Projektbericht WAD

Übersicht Projektberichte

CRM in der Abwasserbeseitigung als einheitliche Sicht auf den Kunden

Die Westsächsische Abwasserentsorgungs- und Dienstleistungsgesellschaft mbH (WAD) entsorgt als hundertprozentiges Tochterunternehmen des Abwasserzweckverbandes Lungwitztal-Steegenwiesen (AZV) in einem Territorium von circa 360 km2 Abwasser und Fäkalien von circa 120.000 Einwohnern in 18 Städten und Gemeinden des Landkreises Zwickau und des Erzgebirgskreises mit einem Kanalnetz von circa 850 km.

Bild von links:
Brit Bonitz, Anja Bräutigam, Michael Sörgel, Mario Mensinger, Bert Hermsdorf (alle WAD), Ralf Stoll (ITS)

Es fehlt:
Jens Burkersrode (WAD)

Projektziele

Die WAD war auf der Suche nach einem einheitlichen Betriebsinformationssystem (BIS), das die vorhandene Fremdsysteme integrieren sollte. Die technischen Mitarbeiter vor Ort sollten die notwendigen Daten ohne speziellen Bereitstellungsprozess erhalten und diese im Arbeitsprozess ohne Datennachbearbeitung verwalten. Dabei waren die Stamm- und Bewegungsdaten getrennt zu halten. Der Anwender sollte eine vollständige Sicht auf den Abwasserkunden ohne Systembrüche erhalten.

Gründe für die Einführung von Lovion

Die Entscheidung für Lovion viel aufgrund der Integrationsfähigkeit von Fremdsystemen, der Unabhängigkeit von spezifischen GI-Systemen, der Offenheit bei Datenausgaben für Statistiken, der Anpassungsfähigkeit für temporäre Aufgaben und neue Anforderungen, des stark konfigurierbaren Auftragsmanagements als Kern der Prozessorganisation und letztlich der On- und Offline-Fähigkeit des Systems.

Objektmodell

Das Objektmodell wird in einer einheitlichen Umgebung innerhalb von Lovion abgebildet. Über die Anbindung von Fremdsystemen werden die kaufmännischen Daten aus kVASy und die GIS-Daten aus CAIGOS inklusive der ALKIS-Daten in Lovion über Fremdschlüsselbeziehungen zusammengehalten. Innerhalb von Lovion werden dann die Daten zum Indirekteinleiterkataster, Kleinkläranlagenkataster, Aufgabenmanagement, Kataster sonstiger Anlagen, Einleitstellen, Gewässern, Ansprechpartnern nach Funktionen, Kläranlageneinleitstellen und Mischwasserbehandlungsanlagen ergänzt.

Lovion im Tagesgeschäft

Damit die Datenbestände nicht mehr weiter auseinanderlaufen, wurde von der WAD festgelegt, dass es keine Datenänderung mehr ohne kaufmännischen Auftrag geben darf. Durch die geschaffene Trennung der kaufmännischen und technische Sachdaten gibt es nun nur noch einen Übergabepunkt, an dem die Übergabe der Abrechnungsdaten mit der Verbrauchsstelle, dem Zeitbezug, dem Tarif und der Menge erfolgt. Alle Datenbestände werden in Lovion historisiert, so dass ihr jeweiliger Stand als Basis für die weitere Harmonisierung herangezogen werden kann.

Bildmaterial