Lovion KKS MONITOR Verwaltung des Kathodischen Korrosionsschutzes

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Verwaltung des Kathodischen Korrosionsschutzes

Der Lovion KKS MONITOR dient zur Verwaltung und Dokumentation der Anlagen und Messergebnisse des kathodischen Korrosionsschutzes (KKS) sowie zur Planung, Durchführung und Dokumentation von KKS-Intensivmessungen. Die Bewertung hochwertiger Versorgungsinfrastruktur mit zerstörungsfreien Methoden ist die Grundlage für die Umsetzung einer zuverlässigkeitsorientierten Instandhaltung für die KKS-geschützten Gas- und Wasserrohrnetze.

KKS-Schutzgebiete

Als Basis für den Lovion KKS Monitor dienen die KKS-Schutzgebiete, welche verwaltet bzw. erstellt und analysiert werden können. Zur Erstellung eines neuen Messgebietes wird über die integrierte Netzwerkverfolgung ein potentielles Schutzgebiet gegen Trennstellen (nichtmetallische Werkstoffe oder Isoliertrennstellen) ermittelt. Je nach Größe und Ausprägung können zusätzliche begrenzende Trennstellen und KKS-Schutzanlagen geplant werden. Für das vorgeplante KKS-Schutzgebiet wird nach entsprechendem Ausbau eine Erstmessung durchgeführt.

Messwerte

Die gemessenen Werte können mit einem Vergleichswert, der theoretisch über die berechnete Netzoberfläche ermittelt wird, verglichen werden. Das erlaubt eine erste Abschätzung des Zustandes des KKS-Schutzgebietes und ggfs. notwendige weiterführende Untersuchungen. Die Eingrenzung eines Gesamtgebietes durch zusätzliche überbrückbare Trennstellen kann für die Schadenslokalisation hilfreich sein. Dazu muss das Gesamtgebiet strukturell in Teilgebiete aufgegliedert werden. Dazu werden schaltbare, überbrückbare Trennstellen, z.B. in Messsäulen, installiert.

Langzeitmessungen

Die KKS-Schutzgebiete werden über Langzeitmessungen überprüft. Dazu werden entweder fernübertragende KKS-Schutzanlagen oder vor Ort durchgeführte Einzelmessungen durch den Lovion KKS MONITOR dokumentiert. Anwenderbezogene Grenzwerte erlauben eine automatische Prüfung und Plausibilisierung. Die Planung, Durchführung und Dokumentation von KKS-Messungen durch den Lovion KKS MONITOR ermöglicht eine strukturierte und integrierte Zustandsdatenerfassung, die neben dem Erhalt der Versorgungssicherheit auch Entscheidungen im operativen Asset-Management effektiv unterstützt.

Tagebuch

Durch die Tagebuchfunktionalität besteht für den Anwender die Möglichkeit, spezielle Informationen zu Messungen wie Status, Auftragslage, Dokumente für alle zuständigen Mitarbeiter sichtbar zu machen. Darüber hinaus können die umfangreichen Messdokumente mit dem Lovion KKS MONITOR dokumentiert werden. Über das Tagebuch erhalten alle Mitarbeiter einen umfassenden Überblick über die einzelnen Messgebiete sowie die zugehörigen Messdokumente.

Intensiv-Messungen

Bei erkennbaren Schäden muss eine möglichst genaue Schadenslokalisierung stattfinden, zunächst über Eingrenzung in KKS-Teilschutzgebiete, indem die eingebauten überbrückbaren Trennstellen geschaltet werden. Genauer kann die Schadenstelle durch eine Intensiv-Messung eingegrenzt werden. Dazu können Messaufträge zu KKS-Intensiv-Messungen geplant, durchgeführt und dokumentiert werden. Der für die Intensiv-Messung zuständige Mitarbeiter legt nun das Messdatum fest und beauftragt die Messung.

Die Durchführung der Messung kann über Lovion WORK erfolgen. Lovion WORK stellt dabei eine entsprechend vorbereitete Aufgabe bereit, in der die bereits eingegebenen Betriebsmittel übernommen werden. Lovion TASK führt die Bearbeiter dann in eine Wartungsmaske, in der die Messung durchgeführt und dokumentiert wird. Dabei analysiert der zuständige Mitarbeiter die Messergebnisse und legt ggfs. bereits in Lovion TASK einen Schaden an, der zu einem dem Betriebsmittel zugeordneten Instandsetzungsauftrag führt. Das Messergebnis der Intensiv-Messung sowie der abgearbeitete Instandsetzungsauftrag werden in den Lovion KKS MONITOR eingespielt. Eine erneute Messwertüberprüfung nach der Instandsetzung bezogen auf den Wert der Erstmessung bzw. theoretischen Messung kann klären, ob weitere Schäden indiziert sind.

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