern auch für die gesamte Auskunftsanfrage gesteuert werden. beispielsweise kann es sinnvoll sein, wenn alle Druckrahmen außerhalb aller Spartenversorgungsflächen liegen, erst gar keine Ausdrucke zu erzeugen und dem Anfragenden bloß eine entsprechende E-Mail zuzusenden. Natürlich werden auch solche Leerauskünfte gerichtsfest gespeichert.

Ergänzungen ab WEB-Revision 36045 (26.10.2012)

Lovion MAPS (621_32)

  • MAPS SPATIAL ACCESS
    Mit diesem Modul können jetzt Flächenobjekte (generiert und gepflegt im GIS oder in Lovion BIS) zur optionalen räumlichen Authorisierung von Auskünften eingebunden werden. Beispielsweise können Sperrflächen um den Betreiberstandort herum, die Erzeugung einer Auskunft unterbinden oder entsprechende Folgeaktionen triggern. Zusätzlich können einzelnen Nutzergruppen/Firmen individuelle Auskunftsflächen und Sperrflächen zugeordnet werden. Die nicht autorisierten Bereiche können farblich abgeschaltet oder auch komplett abgedunkelt werden.
  • MAPS PDF STAMPS
    Dieses Modul erlaubt es, PDF-Verbunddokumente (zum Beispiel Feldbücher, Aufmaßskizzen) optional mit einem oder mehreren umrandeten Textstempeln und einem Logo zu versehen. Beispielsweise kann die Auskunftsnummer (Vorgangsnummer) oder ein Warnhinweis in den Anhang oder auf die eigentlichen Ausdrucke wie ein Wasserzeichen eingefügt werden.
  • MAPS Client Erweiterungen
    • Zusätzliches Feld “Projekt-Titel” erlaubt dem Anfragenden Eingaben zu Aktenzeichen, seinem Auftraggeber oder Lagebeschreibung zu geben. Dieser Text kann dann im E-Mail-Betreff, Anschreiben und im Ausdruck wahlweise dem Anfragenden eine hohe Identifizierungshilfe der jeweiligen Auskunft liefern.
    • Automatische Ermittlung der “Zentraladresse” des ersten Druckrahmen liefert eine sinnvolle Lokationsbeschreibung für die Weiterverarbeitung in E-Mail-Betreff, Anschreiben und im Ausdruck. Konfigurativ können bei Auskunftsbereichen ohne Adresse (genauer ohne Hausnummer) auch Flurstück oder Zentralkoordinate ausgegeben werden.
    • Die persönliche Auskunftsübersicht kann jetzt auch monatsweise und jahresweise filtern, indem die Datumsfilter auch Leereinträge bei Tag und Monat erlauben.
  • MAPS Admintool Erweiterungen
    • Die neuen Felder einer Planauskunft “Projekt-Titel” und “Lokation” können auch als Suchfilter in der Auskunftsliste benutzt werden. Sortierung dieser neuen Spalten ist ebenfalls möglich.
    • Der Zeitraum-Filter (Datum der Auskunftserstellung von/bis) kann jetzt deaktiviert werden, damit die reine Sachdaten-Suche zeitunabhängig durchgeführt werden kann.

Ergänzungen ab WEB-Revision 34920 (27.09.2012)

Lovion MAPS (621_25)

  • MAPS TEXT BLOCKS
    Das Modul erzeugt komplexe Textblöcke in Abhängigkeit von Typ (zum Beispiel Baumaßnahme, Planung) und/oder Projektart (zum Beispiel Tiefbau, Freileitung, usw.) der Anfrage. Zusätzlich können Bedingungen (über das Modul MAPS RULES) einfließen, sodass der Anschreibentext vollständig individualisiert gestaltet werden kann. Das Anhängen von entsprechend notwendigen Zusatzdokumenten (zum Beispiel Schutzmaßnahmen bei Freileitungen) runden die mächtige Zusatzfunktionalität dieses Moduls ab.
  • Übersichtsdruck
    Als Deckblatt zu einer “Auskunftsmappe” mit mehreren Druckrahmen (jeweils mit den einzelnen Spartenausdrucken) kann optional eine Gesamtübersicht erstellt werden. Diese Übersicht enthält eine Darstellung aller gesetzter Druckrahmen und kann ggf auch in mehreren Maßstäben generiert werden (zum Beispiel Straßenübersicht plus Stadtteilübersicht). Anzahl der Übersichten, Planhintergrund, Maßstäbe, Farbausprägungen, Papierformate können frei konfiguriert werden.
  • Nachträgliche Statusverfolgung bei einer Planuskunft-Erstellung
    Die einzelnen Prozessschritte währen der Erstellung einer Planauskunft werden jetzt persistent vorgehalten. Dadurch kann nachträglich eine genaue Ablaufverfolgung Rückschlüsse auf Dauer und getriggerte MAPS RULES Aktionen liefern. Notfalls wird auch ein aufgetretener Fehler hier genau protokolliert. Im Admintool können diese Einzelschritte im neuen Planauskunfts-Tab “Historie” aufgelistet und analysiert werden.
  • MAPS RULES Erweiterungen
    • Zusätzliche Anschreibendokumente können generiert werden (zum Beispiel Quittierungsblatt bei Vorortauskünften) bzw. das eigentliche Anschreiben bei Bedarf ersetzen.
    • Erweiterungen/Ersetzung eines oder mehrerer Auskunftsthemen, wenn beispielsweise eine Strom-Sonderfläche im Druckbereich liegt. Interessant bei Netzgebietsübernahmen mit eigenen Spartendaten, die nur in diesen neuen Netzgebieten der Auskunft hinzugefügt werden sollen.
  • MAPS Client Erweiterungen
    • Die gesetzten Druckrahmen werden eingefärbt (konfigurativ) und durchnummeriert.

Initiales Release WEB 6.2.1(17.04.2012)

Lovion MAPS

  • MAPS DMS
    Das Modul erlaubt die automatische Bereitstellung/Anbindung an vorhandene Dokument-Management-Systeme im Unternehmen. Optionale Schlagwortdatei, Dokumentkompression und Synchronisierungsmöglichkeiten werden konfigurativ festgelegt.
  • Erweiterung der verfügbaren Platzhalter-Felder
    • Zahlreiche Felder zur dynamischen Beschriftung der Druck-Planspiegel (Druck-Nummer, Split-Nummer, Gültigkeitsdauer, etc.).
    • Dateilisten (Anhang) mit konfigurierbaren Dokument-Filter zur Benutzung in E-Mails und Anschreiben
  • MAPS RULES Erweiterungen
    • Automatisch zugefügte Anhänge (Aufmaßskizzen, Feldbücher, etc.) können auf ihre Vollständigkeit/Vorhandensein geprüft werden, um dann ggf. eine E-Mail zu versenden.
    • Befüllung von Platzhalter-Feldern aus einer Regel (Bedingung) heraus (z.B. Baustellen-Nummer)
  • MAPS Admintool Erweiterungen
    • Die Einstiegslokation (Adresse, Flurstück, Koordinate, Karte) zur Auskunft wird jetzt gespeichert und ist in der Auskunftsliste sichtbar und filterbar.
  • MAPS Client Erweiterungen
    • Die verfügbaren Ansichtsskalierungen können jetzt frei konfiguriert werden.
    • Corporate-Design (Farben, Logos, etc.) können jetzt kundenspezifisch konfiguriert werden. Optimierung der Einstellmöglichkeiten über CSS.

Lovion APP Services

Die Notwendigkeit der schnellen und unkomplizierten Bereitstellung von Karten und Daten auf Smartphones und Tablets gewinnt in vielen Bereichen zunehmend an Bedeutung. Lovion APP Services ermöglicht den mobilen Zugriff auf die Stamm- und Bewegungsdaten, die im Lovion BIS vorliegen. Über diese Technologie stehen somit neben allen Betriebsmitteldaten auch aktuelle Informationen zu Planungs-, Bauprojekten oder den z.Zt. vorhandenen Störungen zur Verfügung.

  • Unterstützte Plattformen
    Android (ab Version 2.2) & iOS (ab Version 5.1)

Lovion WEB VIEW

Lovion WEB VIEW ist eine interaktive, browserbasierte Anwendung, die den Online Zugriff auf Daten des Lovion BIS ermöglicht. Neben den Standard Kartenfunktionalitäten, wie Zoomen, Bewegen und dem Anzeigen von Objektinformationen, werden unter anderem die Navigation nach Adressen oder Betriebsmitteln unterstützt. Durch rollenbasierte Konfigurationen können nicht benötigte Module ausgeblendet und somit die Übersichtlichkeit verbessert werden.

  • Unterstützte Plattformen
    alle gängigen modernen Browser (MS Internet Explorer, Mozilla Firefox, Opera & Google Chrome)

Lovion WMS Services und Lovion WFS (CAL)

Mit Hilfe der Lovion WMS Services können unter anderem Lovion Daten als OGC konforme Webservices zur Verfügung gestellt werden. Folgende Funktionen werden durch die WMS Services zur Verfügung gestellt:

  • WMS
    Der Web Map Service (WMS) stellt hochperformant Karten, die aus Lovion Themen generiert werden, zur Verfügung.
  • WFS
    Die Abfrage einzelner Objekttabellen per WFS wird auch unterstützt.
  • Authorisierung
    Daten und Services werden durch eine Authorisierungsebene vor unerlaubtem Zugriff geschützt.
  • Konfiguration & Administration per Weboberfläche
    Die Konfiguration des Servers erfolgt bequem über eine einfach zu bedienende Weboberfläche.

Ergänzungen ab Revision 28409 (20.03.2012)

Allgemeine Verbesserungen

  • Flying Files
    Das FlyingFilesPlugIn wurde bisher mit Lovion DXF CONNECT ausgeliefert und bietet dem Anwender die Möglichkeit Dateien temporär als Themen-Ebene einzulesen. Das PlugIn wird nun mit der Basis ausgeliefert und der Menüeintrag in den Benutzereinstellungen heißt “Temporäre Ebene”. Es setzt jedoch die Anwesenheit anderer Module voraus:
    • DXF-Dateien
      Lovion DXF CONNECT IN muss installiert sein.
    • ECW-Dateien
      Lovion ECW CONNECT muss installiert sein.
    • Raster-Dateien
      Lovion GEO IMAGE muss installiert sein.

    Ist keines dieser Module verfügbar wird auch die Funktion Temporäre Ebene nicht angeboten.

  • Desk
    Im Bearbeitenmodus kann Größe der Widgets über einen Zoom-Regler angepasst werden. Wenn nur eine Anwendung im Lovion BIS installiert ist (z.B. View) kann über den Eintrag UseDeskForSingleApplication in der Datei Lovion.BIS.exe.config gesteuert werden, ob der Desk angezigt oder wie bisher automatisch die Anwendung gestartet wird.

Weitere Modulfreigaben

  • Lovion WORK und TASK
    Details siehe unten.

Initiales Release (01.02.2012)

Benutzeroberfläche (GUI)

  • Kartensteuerung
    Die grundlegenden Karten-Funktionen wurden aus den Ribbons direkt auf die Karte verlegt. Dies betrifft z.B. die Maßstabs-Auswahl, den Hilfslinienzug und das Dreh-Werkzeug. Hierduch sind in den verschiedenen Modulen die Karten-Funktionen dichter an den Karten verfügbar. Im Lovion VIEW wurden zusätzlich die Ribbon-Tabs Kartensteuerung und Lokatoren zusammengefasst.
  • Perspektiven
    Lovion EXPLORE und viele Module haben in ihren Tabs eine Aufteilung in Listen, Karten, Eingabemasken, etc.. Das neue Perspektiven-Menü befindet sich oben rechts auf Höhe der Tabs und bietet dem Anwender die Möglichkeit einzelne Bereiche der Oberfläche ein- und auszublenden. Ebenso können die Seiten vertauscht werden, und die Größe der Oberflächen über den Zoom-Regler angepasst werden. Darüber hinaus bietet das Perspektiven-Menü dem Anwender die Möglichkeit einzelne Bereiche der Oberfläche herauszulösen um sie dann als eigenes Fenster auf einen zweiten Bildschirm zu verschieben.

Erweiterte Basisfunktionen

  • Trassen- und Kacheldruck
    Druckserien können anhand vorhandener Daten automatisch konstruiert werden. So kann beispielsweise das Ergebnis einer Netzwerkverfolgung als Kacheln gedruckt werden, oder eine Trassenkonstruktion entlang des Hilfslinienzuges erzeugt werden. Zusätzlich können Serien, also die Positionen der einzelnen Druckrahmen, im Druckdialog gespeichert und wieder geladen werden.
  • Explore
    Der Explorer wurde in EXPLORE umbenannt und er kann jetzt auch Objekte unterschiedlicher Objektklassen in einem Tab darstellen. Die Oberfläche wurde neu gestaltet und profitiert vom neuen Perspektiven-Menü. Es ist jetzt auch möglich Geometrie- und Referenzfelder einzublenden.
  • DataGrid
    Die tabellarische Darstellung von Daten wird intern als DataGrid bezeichnet. Dieses DataGrid kommt sowohl im Explore, wie auch in fast allen Modulen zum Einsatz. Das DataGrid wurde um eine Summierungsfunktion ergänzt (in der Spaltenauswahl aktivierbar). Zusätzlich können in den Spaltenköpfen Filter definiert werden, welche die angezeigten Zeilen einschränken.
  • PlugIn-Autorisierung
    Der Zugriff auf PlugIns kann autorisiert werden.
  • Redlining
    Die Style-Einstellungen für verschiedene Werkzeuge werden voneinander getrennt in den Benutzereinstellungen gespeichert.
  • Graustufen- und Liniendarstellung
    Die Graustufendarstellung wird durch die Kartendarstellung von Lovion direkt umgesetzt und nicht mehr als Filter auf der Grafikkarte. Hierduch ist die Graustufendarstellung druckbar. In der Liniendarstellung werden Rasterdaten in Graustufen dargestellt.
  • Ebenendeckkraft
    Alle Ebenen eines Themas unterstützen nun eine gesonderte Deckkraft (vorher nur ECW).

Netzwerkverfolgung

  • Die Konfiguration der Netzwerkverfolgung akzeptiert auch Linienobjekte als aufzulistende Objekte. Gefundene Liniengeometrien werden in der Karte farblich hervorgehoben.
  • Fehlerhafte Konfigurationseinträge werden in den Systemmeldungen angezeigt. Dies betrifft z.B. die XML-Konfiguration oder das Fehlen von Lovion GRID (TopologyManagerPlugIn) bei konfigurierten topologischen Analysen.
  • Die Definition von Pseudo-Objekten für den Explorer ist optional. Die Anzeige von Objekten unterschiedlicher Objektklasse wird durch Explore direkt unterstützt (s.o.).

Neue Themen-Verwaltung

Der Themen-Manager bis Version 6.1.5 wird durch ein neues Themen-Menü abgelöst, welches deutlich mehr Möglichkeiten und Flexibilität bietet. Die alten Planwerke werden durch Themen ersetzt und Maßstabsbereiche werden als Grundkonfiguration des Systems betrachtet.

Es ist nicht nötig Daten neu auszugeben oder bereitzustellen, die Konfiguration ist jedoch neu und muss erstellt, bzw. angepasst werden. Einige der neuen Features sind die Folgenden:

  • Der Maßstabsbereich wird unabhängig vom Thema gewählt, und kann sich automatisch aus dem Maßstab ermitteln. Die Maßstabsbereiche sind konfigurierbar.
  • Themen-Ebenen kombinieren mehrere Layer abhängig vom Maßstabsbereich. Hierdurch werden dem Anwender deutlich weniger Ebenen präsentiert.
  • Themen-Ebenen können zu Gruppen zusammengefasst werden. Da auch Gruppen in Gruppen erlaubt sind, kann ein Thema hierarchisch strukturiert werden.
  • Module können Gruppen von Themen-Ebenen bereitstellen. Änderungen an diesen Gruppen wirken sich automatisch auf alle Themen aus, die eine solche Gruppe verwenden.
  • Für einzelne Ebenen können Effekte definiert werden, welche dann mit dem Thema gespeichert werden. Beispiele sind reduzierte Deckkraft, oder auch das Unterdrücken von Texten.
  • Das XML-Format der Druckvorlagen wurde erweitert um den Namen des Themas und des Maßstabsbereichs auszugeben.
  • Im Style-System können StyleOverrides in Abhängigkeit der Maßstabsbereiche definiert werden.

Technisches

  • DataDictionary
    Das DataDictionary ist die Datenmodellbeschreibung der Repositories. Einige Module nutzen ab Lovion BIS 6.2.1 eine neue Variante, welche nicht mehr auf Datenbank-Tabellen sondern XML-Dateien basiert. Derzeit wird dies von Lovion DESIGN, Lovion PROJECT, Lovion SURVEY und Lovion CONTROL genutzt.
  • Begriffsänderung
    Beziehungen zwischen Objekten bzw. Objektklassen werden nicht mehr als Joins, sondern als Referenzen bezeichnet. Hierbei wird analog zur üblichen Begrifflichkeit in der Objektoriertierung zwischen Assoziationen und Kompositionen unterschieden. Joinfelder werden als Referenzfelder bezeichnet, da sie Referenzen auf andere Objekte darstellen.
  • Darstellung von Objekten als Text
    Die Darstellung von Objekten als Text findet in verschiedenen Szenarien Anwendung.
    Beispielsweise bei der Selektion auf der Karte oder in der Darstellung eines Referenzfeldes. Im neuen XML-DataDictionary kann für jede Objektklasse eine Instance-Description definiert werden. Diese legt fest, wie aus den Feldern der Objekte eine Bezeichnung des Objektes generiert wird.
    In den datenbank-gestützten DataDictionaries gibt es einen AspectFieldName in der Tabelle ddJoinField. Ab Version 6.2.1 werden die AspectFieldNames generell genutzt um die Objektbezeichnungen zu generieren.
    Das Flag sv in der Tabelle ddPhysField wird nur noch genutzt, wenn keine AspectFieldNames vorhanden sind.
  • Dateiname
    Das Executable heißt Lovion.BIS.exe und nicht mehr Lovion.Application.exe.
  • Kompatibilität zum Location Manager
    Die Generation Lovion BIS 6.2.x ist die letzte mit Kompatibilität zu den Access-Repositories des Location Managers. In Zukunft wird als neuer Standard nur die Ausgabe in Lovion Replica durch den Lovion Smallworld CONNECT unterstützt.
  • Informationen zur gestarteten LVN-Datei
    Im Info-Bereich unter “Erweiterte Informationen” werden die Informationen zur gestarteten LVN-Datei angezeigt.

Projektdatei

Es gibt einige Änderungen, welche die Projektdateien (*.lvn) betreffen. Diese Änderungen werden durch das Update-Tool (siehe oben) automatisch vorgenommen.

  • Die Ansichten (engl.: Views) wurden in eine separate Datei ausgelagert, so dass sie von mehreren Projektdateien aus genutzt werden können.
  • Die IDs der PlugIns entsprechen jetzt immer genau den PlugIn-Namen ohne das Suffix “PlugIn”. Beispielsweise hat das “TopologyManagerPlugIn” die Id “TopologyManager”.
  • Das ShowObjectServicePlugIn wurde aufgelöst und seine Funktionalität in den Kern integriert. Daher wird seine Konfiguration direkt in der Projektdatei referenziert und nicht mehr über ein PlugIn. Die Konfiguration greift jetzt über den Objektlokator hinaus beispielsweise auch im Explore.

Update

Änderungen an der LVN-Datei und die neue Themen-Verwaltung (siehe oben) machen ein Update des Projektes nötig. Dies gilt sowohl für Projekte der Version 5, wie auch für Projekte der Version 6.1.

Zusammen mit der Auslieferung von Lovion BIS 6.2.1 wird ein Update-Tool (Lovion.Update62.exe) bereitgestellt, welches das Update durchführt.

Vor dem Umstieg auf 6.2 sollten die Kapitel zum Update und zur Themen-Verwaltung in der Dokumentation gelesen werden. Die alte Planwerks-Konfiguration kann nicht automatisch direkt in die neue Themen-Konfiguration überführt werden, so dass die vom Update-Tool erzeugte Konfiguration der Themen nur als Grundkonfiguration zur weiteren Anpassung zu sehen ist.

Modul-Weiterentwicklungen

  • Lovion REPORT
    • Benutzerbezogene Reports (blau) können in einen globalen Report (schwarz) überführt werden. Die Funktion heißt Veröffentlichen und setzt Admin-Rechte voraus.
  • Lovion GEO IMAGE
    • Ein Doppelklick mit der linken Maustaste öffnet das Bild mit dem unter Windows verknüften Bildbetrachter.
    • Drag&Drop von JPGs auf die Karte zum Taggen des Bildes.
    • Es werden auch relative Pfade unterstützt. Das Basisverzeichnis wird in der Projektdatei (.lvn) festgelegt.
  • Lovion DESIGN
    • Winkelbemaßungen werden gegen den Uhrzeigersinn konstruiert, so dass auch Winkel größer 180 Grad möglich sind.
    • Änderung des Datenmodells
      Die Redlining-Daten werden auf einem Kindobjekt der Zeichnung abgelegt. Im Lieferumfang sind Scripte zum Update der Datenbank enthalten. Der Updateprozess ist in der Dokumentation beschrieben.
    • Änderung der Konfiguration
      Die Geometriefelder zur Erfassung der Übersichts-, bzw. Trassengeometrien wurden bisher in der Konfigurationsdatei availableGeometryFields.xml festgelegt. Dies entfällt, da alle sichtbaren Geometriefelder genutzt werden.
    • Änderung durch die neue Themen-Verwaltung:
      In der sheets.xml muss mapSystem="" durch themeId="" ersetzt werden.
    • Design merkt sich die Position des Druckrahmens an der Zeichnung und speichert dies mit der Zeichnung. Beim späteren Drucken wird diese wiederhergestellt.
    • Der Assistent zur Übernahme von Geometrien aus den Bestandsdaten wurde erweitert. Neben Texten werden auch Linien und Flächen unterstützt. Die Konfiguration wurde daher umbenannt von textTakeOverMapping.xml in geometryImportMapping.xml. Details sind in der Dokumentation erklärt.
    • Die Konfiguration der Katalogeinträge für die Designobjekte Zeichnungsmappen und Zeichnungen werden nicht mehr aus den Konfigurationsdateien design_drawings_enumerations.xml bzw. design_drawingfolders_enumerations.xml sondern aus dem Datadictionary eingelesen.
  • Lovion DESIGN VIEW
    • Es werden nur noch die Zeichnungsinhalte, nicht aber die Übersichts- und Trassengeometrien der Zeichnungen und Zeichnungsmappen angezeigt.
    • Änderung des Datenmodells
      Das Feld “Sichtbar in DesignView” wird für Zeichnungsmappen nicht länger verwendet bzw. unterstützt.
    • Änderung durch die neue Themen-Verwaltung:
      Die Konfigurationsdatei mapContent.xml wird durch die Dateien themeLayers.xml und themeLayerReports.xml ersetzt. Details sind in der Dokumentation erklärt.
  • Lovion UPDATE
    Das Modul Lovion UPDATE (die Möglichkeit Daten von physikalischen Feldern von Bestandsdaten-Objekten zu ändern) wurde technisch überarbeitet. Die Funktionen des Moduls werden durch das LovionUpdatePlugIn bereitgestellt.
  • Lovion OFFICE CONNECT
    Das Modul Lovion OFFICE CONNECT steht ab Version 6.2.1 zur Verfügung. Lovion OFFICE CONNECT bietet die Möglichkeit Daten aus den verschiedenen Modulen nach Microsoft Office zu exportieren. Dabei ist es möglich die Daten in tabellarischer Form, als Word-Serienbrief oder als Inhalt einer E-Mail zu exportieren. Ein Tabellenexport ist in Form eines Excel-Dokumentes oder einer CSV-Datei möglich. Für die Serienbrieffunktion muss Microsoft Word installiert sein. Das Versenden von E-Mails wird über SMTP oder Microsoft Outlook unterstützt. Unter anderem stehen die Funktionen von Lovion OFFICE CONNECT z.B. im Explore oder in Lovion PROJECT zur Verfügung.

Lovion SURVEY

  • Allgemein
    Lovion SURVEY ist eine vollständige Neuentwicklung des Modules Location Survey. Die Konfiguration und das Datenmodell unterscheiden sich in vielen Teilen von der Vorgängerversion. Eine Migration der Konfiguration oder vorhandener Vermessungsprojekte ist nicht möglich.
    Die Datenhaltung ist nicht mehr dateibasierend, sondern wird als zentrale Datenbank umgesetzt. Das Modul wird durch verschiedene PlugIns zur Verfügung gestellt. Die Basis kann durch weitere PlugIns mit zusätzlichen Funktionen oder Kundenanpassungen erweitert werden.
  • Allgemein
    • Die Konfiguration ist in verschiedene XML-Dateien aufgeteilt.
    • Die Darstellung der Objekte wird durch das Style System festgelegt.
    • Das Datenmodell kann unabhängig vom GIS-Datenmodell konfiguriert werden.
    • Spätere Veränderungen im GIS-Datenmodell wirken sich nicht mehr auf die Konfiguration der Objektarten aus.
  • Projektverwaltung
    • Projektübersicht in Listenform mit gleichzeitiger Darstellung der Projektflächen in der Übersichtskarte.
    • Die Projektliste kann mit verschiedenen Filterfunktionen (z.B. Report-Filter) angepasst werden.
    • Projektflächen können als Polygon erfasst werden.
    • Projektflächen können nach Projektstatus unterschiedlich dargestellt werden.
    • Projekte können archiviert werden. Archivierte Projekte werden aus der Datenbank entfernt und in einer gezippter Datei in einem Archivordner gesichert werden. Bei Bedarf lässt sich ein archiviertes Projekt wiederherstellen.
  • Projektkonfiguration
    • Zur Projektkonfiguration gibt es einen separaten Tab.
    • Die Projektfläche wird als Rechteck oder Polygon in der Karte gesetzt.
    • Projektdaten, Anschlusspunkte und Objektarten werden in unterschiedlichen Oberflächen festgelegt.
    • Einstellungen können weiterhin als Projektvorlage gespeichert werden.
    • Ein Projektstart ist nur nach vorheriger Konfiguration möglich.
  • Projekte
    Jedes Projekt wird in einer eigenen Reiterkarte geöffnet, somit können auch mehrere Projekte gleichzeitig geöffnet werden.
  • Funktionen
    • Alle Funktionen aus der Vorgängerversion sind weiterhin vorhanden.
    • Die Funktionen stehen in den Ribbons bzw. auf der Karte zur Verfügung.
    • Die Liste der verfügbaren Objektarten stehen jetzt als Assistenten zur Verfügung.
    • Die erfassten Objekte werden in einem Objektklassenmenü angezeigt. Von dort aus können einzelne Objektarten im Explore aufgelistet werden. Einzelne Objekte werden dann im integrierten Editor bearbeitet.
    • Die Punktübersicht wird in einem separaten Tab geöffnet und verfügt über eine eigene Übersichtskarte.
    • Vermessungspunkte können ausgeblendet werden.
    • Die Konstruktionsfunktionen werden direkt auf der Karte angezeigt. Jede Konstruktion wird in einer Verlaufsliste festgehalten und kann später erneut aufgerufen werden.
  • Interakive Geomtriebearbeitung
    Die Bearbeitung von Objektgeometrien ist auch interaktiv möglich. Stützpunkte können verschoben oder hinzugefügt werden. Über das direkt angehängte Kontextmenü können folgende Funktionen gestartet werden:
    • Editor öffnen
    • Richtung umkehren
    • Linienobjekt aufbrechen
    • Linienobjekt als Assistent starten und Erfassung fortsetzen
    • Stützpunkte entfernen
    • Beschriftung setzen
    • Linienobjekte verschmelzen
    • Linienobjekte verlängern
    • Symbole ausrichten
  • Bemaßungen
    • Die Bemaßungen werden als eigene Objektart konfiguriert.
    • Die Darstellung der Maßlinien und Symbole wird im Style System festgelegt.
    • Die unterschiedlichen Bemaßungsarten werden als Assistent gestartet.
  • Redlining
    • In Lovion SURVEY stehen erweiterte Redlining-Funktionen zur Verfügung. Hiermit können beispielsweise Werkzeuge und Blöcke für die Ergänzung von Feldbüchern hinterlegt werden.
    • Die Redlining-Geometrien werden mit in der Survey-Datenbank gespeichert.
  • Drucken
    Der Feldbuchdruck wurde in das Standard-Druckmenü integriert. Die Feldbücher werden als PDF-Datei mit dem Lovion PDF Export ausgegeben.
  • Export
    Die erfassten Objekte können nach Themen differenziert für das GIS exportiert werden.

Lovion CONTROL

Lovion CONTROL ist eine komplette Neuentwicklung des Modules Location Gas Control. Die Konfiguration und das Datenmodell unterscheiden sich in einigen Teilen von der Vorgängerversion. Das Modul wird durch verschiedene PlugIns zur Verfügung gestellt. Die Aufzeichnung der GPS-Spur erfolgt nun mit dem separaten PlugIn GPS-Rekorder. Der Begriff “Route” wurde durch die “Prüfung” ersetzt. Eine Prüfung wird hingegen der Route ständig fortgesetzt. In der Vorgängerversion wurde täglich eine neue Route gestartet.

  • Autorisierung
    Die Autorisierung kann auf die Objekte “Prüfung” und “Prüfbezirk” angewendet werden.
  • Konfiguration
    • Die Konfiguration ist in verschiedene XML-Dateien aufgeteilt.
    • Die Darstellung der Symbole wird durch das Style System festgelegt.
  • Prüfbezirk
    • Prüfbezirke werden in einem integrierten Editor angelegt.
    • Die Fläche des Prüfbezirkes wird interaktiv als Polygon gesetzt.
    • Ein Prüfbezirk enthält beliebig viele Prüfungen.
  • Prüfung
    • Eine Prüfung kann täglich fortgesetzt werden.
    • Gasspürer, Lotse und Messgerät werden in einer Tages-Konfiguration vor dem Beginn der Überprüfung ausgewählt.
    • Statuswerte für die Prüfung wurden eingeführt.
  • Auswertung
    • Die Auswertung der Prüfungen wird in einer eigenen Reiterkarte angezeigt.
    • Leitungspunkte, Hausanschlüsse, Schäden und Mängel werden in eigenen Listen dargestellt.
    • Die Listen können nach verschiedenen Statuswerten gefiltert werden.
    • Neben der Listen werden die Symbole in einer Karte angezeigt.
  • Schadensskizze
    • Die Schadensskizze wird in einer eigenen Reiterkarte gezeichnet.
    • Dabei stehen erweiterte Redlingfunktionen zur Verfügung.
    • Vordefinierte Werkzeuge und Blöcke erleichtern die Erstellung der Zeichnung.
    • Die Schadensskizze wird als PDF-Datei mit dem Lovion PDF-Export ausgegeben.

Lovion TASK und WORK

Neuerungen in Lovion WORK:

  • Ausführen von thematischen Filtern auf der Startseite
    Alle öffentlichen und privaten Abfragen aus den Objektübersichten werden nun übersichtlich nach Objekttyp gruppiert (Aufgabe, Bezugsobjekt, Schaden, Auftrag) auf der Startseite angezeigt und können von dort aufgerufen werden. Beim Aufruf wird die entsprechende Objektübersicht aufgerufen und die Abfrage ausgeführt. Bei großen Mengen gespeicherter Abfragen hilft ein Schnellfilter beim Auffinden der gerade gesuchten.
  • Historische Aufgaben- und Schadenserfassung
    Zur nachträglichen oder historischen Erfassung von Aufgaben und Schäden kann in WORK ein zurückliegendes Eingabedatum und ein Monteur gesetzt werden. Bei der anschließenden Durchführung von Aufgaben und Schadensortung im TASK wird anstelle des angemeldeten Nutzers dieser historische Nutzer in den Aufgaben gesetzt.
  • Weiterleitung von Schäden
    Das Schadensobjekt erhält einen neuen Status ‘Weitergeleitet’ zur Kennzeichnung von Schäden, die nicht mit Lovion TASK instandgesetzt werden (z.B. Planwerksfehler). Die Weiterleitung kann optional durch das Senden einer E-Mail an den zuständigen Mitarbeiter erfolgen. Die E-Mail enthält automatisch generierte Anhänge wie ein PDF-Datenblatt zum Schaden, einen Screenshot mit dessen Lage und allen verknüpften Dokumenten.

Neuerungen in Lovion TASK:

  • Neue Quittierungsmöglichkeiten für Checklisten und Aufgaben (Multiquicktask, Checklistenquicktask).
  • Neuer Starttab zur Eingabe von Tageseinstellungen wie z.B. verwendetes Prüfgerät bei der Rohrnetzkontrolle.

Neues aus den Bereichen Filter, Listen, Listenexport und Berichte:

  • In allen Ergebnislisten befinden sich nun Spaltenkopffilter, die eine weitere Einschränkung der Liste ermöglichen.
  • Ein Schnellfilter bietet eine performante Volltextsuche über alle Felder der Ergebnisstabelle.
  • Für alle Listeninhalte stehen nun auch Exportunktionen (Excel, Zwischenablage) zur Verfügung.
  • Daten von Einzelobjekten können in einen konfigurierbaren PDF-Bericht präsentiert werden.

Dokumentenanhänge und Formulare:

  • Verknüpfte Dokumente für alle Objektarten
    Im Tab Objektdetails besteht die Möglichkeit zu den Objekten aller Arten (Aufgabe, Schaden, Bezugsobjekt) beliebig viele Dokumente zu hinterlegen und zu öffnen.
  • Objektrelevante Dokumente
    Ist für eine Aufgabe/Schaden ein spezielles Dokument gefordert (z.B. Foto beim Zählerwechsel, Schadensbericht), so kann dieses als Eigenschaft definiert werden. Hierbei erfolgt auch eine Prüfung, ob das Dokument während der Bearbeitung angehängt wurde.
  • Formularvorlagen für Aufgaben
    Für Aufgabenarten können Formularvorlagen in Form von Dateidokumenten bereitgestellt werden, die dann während der Aufgabenbearbeitung ausgefüllt und an der konkreten Aufgabe gespeichert werden.

Datenabgleich und Synchronisierung

  • Alle Datenabgleichfunktionen (z.B. die Aktualisierung der Bezugsobjekte), die bisher von der WORK-Startseite ausgeführt wurden, lassen sich nun über einen Kommandozeilenaufruf als eigenständige Anwendung (Lovion.DataExchange.exe) starten. Die Ausführung der Jobs kann automatisch gestartet werden, so dass auch die zeitgesteuerte Ausführung mit einem Scheduler möglich ist.

Version 6.1.5 (30.08.2011)

Ergänzungen ab Revision 22821 (27.10.2011)

Allgemeine Verbesserungen

  • Layer Import
    Der Layer Import bietet dem Administrator die Möglichkeit Rasterkacheln oder DXF-Dateien in den Lovion BIS Datenbestand zu importieren.
  • Performanceverbesserung beim Objektlokator, insbesondere bei großen Objektmengen
  • Hilfe
    Über den entsprechenden Eintrag im Hauptmenü sind alle Hilfedateien erreichbar, die im Programmverzeichnis liegen. Ein Druck auf F1 im Hauptfenster öffnet die allgemeine Hilfe.

Weitere Modulfreigaben

  • Lovion GEO IMAGE
    Mit dem Modul Lovion GEO IMAGE lassen sich geogetaggte Fotos, d. h. Fotos, die in den Exif-Daten Informationen darüber enthalten, wo das Foto aufgenommen wurde, im Lovion VIEW dem Ort ihrer Aufnahme zuordnen und werden im Kartenfenster dort dargestellt.
  • Lovion MAPS
    Lovion MAPS stellt als Nachfolger von Location MAPS eine umfassend überarbeitete Version dar. Konfiguration und Architektur wurden grundlegend überarbeitet. Bei einem Upgrade müssen Module und Anpassungen betrachtet werden, um einen Projektplan zum Umstieg auf die neue Version zu erarbeiten. Insbesondere die Unterstützung für Spezialobjekte steht noch nicht zur Verfügung (Stand Ende Oktober).

Initiales Release (30.08.2011)

Neue Funktionen

  • Seriendruck
    Durch einen Doppelklick auf die Karte können weitere Druckrahmen eingefügt werden. Der Seriendruck ist kombinierbar mit dem Multiplanwerkdruck. Das Format der Druckvorlagen wurde um die Ausgabe von Seitenzahlen erweitert.
  • Infotab
    Der Infotab enthält Basis-Informationen zu Lovion BIS, Versionshinweise und eine Liste der installierten Plug-Ins.
  • Fehlertab
    Alle Fehler und Warnungen werden in einem eigenen Tab gebündelt dargestellt. Dieser öffnet sich automatisch, wenn Fehler angezeigt werden.
  • Statuszeile
    In einer Statuszeile werden zusätzliche Informationen angezeigt: Der Fortschritt des Kartenaufbaus, das aktuelle Planwerk bzw. die Koordinate am Mauszeiger und ggf. GPS-Informationen.
  • GPS
    Die Plug-Ins für die Koordinaten-Transformation und GPS stehen zur Verfügung und gehören zum Lieferumfang der Basis-Version.
  • Kontextmenü für Auswahl auf der Karte
    An der Auswahl auf der Karte wird ein Kontextmenü mit wichtigen Funktionen zum gewählten Objekt angezeigt.

Verbesserungen in der Benutzeroberfläche

  • Objekteditoren
    Um die Anzahl der Fenster zu reduzieren, wurde das Verhalten beim Öffnen der Objekteditoren geändert. Soll ein zweiter Objekteditor zur gleichen Objektklasse geöffnet werden, wird das vorhandene Fenster wiederverwendet. In dem Fenster können dann über die Blättern-Funktion die Objekte durchgeschaltet werden. Über die Stecknadel kann ein Fenster fixiert werden, so dass es nicht mehr wiederverwendet wird und sich ein neues Fenster öffnet.
  • Adress- und Objektlokator
    Es erfolgt eine direkte Filterung der Auswahlliste auf Basis der Texteingabe (Volltextsuche). In den Benutzereinstellungen kann der Objekt- und/oder Adresslokator auch auf dem Ribbon “Kartensteuerung” eingeblendet werden.
  • Verbesserte Datenanzeige
    Die Datentabellen enthalten nun eine Spaltenauswahl. Datentabelle und Objekteditor aktualisieren ihre Anzeige live bei Veränderung der Daten an einer anderen Stelle der Software.
  • Kartenfunktionen
    Karten können als Bild gespeichert oder in die Zwischenablage kopiert werden.
  • Bildschirmauflösung
    Die initialen Einstellungen des Desk berücksichtigen die Bildschirmauflösung.
  • Tab-Duplizieren
    Tabs von Lovion VIEW können im Tab-Kontextmenü dupliziert werden.
  • Planwerks-Auswahl
    Die ComboBox schließt nicht mehr bei Nutzung der Checkboxen. Mehrere Planwerke können in einem Zug selektiert oder deselektiert werden.
  • Shortcuts
    • Neuer Kartenaufbau mit F5
    • Druckdialog startet mit Strg+P
    • F12 wechselt zwischen Auswahl- und Hilfslinienmodus
  • Redlining
    • Eine Symbolgruppe kann jetzt Untergruppe einer anderen Symbolgruppe sein. Die Löschfunktion wurde ins Kontextmenü integriert.
    • Die Terminologie beim Umgang mit Dateien (Speichern, Speichern unter, …) wurde an den Windows-Standard angeglichen.
  • Themen-Manager
    Die Fensterposition wird beim Schließen des Themen-Managers gespeichert und beim Öffnen wieder hergestellt. Der Themen-Manager ist nicht mehr modal.
  • Konfiguration
    Benutzerkonfiguration und Administration werden jetzt auf zwei getrennten Tabs dargestellt.

Weitere Verbesserungen

  • Startvorgang
    Die Startzeit des Systems wurde deutlich verbessert, insbesondere wenn die Stammdaten von Smallworld CONNECT und nicht vom Location Manager stammen. Die Konfiguration und der Aufbau der Repositories werden stärker geprüft. Fehler werden im Meldungstab angezeigt. Falls ein Repository Fehler enthält, steht dies nicht zur Verfügung. Der Start des Systems wird nicht beeinflusst.
  • Monochrome Rasterdateien
    Eine Farbersetzung ist in monochromen Rasterdateien möglich.
  • Lovion Links
    Das Verhalten der Link-Registrierung im Betriebssystem ist jetzt in der Lovion.Application.exe.config konfigurierbar.
  • SimpleOfficeConnectPlugIn
    Die Konfigurationsdatei für das SimpleOfficeConnectPlugIn entfällt. Das Plug-In muss nur noch in der LVN-Datei eingetragen werden.

Datenbanken

  • Lovion Replica
    Unter dem Namen Lovion Replica wird ein neues dateibasiertes Datenbanksystem für Sekundärdatenbestände eingeführt. Diese Dateien werden das neue Zielformat für die Ausgabe aus Smallworld und damit Access an dieser Stelle ersetzen. Lovion Replica basieren auf SQLite, haben keine relevante Größenbeschränkung, und sind schnell und sicher.

Schnittstellen

  • DXF CONNECT Out
    Die Ausgabe von DXF-Daten aus Redlining und Lovion DESIGN ist verfügbar.
  • DXF CONNECT In
    Performanceverbesserung und Logging beim Lesen und Zeichnen von DXF-Daten.
  • Externe Systeme und Lovion Remote (Projektlösungen)
    Verschiedene Techniken zur Integration des Lovion BIS mit Fremdsystemen stehen zur Verfügung. Hierzu zählen Absprünge ins SAP oder der Aufruf externer Kommandozeilenprogramme. Unter dem Namen Lovion Remote werden verschiedene Technologien zusammengefasst, um das Lovion BIS aus Fremdsystemen heraus anzusprechen. Neben der COM-Schnittstelle steht auch lvshcut.exe zur Verfügung, welches im Gegensatz zu früheren Versionen keine registrierte COM-Schnittstelle mehr voraussetzt.
    Das lvshcut.exe hat gegenüber Vorgängerversionen einen reduzierten Funktionsumfang. Als neue und flexiblere Alternative steht Lovion.Scripting.exe zur Verfügung.

Lovion REPORT

  • Räumliche Suche in einer Selektion
  • Performanceverbesserung für räumliche Abfragen
  • Freitextsuche in Katalogfeldern ist nun möglich, wenn die gespeicherten Werte mit den Anzeigewerten übereinstimmen.
  • Zeitliche Ausdrücke sind um Quartalsangaben erweitert worden: letztes Quartal, laufendes Quartal, nächstes Quartal

Netzwerkverfolgung

  • Vereinfachte Konfiguration bei Smallworld-Geometrie-Mapping
    Durch die Angabe des Attributes addMappedFields="true" an den Manifold-Geometrien werden auch alle gemappten Felder berücksichtigt und müssen nicht einzeln aufgeführt werden.
  • Geänderte Konfiguration
    Das Abfrageformat in verschiedenen XML-Dateien (siehe auch das entsprechende Kapitel in der Dokumentation) wurde angeglichen. Im Rahmen dieser Angleichung wurde das Attribut type der Field-Elemente umbenannt in “xsi:type”. Die Konfiguration der Netzwerkverfolgung muss entsprechend geändert werden. Dem Plug-In liegt ein neues XSD-Schema bei.
  • Namensänderungen
    Um eine Vereinheitlichung von Plug-In-Namen und Ids durchzuführen, wurde eine Id geändert und ein Plug-In umbenannt:
    • Das NetworkTracePlugIn wurde umbenannt in NetworkAnalysisPlugIn. Da die Id des Plug-Ins bereits NetworkAnalysis war, muss an der Konfiguration keine Änderung vorgenommen werden.
    • TopologyProviderServicePlugIn (Lovion GRID):
      Die Id des Plug-Ins wurde von TopologyManager in TopologyProviderService geändert. Sollten diese in der LVN-Datei konfiguriert sein, muss die Id dort entsprechend angepasst werden.

Lovion SYNC

  • Die LVN-Datei wird nun vor der Synchronisation der Daten vom Server auf den Client übertragen.
  • Bessere Fehlerbehandlung wenn der Server nicht erreichbar ist.
  • Änderungen bei den SyncModes (siehe Dokumentation)

Lovion SMART MAP

  • Linienbreite (in pt) für Linien- und Flächengeometrien ist einstellbar.

Lovion DESIGN

  • Skalierbare Vorschau für Werkzeuge und Zeichnungsblöcke
  • Einblenden der Design-Funktionen Folien, Werkzeuge und Zeichnungsblöcke gleichzeitig möglich
  • Aktive Folie als Text in Statusleiste
  • Design-Widget für Schnellzugriff auf die zuletzt geöffneten Zeichnungen
  • Kontextmenü für Design-Objekte in Design-Übersichtskarte
  • Zeichnungsmappe: Zusätzliches Feld (inklusive Text-Geometriefeld) für den Standort
  • Zeichnung und Zeichnungsmappe mit Bemerkungsfeld
  • Das Kontextmenü enthält eine Funktion, um ausgewählte Linien zu einer Linie zu verbinden.
  • Umstrukturierung in der Redlining-Ribbonleiste

Desk-Widgets

Die folgenden Widgets für den Lovion Desk stehen zur Verfügung:

  • Adresslokator
  • Objektlokator
  • Ansichten

Lovion TASK und WORK

Die Module Location TASK und Location WORK wurden im Rahmen der Umstellung auf Lovion unter Berücksichtigung der Erfahrungen im Einsatz grundlegend überarbeitet. Ein Update von Location TASK auf Lovion ist mit einem Upgrade-Projekt verbunden. Besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Projekteiter.

  • Erweiterung der Filter und Listen
    • Aus den, in den Filtern ausgewählten Bezugsobjektarten, wird jetzt dynamisch ein Schnittmengenobjekt gebildet, welches alle gemeinsamen Felder enthält. Somit sind jetzt auch gemeinsame Felder aus den ursprünglichen GIS-Objekten (z. B. Material oder Nennweite) als Filterkriterien und als zusätzliche Spalten in der Ergebnisliste verfügbar.
    • Mit der neuen Filterkomponente “Spezialfilter” ist ein äußerst flexibles Werkzeug unter Nutzung von Lovion REPORT entstanden. Hiermit lassen sich auch komplexe Abfragen erstellen, die sich sowohl nutzerspezifisch (private Filter) als auch als Vorgabe (öffentliche Filter) speichern lassen.
    • Weitere neue Filterkomponenten:
      • Filtern nach Schadenskategorien/Schäden im Aufgabenfilter für Instandsetzungsaufgaben
      • Filter “Nur Pakete” im Aufgabenfilter mit Auswahl der entsprechenden Aufgabenarten
      • Filter “Offene Aufgabe” im Bezugsobjektefilter zeigt Bezugsobjekte mit offenen Aufgaben
      • Filter “Angelegt” im Schadensfilter: Zeitfilter wie z. B. “laufende Woche”
    • Die Gesamtfilter sind jetzt überall speicherbar und lassen sich als Favoriten markieren.
    • Die Funktion Zoom in Karte zu den ausgewählten Listenobjekten, wählt jetzt automatisch das zum Objekttyp passende Planwerk in der Karte aus. Die Planwerkszuordnungen lassen im Tab “Einstellungen” über eine Oberfläche festlegen.
  • Filterkonfiguration
    Alle Objektfilter in TASK und WORK lassen sich jetzt separat im jeweiligen Kontext und für alle Objektarten (Aufgaben, Bezugsobjekte, Schäden, Aufträge) konfigurieren und speichern. Die Konfiguration enthält:
    • Wertebereichseinschränkungen für Listen (Bezugsobjektarten, Status)
    • Diverse Voreinstellungen (z. B. beim Start den Filter sofort ausführen)
    • Eigenschaften der einzelnen Filterelemente (Sichtbarkeit, Reihenfolge, Einklappbarkeit, Beschriftung)
  • Neuer Tab “Objektdetails”
    Der neue Tab “Objektdetails” beinhaltet übersichtlich alle Informationen und Funktionen zu einem Bezugsobjekt und dessen Aufgaben und Schäden. Er beinhaltet folgende Elemente:
    • Editor Bezugsobjekt
    • Liste der Aufgaben und Schäden zum Bezugsobjekt
    • Editor zum ausgewählten Listenobjekt (Aufgabe oder Schaden)
    • Umgebungskarte zum Bezugsobjekt

    Je nach Nutzerberechtigungen und Status stehen Funktionen zum Anlegen und Bearbeiten von Aufgaben und Schäden zur Verfügung.

  • Neuer Tab “Fehlerdetails”
    Bei Massenoperationen (z. B. Erzeugen eines Aufgabenpakets) können jetzt detaillierte Informationen, z. B. warum bei 3 von 1000 ausgewählten Bezugsobjekten keine Aufgabe angelegt werden konnte, auf einem eigenen Tab angezeigt werden. Jeder Fehlereintrag enthält wiederum einen Link zum Tab “Objektdetails” des betroffenen Objekts.
  • Neuer Tab “Zeichnung”
    Nach der Erzeugung eines Schadens im Schadensfenster kann in den neuen Tab “Zeichnung” gesprungen werden.
    • Eingabe von Detaildaten zu einem Schaden
    • Erstellung von Zeichnungen mit Hilfe der Redlining Funktionen inklusive der Redlining Werkzeuge und Redlining Zeichenblöcke.
    • Speichern der Zeichnungen im Schadensobjekt und Anzeige bereits gespeicherter Zeichnungen
    • Erstellung und Speichern von PDF-Schadensberichten mit Hilfe des Druckdialogs und konfigurierbaren Druckvorlagen
  • Neuerungen in Lovion TASK
    • Skalierung der Oberfläche
      Editoren, Filterbereiche und Listen lassen sich schnell vergrößern oder verkleinern, was insbesondere auf kleineren mobilen Endgeräten die Lesbarkeit von Daten erhöhen kann.
    • Kontextmenü auf der Karte
      Auf der Karte wird jetzt zu den ausgewählten Objekten ein Kontextmenü mit den verfügbaren Funktionen angezeigt. Hierdurch wird es möglich auch im Vollbildmodus ohne Anzeige der Ribbons alle nötigen Funktionen z. B. die Bearbeitung von Aufgaben und Erfassung von Schäden durchzuführen. Es werden jeweils nur die Funktionen angeboten für die der Nutzer Berechtigungen besitzt und die auf dem ausgewählten Objekt verfügbar sind.
    • Fenster zur Aufgabenbearbeitung
      Die Bearbeitung einer Aufgabe kann außer im Tab “Objektdetails”, auch in einem eigenen Fenster erfolgen.
  • Neuerungen in Lovion WORK
    • Neue Startseite
      • Abhängig von der Auswahl im Kontextbaum, enthält die Startseite nun Links mit unterschiedlichen Einstiegen in die Funktionen Überwachen und Aufgaben erzeugen. Hierbei werden die Filter schon auf die vorselektierten Typen voreingestellt.
      • Beim Überwachen Bezugsobjekte/Aufgaben/Schäden kann auch nach Sparte vorselektiert werden.
      • Aufträge können auch zu einer Aufgabenart vorselektiert werden.
    • Datenabgleich Bezugsobjekte
      Bei der Synchronisierung der Bezugsobjekte werden jetzt auch Änderungen der Geometrien, sowie Änderungen der generierten Felder Bezeichnung und Identifizierung berücksichtigt.

Lovion AUTH

  • Autorisierung der Repositories, Layer und Objektklassen.

Version 6.1.3 (23.05.2011)

Allgemeine Verbesserungen

  • Neuer Startbildschirm
    Der neue Startbildschirm “Lovion DESK” ermöglicht das Starten der verschiedenen Anwendungsmodule. Zusätzlich können Widgets konfiguriert und angeordnet werden. Widgets sind nützliche kleine Programme, die beim Benutzer Informationen anzeigen und den Einsprung in die Applikationen ermöglichen.
  • Performanceoptimierungen
  • Vollbildmodus mit F11
  • Style-System
    Erweiterte Ausrichtungsmöglichkeiten linienbegleitender Symbole.
  • Feldwerte im Objekteditor können selektiert und in die Zwischenablage kopiert werden.

Geänderte Konfiguration

  • Konfiguration der Anwendungs-PlugIns
    Alle Anwendungs-PlugIns müssen jetzt in der LVN-Datei konfiguriert werden, damit sie dem Anwender zur Verfügung stehen. Bei mit 6.1.3 neu konvertierten LVP-Dateien geschieht dies automatisch. Bei vorhandenen LVN-Dateien muss z. B. für Lovion VIEW ein Tag in <PlugIns> ergänzt werden.
    <PlugIn id="View" useAuthorization="false" />

    Die Reihenfolge in der LVN-Datei bestimmt die Reihenfolge in der Oberfläche.

  • Trennung der Konfigurationsoberflächen nach Benutzer und Administratoren
  • Layer Properties
    Die Darstellungsoptionen der Ebenen aus dem Location Manager werden im Offline DataManager konfiguriert. Dies wird auch vom Lovion BIS berücksichtigt.
    Für Ebenen, die mit Smallworld CONNECT (Nachfolger des Location Managers) ausgegeben werden, erfolgt eine separate Konfiguration.

Details zur Konfiguration entnehmen Sie bitte der Administrations-Dokumentation.

Erweitertungen der Druckvorlagen

  • Dynamische Texte
    Es werden wieder alle dynamischen Texte unterstützt, die im Location Viewer zur Verfügung standen. Zusätzlich gibt es noch den “OsCreator”, welcher immer den Namen des Betriebsystembenutzers ausgibt, unabhängig von der Authentifiizierung im Lovion BIS.
  • Neue Zeichenfunktionen
    Es ist nun möglich die Koordinate des Bildmittelpunktes und der 4 Ecken in der Druckvorlage auszugeben. Hierzu gibt es neue Zeichenfunktionen <DrawingFunction>:
    CenterCoordinate, TopLeftCoordinate, TopRightCoordinate, BottomLeftCoordinate, BottomRightCoordinate
  • Textrotation
    In einem <TextStyle> kann jetzt auch eine <Rotation> angegeben werden.
  • Angaben zur Papiergröße
    Es gibt nun die Möglichkeit eine minimale, maximale und eine bevorzugte Papiergröße in den Druckvorlagen anzugeben. So kann verhindert werden, dass dem Nutzer unbrauchbare Papiergrößen zur Auswahl stehen. Dies ist insb. dann sinnvoll, wenn die Druckvorlage an sich eine feste Größe hat, also nicht mit der Papiergröße skaliert.

Verbessertes Drucken

  • Hochauflösende Rasterausdrucke
    Das Drucken von hochauflösenden Rasterdaten wurde für große Papierformate (A2 und größer) verbessert, in dem die Daten dem Druckertreiber gekachelt übergeben werden.
  • Erkennung des nicht-druckbaren Bereiches
    Lovion vergleicht nun die Ränder in der Druckvorlage mit dem nicht-druckbaren Rand, den der Druckertreiber meldet. Falls die Ränder innerhalb des nicht-druckbaren Bereichs liegen, zeigt der Druckdialog ein Icon zur Warnung an. Beim Ausdruck würde in diesem Fall etwas abgeschnitten. Hierbei werden nur die Ränder berücksichtigt. Diese Funktion funktioniert also nicht korrekt bei Druckvorlagen mit fester Papiergröße, die dann auf einer anderen Papiergröße gedruckt werden. Genau dies kann man mit der Angabe der Papiergröße in der Druckvorlage unterbinden (siehe oben).
  • Administrative Vorgabe der Experteneinstellungen
    Die Experteneinstellungen (Raster- oder Vektordruck, DPI, …) können nun via XML vorkonfiguriert werden und stehen dann dem Benutzer nicht mehr zur Auswahl. Wir empfehlen diese Funktion zu nutzen und einen Rasterdruck mit 180 DPI zu konfigurieren. Der Ausdruck in Form von Vektordaten erzeugt im Allgemeinen keine relevante Verbesserung der Qualität, führt aber bei vielen Druckern zu Problemen auf Grund der Menge und Komplexität der Daten.

Redlining

  • Feste Winkel
    Durch halten der STRG- oder ALT-Taste rasten die Linienzüge in 15°-Winkeln ein. Bei STRG ist dies relativ zur Nord-Ausrichtung. Bei ALT ist der vorherige Linienabschnitt maßgeblich.

Lovion DESIGN

  • Zeichnungsmappen
    Die “Projekte” werden nun als “Zeichnungsmappen” bezeichnet, um die Abgrenzung zu Lovion PROJECT zu verdeutlichen.
  • Verwaltungs-Tab
    Die Verwaltung der Zeichnungsmappen und Zeichnungen findet nun auf einem dedizierten Tab statt. Neu sind hier Filter-Möglichkeiten für Zeichnungsmappen und Zeichnungen. Die Filter können in XML-Konfigurationen definiert werden, oder alternativ (falls vorhanden) in Lovion REPORT erstellt werden.
  • Neue Übersichtsgeometrien
    Neben den Flächen haben die Zeichnungsmappen und Zeichnungen jetzt drei neue Mehrfachgeometriefelder: Text, Ankerlinie und Trasse. Deren Darstellung kann im Style System konfiguriert werden.
  • Zeichnungsblöcke
    Kleinere Skizzen (z. B. Querschnitte) können als Zeichnungsblöcke hinterlegt werden. Diese können dann jederzeit in Zeichnungen eingefügt werden.
  • Foliengruppen
    Folien können in Gruppen zusammengefasst werden, um die Übersichtlichkeit bei vielen Folien zu erhöhen.
  • Mappenweite Folien
    Bisher waren Folien entweder Global oder wurden in einer Zeichnung hinzugefügt. Zusätzlich gibt es jetzt die Möglichkeit via XML-Konfiguration Folien zu definieren die innerhalb einer Zeichnungsmappe für alle Zeichnungen vorhanden sind.
  • Bemaßung
    Die normale Bemaßung wurde für mehrere Stützpunkte (Kettenbemaßung) erweitert. Außerdem gibt es jetzt eine Winkelbemaßung.
  • Fangpunkte
    Es kann jetzt an Schnittpunkten von Redlining-Geometrien gefangen werden.
  • Konstruktion von Linien mit einer vorgegebenen Länge
    Durch Eingabe nur einer Zahl in der Konstruktionsfuntion Trimmen wird die Linie auf die eingegebene Länge getrimmt. Durch Eingabe zweier Zahlen werden die Enden relativ geändert.
  • Textübernahme-Assistent
    Alle sichtbaren Texte des Bestandes können als Redlining Texte übernommen werden. Je nach Konfiguration werden die Texte auf der aktuelle Folie oder vordefinierten Folien eingefügt. Hierbei kann es zu Abweichungen in der Darstellung kommen.

Weitere Modulfreigaben

  • Lovion SYNC
    Lovion SYNC verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz als sein Vorgänger Location Sync. Lovion SYNC ist keine eigenständige Applikation mehr, sondern ein PlugIn für das Lovion BIS. Es wird über die LVN-Datei konfiguriert und kann beim Start der Applikation einen Datenabgleich vornehmen. Alternativ kann über ein Kommandozeilenparameter nur der Sync-Vorgang ausgeführt werden. Die Anzeige für den Anwender wurde weitestgehend vereinfacht (Fortschrittsbalken). Aus Sicht der Administrators verfolgt Lovion SYNC ein einfaches und transparentes Schema: Es sammelt alle <Sync>-Tags aus der LVN-Datei ein und synchronisiert die Daten entsprechend der Konfiguration.
  • Lovion REPORT
    Lovion REPORT dient zur Definition von komplexen Abfragen. Hierbei werden räumliche Abfragen, Suchen nach Kindobjekten und komplex verschachtelte Abfragen unterstützt. Die so generierten Abfragen können in anderen Modulen als Filter eingesetzt werden.
  • Lovion SMART MAP
    Mit Lovion SMART MAP können Abfragen aus Lovion REPORT in beliebigen Farben als thematische Karte dargestellt werden.

Lovion MAPS

Lovion MAPS stellt als Nachfolger von Location MAPS eine umfassend überarbeitete Version dar. Konfiguration und Architektur wurden grundlegend überarbeitet. Bei einem Upgrade müssen die bisherigen benutzen Module, Anpassungen und Datenbank-Versionen betrachtet werden, um einen Projektplan zum Umstieg auf die neue Version zu erarbeiten.

  • MAPS Migrator
    Zur einmaligen Übernahme der Altdaten aus Location MAPS kopiert der MAPS Migrator aus der vorhandenen Access-DB sämtliche Nutzer und Auskunftsdaten in das neue Lovion MAPS-Schema, welches auf einem MS-SQL-Server 2008 gespeichert wird. Auch datumsbegrenzte Übernahmebereiche können definiert werden. Eine automatische Umsetzung der alten Planwerksnamen auf die ggf. neuen Themennamen ist ebenso möglich.
  • MAPS Setup-Tool
    Ein Releasewechsel ist mit dem neuen MAPS Setup-Tool vereinfacht worden. Für die drei Komponenten von Lovion MAPS (MAPS Service, MAPS Client, MAPS Admintool) bietet das Tool im Zusammenspiel mit einer neuen Auslieferung jeweils nur einen Update-Button. Der Rest funktioniert vollautomatisch: Kopieren der neuen Komponente in das korrekte Zielverzeichnis, versionierte Sicherung und Schutz von vorkonfigurierten kundenspezifischen Anpassungen, Logging der Kopieraktionen. Zusätzlich kann bei Bedarf das Datenbank-Schema (wegen evtl. notwendiger Erweiterungen) mit einfacher Auswahl und Ausführung der mitgeliefeten SQL-Updateskripte aktualsiiert werden. Für eine Erstinstallation richtet das Tool auch die MSSQL-DB und die IIS-Webpages und IIS-Anwendungspools initial ein.
  • Single-Sign-On Unterstützung
    Zusätzliche Unterstützung von Single-Sign-On Authentifizierungen. Dadurch kann der eigentlich notwendige explizite Login-Vorgang zur Erstellung einer Planauskunft umgangen werden, weil die Login-Daten bereits im Aufruf vom SSO-Server verschlüsselt enthalten sind.
  • MAPS RULES erlaubt regelbasierte Aktionen
    Kundenspezifische Wünsche zur Ablaufsteuerung während und nach der Erstellung einer Planauskunft können jetzt über das Modul MAPS RULES weitreichend definiert und angepasst werden.

    Beispiele:

    • Befindet sich eine aktive Baumaßnahme im Druckbereich soll eine bestimmte E-Mail an den zuständigen Betriebsmeister gesendet werden und die zugehörigen Aufmaßskizzen sollen der Auskunft angehangen werden.
    • In speziellen Zuständigkeitsbereichen sollen Auskünfte der Sparte Strom in einem größeren Maßstab gedruckt werden, dabei soll das gewählte Papierformat erhalten bleiben und deshalb der Bereich in 4 Teilausdrucke aufgeteilt werden.
    • Das Anschreiben soll um eine Auflistung der betroffenen Leitungsabschnitts-Nummern und deren Zuständigkeit (Meisterbezirke) ergänzt werden.
  • Kontrollmechanismen duch Service-Monitoring
    Eine regelmäßige konfigurierbare (z.B. alle 15 Minuten Kontrollabfrage der MAPS Client Serveranwendung an den zuständigen MAPS Service alarmiert bei Bedarf einen Administrator über ein potentielles Problem der Verfügbarkeit der Online-Planauskunft. Einer unbemerkten Ausfallzeit kann so entgegengewirkt werden.
  • Konfigurierbare E-Mail-Templates
    Die Aktionsmöglichkeiten während und nach der Erstellung einer Planauskunft bzw. deren Nachbearbeitung im MAPS Admintool bedingen die automatische Versendung verschiedenster E-Mails (Auskunftsfreigabe, Nutzerregistrierung, Account-Mitteilung, usw.). Jede dieser automatischen E-Mails kann bzgl. Empfänger (Anfragender, Admin, spezieller Adressat) Betreff (z.B. Vorgangsnummer und Lokation) und Inhalt (inkl. Betreiber-Signatur und HTML-Layout) konfiguriert werden.
  • Praktische Platzhalter-Felder für E-Mail, Druck-Planspiegel und Anschreiben
    Eine Vielzahl von auskunftsspezifischen Daten können jetzt in den verschiedenen Ausgabemedien über dynamische Platzhalter ausgegeben werden.

    Beispiele:

    • Die automatisch erzeugte Vorgangsnummer soll im E-Mail-Betreff, im Anschreiben und auf dem Ausdruck (Planspiegel der Druckvorlage) erscheinen.
    • Die Ausdruck-Zentraladresse (oder Flurstück oder Koordinate) soll im E-Mail-Betreff und auf dem Ausdruck erscheinen.
    • Alle vom Anfragenden spezifizierten Angaben zur Auskunft (z.B. Grund der Anfrage, Bemerkungen, Einstiegslokation) und die Stammdaten des Anfragenden (Name, Firma und Adresse) sollen im Anschreiben ausgegeben werden.
  • Word-Datei als Anschreiben-Vorlage
    Das Anschreiben basiert jetzt auf einer kundenspezifischen Word-Datei. Neben Firmenlogo, Kopf- und Fußzeilen können Platzhalter-Felder (Seriendruckfelder) das Anschreiben komplettieren und dem Corporate-Design vollständig genügen.
  • Markante Beschleunigung der Auskunftserzeugung
    Die Verwendung einer komplett überarbeiteten Render-Engine konnte die Druckerzeugung derart beschleunigt werden, dass der in Loction MAPS notwendige eigene “Plotserverdienst” nun entfallen kann. Der MAPS Service arbeitet nun die Auskünfte parallel ab und kann problemlos eine Vielzahl von Auskünften gleichzeitig erstellen, ohne dass dies die Eingabe und Bearbeitung einer erneuten Auskunftsanfrage (z.B. bei der Vorortauskunft) merklich verzögert.
  • MAPS Client Erweiterungen
    • Der Kartenausschnitt, welcher von zwei Adressen aufgespannt wird (z.B. Straßenzug von Hausnr. A bis Hausnr. B), kann jetzt durch die Verwendung eines zweiten Adresslokators einfacher festgelegt werden.
    • Ein Trassendruck kann jetzt durch einfaches Aufziehen einer (oder auch mehrerer) Linie realisiert werden. Die notwendigen Druckrahmen werden dann automatisiert auf dieser mit sinnvollem Abstand platziert.
  • Hohe Konfigurierbarkeit der kundenspezifischen MAPS Client-Ausprägung
    Die verfügbaren Funktionalitäten in der Web-Oberflache des MAPS Clients können jetzt noch weiter kundenspezifisch angepasst werden.

    Beispiele:

    • Konfiguration der anzubietenden Einstiegslokatoren (Adresse, Adresse2, Flurstück, Karte, Koordinate). Einige Lokatoren sollen ein Zielsymbol in der Bildschirmnavigation liefern.
    • Auswahl und Sortierung der anzubietenden Ansichtsmaßstäbe.
    • Sichtbarkeit, Editierbarkeit und Pflichtbefüllung aller Formulardaten-Felder (Registrierung, Vorortauskunft, Nutzerdatenbestätigung)
  • MAPS Admintool Erweiterungen
    • CSV-Export einer Druckkosten-Statistik
      Den verschiedenen Papierformaten können jeweilige Stückkosten zugeordnet werden. Für einen beliebigen Zeitbereich kann ein CSV-Export eine firmensortierte Übersicht über die angefragten Papierformate/Kosten ausgegeben werde.
    • CSV-Export von Nutzdaten- und Nutzergruppen
      Eine CSV-Export aller Stammdaten (Nutzer, Firmen, Berechtigungsgruppen) im CSV-Format erlaubt eine komfortable Datenkontrolle oder Weiterverarbeitug beispielsweise in EXCEL.
    • Einer Plansukunft können jetzt bis zu fünf frei definerbare Zusatzfelder (Typ: Text, Zahl, Bool) hinzukonfiguriert werden. Beispielsweise können hiermit Prozessabläufe (z.B. Freigabe-Haken von zwei Admins notwendig) unterstützt werden.
  • MAPS ALIZ
    Ein Modul zur automatischen Einbindung von Auskunftsdateien (abgestimmtes XML-Format), die über die Firma ALIZ eingehen. Die Vorortauskunft bietet neben der Dateiauswahl eine automatische Neuanlage/Pflege der Stammdaten des Anfragenden. Der Anfragebereich wird in der Kartenansicht als Orientierungshilfe zusätzlich eingeblendet.

Version 6.1.1 (11.02.2011)

Lovion BIS 6

Der “Location Viewer 5” wird nun von der Lovion GmbH weiterentwickelt. Die Lovion ist Entwicklungspartner der ITS Informationstechnik Service GmbH. Das Produkt wurde umbenannt von Location Viewers in “Lovion BIS“. Die Buchstaben “BIS” stehen dabei für Betriebs-Informations-System, was den Funktionsumfang besser widerspiegelt als der alte Name.

Neues in Version 6

  • .NET Framework 4.0
    Lovion setzt das installierte .NET Framework 4.0 voraus, welches bei Microsoft heruntergeladen oder über das Windows Update installiert werden kann. Microsoft stellt .NET 4 ab Windows XP SP3 bereit.
  • Hardwareanforderung
    Bezüglich der Hardwareanforderungen kann man sich als Minimum an die im Jahr 2006 veröffentlichten Anforderungen an einen Windows Vista Premium Ready PC orientieren (abgesehen von DVD-ROM, Audioausgang und Internet). Die benötigte Auflösung ist abhängig von den eingesetzten Modulen und der Konfiguration. Als Minimum ist SXGA (1280×1024) zu empfehlen. Für mobile Geräte können auch geringere Auflösungen hinreichend sein.
  • Keine Registry mehr
    Lovion nutzt nicht mehr die Windows Registry. Alle Benutzereinstellungen werden in Profil des Benutzer abgelegt. Im Windows Explorer kann einfach der folgende Pfad eingegeben werden:
    %appdata%\Lovion
  • Neue Projektdatei (LVN)
    Die LVP-Datei wird ersetzt durch ein neues XML-Format zur Beschreibung des Projektes. Die neue Dateiendung ist .lvn.
    Dies ermöglicht es in der Umstellungsphase Version 5 und 6 separat zu konfigurieren. Wird versucht mit Lovion BIS 6 eine LVP-Datei zu öffnen, so erfolgt eine automatische Übersetzung in das neue LVN-Format.
  • Neues Bedienkonzept
    Die klassischen Symbolleisten und Menüs werden ersetzt durch sog. Ribbons, welche bekannt sind aus Microsoft Office ab Version 2007. Zusätzlich werden TABs (Karteireiter) eingeführt; bekannt aus dem Internet Explorer oder Firefox.
  • Neuer Objektlokator
    Der Objektlokator in Version 5 basierte auf einer eigenen Datenbank, welche mit dem Location Manager aus dem Smallworld GIS ausgespielt wurde. Im Lovion BIS 6 ist diese Datenbank nicht mehr nötig und wird auch nicht mehr unterstützt. Der Objektlokator basiert nun auf den Objektklassen, die am System angebunden sind. Über XML-Konfiguration wird festgelegt welche Objekte als Lokator zur Verfügung stehen sollen und wie sich Lovion bei Ausführung einer Lokation verhält. Hierbei stehen viele neue Möglichkeiten zur Verfügung:
    • Selektion des Objektes
    • Highlight des Objektes
    • Highlight von Kindobjekten
      (z. B. zur Darstellung einer Strecke)
    • Wechsel des Planwerks
    • Wechsel der Welt
      (z. B. Sprung ins Schaltbild)
  • Weiteres…
    Durch das neue Bedienkonzept und die neue Konfiguration (lvn) sind die Änderungen sehr umfassend. Die Auflistung hier hat daher nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Projektleiter.

Smallworld CONNECT

Smallworld CONNECT ist der Nachfolger des Location Managers und stellt damit Daten aus dem Smallworld GIS für das Lovion bereit. Smallworld CONNECT enthält eine Vielzahl von Verbesserungen und Erweiterungen gegenüber seinem Vorgänger. Insb. besteht die Möglichkeit topologische Daten für Lovion GRID auszuspielen.

Redlining

  • Speicherung von Symbolen
    Die Bilddateien der Symbole können als Binärdaten innerhalb der .rml-Datei gespeichert werden. Das Laden von Redlining-Dateien mit Symbolen ist unabhängig von der aktuellen Symbolkonfiguration. Diese Option muss in der Konfiguration aktiviert werden und ist im Standard deaktiviert.
  • Textausrichtung der Bemaßungen
    Der Text einer Bemaßung wird jetzt immer automatisch nach Norden ausgerichtet. Vorhandene Bemaßungen werden entsprechend geändert.
  • Nicht-rotierbare Symbole
    Symbole können nun als nicht-rotierbar konfiguriert werden. Dies kann z. B. für Nordpfeile genutzt werden.
  • Z-Index
    Die Zeichenreihenfolge von vorhandenen Geometrien nach nachträglich geändert werden.
  • Dateiformat
    Das Dateiformat wurde weiterentwickelt. Neuere Versionen können natürlich Dateien in älteren Format-Versionen öffnen, andersrum ist dies nicht der Fall.

Modulfreigaben

  • Lovion GRID
    Lovion GRID ermöglicht eine topologische Netzwerkverfolgung, wie beispielsweise die Suche nach Niederspannungsverbrauchern aus dem Schaltbild heraus. Ebenso wird eine Schaltkreiseinfärbung direkt im Lovion BIS ermöglicht. Vorraussetzung sind topologische Daten, die vorher mit Smallworld CONNECT ausgegeben wurden.
  • Darüber hinaus steht bisher der Basis-Funktionsumfang zu Verfügung. Module werden schrittweise in den kommenden Releases freigegeben. Bei Fragen werden Sie sich bitte an Ihren Projektleiter oder den Vertrieb.

Version 5.4.9 (24.03.2010)

Optimierungen am Location Viewer

  • Schraffuren
    Die Präzise Schraffurwiedergabe (Option im Offline DataManager unter Layer Properties: “Precise Hatching”) wurde deutlich beschleunigt, was einen schnelleren Bildaufbau ermöglicht.
  • Objekteditor
    Boolean-Felder (Ja/Nein) werden durch eine Checkbox dargestellt, nicht mehr durch Radio-Buttons.
    Pflichtfelder werden durch einen Stern hinter dem Feldnamen markiert, nicht mehr durch einen Doppelpunkt davor.
  • Projekte in anderen Maßeinheiten als Millimetern
    In vorherigen Versionen kam es zu falscher Darstellung von Linienbreiten und Textgrößen, wenn die Maßeinheit des Projektes nicht Millimeter war. Dies wurde nun korrigiert. Eventuelle Einstellungen im Offline DataManager (“Layer Properties”), die gemacht wurden, um diesen Effekt zu korrigieren, sollten nun zurückgesetzt werden.

Autorisierungssystem

Das aus Location Design bekannte Autorisierungssystem steht nun auch allgemein im Location Viewer zur Verfügung. Diese Funktionalität ist Bestandteil von Location Update und setzt dessen Lizenzierung voraus. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unseren Vertrieb.
Die Autorisierung muss in der LVP-Datei eingerichtet und konfiguriert werden. Erfolgt dies nicht, verhält sich der Location Viewer wie bisher. Der Einsatz der Autorisierung ist also optional und nicht verpflichtend.

Details zur Konfiguration entnehmen Sie bitte der Dokumentation. Der Zugriff auf folgende Daten und Funktionen kann autorisiert werden:

  • Repositories und enthaltene Sachdaten/Objekte
    Optional kann ein Repository unter die Kontrolle der Autorisierung gestellt werden. In einem solchen Repository können Nutzer nur noch auf Daten zugreifen, für die Sie die entsprechenden Rechte haben. Erfolgt keine Konfiguration der Rechte, ist ein Zugriff also nicht möglich. Rechte können für das ganze Repsitory, für einzelne Objektklassen und einzelne Objekte konfiguriert werden. Die ersten beiden Optionen können über das Kontextmenü im Objektklassenmenü konfiguriert werden. Die Berechtigungen für einzelne Objekte können vom Objekteditor aus gesetzt werden. Bitte beachten Sie, dass die Verweigerung des Leserechts für einzelne Objekte bisher nicht vollständig unterstützt wird. Der entsprechende Datensatz kann im Abfragemanager betrachtet werden.
  • Objekt-Felder
    Die Sichtbarkeit und Änderbarkeit der Felder wird wie bisher über das Data Dictionary definiert. Durch das Autorisierungssystem können die Zugriffsrechte weiter eingeschränkt, nicht jedoch erweitert werden. Die Konfiguration kann im Objektklassenmenü über das Kontextmenü der einzelnen Objektklassen erfolgen, falls der eingeloggte Benutzer in der Gruppe der Administratoren ist.
  • Planwerks-Layer
    Über das Menü “Extras” kann der Zugriff auf Layer der Planwerke verweigert werden. Ohne Konfiguration ist der Zugriff möglich. Planwerke werden nur angezeigt, wenn für alle Layer der Zugriff erlaubt ist.
  • Allgemeine Berechtigungen
    Über das Menü “Extras -> Allgemeine Berechtigungen” kann der Zugriff auf bestimmte Funktionen verweigert werden. Bisher wird der Zugriff auf den Themen-Manager und das Objektklassenmenü unterstützt.

Neues Drucken

Das Drucken wurde grundlegend überarbeitet, um die Benutzerführung zu vereinfachen und die Geschwindigkeit verbessern.

  • Neuer Druckdialog
    Der Druckdialog wurde neu gestaltet, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen. In der einfachen Variante stehen nur die wichtigsten Funktionen zur Verfügung. Der Dialog kann zu einer erweiterten Variante aufgeklappt werden, um alle Funktionen (z. B. Multiplanwerksdruck, dynamische Texte) anzuzeigen. Der Benutzer kann nun Kommentare “festpinnen”, um diese später wiederzuverwenden. Die Bedienung des Druckrahmens wurde an die Benutzerführung des Redlinings angeglichen.
  • Verbesserter Multiplanwerksdruck
    Der Multiplanwerksdruck kann nun mit weiteren Daten (z. B. Redlinings, selektierten Geometrien, Netzwerkverfolgung) in Kombination genutzt werden.
  • Validierung von Druckvorlagen
    Fehlerhafte Druckvorlagen führten bisher zu verschiedenen Symptomen wie dem Fehlen der Druckvorlage in der Auswahl oder fehlerhaften Darstellungen. Druckvorlagen werden daher nun automatisch mittels eines XML-Schemas auf syntaktische Korrektheit und Vollständigkeit geprüft. Dies bedeutet, dass Druckvorlagen, die bisher akzeptiert wurden, nun ggf. abgelehnt werden.
    Der Location Viewer zeigt die fehlerhaften Druckvorlagen in einer Liste an und beschreibt auch die Fehler, so dass eine Korrektur im Normalfall schnell und einfach möglich ist. Sollten Sie Unterstützung benötigen, können Sie sich gerne an unseren Support wenden.
  • Objektdruck
    Es ist nun möglich, Daten eines selektierten Objektes in den Druckvorlagen auszugeben. Weitere Details zur Erstellung der passenden Druckvorlagen entnehmen Sie bitte der Dokumentation.

Verbessertes Redlining

  • Text und Symbol-Vorschau
    Beim Setzen von Texten und Symbolen erscheint eine Vorschau am Mauszeiger.
  • Skalierbare Symbole
    In der Konfigurationsdatei für die Redlining-Symbole können nun einzelne Symbole als skalierbar markiert werden (scalable="true"). Solche Symbole können durch den Benutzer skaliert werden. Intern wird zusammen mit der Geometrie der Skalierungsfaktor gespeichert, so dass sich die effektive Größe des Symbols aus dem Produkt dieses Faktors und der definierten Symbolgröße in der Konfiguration ergibt.
  • Komfortable Text-Skalierung
    Die Textgröße ergibt sich durch den eingestellten Stil (Schriftgröße, Font, etc.). Um die Bedienung zu vereinfachen, kann die Schriftgröße nun interaktiv auf der Karte verändert werden, vergleichbar z. B. mit der Größenänderung bei Rechtecken.
  • Symbole und Texte horizontal ausrichten
    Durch einen Doppelklick auf den grünen Selektionspunkt kann die Drehung eines Symbols oder eines Textes zurückgesetzt werden.
  • Dateiformat
    Das Dateiformat wurde weiterentwickelt. Neuere Versionen können natürlich Dateien in älteren Format-Versionen öffnen, andersrum ist dies nicht der Fall.

Neues in Location Design

  • Verschiebbare Bemaßungstexte
    Der Text einer Bemaßung kann nun verschoben werden. Diese Verschiebung wird relativ zur Bemaßung gespeichert, so dass bei einer Veränderung der Bemaßung auch der Text entsprechend mitverschoben wird.
  • Text-Freistellung
    Für Texte und Bemaßungen steht nun die Style-Option zur Verfügung, dass der Text freigestellt – also weiß hinterlegt – ist.
  • Automatischer Folienwechsel
    In der Karteikarte “Folien und Fangpunkt” steht dem Benutzer ein neuer Knopf zum automatischen Folienwechsel zu Verfügung. Falls dieser aktiv ist, wird bei Selektion einer Geometrie die aktive Folie automatisch auf die Folie der selektierten Geometrie gewechselt.
  • Planwerkswechsel unterdrücken
    Folien können mit einem Planwerk gekoppelt sein, so dass bei Aktivierung der Folie automatisch das Planwerk gewechselt wird. Ist der maßstabsabhängige Planwerkswechsel unterdrückt (Schloss in der Symbolleiste), so wird nun auch der Planwerkswechsel durch den Folienwechsel unterdrückt.
  • Übersichtsflächen
    Die Darstellung der Übersichtsflächen für Projekte und Zeichnungen werden nun in XML-Dateien des Style-Systems konfiguriert. Somit können Eigenschaften der Projekte und Zeichnungen Einfluss auf den Style der Übersichtsflächen haben: Die Konfiguration des Style-Systems ist nicht optional. Es wird eine Konfiguration mitgeliefert, die der Darstellung in den Vorgängerversionen entspricht.
  • Verbesserte Style-Manipulation bei Mehrfachselektion
    Bei einer Multiselektion werden nur noch die Style-Komponenten angezeigt, welche die Geometrien gemeinsam haben. Bei Veränderung einer Style-Komponente, wird nur diese den Geometrien neu zugewiesen.
  • Projektübersicht bei Start
    Bei Aktivierung von Location Design wechselt der Viewer nicht mehr die Kartenansicht. Diese Funktion steht jedoch als Knopf unter dem Karteireiter “Projekte” weiterhin zu Verfügung.
  • Linienzüge fortführen und zusammenfügen
    Durch einen Doppelklick auf den Endpunkt eines Linienzuges kann dieser weitergezeichnet werden.
    Sind zwei Linienzüge selektiert, können die Endpunkte zusammengeschoben werden, um so aus zwei Linien eine zu machen. Die neue Linie erhält das Werkzeug und den Style von der Linie, deren Selektionspunkt durch den Benutzer verschoben wurde.
  • Autorisierung
    Die Sichtbarkeitssteuerung für eine Folie ist nun auch möglich, wenn das Schreibrecht in der Folie verweigert wurde. Das Einfügen einer neuen Zeichnung setzt nun Schreibrecht in dem Projekt voraus.
  • Fangpunkte
    Die Farbe der Fangpunkt-Darstellung kann sich jeder Nutzer nun individuell einstellen. Die verschiedenen Fangpunkt-Quellen können mit den Shortcuts STRG+SHIFT+1 bis 6 an- und abgeschaltet werden. Die Fangpunkte insgesamt können mit STRG+SHIFT+F aktiviert und deaktiviert werden.
  • COM-Automation
    Der Zugriff auf die Location Design Objekte ist nun über die COM-Automation-Schnittstelle möglich.

Location Survey

  • Interaktives Bearbeiten von Geometrien
    Um ein einfacheres Arbeiten mit Geometrien zu ermöglichen, wird die interaktive Benutzerführung aus dem Redlining und Location Design schrittweise in Survey eingeführt.
  • Unterstützung von Folien im Redlining
    Im Redlining können mehrere Folien (z. B. für Sparten) angelegt werden.
  • Redlining-Werkzeuge
    Entsprechend Location Gas Control und Design werden auch in Survey vorkonfigurierte Redlining-Werkzeuge unterstützt.
  • Verbesserte Styles für Punktgeometrien
    Punktgeometrien können mit Symbolen in Vektorqualität dargestellt werden.
  • Verbesserter Objektfang
    Der Objektfang wird visualisiert, es ist möglich die Ecken der Hintergrundkarte als Fangpunktquelle zu nutzen.
  • Verbesserte Objektübersicht
    Darstellung aller Objekte in Listenform. Selektierte Objekte können beispielsweise gemeinsam gelöscht oder exportiert werden.

Version 5.4.7 (24.11.2009)

Neues im Location Viewer

  • Liniendarstellung
    Neben der Graustufen-Darstellung des Planwerks wird nun auch eine Liniendarstellung in Schwarz/Weiß angeboten. Diese Darstellung hat keinen Einfluss auf Rasterdaten und kann im Gegensatz zum Graustufenfilter auch gedruckt werden.
  • Betriebsysteme
    • Der Location Viewer 5.4.7 ist unter Windows 7 getestet und freigegeben. Damit werden die folgenden Betriebsysteme unterstützt:
      Windows 2000, Windows XP (x86), Windows Vista (x86 und x64), Windows 7 (x86 und x64)
    • Für den Ausspielprozess (Location Manager und Offline DataManager) beachten Sie bitte die Betriebssystem-Freigaben von Smallworld.
    • Da Microsoft das .NET-Framework für Windows 2000 nur bis Version 2.0 bereitstellt wird 5.4 die letzte Version des Location Viewers mit Unterstützung für Windows 2000 sein.

Optimierungen am Location Viewer

  • Redlining
    Es sind nun alle Geometrietypen drehbar.
  • GPS-Konfiguration
    Um die Konfiguration der seriellen Schnittstelle für den GPS-Empfang benutzerübergreifend vorzunehmen, kann diese nun in der Locationviewer.exe.config gesetzt werden.
    Den Text für den Konfigurationseintrag können Sie sich einfach in dem entsprechenden Dialog über das Kontextmenü in die Zwischenablage kopieren. Wird die Konfiguration auf diesem Wege erzwungen, verschwindet der entsprechende Knopf im Optionsfester des Location Viewers.
  • Optionale Unterstützung für das Roaming Profile
    In der Datei LocationViewer.exe.config kann mit dem Parameter UseRoamingProfile konfiguriert werden, dass die Einstellungen im Windows-Benutzerprofil nicht im lokalen Teil des Profils gespeichert werden. Falls die Einstellungen erhalten bleiben sollen, müssen diese entsprechend verschoben werden.

Location Sync 5.4.7

  • Erweiterte Konfiguration für Location Survey
    Das Synchronisationsverhalten für die Projekte kann nun in der LVP-Datei nach Wunsch konfiguriert werden. Es gibt drei mögliche Verhaltensweisen, die über ein XML-Attribut am Tag <ProjectPath> konfiguriert werden können:
    • syncBehaviour="Send"
      Senden: Es werden alle Projekte vom Client auf den Server kopiert.
    • syncBehaviour="SendAndDelete"
      Senden und Löschen: Es werden alle Projekte vom Client auf den Server kopiert und danach auf dem Client gelöscht.
    • syncBehaviour="SendAndReceive"
      Senden und Empfangen: Es werden alle Projekte vom Client auf den Server kopiert und danach alle Projekte vom Server auf Client.

    Zusätzlich kann über das XML-Attribut postSyncActions="DeleteIfStatusIsClosed" veranlasst werden, dass nach dem Synchronisieren auf dem Client alle abgeschlossenen Projekte gelöscht werden.

    Wird die Konfiguration nicht vorgenommen, dann entspricht dies syncBehaviour="SendAndReceive" ohne postSyncActions="DeleteIfStatusIsClosed", was auch dem Standard-Verhalten der Vorgängerversion entspricht.

  • Administrative Konfiguration
    Die Konfiguration von Location Sync wird im Programm vorgenommen und als XML-Datei im Windows-Benutzerprofil gespeichert (LocationSyncConfig.xml). Möchten Sie die Konfiguration zentral verwalten, kann diese Datei an einen beliebigen Ort kopiert werden und der Pfad zur Konfiguration dem Programm auf zwei Wegen mitgeteilt werden:
    • Parameter "ForcedConfigFile" in der Datei LocationSync.exe.config
    • Kommandozeilenparameter beim Starten von Sync: -config_file \\test\LocationSyncConfig.xml

    In beiden Fällen ist eine Konfiguration über die Oberfläche von Sync dann nicht mehr möglich.

    Welche Batchdateien vor und nach der Synchronisation ausgeführt werden, wird nun nicht mehr im Client-Projekt gespeichert, sondern ebenfalls in der Datei LocationSyncConfig.xml, so dass diese nun alle Einstellungen enthält.
    Die Konfiguration, welche Batchdateien ausgeführt werden, muss neu vorgenommen werden. Die alten Dateien Sync_PreBatchfiles.txt und Sync_PostBatchfiles.txt werden dabei automatisch gelöscht.

  • Abgleich von User Repositories
    User Repositories werden nun abgeglichen. Neue Versionen werden vom Server auf die Clients verteilt.
  • Anpassungen für Location Gas Control 5.4
  • Roaming Profile
    Optionale Unterstützung für das Roaming Profile. Erklärung siehe Location Viewer.

Neues Location Design 1.1.5

  • Konstruktion
    Es stehen vier Konstruktionsfunktionen zur Verfügung, auf die über eine eigene Symbolleiste zugegriffen werden kann. Für alle Konstruktionsfunktionen stehen numerische Eingaben sowie interaktive Modi zur Verfügung.
    • Parallelkonstruktion
    • Trimmen
    • Auftrennen
    • Lot fällen
  • Globale Folien
    Die “Vorkonfigurierten Folien” der Vorgänger-Versionen wurden umbenannt in “Globale Folien”. Technisch hat dies zwei Auswirkungen. Zum einen werden Umbenennungen korrekt auf die Zeichnungen übertragen. Zum anderen sind die Globalen Folien nun Berechtigungsfähige Objekte und können über die Autorisierung mit Berechtigungen versehen werden.
    Mit der neuen Version gespeicherte Zeichnungen sollten nicht mehr mit einer alten Version bearbeitet werden, da die Folien hierbei ihren Bezug zu den Globalen Folien verlieren können.
  • Statistik
    Die Statistik kann auf die sichtbar geschalteten Folien begrenzt werden.
  • Dynamische Texte in Plotvorlagen
    Sachdaten aus dem geöffneten Projekt und der geöffneten Zeichnung können nun über Plot-Templates ausgegeben werden.
  • Zeichnungsaktualisierung
    Bisher konnte eine Zeichnung nicht gespeichert werden, wenn diese seit dem Öffnen durch einen anderen Benutzer verändert wurde. In diesem Fall konnte die Zeichnung nur als neue Zeichnung des gleichen Projektes gespeichert werden, um Änderungen anderer Benutzer nicht zu überschreiben. Seit dieser Version werden die Änderungen von zwei Benutzern zusammengeführt, falls diese nur unterschiedliche Folien betreffen.
  • Geänderte Shortcuts und Copy&Paste
    • STRG+V : Einfügen des kopierten Redlinings an der Position des Mauszeigers.
      (Betätigen des Einfügen-Knopfes: Einfügen im Zentrum der Ansicht.)
    • STRG+SHIFT+V : Einfügen an der Original-Position
    • STRG+Z : Undo der letzten Redlining-Aktion. Dieser Shortcut wurde früher zum Zoomen verwendet.
    • STRG+SHIFT+Z : Redo der Undo-Schritte
    • STRG+D : Duplizieren der selektierten Redlining-Geometrien
  • Datenmodell-Aktualisierung
    In der Administrations-Symbolleiste befindet sich eine neue Aktualisierungsfunktion, welche alle Zeichnungen im Repository in das aktuelle Redlining-Format überführt und die Folien der Zeichnungen mit den neuen Globalen Folien verbindet.

    Zusätzlich liefern wir zwei SQL-Skripte aus:

    • Aktualisierung und Bereinigung des Datenmodells.
    • Einfügen des Feldes zur Sichtbarkeitssteuerung für Design View (siehe unten).

    Wir empfehlen dringend, ein Backup der Datenbank durchzuführen, bevor Aktualisierungen vorgenommen werden. Nach der Aktualisierung sollten keinen alten Versionen von Location Design mehr auf dieser Datenbank eingesetzt werden.

Neues Modul/Plug-in: Location Design View

  • “Location Design View” ist ein Plug-in, welches die Möglichkeit bietet, alle oder einen Teil der Zeichnungs-Redlinings aus dem Location Design Repository darzustellen.
  • Hat die Zeichnung ein Feld mit dem internen Namen designviewvisible vom Typ YesNo, so werden nur die Zeichnungen angezeigt, für die dieser Wert true ist.
    In der Auslieferung ist ein SQL-Skript enthalten, welches dieses Feld ergänzt.
    Ist ein solches Feld nicht vorhanden, werden alle Zeichnungen angezeigt.
  • Wird die Autorisierung genutzt, werden Zeichnungen, für die kein Leserecht besteht, nicht angezeigt.
  • Design View kann gemeinsam mit Location Design eingesetzt werden, deaktiviert sich aber, wenn der Benutzer Location Design aktiviert.
  • Die Sichtbarkeit der Folien kann in Abhängigkeit des Planwerks konfiguriert werden.
  • Die Arbeitsplatz-Lizenzen für Location Design umfassen ebenfalls Design View. Benötigen Sie zusätzliche Arbeitsplätze, die nur mit Design View ausgestattet werden sollen, kontaktieren Sie bitte unseren Vertrieb.

Neues Location Gas Control

  • Geändertes Datenmodell
    Prüfgeräte sind nun eigenständige Objekte in einer eigenen Datenbank-Tabelle. Prüfgerät, Gasspürer und Lotse werden nicht mehr im Routen-Objekt, sondern an jedem Punktobjekt der Route gespeichert. Dort werden sie als Join-Feld im Editor angezeigt.
  • Benutzerverwaltung
    Zur Benutzerverwaltung wird die Autorisierung des Location Viewers eingesetzt. Die Autorisierung wurde in Version 5.4.5 eingeführt (siehe Release Notes unten).
    Location Gas Control setzt den Einsatz der Autorisierung voraus.
    Hinweise zur Einrichtung und Installation entnehmen Sie bitte der Dokumentation.
    Die in der Authentifizierung eingetragenen Nutzer werden in Gas Control als mögliche Gasspürer und Lotsen verwendet. Der eingeloggte Nutzer wird automatisch als Gasspürer übernommen.
    Der Aufruf der Konfiguration ist nur möglich, wenn der eingeloggte Benutzer Mitglied der Gruppe der Administratoren ist.
  • Speicherung der Konfiguration
    Die Konfigurationsdatenbank GasControlMetaData.mdb ist entfallen. Benutzerspezifische Einstellungen werden in der XML-Datei Projectname_GasControlUserConfiguration.xml im Benutzerprofil gespeichert. Projektweite Einstellungen werden in der XML-Datei GasControlProjectConfiguration.xml im Projekt gespeichert.
  • Neue Dokumentenverwaltung
    Es gibt eine neue Registerkarte “Dokumente” im Editor der Punkt-Objekte. Hier können Dokumente aller Art hinterlegt werden. Auch die Schadensskizzen werden nun über diese Reiterkarte verwaltet.
  • Änderungen in der Oberfläche
    • Die Symbolleiste von Gas Control kann nun, wie im aktuellen Viewer üblich, im Menü unter “Ansicht > Symbolleisten” aktiviert oder versteckt werden.
    • Die Änderung der Größe der Schaltflächen in der Erfassungsleiste ist jetzt über das Kontext-Menü (rechte Maustaste) möglich.
    • Die Reiterkarte GPS in den Einstellungen ist entfallen. Die für den GPS-Empfang notwendigen Einstellungen sind nun in die Reiterkarte Einstellungen integriert.
    • Es gibt nun einen Button zum Öffnen des Punkt-Editors für einen selektierten Punkt. Der bisherige Weg, den Editor über einen Doppelklick auf die Punkt-Geometrie zu öffnen, steht weiter zur Verfügung.
  • Integration des neuen Redlinings
    • Der Location Viewer 5.4 hat gegenüber der Version 5.3 ein vollständig neu entwickeltes Redlining. Dieses neue Redlining wird nun auch von Location Gas Control genutzt.
    • Die Konfiguration der Redlining-Werkzeuge kann über die Konfigurationsoberfläche der Werkzeugleiste erfolgen. Dies ist nur möglich, wenn der aktuell eingeloggte Benutzer Mitglied der Gruppe der Administratoren ist.
    • Nach dem Stoppen der Route werden alle sichtbaren Redlining-Geometrien im Routen-Objekt gespeichert. Beim Fortsetzen oder beim Sichtbarschalten einer Route werden die Redlining-Geometrien mit geladen und angezeigt.
  • Automatisches Upgrade
    Location Gas Control 5.4 kann die Datenmodelle und Konfigurationen der Vorgängerversion (5.3.3) automatisch importieren und bietet diese Option an, wenn es alte Konfigurationen vorfindet. Bitte machen Sie vorher eine Sicherheitskopie Ihrer Daten!
    • Das Datenmodell wird automatisch überführt:
      Diese Funktion erstellt das neue Datenmodell, übernimmt Daten aus dem Routen-Objekt in die zugeordneten Punkt-Objekte und erstellt Prüfgeräte, Nutzer und die Konfigurations-Dateien aus den Daten der Konfigurations-Datenbank (GasControlMetaData.mdb).
    • Die im alten Gas Control definierten Benutzer werden automatisch in der Konfiguration der Autorisierung ergänzt (UsersAndGroups.xml). Sind keine Benutzerdaten vorhanden, müssen die Nutzer per Hand eingetragen werden.
    • Die Einstellungen aus der alten GasControlMetaData.mdb werden beim Upgrade automatisch in die neue Struktur überführt.
    • Die Redlinings werden ins neue Redlining überführt, was ggf. zu kleinen Abweichungen in der Darstellung führen kann. Die Werkzeug-Konfiguration wird nicht automatisch übernommen und muss neu eingerichtet werden.
  • LVP-Datei
    Die Konfiguration in der LVP-Datei hat sich geändert. Bitte beachten Sie die Hinweise in der Dokumentation.

Location Survey

  • Erweiterte Projektverwaltung
    Die Übersicht der Projekte wird jetzt in Listenform dargestellt. Jedes Projekt hat nun weitere Informationen, wie beispielsweise Ort, Vermesser, Datum der letzten Bearbeitung oder Projektstatus. Diese Informationen werden in Spalten angezeigt. Des Weiteren können Projekte nun auch gelöscht und umbenannt werden.
  • Objekterzeugung aus vorhandener Geometrie
    Aus einer im Planwerk selektierten Geometrie kann nun ein neues Survey-Objekt erzeugt werden.
  • Geradenschnitt-Konstruktion
    Die Konstruktionsfunktionen werden um den Geradenschnitt ergänzt. Die Konstruktion von Vermessungspunkten erfolgt durch Eingabe der entsprechenden Abstandsmaße.
  • Erweiterter Stapelimport
    Beim Import von polaren Messwerten werden nun Fehlergrenzen berücksichtigt. Die Genauigkeit wird in der Oberfläche dargestellt.
  • Linienbegleitende Symbole
    Darstellung von Richtungspfeilen auf Liniengeometrien.
  • Integration mit dem Redlining
    Redlinings werden nun vollautomatisch mit dem Projekt gespeichert und wieder geöffnet.
  • Sichtbarkeitssteuerung
    Die Sichtbarkeitssteuerung steht nun in einem eigenen Fenster zur Verfügung, so dass stets ein direkter Zugriff möglich ist. Die Reiterkarte der Vorgängerversion entfällt.
  • Umstellung auf das Geometrie- und Stylemodell des Viewers
    Die Darstellung der Geometrien wird vom Kern des Location Viewers übernommen. Die Darstellung in Survey gewinnt hierdurch an Qualität und Geschwindigkeit.
  • Unabhängigkeit von Vermessungssoftware
    Location Survey ist jetzt auch ohne zusätzliche Vermessungssoftware lieferbar.

Version 5.4.5 (07.09.2009)

Optimierungen am Location Viewer

  • GPS
    Die Architektur der GPS-Anbindung wurde überarbeitet, um eine erhöhte Kompatibilität zu GPS-Empfängern sicherzustellen und um neue Funktionalitäten zu ermöglichen. Die Darstellung der aktuellen GPS-Position und der zurückgelegten Wegstrecke wurde verbessert. Die Farbe der Darstellung jetzt lässt sich in der LocationViewer.exe.config konfigurieren. In den Optionen kann nun aktiviert werden, dass sich die Karte automatisch in Laufrichtung dreht.
  • Vollbildmodus
    Mit F11 oder der Mausgeste “Hoch -> Rechts” kann ein Vollbildmodus aktiviert werden.
  • Drucken
    • Es ist nun möglich, beliebige Freitextfelder in Plotvorlagen zu definieren. Diese werden dann unter “Text bearbeiten…” im Druckdialog angezeigt und können durch den Nutzer gefüllt werden.
    • Im Dialog “Texte bearbeiten…” wurden bisher auch Felder angezeigt, die in der Plotvorlage gar nicht verwendet wurden. Dies ist nun nicht mehr der Fall.
    • Bisher wurden Bilder in Plotvorlagen immer mit 100 dpi umgesetzt. Es ist nun möglich den DPI-Wert aus der Bilddatei zu übernehmen und so beliebige Auflösungen zu nutzen.

Optimierungen am Redlining

  • Geändertes Selektionsverhalten
    Eine gezeichnete Geometrie ist nun sofort selektiert und kann über die Selektionspunkte direkt nachbearbeitet werden (z. B. Drehen). Dennoch bleibt das gewählte Werkzeug aktiv und kann genutzt werden, um weitere Geometrien zu erzeugen.
  • Konfigurierbare Strichlierungen
    Über eine XML-Datei kann nun die Liste der zur Verfügung stehenden Strichlierungen administrativ konfiguriert werden. Die Strichlierungsmuster können mehrfache Striche und Lücken in unterschiedlichen Längen enthalten.
    Für jede Strichlierung kann ein Name und ein Vorschaubild definiert werden, welches in der Oberfläche des Redlinings angezeigt wird.
    Das Style-System des Location Viewers stellt drei verschiedene Maßeinheiten zur Verfügung:
    • typographischer DTP-Punkt [pt]
      Diese Maßeinheit entspricht 1/72 Zoll und ist beispielsweise aus Office-Paketen bekannt.
      Pt sind unabhängig vom Ansichtsmaßstab.
    • Welt-Millimeter
      Diese Maßeinheit entspricht Millimetern im Koordinaten-System und skaliert dementsprechend mit dem Maßstab.
    • Relativ
      Diese Einheit ist relativ zur Linienbreite und skaliert mit dieser. Sie skaliert daher indirekt auch mit dem Maßstab, da derzeit alle Linienbreiten in Location Design in Welt-Millimeter definiert sind.
      Der Wert “1,1” würde also eine gepunktete Linie aus kleinen Quadraten zur Folge haben.

    In der Auslieferung ist eine kommentierte Beispieldatei enthalten. Die Konfiguration muss sich im Unterordner “DASHINGS” im Redlining-Order befinden (parallel zur Symbol-Konfiguration).
    Dieses Feature ist auch im Standard-Redlining verfügbar.

  • Erweiterte Styles
    • Auch für Linien kann nun ein Transparenzwert gewählt werden. Bisher war dies nur für Flächenfüllungen möglich.
    • Bei Flächen kann die Umrandung (Linie) entfallen, indem die Linienbreite 0 gewählt wird.
  • Automatischer Kartenausschnitt
    Es ist nun möglich durch einen Doppelklick auf “Redlining” in der Symbolleiste den Kartenausschnitt so setzen zu lassen, dass er alle Geometrien umfasst. Bisher geschah dies nur beim Öffnen einer Zeichnung.
  • Das Dateiformat wurde weiterentwickelt. Neuere Versionen können natürlich Dateien in älteren Format-Versionen öffnen, andersrum ist dies nicht der Fall.

Neues Location Design 1.1

  • Autorisierung
    Folgende Features umfasst die Autorisierung:
    • Erzeugen und Verwalten von Benutzern und Gruppen durch den Administrator.
    • Für Gruppen und/oder einzelne Benutzer können Lese- und Schreibrechte für Projekte oder Zeichnung vergeben werden.
    • Um anderen Nutzern die Möglichkeit zu geben, Kommentare in Zeichnungen einzufügen ohne die eigentliche Zeichnung zu verändern, ist es möglich, die Zugriffsechte für einzelne Folien einzuschränken.

    Wird die Autorisierung mit Location Design genutzt, ist der Administrationsmodus aktiv, wenn der aktuelle Benutzer der Benutzergruppe der Administratoren angehört. Weitere Details zur Autorisierung und zur Konfiguration entnehmen Sie bitte der Dokumentation.

  • Undo / Redo
    Mit den Funktionen Undo und Redo ist es nun möglich, die letzen Bearbeitungsschritte beim Zeichnen rückgängig zu machen.
  • Selektion und Multiselektion
    • Durch Halten der STRG-Taste oder Aufziehen eines Rechtecks mit dem Selektionswerkzeug können nun mehrere Geometrien selektiert und verschoben werden.
    • Ausschneiden, Kopieren und Einfügen ist damit ebenfalls für mehrere Geometrien gleichzeitig möglich. Gleiches gilt für Änderungen der Styles.
    • An selektierten Geometrien wird (falls vorhanden) unten rechts das Werkzeug und die Folie angezeigt.
    • Durch Ausschneiden, Wechseln der aktiven Folie und wieder einfügen können Teile der Zeichnung auf eine andere Folie verschoben werden.
  • Erweiterte Werkzeug-Konfiguration
    Für jedes Werkzeug kann nun ein Styleverhalten festgelegt werden:
    • Änderbar
      Der Style der Werkzeug-Geometrien kann durch den Nutzer beliebig geändert werden, die Beziehung zum Werkzeug bleibt erhalten. Dieses Verhalten entspricht der Version 1.0 von Location Design.
    • Änderbar bei Verlust des Werkzeugs
      Wird der Style einer Werkzeug-Geometrie durch den Nutzer nachträglich verändert, so geht die Beziehung zum Werkzeug verloren. Der Benutzer wird durch eine Meldung gewarnt.
    • Unveränderlich
      Dieses Verhalten definiert, dass Geometrien, die mit diesem Werkzeug erzeugt wurden, einen unveränderlichen Style haben.
      Wird dieses Verhalten nachträglich aktiviert oder der Style des Werkzeuges geändert, so hat der Style des Werkzeuges immer Vorrang. Beim Öffnen einer Zeichnung bekommen alle Geometrien dieses Werkzeuges den aktuellen Style zugewiesen.

Version 5.4.3 (30.06.2009)

Neues im Location Viewer

  • Maus-Gesten
    Maus-Gesten ermöglichen eine neue, sehr intuitive Art der Navigation im Location Viewer. Insbesondere auf Tablet-PCs wird das Arbeiten erleichtert und beschleunigt. Weitere Erklärungen finden Sie hier (PDF).
  • Übersichtskarte
    Die neue Übersichtskarte kann im oberen rechten Bereich der Karte ausgeklappt werden. Der Benutzer kann sich mehrere Übersichten hinterlegen und sich so die Navigation vereinfachen.
  • Graustufendarstellung
    Im Menü “Ansicht” kann eine Graustufendarstellung für das Planwerk aktiviert werden. Dies erhöht den Kontrast z. B. zum Redlining. Dieser Filter greift nur auf dem Bildschirm und kann nicht gedruckt werden.

Optimierungen am Location Viewer

  • Mausrad
    Die Unterstützung für das Mausrad wurde überarbeitet und beschleunigt. Durch Drücken und Halten der mittleren Maustaste kann die Karte verschoben werden. Wird mit der mittleren Maustaste ein Doppelklick gemacht und beim zweiten Klick gehalten, kann so die Karte gedreht werden. Die Kartendrehung “rastet” in der Nordausrichtung ein.
  • Redlining
    • Die Menüleiste des Redlinigs wurde aufgeteilt in Werkzeuge und Stile. Dies bietet dem Anwender mehr Freiheit bei der Anordnung der Leisten. Bei kleineren Bildschirmauflösungen können die Leisten untereinander angeordnet werden.
    • Das Freihand-Werkzeug wurde überarbeitet und ist nun etwas präziser.
    • Beim Speichern merkt sich das Redlining den Dateinamen, so dass bei erneutem Speichern keine erneute Auswahl des Dateinamens nötig ist.
    • Das Dateiformat wurde weiterentwickelt. Neuere Versionen können natürlich Dateien in älteren Format-Versionen öffnen, andersrum ist dies nicht der Fall.
  • Speicherverbrauch und Geschwindigkeit
    Speicherverbauch und Geschwindigkeit wurden weiter optimiert. DirectDXF kann große DXF-Dateien schneller einlesen.
  • Überarbeitete Render-Engine
    • Die gedrehte Ansicht wurde beschleunigt und unterscheidet sich bei Vektordaten qualitativ nicht mehr von der Ungedrehten.
    • Es können mehrere Bildaufbau-Prozesse gleichzeitig berechnet werden. Konkret bedeutet dies, dass im Vordergrund gezeichnet werden kann (z. B. Redlining oder GPS-Darstellung), während im Hintergrund der Aufbau des Planwerks weiterläuft.
  • Themen-Manager
    Die Layer-Darstellung im Themen-Manager wurde leicht verändert: Die Blattschnittsysteme werden nun nach ihrer Größe und nicht mehr alphabetisch sortiert. Die Reihenfolge dieser Sortierung kann in der Konfigurationsdatei des Viewers gewählt werden. Inaktive Layer, deren Blattschnittsystem derzeit nicht in den aktiven Layern vorhanden sind, werden grau dargestellt. Die Hintergrund-Einfärbung ist entfallen.
  • Neue und verbesserte Feldeditoren im Objekteditor
    Neu ist der Feldeditor zum Abgreifen und Speichern von Koordinaten (z. B. der aktuellen GPS-Koordinate). Der Feldeditoren zum Anzeigen und Erfassen von Eltern- und Kindobjekten wurde verbessert. Kindobjekten kann nun über eine Liste ein neues Elternobjekt zugewiesen werden (z. B. neuer Kabeltyp für Kabel). Vom Elternobjekt aus besteht die Möglichkeit, ein neues Kindobjekt einzufügen (z. B. neuer Zähler zum Hausanschluß).
  • Warnung bei zu alten oder inkonsistenten Projekten
    Seit Version 5.4.1 schreibt Location Sync in die Datei LocationSyncUpdateInfo.xml das Datum der letzen Synchronisation und Informationen, ob der letzte Sync-Vorgang erfolgreich war.
    Es ist nun möglich, in der LocationViewer.exe.config zu konfigurieren, dass der Location Viewer beim Start Meldungen anzeigt, falls das Projekt zu alt ist, oder falls der letzte Sync-Vorgang nicht erfolgreich war und das Projekt sich damit in einem inkonsistenten Zustand befinden könnte.
    Optional kann auch konfiguriert werden, dass der Viewer den Start in den genannten Fällen verweigert.
  • SVG-Kacheln
    Kacheln im alten SVG-Format werden nicht mehr unterstützt.

Neue Module

  • Location Design
    Das neue Modul Location Design bietet zahlreiche Funktionen, welche die komfortable Erstellung von komplexen Zeichnungen im Location Viewer ermöglichen:
    • Projekt- und Zeichnungsverwaltung in Datenbanken (SQL-Server)
    • Zeichenfolien, Fangpunkte, konfigurierbare Werkzeuge, …
    • Erweitertes Redlining (z. B. Polygonfunktion)

    Ein mögliches Einsatzgebiet von Location Design ist die Durchführung von Planung und Projektierungen im Location Viewer.

  • Location SAM
    Location SAM ergänzt das Störungs- und Ausfallmanagement auf Basis Smallworld. Die Annahme von Störungen kann somit im Location Viewer erfolgen.
    Es erfolgt ein automatischer Datenabgleich zwischen Location SAM und SAM in Smallworld.

Plug-ins

  • Kompatibilität
    Direct Raster hat sich nicht verändert und kann weiterverwendet werden. Andere Plug-ins können in der aktuellen Version beim Support angefordert werden. Dies gilt für alle zukünftigen Versionen, wenn nicht anders darauf hingewiesen wird.
  • Spezialobjekte
    Die Spezialobjekte sind nun ein Plug-in (“MarkerPlugIn”), welches in der Standardauslieferung enthalten ist.

Version 5.4.1 (23.01.2009)

Neues im Location Viewer

  • Neue Oberfläche
    Der Location Viewer 5.4 enthält eine neue, in großen Teilen neuentwickelte Benutzeroberfläche. Neben einer optischen Auffrischung war es das Ziel, die Benutzerführung weiter zu vereinfachen.

    Einige Neuerungen sind beispielsweise:

    • Alle Icons und Buttons sind größer und deutlicher zu erkennen.
    • Mit dem Schloss-Button in der Haupt-Menüleiste kann das gewählte Planwerk festgesetzt werden.
    • Das Objektklassenmenü und der Objekteditor können über Buttons in der Haupt-Menüleiste direkt geöffnet werden.
    • Die Darstellung des Hilfslinienzuges wurde verbessert und seine Koordinaten können in die Zwischenablage kopiert werden. Durch Drücken der Freitaste kann ein “Gummileine” aktiviert werden.
    • Der Benutzer kann mehrere Lokatoren gleichzeitig öffnen.
    • Die Lokatoren müssen nicht mehr bestätigt werden, sondern werden direkt ausgeführt.
      Beim Schreiben in die Eingabefelder der Lokatoren erfolgt eine automatische und intelligente Auto-Vervollständigung, beispielsweise bei den Straßennamen. Hausnummern und Objektbezeichner werden intelligent sortiert: …, 6, 7, 7a, 7b, 8, …, 70, ….
    • Der Projektname wird nun der Titelleiste des Location Viewers angezeigt. Dies kann in den Konfigurationsdatei deaktiviert werden.
  • Neues Redlining
    Das Redlining in Location Viewer 5.4 ist vollständig neu entwickelt und bietet zahlreiche neue Features. Flächen können nun beispielsweise halb-transparent gefüllt und Linienzüge können komfortabel bearbeitet werden. Das neue Redlining setzt das Prinzip “Arbeiten unabhängig vom Ansichtsmaßstab” konsequent um.

    Ein Import der alten Redlining-Dateien ist möglich, allerdings kann es zu Abweichungen bei der Darstellung kommen. Nach einem Import müssen daher ggf. manuelle Korrekturen vorgenommen werden.

    Die Symbole gehören jetzt zur Projektkonfiguration und befinden sich im Ordner “RESOURCES\REDLINING” im Projekt. Eine Beispielkonfiguration können Sie im Kundenbereich auf www.locationviewer.de herunterladen und einfach in den Ordner “RESOURCES\REDLINING” entpacken. Der Pfad zu den Redlining-Ressourcen muss in der .LVP-Datei angegeben werden:

    <ProjectConfigDataset>    ...<Resources>    ...<RedliningDir>RESOURCES/REDLINING</RedliningDir></Resources>    ...</ProjectConfigDataset>

    Beim Import alter Redlinigs werden die Symbole ersetzt. Entspricht der Dateiname des Symbols im alten Redlining der ID im Neuen, so wird die Ersetzung automatisch durchgeführt. Gibt es keine Entsprechung, wird ein Dialog mit den Auswahlmöglichkeiten angezeigt.

Optimierungen am Location Viewer

  • Raster aus PL
    Bisher hat der Location Viewer Rasterdaten aus PL-Dateien nicht angezeigt und diese beim Lesen der Dateien übersprungen.
    In Version 5.4 hat der Offline DataManager eine neue Option in der Layer-Konfiguration. Diese ermöglicht es, das Lesen und Anzeigen von Rasterdaten direkt aus PL-Dateien zu aktivieren.
    Die Einlese-Geschwindigkeit und Darstellungsqualität ist nicht so gut wie bei “echten” Rasterkacheln, so dass dieses Feature nur zu Testzwecken gedacht ist.
  • Text-Export im Objekteditor
    Im Objekteditor kann nun einfach ein Text-Export ausgeführt werden, welcher auch zum Ausdruck dienen kann.
  • Geschwindigkeit
    Die Darstellungsgeschwindigkeit wurde im Vergleich zu Version 5.3.3 erneut verbessert. Dies gilt insbesondere, wenn viele Texte dargestellt werden. Auch wurde die Berechnung von gedrehten Plots beschleunigt.
  • Konfigurierbare Koordinaten-Darstellung
    Das Ausgabe- und Anzeigeformat für Koordinaten kann über die Konfigurationsdatei des Viewers angepasst werden. Diese Einstellung betrifft die Statusleiste des Location Viewers und das Kopieren des Hilfslinienzuges in die Zwischenablage.
  • Kopieren von Koordinaten
    Mit der rechten Maustaste kann nun die aktuelle Koordinate oder die des ganzen Hilfslinienzuges (Trails) in die Windows-Zwischenablage kopiert werden.

Optimierte Module

  • Die Plug-in-Schnittstellen haben sich in Version 5.4 geändert. Plug-ins von Version 5.3 werden nicht unter Version 5.4 lauffähig sein. Falls Ihnen aktualisierte Plug-ins noch fehlen, wenden Sie sich bitte an den Support.
  • Direct DXF
    Von Direct DXF steht eine neue Version bereit, welche für Location Viewer 5.4 optimiert ist und einige Detailverbesserungen erfahren hat. Unter Umständen ist es nötig, den Layer-Import im Offline DataManager erneut durchzuführen.
  • Direct Raster
    Die neue Version von Direct Raster verbessert die Kompatibilität zu Rechnern ohne aktuelle Windows-Updates.

Administration

  • Änderung im Projekthandling
    Ab Version 5.4 gibt es die Datei AdminConfig.xml nicht mehr, so dass der Location Viewer auch keine Schreibrechte im eigenen Verzeichnis mehr voraussetzt.
    Das gewählte Projekt wird, wie andere Einstellungen auch, in der Registry gespeichert und ist damit benutzerabhängig.
    Sollte der Location Viewer im Netzwerk liegen oder möchte ein Administrator aus anderen Gründen das Projekt fest einstellen, so kann dies über die Datei LocationViewer.exe.config geschehen. Mit dem Wert “ForcedProject” kann eine Projektdatei festgelegt werden, und der Benutzer hat nicht mehr die Option, das Projekt zu wechseln.
    In der Oberfläche wurde die Projektauswahl aus dem Options-Dialog direkt in das Datei-Menü verschoben: “Projekt öffnen…”.
    Eine Projektdatei kann dem Location Viewer jedoch auch als Kommandozeilen-Parameter mitgegeben werden. Um dies möglichst komfortabel nutzbar zu machen, gibt es einen neuen Menüeintrag. Im Menü unter “Extras” wird folgende Funktion angeboten: Mit Klick auf Projekt-Verknüpfung erstellen… wird ein Desktop-Icon mit dem aktuellen Location Viewer und dem aktuellen Projekt erstellt – mit nur einem Mausklick.
  • Alte Innenleben
    Der Location Viewer 5.4 sucht nicht mehr automatisch im Ordner “INTERNALS” nach Bildern von Innenleben. Sollen die Innenleben in Form von Bildern weitergenutzt werden, muss der Pfad (plus die Region) einfach ein der LVP-Datei unter <ExternalFilePath> ergänzt werden (mit Semikolon getrennt).
  • SVG-Kacheln
    Die Unterstützung von Kacheln im alten SVG-Format läuft mit Version 5.4.1 aus. Dies ist die letze Version mit Unterstützung für diese Kacheln.
  • Dateinamen
    Das Programm hat jetzt den Dateinamen LocationViewer.exe, die Konfigurationsdatei heißt entsprechend LocationViewer.exe.config
  • Kompatibilität
    Der Location Viewer 5.4 ist nicht mehr zu Projekten kompatibel, die mit dem alten Location Spooler (Vorgänger vom Location Manager) ausgegeben wurden.

Location Manager

  • “Intelligente” Innenleben
    Es können nun “Intelligente” Innenleben ausgegeben werden. Beispielsweise Strom-Übersichtsschaltpläne als Vektordaten mit selektierbaren Geometrien und Sachdaten.
  • Änderungserkennung für Innenleben
  • Es sind jetzt 24 Blattschnittsysteme möglich (statt bisher 12).
  • Lokationsobjekte können jetzt mehrfach ausgegeben werden (z. B. Station-Name und Station-Nummer).
  • Ein Spezielles Geometriemapping aus Kataster Classic wird jetzt unterstützt.
  • m:n Beziehungen können jetzt abgebildet werden (z. B. ALB Fachschale).
  • Rasterausgabe
    Zur Ausgabe von Rasterkacheln steht neben Image Alchemy nun ein alternativer Bildumwandler zur Verfügung. Dieser basiert auf Location-Viewer-Technologie und erstellt direkt aus PL-Dateien die Rasterkacheln.
  • Kompatibilität
    Der Location Manager 5.4 steht für alle Smallworld Versionen ab 4.0 zur Verfügung. Wird eine ältere Version vom Smallworld eingesetzt, kann der Location Manager 5.3.3 zusammen mit dem Location Viewer 5.4 genutzt werden.
  • Layer-Kompression (PL7)
    Der Location Manager 5.4 kann PL-Dateien auf Wunsch komprimiert ausgeben. Die Dateiendung ändert sich dann von PL auf PL7, denn zur Kompression kommt 7-Zip zum Einsatz. Dies führt zu einer deutlichen Reduzierung der Dateigrößen. Der Zeitaufwand für die Kompression ist sehr gering, ebenso ist die Dekomprimierung im Location Viewer sehr schnell und führt im Allgemeinen zu keiner wahrnehmbaren Verlangsamung des Bildaufbaus. Falls die Kacheln über ein Netzwerk geladen werden, kann das geringere Volumen sogar zu einer Beschleunigung führen. Gelesen werden können die PL7-Dateien von Location Viewer ab Version 5.3.3 aufwärts.
  • Allgemeine kleinere Fehlerkorrekturen

Location Sync

  • Verbesserter Abgleich der Daten aus mehreren lvp-Dateien und mehreren Regionen.
  • Über die Erweiterten Einstellungen von Location Sync ist nun eine Auswahl von Batchdateien, welche vor und nach einem Synchronisationsprozess ausgeführt werden sollen, möglich.
  • Abgleich der neuen Redlining-Dateien im Projektverzeichnis.
  • Location Sync nutzt nun (falls vorhanden) die komprimierten Datenbanken, welche vom Offline DataManager parallel erzeugt werden. Diese werden dann im Zielverzeichnis entpackt. Damit wird das zu kopierende Datenvolumen im Netzwerk deutlich verringert.

Version 5.3.3 (26.08.2008)

Neue Module für den Location Viewer

  • Direct Raster
    Das neue Modul Direct Raster ermöglicht dem Location Viewer die Verarbeitung von Luftaufnahmen im ECW-Format. Raster-Daten können direkt über den Offline DataManager (Karteireiter: Layer Import) in ein Projekt importiert werden, so dass kein Umweg über das GIS nötig ist.

    Das ECW-Format ermöglicht es, ein gesamtes Versorgungsgebiet in hoher Auflösung und Qualität in einer einzigen Datei zu speichern. Diese kann mehrere Gigabyte groß sein. Es werden aber auch kleinere Kacheln unterstützt.

    Darüber hinaus können mit Direct Raster importierte ECW-Layer auf Wunsch mit beliebiger Transparenz dargestellt werden. Diese Einstellung kann komfortabel im Themen-Manager justiert werden. Hierdurch erhöht sich der Kontrast zu anderen Layern.

    Direct Raster ist ein Plug-in und wird installiert, indem es in das PlugIns-Verzeichnis des Location Viewers kopiert wird.

  • Direct DXF
    Das neue Modul bietet die Möglichkeit Dateien im DXF-Format im Location Viewer darzustellen. Hierbei werden eine Vielzahl von Features des DXF-Formats unterstüzt.

    Das Hinzufügen von DXF-Daten zu einem Projekt erfolgt wie bei Direct Raster über den Layer-Import im Offline DataManager. Es ist zu empfehlen, dass die Dateigröße der einzelnen DXF-Dateien 50 Megabyte nicht übersteigt, um die Einlese-Zeit nicht zu lang werden zu lassen. Auch ist es ratsam im Location Viewer den Cache groß genug zu konfigurieren, so dass ein Laden der Dateien nur einmalig nötig ist.

    Direct DXF ist ein Plug-in und wird installiert, indem es in das PlugIns-Verzeichnis des Location Viewers kopiert wird.

Neues im Location Viewer

  • Interne Welten
    Der Location Viewer bietet nun Unterstützung für interne Welten mit Selektion und Sachdaten. Zur Ausgabe dieser Daten ist jedoch ein speziell angepasster Location Manager erforderlich. Kommende Versionen des Managers werden diese Funktionalität in den Standard einführen.
  • “Level of Detail”-Darstellung
    Für das PL-Format wird eine sogenannte “Level of Detail”-Darstellung angewendet. Dies bedeutet, dass Geometrien, die nur wenige Pixel groß sind, von der Darstellung ausgeschlossen werden. Dies führt zu einer deutlichen Beschleunigung des Bildaufbaus, insbesondere wenn Bestandslayer in großen Maßstäben dargestellt werden sollen. Dieses Feature wird nicht beim Druck angewendet und kann in den Layer-Einstellungen im Offline DataManager für jeden Layer separat deaktiviert werden.

Optimierungen am Location Viewer

  • Darstellungsgeschwindigkeit
    Die Render-Engine des Location Viewers wurde grundlegend überarbeitet, um die Darstellungsgeschwindigkeit weiter zu erhöhen. Neu ist auch ein Fortschrittsbalken in der Statusleiste, der den aktuellen Bildaufbau visualisiert.
  • Objekteditor
    • In den Objekteditoren wird nun das Setzen von Joins unterstützt. Typischer Anwendungsfall ist die Verwaltung von Zählern als Kindobjekte des Wasser-Hausanschlusses.
    • Datumsfelder und Fließkommazahlen lassen sich nun durch Angabe eines Formatierungsstrings im Data Dictionary in verschiedenen Formaten anzeigen. Typisches Beispiel ist, dass beim Einbaujahr nur die Jahreszahl angezeigt wird.
  • Automation-Schnittstelle
    Häufig werden in Fremdsystemen Adressdaten gespeichert. Deshalb unterstützt die Automation-Schnittstelle das Finden von Adressdaten in der Adressatenbank des Projektes nach verschiedenen Kriterien. Neben der Suche nach den IDs oder Schlüsseln, wird auch nach ähnlichen Namen gesucht. Dies ist besonders nützlich, wenn nur Straßennamen zur Verfügung stehen, die häufig unterschiedlich geschrieben oder abgekürzt werden.
  • GPS-Konfiguration
    Die GPS-Konfiguration wurde überarbeitet. Die Anbindung des alten GPS-Connectors wird nicht mehr unterstützt.
  • Location Gas Control
    Das veraltete Modul “Gasspürdienst” wird nicht mehr unterstützt. Location Gas Control ersetzt dieses.

Location Sync

  • Optimierte Oberfläche
    Die Benutzeroberfläche von Location Sync wurde überarbeitet und vereinfacht, um den Bedienkomfort zu verbessern.

Location Manager

  • Performanceverbesserung beim PL-Plotten
  • Zahlreiche Detailverbesserungen, wie beispielsweise:
    • Sachdaten ohne Geometrie werden nun auch beim Differenzdatenabgleich berücksichtigt, auch wenn sie nicht über verjointe Objekte gefunden werden können.
    • 1:1 – Beziehungen werden nun immer korrekt abgebildet
    • Verbesserungen beim Laden der Patches
    • Probleme beim Abbilden von Beziehungen unter ALB-Objekten behoben

Offline DataManager

  • GPS-Konfiguration
    Die Koordinaten-Transformation für das GPS kann nun komfortabel im Offline DataManager konfiguriert werden. Die Einstellungen werden in der Projektdatenbank gespeichert und stehen somit allen Nutzern des Projektes zur Verfügung. Sollte dies versäumt worden sein, kann jedoch auch im Viewer eine individuelle Konfiguration eingetragen werden.
  • Layer-Import
    Der Offline DataManager bietet nun die Möglichkeit Layer direkt aus Dateien hinzuzufügen. Siehe auch Direct Raster und Direct DXF oben.

Version 5.3.1 (04.03.2008)

Neues im Location Viewer

  • Multi-Planwerksdruck
    Es ist nun möglich den gewählten Kartenausschnitt automatisch für mehrere Planwerke zu drucken.
  • Themen-Manager
    Der neue Themen-Manager ersetzt die Themen-Steuerungen und bietet neben einer einfacheren Bedienung einige Neuerungen:
    • benutzerdefinierte Sortierung der Planwerke via Drag&Drop
    • Festlegung von Favoriten – nur diese Planwerke werden in der Schnellauswahl-Liste angezeigt.
    • dynamisches Ändern von Layerprioritäten via Drag&Drop

Optimierungen am Location Viewer

  • Multithreading / Mehrprozessorunterstützung
    Prozessoren mit mehreren Kernen werden genutzt um mehrere PL-Dateien gleichzeitig einzulesen und so den Bildaufbau zu beschleunigen.
  • Abfragemanager
    Hervorheben des Abfrageergebnisses in der Karte
  • Verbesserte Netzwerkverfolgung
    Bei der Netzwerkverfolgung können nun auch linienförmige Objekte eingesammelt und aufgelistet werden. Typisches Beispiel ist die Auflistung der Adressdaten in Weiterversorgungsobjekten zusammen mit den regulären Anschlüssen. Ferner ist es möglich in der Konfiguration auch die Listenobjekte über Sachattributskriterien einzuschränken.
  • Verbesserter Objekteditor
    Die Attribute der Objektklassen lassen sich jetzt in ihrer Reihenfolge im Editor beliebig anordnen. Bei Objekten mit sehr vielen Feldern ist es auch möglich, diese thematisch auf mehrere Editorseiten zu verteilen, welche als Reiter im Editor platziert sind.
  • Automation (COM-Schnittstelle)
    Es gibt nun die Möglichkeit der Objektselektion über frei wählbare Attribut-Wert-Kombinationen und SQL-Filter. Mit Hilfe dieser flexiblen Selektionsmethoden können durch Übergabe von Objektklassennamen und beliebigen Attributnamen und -wertkombinationen, Objekte aus Fremdsystemen heraus identifiziert, selektiert und angezeigt werden. Voraussetzung ist lediglich die Übereinstimmung eines beliebigen Attributs.
  • Erweiterung der Plotvorlagen
    Es gibt nun die Möglichkeit, die nächstgelegene Adresse und das Flurstück (ausgehend vom Mittelpunkt des Plotrahmens) im Plot auszugeben. Dies ist in den Plotvorlagen konfigurierbar.

Verbesserte Projektkonfiguration

  • Darstellungsoptionen für das PL-Format
    Bisher konnten Darstellungsoptionen für das PL-Format in der Konfigurationsdatei des Location Viewers verändert werden. Diese Einstellungen sind nun Teil des Projektes und werden daher im Offline DataManager vorgenommen. Dies bietet neben einem verbesserten Komfort auch die Möglichkeit jeden Layer des Projektes individuell zu konfigurieren.
  • Kachelübergreifende Textdarstellung
    Für Layer im PL-Format ist es nun möglich Texte über Kachelgrenzen hinweg darstellen zu lassen. Dies ermöglicht in den meisten Fällen eine Reduzierung der Überlappung auf 1%, was das Datenvolumen der Layer reduziert und damit auch die Geschwindigkeit des Viewers erhöht. Die Kachelübergreifende Textdarstellung lässt sich in den Darstellungsoptionen für jeden Layer individuell an- und abstellen.
  • Planwerksabhängige Layerprioritäten
    Die Prioritäten der Layer können nun für jedes Planwerk individuell festgelegt werden. Dies kann im Offline DataManager komfortabel konfiguriert werden, indem die Layer via Drag&Drop sortiert werden.

Location Sync

  • Optimierte Initialisierung
    Es gibt nun drei Initialisierungs-Modi (vollständig, normal, schnell), die nach dem Programmstart unterschiedlich viele Informationen über die Aktualität der Daten bereitstellen.
  • Zeitplaner
    automatischer Abgleich nach Programmstart in vorgegebenen Intervalllängen
  • Verbesserte Fehlerprotokoll-Funktion
    Es werden Fehler, die beim Abgleich auftreten, zuverlässiger und umfangreicher protokolliert, um eine Diagnose und Problemlösung zu erleichtern.
  • Betrachter für Log-Dateien
    Die Suche nach den Log-Dateien ist nicht mehr nötig; diese können nun direkt im Programm betrachtet werden.
  • Ignore-Liste
    Zum Ausschließen einzelner Einheiten was ggf. den Abgleich beschleunigt.

Location Manager

  • Kompatibilität zu Smallworld Version 4.1
  • Zahlreiche Verbesserungen und Optimierungen:
    • Lauffähigkeit ohne ACL / NRMB
    • Anwendbarkeit nicht mehr auf Standardfachschalen begrenzt
    • Optimierung der Sachdatenausgabe bzgl. Performanz und Sicherheit
    • Optimierung der Planwerksaktualisierung
    • Spezielle Verbesserung der Performanz für kleine Testgebiete, um den Einrichtungsprozess zu beschleunigen.
    • Berücksichtigung von Mini-Case-Konfiguration. Felder, die nur im Mini-Case sichtbar waren, wurden in der Sachdatenausgabe früher nicht angeboten. Dieses Verhalten wurde korrigiert.
    • Für das Plotten im PL-Format muss keine Auflösung mehr angegeben werden.
    • Das Error-Handling wurde verbessert.
    • Fehler beim Hochzählen der Lokationsobjekte wurde beseitigt
    • Jahreszahlen < 100, = 9999 oder = 999 werden als unset interpretiert
    • Funktionalität zum Anpassen der Selektierbarkeiten aus der Sachdatenkonfiguration heraus wurde verbessert
    • Nennweitenangaben in Zoll (“) werden jetzt richtig übertragen
    • Ein Speicherüberlauf beim Plotten von Bemaßungen wird jetzt verhindert.
    • Die Unterstützung von Umlauten in Layernamen etc. wurde verbessert.
    • Beseitigung von Konflikten, die durch den urn_manager ausgelöst wurden
    • Änderungserkennung für Bemaßungen verbessert
    • Verbesserter Mailreport: Dieser gibt nun Informationen über betroffene Layer aus, wenn Fehler auftauchen.
    • Unterstützung für Prädikate auf Katalogen
  • Aufgrund der zahlreichen vorgenommenen Änderungen müssen mit der Vorgängerversion ausgegebene Daten einmalig erneut ausgegeben werden.

Version 5.2.1 (15.10.2007)

Neues im Location Viewer

  • Integration des GPS-Connectors
    Das Zusatzprogramm GPS-Connector ist nicht mehr notwendig um GPS zu nutzen. GPS ist nun fester Bestandteil des Location Viewer-Kerns. Dies erhöht den Bedienkomfort und verringert den Administrationsaufwand.
  • Framework zur Ansteuerung externer Systeme
    Im Location Viewer lässt sich für beliebige Objekttypen eine Entsprechung in einem Fremdsystem definieren. Dies ermöglicht die Anzeige des Objektes im externen System durch einen einfachen Knopfdruck im Objekteditor des Location Viewers. Realisiert wurden die Funktionen bereits zur Ansteuerung von SAP und beliebigen ACCESS-Datenbanken.
  • COM-Automation-Schnittstelle
    Über diese Programmierschnittstelle lässt sich der Location Viewer von externen Systemen aus steuern. Der Funktionsumfang bietet u.a. Möglichkeiten, Objekte zu identifizieren und deren Geometrien zu selektieren. Somit kann der Location Viewer zur Anzeige der entsprechenden Objekte aus anderen Systemen heraus genutzt werden. Zusammen mit dem ebenfalls neu eingeführten Framework zur Ansteuerung von externen Systemen, lassen sich nun bidirektionale Frontendkopplungen in unterschiedlichen Softwarelandschaften verwirklichen.
  • Koordinaten-Transformationen
    Der Location Viewer kann nun verschiedene Koordinatensysteme ineinander transformieren. Dies ermöglicht eine Kommunikation mit Fremdsystemen oder einen Datenimport, auch bei divergenten Koordinatensystemen.
  • Mehrweltenunterstützung
    Die Mehrweltenunterstützung ermöglicht es dem Location Viewer, Geometrien in verschiedenen Welten zu verwalten. Derzeit können Daten aus Smallworld Schematics importiert werden. Gleichzeitig bildet die Mehrweltenunterstützung die technische Basis für den Import von Stationsinnenleben, welcher als neues Feature in einer der nächsten Versionen geplant ist.

Wechsel auf Microsoft .NET 2.0

  • Der Location Viewer setzt nun das .NET-Framework in der Version 2.0 oder größer voraus.

Optimierungen am Location Viewer

  • Verbesserte Darstellung des PL-Formats
    Die Darstellung des PL-Formats wurde deutlich verbessert und erweitert. Es gibt mehr Konfigurationsmöglichkeiten, der Arbeitsspeicherverbrauch hat sich verringert und die Geschwindigkeit wurde verbessert. Im Detail sind folgende Erweiterungen zu nennen:
    • Die Kreisdarstellung wurde verbessert, was sich beispielsweise bei Kabelquerschnitten positiv bemerkbar macht.
    • Es gibt ein konfigurierbares Font-Mapping, was es ermöglicht den Fonts aus den PL-Dateien beliebige Windows-Fonts zuzuordnen.
    • Schraffuren können nun präziser wiedergeben werden. Ebenso verbessert sich die Qualität der Schraffuren auf vielen Druckern.
  • Verbessertes Drucken
    • Der Dialog “Erweiterte Druckeinstellungen” wurde übersichtlicher gestaltet.
    • In den Plotvorlagen können nun Datumsausgaben mit einem Offset versehen werden. Dies ermöglicht beispielsweise den Ausdruck von Verfallsdaten.
    • Mit dem neuen Dialog “Texte bearbeiten…” können nun Textausgaben der Plotvorlagen vor dem Ausdruck geändert werden.

Location Sync

  • Das Programm “Planwerkupdate” wird nun vollständig durch Location Sync ersetzt. Sämtliche Funktionen des alten Planwerkupdates stehen nun in der Version “Location Sync light” zur Verfügung, welche zur Vollversion mit allen Features freigeschaltet werden kann.

Version 5.1.3 (30.07.2007)

verbessertes Modul für den Location Viewer

  • Location Notes
    Redlinings können nun als georeferenziertes Raster ins GIS exportiert werden.

neues Dateiformat

  • Plot-Format (PL)
    Der Location Manager kann nun Kacheln im vektorbasierten Plot-Format (.PL) ausgeben.
    Der Location Viewer kann diese Dateien anzeigen, ähnlich dem SVG-Format.
    Das Ausspoolen des PL-Formats ist beispielsweise schneller als die Erzeugung der SVG-Dateien. Für eine genaue Erläuterung der Vor- und Nachteile steht Ihnen der ITS-Vertrieb zur Verfügung.

neue Features im Location Viewer

  • Einbindung von benutzerdefinierten Menüpunkten zum Aufruf externer Programme oder zum Öffnen von Dokumenten (z. B. einer Legende)

Optimierungen am Location Viewer

  • Bei bestimmten Druckern und bestimmten Druckertreibern kam es zu einer Fehlermeldung, welche nun nicht mehr auftritt.
  • kleinere Verbesserungen im Dialog für die erweiterten Druckeinstellungen
  • erweiterter Info-Dialog mit Informationen zur Fehlerdiagnose

Version 5.1.2 (09.07.2007)

neue Module für den Location Viewer

  • Location Notes
    Planwerkseintragungen/-korrekturen mittels Redlining und georeferenziertem Export zur Bearbeitung ins GIS
  • Location Gas Control
    Neuentwicklung des ursprünglichen “Gasspürdienst-Moduls” mit deutlich erweitertem Funktionsumfang und besserer Konfigurierbarkeit

verbessertes Modul

  • Location Task
    Synchronisierung der Betriebsmittel-Daten mit dem GIS

Optimierungen am Location Viewer

  • erweiterte Druckeinstellungen um Problemen mit einigen Laserdruckern zu begegnen
  • kleinere Optimierungen und Fehlerkorrekturen der Basisfunktionen

Version 5.1.1

neues Produkt

  • Location Sync
    Location Sync ist eine neues Produkt zum Abgleich von Außendienstrechnern

Optimierungen am Location Viewer

  • neuer (und konfigurierbarer) Cache für Kacheln zur Beschleunigung des Bildaufbaus und höherer Zuverlässigkeit unter Windows 2000

Version 5.0

neues Modul für den Location Viewer

  • Location Task
    Auftragsliste, Auftragsbearbeitung, Auftragserstellung, Benutzer- / Rechteverwaltung, Prüfbezirke, Verwaltung von Schäden und Instandsetzungsaufträgen

neue Features im Location Viewer

  • Themensteuerung
    Die Themensteuerung bietet dem Benutzer die Möglichkeit beliebige Ebenenkombinationen anzulegen und zu verwalten.
  • Netzwerkverfolgung
    Es können verschiedene Anwendungen für die Netzwerkverfolgung vorkonfiguriert werden.
    Diese stehen dem Anwender daraufhin zur sofortigen Ausführung im Location Viewer zur Verfügung. Mögliche Beispiele sind eine “Wasser-Schiebersuche mit Auflistung der Hausanschlüsse” oder eine “Verbraucherauflistung einer Niederspannungsstrecke”.
  • Verbunddokumente (“Related Documents”)
    Bereitstellung von Verbunddokumenten aus dem GIS im Location Viewer und komfortabler Aufruf dieser Dokumente im Location Viewer
  • Interne Welten
    Bereitstellung interner Welten aus dem GIS und Anzeige im Location Viewer, wie z. B. “Stationsinnenleben”

Optimierungen am Location Viewer

  • Redlining
    generelle Überarbeitung, wie z. B. ein vereinfachtes Erstellen und Editieren von Liniensequenzen

Version 4.0

neues Modul zur verbesserten GIS-Integration

  • Location Update
    Sachdatenänderung mit Exportmöglichkeit zum GIS

Plotvorlagen

  • Einführung von selbstdefinierbaren Plotvorlagen als XML-Dateien mit folgenden Funktionen:
    • automatische Anpassung des Viewports an verschiedene Papierformate
    • Geometrien (Flächen, Linien, Texte, Punkte) mit Styles
    • Einbindung von Bitmaps (z. B. Firmenlogos)
    • Zeichenfunktionen (Maßstab, Planwerk, Ersteller, Nordpfeil, usw.)

verbesserte Basisfunktionalität

  • erweiterte Abfragen und Auswertungen von Sachdaten (Abfragemodus im Objekteditor, Abfrageliste und Ausgabe der Abfrageergebnisse)

Version 3.2

neues Dateiformat

  • Vektorformat SVG
    Der Location Spooler kann Kacheln nun im vektor-basierten Format SVG (Scalable Vector Graphics) ausgeben.
    Im Location Viewer bedeutet dies eine deutliche Verbesserung der Darstellungsqualität.

neue Basisfunktionalität

  • Definieren und Erfassen von benutzerdefinierten Objekten (Marker), z. B. Planfehler

Version 3.0

verbesserte GIS-Integration

  • Sachdatenimport
    Übernahme von Sachdaten aus dem GIS mit Objekteditoren, Feldeditoren und Selektion von Geometrien

verbesserte und neue Basisfunktionalitäten

  • Bildaufbau im Hintergrund mit der Möglichkeit des manuellen Abbruchs
  • Standardisierung der GUI (Menüpunkte, Kontextmenü, Vor, Zurück, Abbrechen)
  • Umstellung auf eine Projektstruktur mit einer Projektdatei, die Datenbeschreibungen enthält
  • Hilfslinienzug mit Strecken- und Flächenmessung

Version 2.0

neue Basisfunktionalitäten

  • dynamisches Verschieben der Karte (Hand-Werkzeug)
  • dynamisches Drehen der Karte
  • Flurstücklokation
  • Redlining
  • Streckenmessung
  • GPS als Lokation

neues Modul für den Location Viewer

  • Vorstellung des Gasspürdienstmoduls

Version 1.0

Vorstellung der ersten Version des “Location Viewers”

einige der Features sind die folgenden…

  • blattschnittlose Kartenanzeige in Layern mit Unterstützung aller gängigen Rasterformate (GIF, TIFF, BMP, …)
  • Karteneinstieg (Lokation) nach Koordinate, Adresse oder Betriebsmittel
  • Drucken mit dynamisch verschiebbarer, skalierbarer und drehbarer Druckbereichsanzeige
  • Navigation mit Navigator (Panning, Maßstab)
  • Speichern und Laden von Ansichten
  • dynamisches Zoomen mit der Maus und Zurückspringen zur letzten Ansicht

Inhalt

Frontend: