Projektbericht Stadtwerke Schwerte GmbH

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Management dezentraler Einspeiser mit Lovion ASSET SUPPLY

Die Stadtwerke Schwerte GmbH nutzt das Modul Lovion ASSET SUPPLY zur Dokumentation der dezentralen Einspeiser. Neben der Verwaltung der Stammdaten ist auch die Abbildung des Workflows bei Beantragung eines Netzanschlusses umgesetzt worden. Mit dieser Lösung können auch Berichte an die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) bzw. die Bundesnetzagentur (BNetzA) automatisch erstellt werden.

Bild von links:
Doreen Gaedke (ITS), Matthias Becker, Marc Schlabbach, Kai Atzbacher

Einsatz des Moduls

Zur Dokumentation der dezentralen Einspeiser nutzt die Stadtwerke Schwerte GmbH das Modul Lovion ASSET SUPPLY. Allgemeine, spezielle und kundenspezifische Informationen bis hin zu Fotos der Anlagen können direkt im System hinterlegt werden. In einem integrierten Logbuch lassen sich die einzelnen Schritte von der Netzanfrage bis zum Abschluss eines Einspeisevertrages speichern. Ebenfalls können relevante Dokumente hinterlegt und ein Anlagensteckbrief erstellt werden. Lovion ASSET SUPPLY basiert auf einem flexiblen relationalen Datenmodell, in dem alle Informationen zu dezentralen Einspeisern wie Photovoltaik-Anlagen, KWK-Anlagen etc. in einer SQL-Serverdatenbank dokumentiert werden können. Die Erfassung der Anlagen innerhalb von Lovion ASSET SUPPLY ermöglicht die Darstellung der Anlage in der Grafik und in den Sachdatenmasken. Darüber hinaus können auch die Eltern-Kind-Beziehungen im Datenmodell von Lovion ASSET SUPPLY angezeigt werden.

Berichte

Neben der Verwaltung der Anlagen ist auch die Erstellung von Anschreiben und Berichten eine wichtige Aufgabe von Lovion ASSET SUPPLY. Dies erfolgt über die Nutzung von MS Office-Produkten, wie z.B. MS Word zum Versenden von Serienbriefen oder MS Excel zum Export von Listen und vorgefertigten Berichten. Damit können Meldungen, z.B. über Wechselrichterumrüstungen gemäß der Systemstabilitätsverordnung (SysStabV), automatisch erstellt und an den Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) versendet werden. Auch die Ausgabe der jeweils eingebauten Wechselrichter kann automatisch aus dem System heraus erfolgen.


Statusmodell

Der Workflow für die Bearbeitung und Verwaltung von Anträgen für dezentrale Einspeiseanlagen, wie z.B. PV-Anlagen, Windkraft-Anlagen, KWK-Anlagen oder Biomassekraftwerken, wird in den folgenden 4 Schritten zusammengefasst.

1. Anfrage durch Kunden

Der Antrag auf Anschluss einer Einspeiseanlage an das Versorgungsnetz wird mit Eingangsdatum dokumentiert.

Status = „Anlage in Planung“

2. Genehmigung des Netzanschlusses

Bei positivem Ergebnis nach Durchlaufen der Netzplanung wird der Anschluss der Einspeiseanlage freigegeben und das Datum der Genehmigung festgehalten.

Status = „Anlage freigegeben“

3. Bau der Anlage

Der Zähler wird vom Lager ausgegeben sowie das Ausgabedatum dokumentiert.

Status = „Anlage in Bau“

4. Inbetriebnahme

Der Kunde sendet alle notwendigen Unterlagen an den Netzbetreiber, welcher nach Prüfung auf Vollständigkeit und Widerspruchsfreiheit den Kunden als verifizierten Einspeiser anlegt. Es erfolgt die Weitergabe an die kaufmännische Abteilung, welche die Abschlagszahlungsdetails festlegt.

Status = „Anlage in Betrieb“

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