Lovion MAPS Planauskunft für Dritte

Screenshot mit Features

Planauskunft im Internet nach GW 118

Mit der GW 118 und der S 118 zur "Erteilung von Auskünften in Versorgungsunternehmen" hat der DVGW bzw. VDN ein Regelwerk erarbeitet, das die Planauskünfte klar definiert. Das Produkt Lovion MAPS setzt diese Vorgaben um und ermöglicht Energieversorgungsunternehmen eine diskriminierungsfreie Planauskunft im Internet. Die Auskunftssuchenden sind hierbei im Wesentlichen Baufirmen und Planungsbüros, deren Anfragen mit Lovion MAPS abgewickelt werden.

Der Client

Der Lovion MAPS Client wurde in HTML entwickelt und lässt sich problemlos in die bestehende Internetpräsenz eines Unternehmens integrieren. Das Produkt ist dabei so ausgelegt, dass das Layout durch den einfachen Austausch einiger Grafikelemente, wie z.B. des Firmenlogos an das Layout der Homepage angepasst werden kann. Die Benutzerführung von Lovion MAPS ist so gestaltet, dass das Produkt ohne Schulung oder Einweisung von dem Anfragenden genutzt werden kann. Bei Fragen steht für alle Schritte der Planauskunft eine Hilfe zur Verfügung.


Prozess der Anfrage

Der Anwender, der nach einer Planauskunft fragt, wird in fünf Schritten durch den Prozess geführt. Dabei muss er alle Informationen, die für eine Auskunft benötigt werden, eingeben. Im Folgenden werden die Schritte näher erläutert:

1. Schritt: Anmeldung

Als Erstes muss der Anfragende sich mit seinem Nutzernamen und Passwort autorisieren. Über die Autorisierung ist dann festgelegt, zu welchen Daten er berechtigt ist, Auskunft zu bekommen (z.B. welche Sparten). Dabei kann der Zugriff auch räumlich eingeschränkt werden (z.B. Auskunft nur innerhalb eines bestimmten Gemeindegebietes). Auf dem Startbildschirm zur Anmeldung können Informationen über die Nutzung der Planauskunft und den hierbei geltenden rechtlichen Rahmen gegeben werden. Dies können z.B. AGB, Nutzungsbedingungen, Zeichenerklärung usw. sein.

2. Schritt: Nutzungsbedingungen

Nach der Anmeldung muss der Anwender die Nutzungsbedingungen explizit bestätigen. Die Nutzungsvereinbarungen sind dabei von jedem Unternehmen individuell zu definieren und können in Lovion MAPS frei konfiguriert werden.

3. Schritt: Grund der Auskunft

Der Anwender gibt nun die benötigten Informationen ein, um eine Auskunft zu erstellen. Der Umfang der in der Standardkonfiguration abgefragten Daten richtet sich dabei nach den Vorgaben aus den Verbänden und beinhaltet die folgenden Informationen:

  • Art der Maßnahme (Planung, Bau)
  • Geplanter Realisierungstermin
  • Beschreibung der Maßnahme
  • Lokation (Adresse oder Flurstück).

Optional kann auch noch die Anfrage nach Sonderformaten, wie z.B. A0-Plots, bei großen Neubaugebieten oder DXF-Daten für Planungsbüros zugelassen werden. Die angegebenen Daten über die Lokation, in der Regel Adresse oder Flurstück, dienen gleichzeitig zur Navigation. Dabei können ALKIS-Daten oder eigene Lokationsdatenbestände genutzt werden.

4. Schritt: Planauswahl

Auf Basis der in Schritt 3 erfassten Lokationsdaten bekommt der Anwender einen Kartenbereich angezeigt, um den Ausschnitt für die gewünschte Auskunft festzulegen. Zur Orientierung wird hier in der Regel die Grundkarte dargestellt. Es können aber auch andere Daten, wie z.B. DGK5, Verwendung finden. Damit auch bei Auskünften entlang von längeren Straßen eine effiziente Auskunft erfolgen kann, hat der Anwender die Möglichkeit, mehrere Ausschnitte hintereinander zu definieren. Die maximal erlaubte Anzahl ist dabei in der Autorisierung konfiguriert. Bei der Auswahl der Planausschnitte werden verschiedene vorkonfigurierbare Blattformate und Maßstäbe zur Auswahl gestellt. Wenn eine räumliche Autorisierung eingerichtet ist, sieht der Nutzer nur die Bereiche, für die er eine Berechtigung hat.

5. Schritt: Ergebnis

Im letzten Schritt wird eine eindeutige Anfragenummer mitgeteilt und ein Hinweis gegeben, dass die Antwort per Mail folgt. Auf Basis der definierten Planausschnitte erstellt der Lovion MAPS Server automatisch die entsprechenden Plots als PDF-Dateien. Alle Informationen zu einer Anfrage werden mit Namen, Datum, Uhrzeit inkl. der PDF-Pläne gespeichert. Diese können entweder automatisch per Mail versendet oder einem zuständigen Sachbearbeiter für die Prüfung zugewiesen werden. Bei einer sofortigen Versendung sind alle nicht aktuellen Stellen im Planwerk durch eine Fläche überdeckt und in der Zeichenvorschrift erscheint der Hinweis, dass an diesen Stellen im Nachgang weiterführende Informationen (z.B. Einmessskizzen) zugesandt werden.

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