Projektbericht Forschungsprojekt e-NERGIE

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Verlässliche Netze auch in Zukunft Erfassung der niederspannungsseitigen Netzzustandsgrößen in Echtzeit

Bild von links:
Marec Andreessen, Mike Trautmann, Konrad Schild, Leschek Kopczynski, Rainer Graf, Markus Wächter, Michael Schallenburger, Sascha Rommel, Björn Maaßen, Daniel Rehbein, Hermann-Josef Kroon, Marc Zimmermann, Philipp Huppertz, Daniel Mascia, Hans-Werner-Leenen, Rudolf Müller, Sascha Grigo

Neue Herausforderungen – neue Technologien

Die Energiewende stellt unser Stromnetz vor zahlreiche Herausforderungen.

Hinzu kommen neue Technologien wie Elektrofahrzeuge oder eBikes, die zu den unterschiedlichsten Zeiten aufgeladen werden. In unserem Stromnetz entstehen so neue Belastungssituationen, die mit neuen Konzepten auch in Zukunft gelöst werden können.

Erst messen, dann handeln

  • Wo muss das Netz genau ausgebaut werden?
  • Wo existieren Netzreserven?
  • Wo können Netze durch intelligente Steuerung entlastet werden?

Mit der Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hat ein Forschungskonsortium unter Führung der SWK NETZE GmbH ein wegweisendes Projekt gestartet. Gemeinsam mit den beteiligten Technologieunternehmen und akademischen Partnern werden Möglichkeiten erforscht, wie die bestehenden Netze in Echtzeit analysiert und starke Leistungsspitzen eingedämmt werden können.

Die Vorteile liegen auf der Hand

  • Netz-Zuverlässigkeit: Mittels Echtzeitanalyse und Echtzeitkommunikation kann sofort auf unkalkulierbare Schwankungen reagiert werden.
  • Gezielter Ausbau: Durch den zielgerichteten Netzausbau werden Kosten reduziert.

Grünes Licht für die Energiewende

Das Forschungskonsortium mit der SWK an der Spitze erfasst im ländlichen Versorgungsgebiet Wachtendonk den Netzzustand in Echtzeit unter dem Projektnamen ENERGIE. Das Ergebnis des Projektes wird ein vollständiges System sein, das Informationen zu allen wichtigen Zuständen des Netzes liefert. Hierfür werden Lösungen zu folgenden Themen erarbeitet:

  • Messung: Janitza
  • Datentransport: devolo und Universität Duisburg-Essen
  • Datenanalyse und topografische Darstellung: SWK, Hochschule Düsseldorf und Lovion

Damit zeigen sich die Projektpartner sehr weit vorne bei zukunftsweisenden Entscheidungen, wenn es darum geht, für ihre Kunden zuverlässige Versorgung und Technologien zu garantieren.

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